Oskar Feifar Dorftratsch

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Inhaltsangabe zu „Dorftratsch“ von Oskar Feifar

Niederösterreich 1971. In dem kleinen Ort Tratschen wird der Trainer der örtlichen Fußballmannschaft tot im Clubhaus aufgefunden. Verhaftet wird Manfred Sedlak, Platzwart des Vereins, der am Vorabend Streit mit dem Opfer hatte. Sofort kursieren im Dorf Gerüchte über das Motiv des angeblichen Mörders. Doch Postenkommandant Leopold Strobel hat Zweifel an der Schuld Sedlaks. Er findet heraus, dass mehrere Personen gute Gründe für den Mord gehabt hätten und stößt auf einen Sumpf aus Scheinheiligkeit, Neid und Korruption hinter der dörflichen Idylle.

Dieser Krimi wird auf eine besondere Art erzählt. Die Handlung und Chartaktere sind sehr spannend angelegt.

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

einfach super, geht ans Herz und ist total witzig!!!

— Annette_Natascha
Annette_Natascha

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  • Der Dorftratsch blüht im Dorf Tratschen ....

    Dorftratsch
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    Schauplatz: Tratschen, 1971 Opfer: Fußballtrainer Höllerer Täter: Mampfi Sedlak oder doch nicht? Leopold Strobel ist Postenkommandant in Tratschen und muss sich dem gewaltsamen Tod des Fußballtrainers widmen. Das Dorf, nahe an der tschechischen Grenze gelegen sieht von außen geruhsam und idyllisch aus. Doch weit gefehlt! Jeder Dorfbewohner hat so seine größeren oder kleineren Geheimnisse, die er gewahrt haben möchte. Auch die High Society – wie Bürgermeister und Lehrerin – bilden hier keine Ausnahme. Allerdings wird einiges davon von Hilde, einer eher unscheinbaren Frau mit einem Riesengeltungsdrang, aufgebauscht, zurechtgebogen und falsch wiedergegeben. Der Dorftratsch blüht. Endlich, endlich steht Hilde im Mittelpunkt – was sie mit ihrer Tratscherei und Unwahrheiten anrichtet … lest bitte selbst. Dieser Krimi ist das Erstlingswerk von Oskar Feifar und besticht durch eine anfangs gewöhnungsbedürftige Schreibstil: die Geschichte wird quasi von einem „Erzähler“ vorgetragen, der den Leser per Du anspricht. Ein raffinierter Kniff, der diesen Krimi aus der Masse der Regionalkrimis wohltuend hervorhebt. Die Story selbst ist gut erzählt und stimmig. Die Charaktere sind liebevoll (auch wenn es ekelige Gestalten sind) und detailreich beschrieben. Jeder von uns kann sich selbst oder einen Bekannten in dem einen oder anderen Wesenzug wiedererkennen. Dieser fiktive Ort „Tratschen“ könnte überall auf der Welt gelegen sein. Der Autor hat sich für eine Gegend entschieden, in der – auf Grund der damaligen politischen Lage – wenig bis nichts los war und die Bewohner sich hemmungslos mit ihren Bösartigkeiten beschäftigen konnten. Die Sprache ist für Österreicher leicht und flüssig zu lesen. Die zarte Anlehnung an die Umgangssprache verleiht dem Krimi eine genussvolle Note. Die Handlung finde ich gut durchdacht und spannend angelegt. Glatte fünf Sterne und eine Leseempfehlung!

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  • Leserunde zu "Dorftratsch" von Oskar Feifar

    Dorftratsch
    OskarFeifar

    OskarFeifar

    Hallo liebe Krimi- Freunde, nachdem das Gewinnspiel jetzt vorbei ist, möchte ich alle Gewinner (und natürlich auch alle Leseratten die das Buch gekauft haben) herzlich einladen an dieser Leserunde teilzunehmen und Ihre Meinungen zu posten! Ich bin schon sehr gespannt auf eure Kommentare! Ich würde mich sehr freuen, wenn jeder TeilnehmerIn sich im Unterbereich 'Wer liest mit' kurz vorstellen würde!

