Oskar Simon Nackt im Treppenhaus

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Inhaltsangabe zu „Nackt im Treppenhaus“ von Oskar Simon

Peinliche Momente sind wie barfuß gegen ein Tischbein zu laufen: ein stechender Schmerz, der nur langsam abklingt und an dem man sich auch viel später noch erinnert. Denn auf den Schmerz folgt postwendend die Scham. Gleichzeitig zählen peinliche Momente zum Witzigsten, was man erzählen kann. Und am Allerlustigsten sind Missgeschicke, die anderen unterlaufen sind. Dieses Buch versammelt viele alltägliche und authentisch erzählte Peinlichkeiten, die wahlweise für Mitgefühl oder Fremdschämen sorgen — auf jeden Fall aber für Amüsement.

Peinliche Alltagsmomente ( Humor )

— hdghdg
hdghdg

peinliche Anekdoten zusammengetragen zu einer schönen Feierabendlektüre

— Tanzmaus
Tanzmaus

Unterhaltsame Sammlung peinlicher Alltagsmomente.

— seschat
seschat

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  • Peinlich, peinlich, oder doch eher zum lachen?

    Nackt im Treppenhaus
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    05. May 2017 um 07:57

    Wie oft passiert einem etwas Peinliches? Recht oft eigentlich. Glücklich kann sich der schätzen, der erleichtert aufatmen kann, wenn er feststellt, dass es niemand bemerkt hat.Pech für den, dem das auch noch in aller Öffentlichkeit passierte. Was dem einen peinlich ist, bringt den anderen zum lachen oder auch mal zum fremdschämen.Nichts befreit den Zuschauer mehr, als sich am Missgeschick anderer erfreuen zu können, so ganz ohne Häme, einfach nur, weil es auch Situationskomik ist.In diesem Buch von Oskar Simon findet man die verschiedensten Situationen, die einem so passieren können.Es kann schon mal vorkommen, dass man einen Laternenpfahl auf dem Gehweg übersieht, weil man sich mehr mit dem Geschehen auf der gegenüberliegenden Fahrbahn interessiert, oder dass man im Hotel die Toilettentür mit der Zimmertür verwechselt. Nur dumm, wenn das nachts passiert und man gerade nicht viel an hat und die Tür hinter sich zugezogen hat.Peinlich ist auch, wenn man ein Fotoalbum verschenken möchte und die falschen Bilder drin sind, oder wenn Mails die falschen Adressaten erreichen. Das könnte unter Umständen sogar geschäftsschädigend sein.Aber man muss selbst ja nicht der Verursacher der Peinlichkeit sein, es reicht manchmal auch schon, wenn einem die Kinder dabei ein wenig auf die Sprünge helfen und man unter Umständen das Geschäft dann doch lieber nicht mehr betreten möchte.Peinlichkeiten oder Missgeschicke passieren in jeder Lebenslage, privat oder auch im beruflichen Bereich.Es gab einen Aufruf in der Zeitung, in dem Leser gebeten wurden, ihre peinlichsten Momente mitzuteilen. Viele kamen der Aufforderung nach, so dass der Autor hier an die 130 kleinen Missgeschicke wiedergeben konnte. Einige sind wirklich zum lachen, andere zum schmunzeln. Alle haben jedoch eins gemeinsam, dem Schreiber waren sie peinlich. Gut, wenn man mit gehörigem Abstand diese auch erzählen und selbst darüber lachen kann.Aber es gibt auch dieses Fremdschämen. Da schämen sich Kinder für ihre nicht coolen Eltern, die ihnen peinlich erscheinen oder auch Kollegen oder andere Personen bringen einen dazu, sich für diese zu schämen.Das Buch enthält aber nicht nur Anekdoten von zugesandten Schriften, sondern auch Peinlichkeiten von Prominenten. Dort erfährt man zum Beispiel, dass der ehemalige Präsident George Bush es fertig gebracht hatte, sich in den Schoß des japanischen Premierminister zu übergeben oder auch von einem Fauxpas, der der Moderatorin Susan Atwell auf dem roten Teppich passierte.Neben den kleinen Geschichten erfährt man auch ein wenig über das Schämen an sich. Der Leser erfährt, warum man sich fremdschämt, den Unterschied zwischen Scham und Peinlichkeit, warum Prominente peinlicher sind als wir und einiges andere mehr.Das Buch ist ausgesprochen unterhaltsam und lädt zum schmunzeln ein. Als Leser erfreut man sich am Geschick der anderen und freut sich, dass es einem nicht selbst passiert ist. Eine der genannten Peinlichkeiten ist sogar mir aber schon passiert und ich konnte die Scham sehr gut nachvollziehen (ich verrate nicht, welche).Mit seinen rund 200 Seiten hat man das Buch schnell durchgelesen, so dass es eine kurzweilige Lektüre ist, die man recht gut zum Abschalten nutzen kann.

