Oskar Wünsch Eigentlich alles gut

(9)

Lovelybooks Bewertung

  • 6 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 9 Rezensionen
(4)
(3)
(2)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Eigentlich alles gut“ von Oskar Wünsch

Andreas Schneider hat einen gut bezahlten Job, der ihm eigentlich Spaß macht, eine wundervolle Ehefrau, die er eigentlich liebt und eine Familie mit drei Kindern, die er sich immer wünschte. Eigentlich ist im Leben von Andreas Schneider alles gut, aber nur eigentlich. Seit einiger Zeit spürt er, dass in seinem Leben etwas fehlt. Was nur? Dies verwirrt ihn zeitweise und er versucht diese Gedanken zu verdrängen.
Nach einem Herzinfarkt trifft er während seines anschließenden Kuraufenthaltes auf der Nordseeinsel Borkum einen Mann, der seine Sicht auf sein Leben grundlegend verändert und ihm erklärt, wonach er sucht. Mit ihm gerät er in einen Disput, der ihn zunächst aufwühlt und verunsichert, der aber schon bald zum Kompass für sein neues Leben wird.

Stimmt nachdenklich ;-)

— Ivonne_Gerhard

Eigentlich war nichts gut, Andreas merkt erst nach dem Herzinfarkt, dass er sein Leben ändern muss und zwar bald.

— Euridike

voller wertvoller Hinweise und Spuren, die einen selbst in eine ganz neue Richtung führen können

— MissSophi

Herzinfarkt - Andreas Schneider steckt in vielen von uns

— Gartenkobold

War ganz okay...

— germanbookishblog

Interessante Geschichte um Andreas Schneider, aus der man sich selbst viel Nützliches ziehen kann.

— KarinG71

Stöbern in Romane

Der Zopf

Gefühl- und hoffnungsvoll

Jonas1704

Letzte Fahrt nach Königsberg

Eine gefühlvolle Liebesheschichte, der zweite Weltkrieg und eine Reise... das letzte Kapitel hat mich mit dem Roman zusammengebracht.

Gwenliest

Dunkelgrün fast schwarz

Absolute Sogwirkung. Zuckergoscherl hat hier einen grandiosen Roman niedergeschrieben. Fesselnd, krankhaft und richtig spannend!

BeautyBooks

Was man von hier aus sehen kann

Eine so wunderbare und ganz besondere Geschichte, die ich unglaublich gerne gelesen habe. Absolute Leseempfehlung!

BeautyBooks

Alles über Heather

Absolute Sogwirkung! Eine Geschichte, die unglaublich toll und zugleich richtig heftig und krank ist. Kurz und knapp aber grandios!

BeautyBooks

#EGOLAND

Die Bewertung fällt mir schwer, weil es auf der einen Seite krass und fesselnd, auf der anderen Seite so egoistisch und unmoralisch ist.

Tanja_Radi

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Selbsthilfebuch verpackt in einem Roman - geht leider nicht...