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  • Rezension zu "Dorftratsch" von Oskar Feifar

    Dorftratsch
    WolfgangB

    WolfgangB

    14. August 2012 um 06:54

    In Tratschen, einer kleinen Ortschaft im Nirgendwo, wird der Trainer der örtlichen Fußballmannschaft ermordet aufgefunden, nachdem tags zuvor eine zweifelhafte Entscheidung zur höchsten Niederlage seit langem geführt hat. Schnell ist ein Verdächtiger gefunden. Parallel zu den polizeilichen Ermittlungen wird innerhalb der ländlichen Gemeinschaft eine Maschinerie an Gerüchten in Gang gesetzt, die nicht nur die Wahrheitsfindung lähmt, sondern auch ihre Opfer gnadenlos zermalmt. In gut vierzig Kapiteln erzählt der gebürtige Wiener von einem Morfall in einem fiktiven niederösterreichischen Ort. Dabei dominieren Hauptsätze, Ergänzungen erfolgen vielfach in elliptischen Beifügungen. Der zunächst unbekannte auktoriale Erzähler tritt dabei mit dem Leser in Kontakt, indem er ihn mit "du" anspricht, womit er den Text bewußt seiner schriftlichen Form entheben, ihm den Eindruck mündlicher Weitergabe verleihen will. Unterstrichen wird dieser Stil durch rhetorische Füller, die konsequente Ersetzung des gebräuchlichen Präteritums durch das Perfekt und umgangssprachliche Unschärfen wie die Verwendung von "wie" anstelle von "als" bei Vergleichen. Regionalkrimis erfreuen sich momentan großer Beliebtheit, was zum einen an der Zeitlosigkeit der literarischen Verbrecherjagd, zum anderen am offensichtlichen Reiz eines Lebens fernab der urbanen Lebenswirklichkeit liegt. Je detaillierter die Landschaften, ihre Einwohner und Eigenheiten geschildert werden, desto leichter fällt es dem Leser, den städtischen Alltag hinter sich zu lassen. Auch hier gibt sich Oskar Feifar nicht mit der Verklärung des Landlebens zufrieden, er erweitert die mentale Flucht um eine zusätzliche Dimension und läßt seine Geschichte im Jahr 1971, in der "guten alten Zeit" spielen. "Dorftratsch" ... dieser Begriff erfüllt hier eine doppelte Funktion: Zum einen steht er für den Titel des Romans, zum anderen bezeichnet er die Sprache, in der er verfaßt ist, beinahe so, als würde eine Originalausgabe von Nick Hornby den Namen "Englisch" tragen. Konsequent gibt der Autor die Ereignisse in jenem Jargon wieder, der auf einem beliebigen Dorfplatz gesprochen werden könnte. Dabei geht er noch einen Schritt weiter als etwa Robert Schneider oder Franz Innerhofer, die den Realismus ihrer Romane großteils aus der Rede der Figuren beziehen. Indem bei Feifar die Figuren in indirekter Rede durch den Erzähler sprechen, der sich einer sterilen Schrift-Diktion verweigert, folgt er vielmehr Wolf Haas auf dessen Pfaden. Das Resultat ist eine symbiotische Verschränkung von Form und Inhalt, die den Roman als eine stimmige Textkomposition präsentieren. Die plakative Gegenüberstellung von Stadt- und Landmenschen, lebendig gezeichnete Charaktere und nicht zuletzt die ungewohnt vertraute Ansprache des Lesers ... Diese Elemente sind es, mit denen "Dorftratsch" zu einem Ausflug in vergangen Tage einlädt, in denen die Zeit langsamer vergeht, in denen "das ganze elektronische Zeug" den Alltag noch nicht im heutigen Ausmaß prägt.

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  • Rezension zu "Dorftratsch" von Oskar Feifar

