Oskar Feifar Saukalt

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Inhaltsangabe zu „Saukalt“ von Oskar Feifar

Tratschen 1971. In dem kleinen Ort in der Provinz wird der aktenkundige Fritz Fellner erhängt im Wald aufgefunden. Was auf den ersten Blick wie Selbstmord aussieht, entpuppt sich als rätselhafter Mord, der in dem ach so biederen Ort einen ungeahnten Skandal ans Tageslicht bringt. Es zeigt sich, dass nicht nur die guten Sitten offensichtlich zu wünschen übrig lassen, sondern auch das dörfliche Miteinander nicht das ist, was es zu sein scheint …

Ein spannender, verzwickter Fall für Postenkommandant Strobel. Nichts ist wie es scheint

— Bellis-Perennis

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  • Winterliche Tristesse und plötzlich mehrere Verbrechen - Fall 2 für Strobel und Co.

    Saukalt

    Bellis-Perennis

    12. November 2015 um 06:48

    In seinem zweiten Krimi rund um Postenkommandant Leopold Strobel und seine Kollegen kommt bei den Protagonisten die Winterdepression auf. Lange, dunkle Tage, eisiger Wind und Schneefall prägen diese Jahreszeit. Das Lebenstempo wird im ohnehin schon beschaulichen Tratschen nochmals zurückgefahren. Dazu passen ungeklärte Kellereinbrüche, bei denen außer ein paar Lebensmitteln und das eine oder andere Kleidungsstück nichts entwendet wird. Schwerer wiegen da schon die Diebe, die sich am Opferstock der Kirche vergreifen. Besteht hier ein Zusammenhang? Ausgerechnet Marie Fürnkranz, die ohnehin durch den doppelten Leichenfund aus „Dorftratsch“ traumatisiert ist, findet abermals eine Leiche. Schnell ist der Tote als Fritz Fellner, Mitglied einer nicht sonderlich gelittenen Familie, identifiziert und als Selbstmörder beinahe zu den Akten gelegt. Doch bald tauchen Ungereimtheiten auf und Strobel beginnt zu ermitteln. Strobel stößt auf allerlei seltsame Vorgänge, vergisst den Geburtstag seiner Herzdame und wundert sich über deren beleidigtes Verhalten. Mit der beschaulichen Winteridylle ist es vorbei als noch weitere Verbrechen passieren. Wie passen die verletzte Frau, die bei Pfarrer Römer Unterschlupf gefunden hat, der Brand des Wirthauses „Hexenwinkel“ und die beiden erhängten Männer im Wald zusammen? Auch über seinen Vorgesetzten, Major Schuch muss sich Strobel wundern, will ihn der doch zu einer Vertuschung verleiten. Oskar Feifar unterhält seine Leser wieder in seiner unnachahmlichen Art, die Geschichte zu erzählen. Ja, richtig gelesen: der Krimi liest sich wie von Großvater oder Großmutter vorgetragen. Er spricht den Leser direkt an, flicht aktuelles ein und verweist auf die Vergangenheit. Als Hörbuch müssen Feifars Krimi köstlich sein. Der 2. Fall für Strobel hat mir wieder sehr gut gefallen. Das Cover mit den Schafen im Schnee finde ich total witzig, gibt es ja die Stimmung in Tratschen wieder. Eine klitzekleine Kritik muss ich dennoch anbringen: einige bundesdeutsche Begriffe stören das niederösterreichische Idiom. Beispiel gefällig? „wo ist das Seil ABGEBLIEBEN?“. Abgeblieben gibt es im Österreichischen Wortschatz nicht. Es müsste richtiger heißen: „wo ist das Seil geblieben“ oder „wohin ist das Seil verschwunden“, „wer hat das Seil vergessen/verloren/verlegt“. Leider kommt das „abgeblieben“ mehrmals vor