    Eigentlich alles gut

    germanbookishblog

    02. August 2017 um 21:52

    Diese Rezension fällt mir ziemlich schwer. Als ich »Eigentlich alles gut.« auf Lovelybooks von Oskar Wünsch zur Verfügung gestellt bekommen habe, war ich mega glücklich. Nicht nur ist das Cover mega schön, sonder die Geschichte hat sich auch sehr interessant und tiefgehend angehört. Zum einen habe ich eine tolle Story mit wirklich tiefgründigen Emotionen erwartet. Die Geschichte sollte in die Persönlichkeit des Charakter eindringen und sein ganzes Weltbild in Frage stellen. Was ich dann am Ende gelesen habe war nicht mehr als ein Sachbuch mit oberflächlichen Charakteren, ein viel zu schnell einsichtiger Protagonist, der sich zu schnell auf das Gequatsche eines Scheinpsychologen eingelassen hat. Nichts desto trotz werde ich in der folgenden Rezension eher die Sachbuch Elemente rezensieren und mich nur oberflächlich mit der kaum vorhandenen Story beschäftigen.In dem Buch »Eigentlich alles Gut« geht v es vor allem um das Thema Leben. Was ist der Sinn des Lebens, was habe ich in der Vergangenheit falsch gemacht und wie entkommen ich aus meiner eigenen sogenannten „Matrix”? Diese Matrix, von der öfter die Sprache während des Buchverlaufs die Rede ist, besteht aus der Arbeit, der Familie, dem ganzen Leben insgesamt und der Stress, der damit verbunden ist, wenn ich mich recht entsinne.Die Tipps, mehr Zeit mit der Familie verbringen, weniger arbeiten, anderen Leuten mit Freundlichkeit entegegen gehen sind nicht neu, doch es ist schön einen Roman darüber zu lesen, da ja doch einige  diese doch so einfachen Regeln des Lebens oftmals im Alltag sehr schnell vergessen. Dennoch sind es sehr einfache Regeln, deswegen bin ich mir unsicher, ob man darüber direkt einen Roman schreiben sollte. Ist ja die Entscheidung des Autors, worüber er sein Werk verfassen möchte. Die Tipps sind manchmal sogar ziemlich hilfreich, was ich gar nicht bestreiten möchte, doch das Buch zieht sich einfach sehr lang durch diesen Romanstil, der unnötig bei solch einem sachbuchartigen Buch ist.Kommen wir nun zu der eigentlichen Geschichte. Ein Mann kriegt einen Herzinfarkt, weil er zu viel gearbeitet, zu viel Stress auf der Arbeit und ein nicht erfülltes Leben hat. Er geht auf die Nordländische Insel Borkum, um dort in einer Kurklinik seinen gesundheitlichen Zwischenfall aus zu kurieren. Er trifft einen Masseur, der mit ihm sein bisheriges Leben auf arbeitet. Ein sehr vielversprechendes Thema, doch die Umsetzung war gar nicht gut. Die Gespräche zwischen den beiden waren viel zu oberflächlich, die Fehler, die genannt wurde, waren nur der Gipfel vom Berg. Eine tiefgehende, emotionale (wie ich schon gesagt habe) Auseinandersetzung des Charakters hätte mir viel, viel besser gefallen. Dass der Protagonist Andreas immer nur zugestimmt und viel zu leicht seine eigenen Fehler zugegeben hat, war eine absolute Katastrophe, die mir auch am wenigsten gefallen hat. Es hätte eine innere Zerissenheit entstehen können, die ganze Infragestellung des Lebens, doch was man kriegt ist nur eine monote Übereinstimmung mit unnützen Ideen. Insgesamt kann ich dieses Buch nicht sehr wärmstens empfehlen. Es war einfach nichts für mich, weswegen ich nun auch weiß,welches Genre nichts für mich ist, von welchem Genre ich mich in Zukunft fernhalten werde.[Von meinem Blog germanbookishblog.blogspot.de entnommen]

    Mehr
  • "Denk noch einmal neu"

    Eigentlich alles gut

    Mimi1206

    14. February 2017 um 10:03

    „Eigentlich alles gut“ ist ein im Dezember 2016 erschienener Roman von Oskar Wünsch. Ich durfte den Roman im Zuge einer Leserunde bei Lovelybooks lesen und möchte mich ♥-lich für das Rezensionsexemplar bedanken. Das Cover: Das Cover ist harmonisch gehalten, mit naturbelassenen, gut aufeinander abgestimmten Farben. Das Cover dient als Schlüsselsymbol für die Geschichte, was ich sehr schön umgesetzt finde. Inhalt / Klapptext: Andreas Schneider hat einen gut bezahlten Job, der ihm eigentlich Spaß macht, eine wundervolle Ehefrau, die er eigentlich liebt und eine Familie mit drei Kindern, die er sich immer wünschte. Eigentlich ist im Leben von Andreas Schneider alles gut, aber nur eigentlich. Seit einiger Zeit spürt er, dass in seinem Leben etwas fehlt. Was nur? Dies verwirrt ihn zeitweise und er versucht diese Gedanken zu verdrängen. Nach einem Herzinfarkt trifft er während seines anschließenden Kuraufenthaltes auf der Nordseeinsel Borkum einen Mann, der seine Sicht auf sein Leben grundlegend verändert und ihm erklärt, wonach er sucht. Mit ihm gerät er in einen Disput, der ihn zunächst aufwühlt und verunsichert, der aber schon bald zum Kompass für sein neues Leben wird. Rezension: Der Einstieg in den Roman war leicht und verständlich zu finden. Der Schreibstil hat sich an die Geschichte angepasst und so hatte ich innerhalb von zwei Minuten das Gefühl, dass durch das Buch gerannt wird. Es gab unheimlich viele Informationen über den Protagonisten Andreas, seine Frau, seine Kinder, seine Arbeit und seine Lebensweise. Ein hektischer Einstieg, der mit einem hektischen Schreibstil umrahmt wird. Im Laufe der Geschichte ändert sich dieser Schreibstil zusehends. Je weiter Andreas in seine Geschichte eintaucht und beginnt ernsthaft über sich und sein bisheriges Leben nachzudenken, desto ruhiger wird der Schreibstil. Die anfangs noch relativ kurzen Sätze werden länger und auch der Informationsschwall flacht ab, was leider dazu führt, dass manche Passagen sehr langatmig sind und gefühlt endlos in die Länge gezogen werden. Meine anfängliche Begeisterung für das Buch und die Geschichte flachte im Höhepunkt des Buches leider rapide ab, als es um die autoritäre und antiautoritäre Erziehung der Kinder ging, hier hätte sich der Autor besser informieren sollen oder diese Passage einfach weglassen sollen, sie hinterlässt einen faden Beigeschmack, der sich ungewollt leider durch den Rest der Geschichte zieht. Empathie ist für alle da und einer, der nicht gelenkt werden will, sollte aufhören andere lenken zu wollen – in eine Richtung, die ihm als angenehm erscheint. Auch empfand ich einige Emotionen nur als oberflächig ohne den nötigen Tiefgang, was wahrscheinlich hauptsächlich daran lag, dass die Passagen trotzdessen versucht wurden knapp zu halten um möglichst alle Informationen unter zubekommen. Sehr toll empfand ich die Zeichnungen im Buch, welche immer noch einmal ein zusätzliches Highlight zum Text waren und das wichtigste auf einem Blick darstellte. Mein Fazit: Eine nette Geschichte mit einigen sehr schönen Ansätzen, für mich jedoch nicht ausgereift. „Eigentlich alles gut “ von Oskar Wünsch erhält von mir 3,5 von 5 Sternen.