    Dorftratsch
    schlumeline

    schlumeline

    14. May 2012 um 07:08

    Tratschen, ein Dorf in Niederösterreich wird zum Schauplatz dieses Kriminalromans. Der Trainer der örtlichen Fußballmannschaft wird im Vereinsheim tot aufgefunden. Nun ist die örtliche Polizei mit drei ermittelnden Beamten gefragt diesen Mord aufzuklären. Die drei Herren, an der Spitze Postenkommondant Leopold Strobel, sind mit der Situation leicht überfordert, ist es doch im Ort noch nie zu einem Mordfall gekommen. Zur allgemeinen Überraschung ist ein Schuldiger aber schnell gefunden und auch inhaftiert. Nur Leopold Strobel hegt so seine Zweifel, denn das Motiv erscheint ihm irgendwie zu sehr aus der Luft gegriffen. Daher ermittelt er auf eigene Faust weiter und entdeckt dabei so manche andere „Sauerei“, die bisher im Verborgenen lag. Dorftratsch ist das Debüt des Autors Oskar Feifar und man darf diese Geschichte wirklich als ausgefallen bezeichnen. Ein außenstehender Erzähler berichtet über die Ereignisse in Tratschen und dies tut er so wie ihm der Mund gewachsen ist. Er ist ein Teil dieser Gesellschaft und doch nicht Teil der Handlung, aber er weiß eben ganz genau wovon er spricht und das wird mehr als deutlich. Gerade die Tatsache, dass der Leser des Buches durch den Erzähler so direkt angesprochen wird, ist reizvoll und macht dieses Buch und seine Geschichte aus. Der Leser fühlt sich hierdurch den Geschehnissen viel näher, er erlebt die Figuren ganz anders und fühlt sich ihnen nah, auch wenn er ihr Handeln nicht immer verstehen kann. Der Ermittler Leopold Strobel ist ein sympathischer Mensch, der seine Schwächen kennt und zu ihnen steht. So kann man eigentlich nur hoffen, dass er in Tratschen oder anderswo noch mehr erlebt hat, von dem uns als Leser demnächst berichtet werden kann. Tratschen ist ein kleines Dorf, wie man es kennt. Es könnte überall liegen und sicherlich würde es niemanden wundern, wenn man auch in diesem anderen Tratschen vieles finden würde, was unter der Decke gehalten wird. Ein Dorf ist eben ein Dorf und der Tratsch gehört dazu. Dieser allerdings kann hin und wieder ganz schön böse Folgen für manche Menschen haben. „Dorftratsch“ ist zwar ein Kriminalroman aber vielmehr noch auch ein kritischer Blick auf eine Dorfgemeinschaft, auf eine Gesellschaft, die viel zu schnell Schlüsse zieht und Gerüchte in die Welt setzt ohne über die Folgen nachzudenken. Aber auch ein Blick auf Menschen, die manchmal lieber wegschauen als zu handeln.

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  • Rezension zu "Dorftratsch" von Oskar Feifar

    Dorftratsch
    Djyeti

    Djyeti

    23. April 2012 um 15:24

    Oskar Feifar nimmt sich genau dem an was er im Titel schon nennt, den Dorftratsch. In der Österreichichschen Provinz liegt das fiktive Dorf Tratschen. Dessen Bewohner leben ihr, von der großen weiten Welt weitgehend ageschnittenes, Leben bis ein Mord passiert. Der Fußballtrainer muss drann glauben. Dies ist natürlich gefundenes Fressen für die Gerüchteküche in einem Dorf in dem sonst nicht so viel aufregendes passiert. Der Autor erzählt in einer etwas eigentümlichen Weise über die Ereignisse des Dorfs. Als ob ein guter Freund dem Leser in allen Einzelheiten mitteilt, was damals passiert ist. Dabei lässt er als Allwissender Erzähler kein Detail aus. Man findet sich dadurch sofort in der Dorfwelt zurecht. Es wir sofort klar wie Gerüchte entstehen und das niemand in dem Dorf nur gute oder schlechte Seiten hat. Für einen mitreißenden Krimi fehlt allerdings ein wenig das Tempo. Durch den Erzählstil wird einem meiner Meinung auch ein bisschen der Zugang zu den Figuren genommen. Alle Emotionen werden direkt vorgeben, es bleibt wenig raum für eigene Interpretation. Ich würde das Buch daher auch nicht als normalen Krimi sondern als Erzählung mit Krimianleihen einstufen. Aus dieser Perspektive erledigt der Autor seinen Job gut. Man kann sich das Dorf und die tratschenden Bewohner sehr gut vorstellen und die Geschichte könnte sich sicher ähnlich zugetragen haben. Mich hat das Buch unterhalte, fesseln konnte es mich allerdings nicht.

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  • Rezension zu "Dorftratsch" von Oskar Feifar

    Dorftratsch
    irismaria

    irismaria

    14. April 2012 um 22:00

    Ein ganz ungewöhnliches Buch hat Oskar Feifar mit "Dorftratsch" geschrieben. Auf den ersten Blick ist es ein in Österreich spielender Regionalkrimi: 1971 wird im Dorf Tratschen der Fußballtrainer ermordet Die Polizei ist zuerst völlig überfordert mit einer Mordermittlung, bald scheint ein Täter gefunden und verhaftet - doch dann entwickelt sich alles ganz anders... "Dorftratsch" ist auf eine besondere Art geschrieben: der Autor erzählt dem Leser quasi die Geschichte, alles im Perfekt geschrieben und mit interessanten Personen und einer überraschenden Handlung. Spannend ist "Dorftratsch" nicht unbedingt, aber amüsant zu lesen und macht teilweise auch nachdenklich - es geht um Klatsch und Tratsch, Schuld und Vorverurteilung und den alltäglichen Umgang miteinander. Mir hat die Geschichte gut gefallen!

