Oskar Roehler Herkunft

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Inhaltsangabe zu „Herkunft“ von Oskar Roehler

Eine Familie, drei Generationen, die Geschichte der Bundesrepublik: Robert Freytags Großvater Erich, der Kriegsheimkehrer, der seine Frau an eine andere Frau verliert. Roberts Eltern, die Schriftsteller Nora und Rolf, die sich in einer Amour Fou zerfleischen und über ihrem Streben nach Selbstverwirklichung und freier Liebe zugrunde gehen. Robert selbst, der zwischen der Geborgenheit im Haus seiner Großeltern und dem enthemmten Leben der 68er aufwächst, immer auf der Suche nach dem eigenen Glück, das so schwer zu finden ist. Oskar Roehlers Roman ist die Geschichte einer Familie und zugleich ein sehr persönliches Zeitdokument von großer poetischer Kraft.

Eins der besten Bücher, die ich je gelesen habe, gut geschrieben, starke Charaktere, erschütternde Geschichte

— olli2308

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  • Deutsche Nachkriegsgeschichte als Familienroman

    Herkunft

    AnnaChi

    23. February 2015 um 16:05

    Vom Kriegsende bis zur Jahrtausendwende spannt sich der Roman Oskar Roehlers - erzählt aus der Perspektive des Enkels, beginnend mit der Geschichte des aus dem Krieg heimkehrenden Großvaters. Dabei zeichnet er die Figuren des Romans (in all der Tragik, die sie beinhalten) mit feiner ironischer Feder. Dass die Handlung bisweilen ins Absurde abschweift, nimmt dem Roman aber nicht die Ernsthaftigkeit und überzeichnet einzelne Handlungsstränge (beispielsweise das Verhalten der "Wohlstandsbürger" der 50er Jahre) so, dass sie besonders deutlich werden. Die Hauptfigur Robert, die autobiographische Züge trägt, ist auch ein ergreifendes Beispiel dafür, wie Kinder im Stich gelassen und verlassen werden und trotzdem Wege ins Leben finden können. Außerdem spiegelt sie auf teilweise auch wunderbar amüsante Weise Szenen aus dem Leben der Menschen, die in den 50er und zu Beginn der 60er Jahre geboren wurden - was eine besondere Empfehlung an die Menschen aus dieser Altersklasse darstellen soll. Viel wäre noch über dieses Buch zu sagen, das mich nachhaltig beeindruckt, aber ich will nichts ins Schwatzen geraten (weil Rezensionen durch zunehmende Länge nicht besser werden), sondern nur noch auf die ebenfalls großartige Verfilmung des Buches durch Oskar Roehler hinweisen ("Quellen des Lebens").

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  • Rezension zu "Herkunft" von Oskar Roehler

    Herkunft

    hexhex

    06. February 2012 um 20:40

    Erzählt wird das Leben von mehreren Generationen aus der Sicht des Enkels Robert. Zuerst geht es um die Rückkehr des Großvaters aus Russland, dann um die Studienjahre und erste Ehejahre seines Vaters. Sehr genau wird die Kindheit von Robert beschrieben, der nie ein richtiges Zuhause hatte. Als ungewolltes Kind hatte seine Mutter schon während der Schwangerschaft versucht, ihn mit ungewöhnlichen Mitteln abzutreiben. Als Baby war er seiner Mutter dann erst recht lästig, so dass sie sehr bald das Weite suchte. Also wuchs er bei seinem Vater und bei den sehr unterschiedlichen Großeltern auf. Er hatte keine Chance, sich irgendwo zu Hause zu fühlen. Als es auch die Großeltern nicht mehr mit ihm aushielten, kam er ins Internat. Keine schöne Kindheit und Jugend! Der Anfang war sehr vielversprechend. Ich war sofort angetan von dem Buch. Das legte sich aber leider sehr schnell. Ab Seite 200 (von fast 600 Seiten) quälte ich mich nur noch langsam durch. Es war einfach nur deprimierend zu lesen, wie das Kind vernachlässigt und sich selbst überlassen wurde. Es überraschte nicht, das aus diesem Kind ein schwer erziehbarer Jugendlicher wurde, aber über 400 Seiten davon zu berichten war eine Qual für den Leser.

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