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  • Saukalt

    Saukalt

    Nik75

    17. October 2013 um 18:44

    Heute stelle ich euch den Krimi „Saukalt“ von Oskar Feifar vor. Saukalt war es tatsächlich als Fritz Fellner erhängt im Wald aufgefunden wurde. Zuerst schaut alles nach Selbstmord aus aber nur auf den ersten Blick. Der Leichenbestatter macht Postenkommandanten Strobel darauf aufmerksam. Strobel nimmt die Ermittlungen auf und fördert einen Skandal ans Tageslicht. Meine Meinung: Der Krimi ist wie ein „Märchen“ geschrieben, das heißt es gibt einen Erzähler, der die ganze Geschichte über den Mord erzählt. Am Anfang war für mich dieser Schreibstil ein wenig gewöhnungsbedürftig. Der Autor hat meiner Meinung nach manchmal die Geschichte zu ausschweifend und langatmig erzählt. Irgendwann habe ich mich dann doch daran gewöhnt und fand Gefallen an diesem Krimi, der im tiefsten Provinznest irgendwo in Niederösterreich spielt. Strobel der Postenkommandant ist mir am Anfang ein wenig eigenbrötlerisch vorgekommen. Irgendwie hatte ich nicht das Gefühl, dass er ein guter Polizist ist, aber im Zuge der Ermittlungen wurde es besser und ich mochte ihn ganz gerne. Er hat es durch zusammensetzen vieler kleiner Puzzleteile und Glück geschafft den Fall zu lösen. Natürlich hatte der auch die Unterstützung seiner Ortspolizisten Pfaffi und Berti, denen Strobel meist nicht gerade viel zutraut. Nachdem ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte gefiel mir der Krimi eigentlich recht gut. Ich habe zwar schon spannendere Krimis gelesen, die mich einfach mehr gefesselt haben, aber ich konnte doch einige schöne Lesestunden mit dem Buch verbringen. Für das Buch kann ich aber leider nur 3 Sterne vergeben, weil es mich einfach zu wenig in seinen Bann gezogen hat. Ein wenig mehr Spannung wäre schön gewesen.

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  • Saukalt

    Saukalt

    buchleserin

    22. April 2013 um 08:35

    Tratschen, Niederöstereich, Dezember 1971. Es ist ein ziemlich trostloser Winter in Tratschen. Bauern und Straßenverkehr bleiben unsichtbar. Hier lebt Gandarm Strobel, der zu dieser Zeit noch kein Auto hat und hat eine Beziehung mit der Frau Doktor. Strobel ist mit dem Pfarrer Römer befreundet und die beiden machen gerne zusammen einen Herrenabend. Der Herr Pfarrer hat immer eine Flasche Wein für seinen Freud bereit. Die Idylle des kleinen Ortes wird gestört, als der aktenkundige Fritz Fellner im Wald erhängt aufgefunden wird. Doch was zunächst für einen Selbstmord gehalten wird, stellt sich als rätselhafter Mord raus. Das Cover ist ganz witzig gestaltet mit den Schafen im Schnee. Der Schreibstil war für mich zunächst etwas ungewöhnlich. Der Autor erzählt uns eine Geschichte von damals und spricht den Leser direkt an. Das gefällt mir ganz gut. Er erzählt uns zunächst von Tratschen, wie es früher war. Im Winter saukalt und uninteressant. Es gab noch nicht so viele Autos. Die Leute haben gespart, bevor sie sich etwas gekauft haben. Heutzutage haben viele ein Auto und nehmen für den Urlaub sogar einen Kredit auf. Gandarm Strobel hat sich mit dem Pfarrer Römer angefreundet und hat eine Beziehung mit Frau Doktor. Wir erfahren, dass Strobel kein Auto hat und auch keine Busfahrten mag. Das Buch fing zunächst ganz unterhaltsam und auch ein wenig humorvoll an, doch die Einleitung wird schließlich etwas zu ausführlich. Alles ist sehr detailliert beschrieben. Die Spannung fehlt zu Anfang, aber die Erzählung ist ganz unterhaltsam und auch humorvoll. Es folgen jedoch einige langatmige Kapitel, die den Lesefluss etwas gestört haben. Der Krimi kommt nur sehr schleppend in Gang. Zum Schluss wird es aber dann doch noch spannend. Die Charaktere sind auch alle sehr gut beschrieben und man kann sich den Ort und die Personen in Tratschen sehr gut vorstellen.

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