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  • Buchverlosung/Fragerunde zu "Dorftratsch" von Oskar Feifar

    Dorftratsch
    OskarFeifar

    OskarFeifar

    An alle Krimifans und die, die es noch werden wollen: Es gibt 10 x 1 Exemplar meines Anfang Februar erschienen Kriminalromans "Dorftratsch" zu gewinnen, in dem es um Scheinmoral, Neid, Klatsch und Tratsch sowie Missbrauch hinter den Kulissen des idyllisch wirkenden Ortes Tratschen in Niederösterreich geht. Der Mord am Trainer der örtlichen Fußballmannschaft stellt den Postenkommandanten Leopold Strobel vor so manches Rätsel. Wer gewinnen möchte sollte sich eine möglichst originelle und/oder witzige Antwort auf folgende Frage überlegen: Warum ist der Gärtner immer der Mörder? Ihr könnt eure Antworten bis 18.03.2012 posten und mit ein bisschen Glück ein Exemplar meines Buches gewinnen! Wer Lust dazu hat kann auch gerne Fragen zu dem Roman an mich richten. Als dann: Viel Glück, Humor und Inspiration......

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    irismaria

    irismaria

    09. April 2012 um 13:02
    ayako schreibt Mein Mann hat den "Dorftratsch" durchgelesen und fand es zuerst langatmig anfangend und meinte, es liegt sicherlich am öterreichischen Dialekt und an der Mentalität. durch die auftretenden ...

    Kommt doch beide mit in die Leserunde zu Dorftratsch!

  • Rezension zu "Dorftratsch" von Oskar Feifar

    Dorftratsch
    gaby2707

    gaby2707

    06. April 2012 um 14:59

    Der in Salzburg lebenden Autors Oskar Feifar erzählt in seinem Debütroman die Geschichte eines Dorfes in Niederösterreich: Tratschen. Hier blüht, wie der Name schon sagt der Dorftratsch. Besonders tut sich hier die Frau eines der drei Dorfpolizisten hervor, die hierdurch auch einmal im Rampenlicht stehen kan und ihre Geschichten, die sie abends von ihrem Mann hört, in der Früh brühwarm weitererzählt. Der Fußballtrainer der Dorfmannschaft wird erschlagen im Clubhaus gefunden. Bei den Ermittlungen nach dem Mörder stoßen die drei Dorfpolizisten auf Scheinheiligkeit, Neid, Brutalität in der Familie und Korruption in den eigenen Reihen. Ein, wie ich finde, gelungener Neueinstieg eines Autors, der es durch die direkte Anrede, die mir besonders gefallen hat, immer wieder geschfft hat, mich beim Lesen zu halten. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht, aber alles in allem habe ich das Buch sehr gerne gelesen und freue mich schon auf eine Fortsetzung.

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  • Rezension zu "Dorftratsch" von Oskar Feifar

    Dorftratsch
    harald_burgauner

    harald_burgauner

    14. February 2012 um 11:15

    Das Debut eines Erzählers. Ein Krimi aus dem Österreich der 70er Jahre. Humorvoll und Tod ernst, erfahren die Leser alles, was diesen Mordfall klärt. Die Beziehung, die Feifar zum lesenden Du aufbaut, ist wie eine Reihe von Spaziergängen, als VW Käfer noch Einsatzwagen waren. Alles entwickelt sich - und bleibt spannend - zwischen den Sätzen: "Bevor ich meine Geschichte erzähle, musst du wissen, dass es ein Irrglaube ist, dass in den kleinen Dörfern auf dem Land ein jeder alles über den anderen weiß. ... Die Tratschener haben einen neuen Bürgermeister gewählt, und der Fußballverein hat nie wieder so gut gespielt wie früher." Die Realität und Grausamkeit der Verbrechen sind real und zeitlos. Feifar schafft es, in einer sehr liebenswerten Spielart des schwarzen Humors Geschichten zu schreiben. Originell. Lesenswert. Leicht. Harald Burgauner

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