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  • Peinliches mitten aus dem Leben

    Nackt im Treppenhaus
    Devona

    Devona

    02. March 2017 um 07:51

    Ich gehöre eigentlich überhaupt nicht zur Zielgruppe für humorige Bücher. Aber bei "Nackt im Treppenhaus" heißt die Zielgruppe ohnehin "alle!" und ich habe beim Lesen wirklich mehrmals LAUT (!) lachen müssen. Wir haben Weihnachtszeit, es gibt viele Besuche, manch einer grübelt über ein Mitbringsel, ein Anderer würde ja ein Buch mitbringseln, kennt aber den Lesegeschmack des Empfängers nicht und schon fängt es an, krampfig zu werden. Ich kann nur sagen: nehmt einfach dieses Buch mit, auch für Nichtleser. Der Titel ist Programm, da muss man nicht viel erklären. Der Leser kann dem inneren Voyeur mal so richtig Zucker geben und sich über all die Fettnäpfchen, in die andere Leute so latschen, ausgiebig amüsieren. Manche Geschichten kennt man, weil sie wirklich JEDEM im Laufe des Lebens mal in selbiger oder abgewandelter Form passieren, von dem Meisten hofft man einfach nur, dass dieser Kelch an einem selber vorüber gehen möge. Zu Wort kommen Leute wie Du und ich, also der ganz normale, tägliche Peinlichkeiten-Verursacher und einige Promis. Die haben natürlich das Pech, namentlich benannt zu werden, alle anderen Geschichten sind anonymisiert und lediglich mit einem Geschlechterhinweis versehen. [Anmerkung: In ALTER Form, also männlich oder weiblich. Ja, mir ist bekannt, dass es wohl mittlerweile eine Unmenge mehr an Geschlechtern geben soll bzw. dass Geschlecht ein rein soziales Konstrukt ist. Ich habe das zur Kenntnis genommen und lasse jedem Menschen seine Meinung und sein Geschlecht. Man möge das mit mir ebenso halten. Mir geht dieses ganze Genderdingsbums neufeministisch Überspannter an meinem dicken, biologisch-weiblichen Hintern vorbei.] Aufgelockert wird das Ganze durch mehrere interessante Dialoge aus Wissenschaft und Forschung. Dr. Jörg Wettlaufer (Historiker und Anthropologe an der Akademie der Wissenschafte zu Göttingen) beschäftigt sich mit der Frage: "Was unterscheidet Scham und Peinlichkeit?", Professor Sören Krach (Leiter des Labors für soziale Neurowissenschaften an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Lübeck ) ist ein führender Experte beim Thema "Fremdscham" und auch die Kommunikationswissenschaftlerin Julia Döring hat an der Universität Duisburg-Essen zum Thema "Peinlichkeit: Formen und Funktionen eines kommunikativ konstruierten Phänomens" promoviert und beantwortet Fragen zum Thema. Man kann also durchaus auch noch etwas lernen bei dieser Lektüre. Fazit: Keine große Literatur, dafür mitten aus dem Leben. Wir lachen gerne über andere, weil wir wissen, die lachen auch über uns, wenn wir wieder mal völlig neben der Spur sind und uns zum Affen machen. In diesem Sinne: mitlachen. Kann man auch in alberner Runde mal zum Besten geben, die Geschichten sind meist recht kurz. www.buchimpressionen.de

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  • Nackt im Treppenhaus

    Nackt im Treppenhaus
    hdghdg

    hdghdg

    09. January 2017 um 14:02

    Das Buch hat 130 '' peinliche Alltagsgeschichten '' vom Hamburger Journalist Oskar Simon , das sich vornehmlich auf Leserzuschriften ( Stern. de bzw. Süddeutsche  Zeitung Magazin ) beruht.die kurzweilige Geschichten unterhalten ein formidabel und wecken beim Leser unweigerlich die Schadenfreude und ein hohes Fremdschämpotenzial  auf Ob nun ein nackter Hotelgast die Badtür mit der Zimmertür verwechselt oder ob eine Frau enthusiastisch einen menschlichen Pappaufsteller im Baumarkt grüßt. Simon trifft immer den richtigen- ironischen -TonDie niedrigen Schamgrenze besitzen die Männer naturgemäß, das ist der unterschied zu Frauen in peinlichen Situationen .Abgesehen von den Fallgeschichten kommen auch Fachspezialisten( Mediziner, Psychologen etc. ) zu Wort ,das fand ich mit der Zeit unpassend.Es sollte ja kein Sachbuch sein sondern eine humorige Lektüre denk ich mal  Bemerkung Eine Geschichtensammlung zum Schmunzeln kann man nur weiter empfehlen, wär Humor versteht  

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  • Mauseloch wo bist du?