    Mehr
    • 2
  • Denk' noch einmal neu

    Eigentlich alles gut

    Martinchen

    13. February 2017 um 18:21

    "Andreas Schneider hat einen gut bezahlten Job, der ihm eigentlich Spaß macht, eine wundervolle Frau, die er eigentlich liebt und eine Familie mit drei Kindern, die er sich immer wünschte. Eigentlich ist im Leben von Andreas Schneider alles gut, aber nur eigentlich. Seit einiger Zeit spürt er, dass in seinem Leben etwas fehlt. Nur was? Nach einem Herzinfarkt trifft er während seines anschließenden Kuraufenthaltes auf der Nordseeinsel Borkum einen Mann, der seine Sicht auf sein Leben grundlegend verändert und ihm erklärt, wonach er sucht. Mit ihm gerät er in einen Disput, der ihn aufwühlt und verunsichert, aber schon bald zum Kompass für sein neues, erfüllteres Leben wird." Dieser Klappentext und das Cover machten mich neugierig. Das Cover zeigt einen Strand, Meer, blauen Himmel - eine Landschaft, die zum Entspannen und Erholen einlädt. Der Titel und der Name des Autors sehen aus wie handgeschriebene Druckbuchstaben. Eine Idee, die mir im Zusammenhang mit dem Inhalt sehr gut gefällt. Es handelt sich um das erste Buch von Oskar Wünsch, der in Norddeutschland geboren ist. Im Nachwort wird klar, dass es sich um ein autobiografisches Buch handelt, in dem nicht nur Lebenserfahrungen von Oskar Wünsch, sondern auch von vielen anderen Menschen Eingang gefunden haben. In den ersten Kapiteln wird das Leben von Andreas und seiner Familie vor dem Herzinfarkt beschrieben, schnell und ein wenig atemlos. Der Leser merkt schnell, dass es so nicht weitergehen kann, etwas, dass auch Andreas weiß. Was Andreas nicht weiß, ist, wie er sein Leben ändern kann. Dazu braucht er Christian, mit dem er lange, teilweise philosophische Gespräche über das Leben, die Liebe und den Sinn des Ganzen führt. Darin enthalten sind ganz praktische und umsetzbare Ideen und Tipps, wie der alltägliche Wahnsinn verändert werden kann. Besonders gut gefallen hat mir, dass Andreas doch mehrfach daran zweifelt, ob er das Gehörte auch umsetzen kann. Dies ist im Alltag in der Tat nicht immer einfach und Rückfälle wird es geben. Aber auch da hat Oskar Wünsch eine gute Idee. Der Autor schreibt einen gut lesbaren, unterhaltsamen und humorvollen Stil. Einige Zeichnungen lockern auf und verdeutlichen das Geschriebene. Fazit: ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die mit ihrem Leben "eigentlich" zufrieden sind, aber dennoch wissen, dass etwas fehlt.  

