Oskar Kern Briefträgerkind

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Inhaltsangabe zu „Briefträgerkind“ von Oskar Kern

Wie er das geschafft hat? Oskar Kern, als Manager Herr über 250 Millionen Euro Umsatz und 1500 Mitarbeiter, musste bei einem Galadiner nicht lange über diese Frage nachdenken. „Alles, was ich brauchte, habe ich von meinen Eltern gelernt“, sagte er. Die verfügten nicht, wie seine Zuhörer meinten, über klingende Namen und geheimnisvolle Netzwerke. Vielmehr waren sie Landbriefträger in dem abgelegenen oberösterreichischen Liebenau. Oskar Kern entführt in dieses Dorf und erzählt, wie er als Junge, der seinen Vater und seine Mutter manchmal auf ihren weiten Wegen über das Land begleiten durfte, deren kleine Lebensweisheiten aufschnappte. Warum es gut ist, manchmal eine Tür zu öffnen, hinter der ein Hund bellt, zum Beispiel, oder warum es eigentlich nie um die Briefe, sondern immer nur um ihre Empfänger geht. Ein Motivationsbuch, das vielleicht erfolgreich, aber ganz sicher glücklich macht.

Weisheiten vom Briefträgerleben der Eltern an den Sohn gerichtet. Ich ,selbst Briefträgerin, sah so manche Story mir aus der Seele sprechen.

— Postbote

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    Briefträgerkind

    Postbote

    17. April 2015 um 21:48

    Dieses Büchlein habe ich letztes Jahr (2014) auf den Stuttgarter Buchwochen entdeckt. Gastland war Österreich, der Autor und Verlag sind beide aus Österreich. Zu meinem 50. Geburtstag hatte ich dieses Buch von Kubine und ihrem Mann geschenkt bekommen. Herzlichen Dank, nochmals. "Briefträgerkind", schon das gelb und der Titel zogen mich magisch an auf den Buchwochen. Selbst bin ich 33 Jahre bei der Deutschen Post als Zustellerin, tätig. Ich erfahre gerne von anderen Mitarbeitern eigene Geschichten. Ja, eigene und echte Geschichten die man täglich erlebt auf seinem Zustellweg. So liest man in diesem Bändchen erlebte Geschichten, erzählt von Oskar Kern. Seine Eltern waren die Landbriefträger Fritzl und die Christl von der Post, in Liebenau, Oberösterreich mit der Postleitzahl 4252. Liebenau bestand hauptsächlich aus Bauernhöfen und es waren 8 Monate im Jahr Winter. Oskar ist heute erfolgreicher Manager eines Unternehmens das 250 Millionen Euro Umsatz macht.  Er ist bei einem Geschäftsgaladinner und wird von seinen Kollegen befragt wie er zu seinem Erfolg kam?  An diesem Abend gibt er zur Antwort, alles was ich brauchte habe ich von meinen Eltern den Landbriefträgern gelernt. Somit hatte er regen Zulauf an Zuhörern an diesem Abend, die dachten eher an klingende Namen und höhere Unis. Oskar erzählt, damals 13 Jahre alt. Oskars Vater hatte ein knattriges Moped, Marke Puch, von der Post. Oft wurde Fritzl von seiner Kundschaft noch schnell auf ein Most oder Kaffee eingeladen. Oskar hat seinen Vater an manchen Tagen auf der Zustellung begleitet. So auch einmal an einem Sommertag. Sie kamen zum vorletzten Hof, vom alten Ferli und seiner Resi der Zustellung, und wurden prompt zu einer "Jause" eingeladen. Fritzl meint zu Oskar, nehme das Moped und fahre den letzten Hof mit der Post an und komme wieder zurück. Was, er soll alleine die Puch fahren? Und auf dem letzten Hof ist auch noch ein gefährlicher Hund. Sein Vater meinte fahr nur los, wenn was schief geht dann haste was gelernt. So bekam er sogar die Erlaubnis zu scheitern. Der Weg war nicht ganz ungefährlich, vor allem musste man durch ein Stück Wald fahren. Aber Oskar wagte den Schritt. Was hier nun so alles geschehen ist möchte ich nicht verraten, aber es war ein Abenteuer das Oskar mit seinen 13 Jahren, geprägt hat. Diese Geschichte in diesem Büchlein hat die Überschrift, "Sei bereit zu scheitern". Es folgen 14 weiter einfühlsame Geschichten. Ein paar Überschriften möchte ich hier aufzählen die mich besonderst angesprochen haben. 4. Es geht nicht um die Briefe, sondern um die Menschen. 6. Öffne manchmal auch eine Tür, hinter der ein Hund bellt. 7. Lass dich nicht ins Postamt locken. 10. Gib so viel du kannst, es kommt zurück 12. Mach Pause, wenn du sie brauchst. (Und nicht wenn es deine Urlaubsplanung vorsieht) Man merkt schon an den Überschriften dahinter steckt durchdachte Psychologie. Aber die von Mensch zu Mensch. Siehe 4. Oft kam der Fritzl zu Kundschaft die ihr Leid und Freud einfach mit ihm teilen wollten. Oder zu 6, sehr oft bellt der Hund und er meint es ja nicht so, wenn man ihn richtig kennt. Oder hat er gebellt, weil dem Herrchen auf einem Hof etwas zugestosen ist. Zu 7. wird eine nette Geschichte erzählt das Fritzl in den Innendienst soll. Aber er weis vom eintönigen Leben seines Kollegen im Büro.Fritzl lehnt ab. Ihm sind die Naturerlebnisse viel lieber und lehnt ab. Zu 10. erzählt Oskars Mutter von einem nörgelnden und unzufriedenem Menschen und Kunden. Oskar ist entsetzt das seine Mutter so geduldig und freundlich mit dem Miesepeter umgeht. Sie meint zu Oskar, gebe trotzdem so viel Du kannst, es kommt immer was zurück. Zu 12. Oskar ist mal wieder dabei auf Zustellung und er will schnell wieder heim. Sein Vater will nur eins auf einer Wiese die Natur geniesen, weil er eine Pause brauchte. Oskar hat wieder dazugelernt. Viel mehr könnte ich aufzählen was die beiden Landbriefträger noch so an Erlebnissen inne hatten.Es ging auch ums mitbringen von Medikamenten, Einkäufen oder auch nur um ein Grüss Gott oder die Hilfe nach Feierabend bei der Kartoffelernte. So manche Geschichte sprach mir aus der Seele oder brachten mich zum schmunzeln. Der Erzähl und Schreibstil der Geschichten ist sehr flüssig und natürlich beschrieben. Eine volle 5 Punkte Lesempfehlung mit kleinen Lebensweisheiten von Landbriefträgern, nicht nur für Briefträger. PS. Bei uns in der Zustellung wird die Tour bemessen. In Österreich heissen diese "Durchrechner" . Wobei beides nicht immer erfreuliche Ergebnisse bringt.

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