    Nackt im Treppenhaus
    Kuhni77

    Kuhni77

    30. December 2016 um 14:59

    INHALT: Schadenfreude ist bekanntlich ja immer noch die schönste Freude. Über andere Missgeschicke lachen, wenn man selbst nicht betroffen ist – das kennt wohl jeder! Aber wer kennt nicht auch die andere Seite, wenn man selbst betroffen ist. Peinliche Momente, bei denen man vor Scham gerne im Erdboden versinken möchte.  In „Nackt im Treppenhaus“ werden genau diese Momente in kleinen Geschichten erzählt. Peinliche und witzige Geschichten, die einen zum Lachen bringen, man aber auch oft einfach nur mitfühlt. Auch die Prominenten kommen hier zu Wort. MEINUNG: In „Nackt im Treppenhaus“ findet man 130 peinliche Geschichten, die Oskar Simon durch Leserzuschriften gesammelt hat. Ja, die peinlichen Momente im Leben – wir kennen sie doch alle. Sobald einem etwas peinliches passiert ist, würde man sich am Liebsten in Luft auflösen oder in einem Mauseloch verschwinden. Aber auch die andere Seite kennen wir. Nämlich wenn wir etwas peinliches sehen und uns das Lachen gerade noch so verkneifen können. Aber auch bei mancher Peinlichkeit Mitfühlen oder uns Fremdschämen. „Warum ist uns eigentlich etwas peinlich?“. Diese Frage wurde durch kleine Informationen erläutert, die man zwischen den Geschichten lesen konnte. Diese Infos fand ich sehr interessant, hat man doch das ein oder andere erfahren, was man vielleicht noch nicht wusste. FAZIT: Ein nettes Büchlein für Zwischendurch, wenn man einfach abschalten will und etwas zum schmunzeln braucht.

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  • Wie peinlch ist das denn?

    Nackt im Treppenhaus
    Tanzmaus

    Tanzmaus

    01. November 2016 um 11:50

    Wer kennt das nicht? Schnell ist etwas passiert, was einem peinlich ist. Im Nachhinein allerdings, entpuppt sich so manch peinliche Situation als durchaus witzige Begebenheit. Der Autor Oskar Simon hat daher in seinem neusten Buch die peinlichsten Erlebnisse und Szenen gesammelt, die ihm und anderen passiert sind. Mehr als 130 Geschichten konnte er auf diese Weise zusammentragen, nachdem er sowohl im Magazin der Süddeutsche Zeitung wie auch auf stern.de dazu aufgerufen hat.   Oskar Simon hat sich dann die Mühe gemacht, die ganzen Geschichten zu sortieren, so dass sie thematisch in folgende Kategorien passen: -          Dumm gelaufen -          Schadenfreude -          Opfer der Umstände -          Bin ich hier richtig? -          Immer tiefer in die Sch… -          Ein Fall für Fremdschämen -          Tücken der Technik -          Hätte ich doch den Mund gehalten … -          Rote Ohren -          Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach   In diesen Kategorien findet man eine Vielzahl an Anekdoten, die mir zumindest, mal mehr oder weniger zugesagt haben. Einige kannte ich schon, weil sie so oft vorkommen bzw. passieren. Einige waren von der Begebenheit auch doppelt, nur der Wortlaut war ein anderer. Manche waren vorhersehbar, aber in Summe ist das Buch unterhaltsam und perfekt für Zwischendurch oder wenn man sich auf keine langen oder schwierigen Texte (z.B. nach einem stressigen Tag) konzentrieren kann.   Auch hat sich der Autor die Mühe gemacht und das Phänomen untersucht, wie man Peinlichkeit erforscht und was bzw. warum einem etwas peinlich ist. Hierzu hat er sich natürlich fachkundige Unterstützung geholt. Ein wenig aufgelockert wird das Buch durch einseitige Comics, passend zum Thema. `   Fazit: Eine unterhaltsame Lektüre für Zwischendurch oder nach einem stressigen Tag, die zum einen unterhält, zum anderen aber auch etwas aufmuntert, denn Schadenfreude ist ja bekanntlich immer noch die schönste Freude.

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  • Peinliche Alltagsmomente am laufenden Band

    Nackt im Treppenhaus
    seschat

    seschat

    31. October 2016 um 17:39

    Der Hamburger Journalist Oskar Simon hat in seinem Buch 130 "peinliche" Alltagsgeschichten zusammengetragen, die sich vornehmlich auf Leserzuschriften (stern.de bzw. Süddeutsche Zeitung Magazin) stützen. Simons kurzweilige Geschichten unterhalten formidabel und wecken beim Leser unweigerlich die Schadenfreude oder haben einfach ein hohes Fremdschämpotenzial. Ob nun ein nackter Hotelgast die Zimmertür mit der Badtür verwechselt (s. Buchtitel), eine Frau enthusiastisch einen menschlichen Pappaufsteller im Baumarkt grüßt oder der ehemalige französische Präsident über den israelischen Kollegen ablästert, Simon trifft immer den richtigen - ironischen - Ton. Beide Geschlechter geraten gleichermaßen oft in peinliche Situationen. Da gibt es keine Unterschiede; nur dass Männer naturgemäß eine niedrigere Schamgrenze besitzen. Abgesehen von den Fallgeschichten kommen auch Fachspezialisten (Psychologen, Mediziner etc.) zum Thema zu Wort. Diese z.T. ausufernden wissenschaftlichen Exkurse fand ich mit der Zeit unpassend. Hier wäre weniger mehr gewesen, weil es ja vordergründig eine humorige Lektüre ist und kein Sachbuch. FAZITLeichte Geschichtensammlung zum Schmunzeln, die sich gut zwischendurch lesen lässt.

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