    Mehr
  • Eigentlich alles gut

    Eigentlich alles gut

    marpije

    13. February 2017 um 11:36

    Andreas hat eigentlich alles - gute Arbeit, schöne Frau, drei gesunde Kinder und ein Haus, aber ihm fehlt etwas , er spürt dass seine Ehe nicht mehr wie vorher ist, mit die Frau er spricht immer weniger und er hat keine Zeit um etwas mit die Kinder zusammen unternehmen , alles ist nur aus Pflicht gemacht, der Lust ist fremde Sache. Immer mehr Arbeit um mehr Geld verdienen, Stress, Hektik und Unzufriedenheit das gehört zum Alltag, bis an einem Tag Andreas bekommt ein Herzinfarkt und  landet im Krankenhaus, danach er muss in Reha, dort trifft er Christian und hat Zeit über seine Leben nachdenken. Christian und Andreas verstehen sich sehr gut  und Christian erklärt ihm was wichtig im Leben ist und was ist nur eine Neben Sache. Sehr gelungenes Buch über  " glücklich und zufrieden mit eigenem Leben sein " , der Autor hat eine Geschichte geschrieben welche heutzutage passiert immer öfter, die Leute arbeiten zu viel und zu wenig Zeit bleibt für Familie und Hobby, zählt nur eins - Geld, hier Andreas hat noch zweite Chance bekommen und kann noch seine Leben ändern, manchmal ist  schon zu spät.... Die Gespräche zwischen Andreas und Christian haben sehr große Spektrum und egal ob geht um Liebe, Kindererziehung , Familie, Glück oder Arbeit die erklären alles genau und deutlich zeigen uns was wir können in unseren Leben ändern . Der Schreibstil ist flüssig, einfach , angenehm zu lesen , der Alltag ist sehr realistich dargestellt, die Situationen authentisch und der Handlung gut nachvollziehbar. Die philosphische Passagen manchmal sind zu lang , gut dass die Zeichnungen sind mitten drin die locker ein bisschen die Atmosphäre. Ein Buch welche regt zum nachdenken was kann ich selber in meinen Leben noch ändern bevor zu spät ist ? Lesenswert !!

    Mehr
  • Jeder sollte mal nachdenken ;-)

    Eigentlich alles gut

    Ivonne_Gerhard

    13. February 2017 um 01:14

    Das Buch hat eine fantastische Geschichte über eine Reise zu neuen Erkenntnissen des eigenen Lebens,.. Wenn man es liest, wird man wirklich zum nachdenken angeregt und stellt sich die Frage, was ist wirklich wichtig im Leben,... Stecken wir selbst in einer Art Matrix fest ? Es unterhält einen zudem auch noch richtig toll und man kann sich sehr gut in die Story reinversetzen ,.. Andreas krempelt durch eine Bekanntschaft in der Kur - Reha, sein eigenes Leben um und denkt über die wirklich wichtigen Dinge nach, die nicht von Oberflächlichkeit und dem alltagsstress geprägt sind . Wirklich ein sehr gutes Buch mit Tiefgang, flüssigem Schreibstil, leicht zu lesen und netten Illustrationen zum auflockern,.. Ich mag auch die Entwicklungen die im Buch geschildert werden ,..

    Mehr
  • Leserunde zu "Eigentlich alles gut" von Oskar Wünsch

    Eigentlich alles gut

    oskarwuensch

    Liebe Lesefreunde, ich lade Euch herzlich zur Leserunde meines ersten Romans „Eigentlich alles gut“ ein. In meinem Roman geht es um den Umgang mit sich selbst. Ich beschreibe aus eigener Erfahrung die Zerrissenheit zwischen Familie und Karriere einerseits und der Suche nach innerer Ausgeglichenheit andererseits. Wenn Ihr das Thema interessant findet, dann bewerbt Euch bitte bis zum 02.02.2017 für eines von 10 Leseexemplaren. Ich verlose fünf gedruckte Bücher und fünf E-Books (E-Book Format: epub oder mobi). Inhalt: Nur den Beruf und Karriere im Kopf? Die Familie läuft nebenher? Kaum Ruhepole, wenig Achtsamkeit im Umgang mit den eigenen Kräften? In dieser Situation wird Andreas von einem Herzinfarkt gezwungen über sich nachzudenken. Andreas Schneider hat einen gut bezahlten Job, der ihm eigentlich Spaß macht, eine wundervolle Ehefrau, die er eigentlich liebt und eine Familie mit drei Kindern, die er sich immer wünschte. Eigentlich ist im Leben von Andreas Schneider alles gut, aber nur eigentlich. Seit einiger Zeit spürt er, dass in seinem Leben etwas fehlt. Nur was? Nach einem Herzinfarkt trifft er während seines anschließenden Kuraufenthaltes auf der Nordseeinsel Borkum einen Mann, der seine Sicht auf sein Leben grundlegend verändert.   Ich würde mich über zahlreiche Bewerbungen sehr freuen. Da dies mein erster Roman und damit meine erste Leserunde ist, freue ich mich besonders auf den Austausch mit Euch und bin gespannt, wie Euch „Eigentlich alles gut“ gefällt. Natürlich wäre ich sehr dankbar, wenn Ihr Eure Leseeindrücke über eine Rezension bei Amazon teilt. Eine Leseprobe findet Ihr auch unter Amazon. Viel Spaß! Oskar Wünsch

    Mehr
    • 128
  • Wie verändere ich mein Leben?

    Eigentlich alles gut

    Euridike

    11. February 2017 um 21:56

    Eigentlich war in Andreas Leben etliches nicht so in Ordnung und seine Ehe wäre wahrscheinlich geschieden worden, hätte er nicht durch einen Herzinfarkt eine andere Sicht auf die Dinge bekommen und sein Leben verändert. Sehr einfühlsam geschriebener Ratgeber, wie man der Matrix entkommt und sein Leben zufriedener führt. Der Leser wird behutsam dazu angeregt, seine Lebensweise zu verändern und über den Sinn des eigenen Daseins nachzudenken. 

    Mehr
  • Es ist nie zu spät umzukehren

    Eigentlich alles gut

    MissSophi

    11. February 2017 um 17:35

    Andreas und Julia führen eine normale Ehe, samt drei Kindern und einem Eigenheim. Eigentlich alles gut..... Bis Andreas einen Herzinfarkt hat und gezwungener Maßen kürzer treten muss - er sieht sich als Hauptverdiener in der Pflicht und definiert sich über seine Arbeit, daher kommt für ihn eine Kur gar nicht in Frage.... als er allerdings erfährt, dass er sich wünschen darf, wohin die Reise geht, überlegt er es sich - zum Glück - doch noch anders und tritt die Kur an. Dort trifft er auf Christian und die beiden führen tiefgreifende und sehr bewegende Gespräche, die fast schon ins philosophische führen und auch den Leser dazu animieren, ihren eigenen Standpunkt dazu zu finden. Für meinen Geschmack waren die Absätze zu sehr konzentriert, dass es fast anstrengend war, dies zu verfolgen. Die Erzählsicht wechselt  zwischen Andreas und Julia, was ich sehr angenehm finde. Dies Buch ist eine wahre Bereicherung, wenn man an einem Punkt ist, an dem man sich überlegt, dass eigentlich alles gut ist, aber eben nur eigentlich. Es macht Mut, Dinge neu zu bewerten und neue Lebensmuster zu entdecken - es macht Mut, das Gespräch zu suchen und nicht auf der Stelle zu treten.

    Mehr
  • Selbsterfahrung - mal anders beschrieben

    Eigentlich alles gut

    Gartenkobold

    10. February 2017 um 10:28

    Klappentext: Andreas Schneider hat einen gut bezahlten Job, der ihm eigentlich Spaß macht, eine gut aussehende Ehefrau, die er eigentlich liebt und eine Familie mit drei Kindern, die er sich eigentlich immer wünschte. Eigentlich ist im Leben von Andreas Schneider alles gut, aber nur eigentlich. Seit einiger Zeit spürt er, dass in seinem Leben etwas fehlt und er sich auf der Suche danach befindet. Dies verwirrt ihn zeitweise und er versucht diese Gedanken zu verdrängen. Nach einem Herzinfarkt trifft er während seines anschließenden Kuraufenthaltes auf der Nordseeinsel Borkum einen Menschen, der seine Sicht auf sein Leben grundlegend verändert und ihm erklärt, wonach er sucht. Mit ihm gerät er in einen Disput, der ihn zunächst aufwühlt und verunsichert, der aber schon bald zum Kompass für sein neues Leben wird. Schon das Cover mit den Illustrationen hat mich sehr neugierig gemacht. Erfolgreich im Job, eine nette Frau, ein kleines Häuschen, drei tolle Kinder…..eigentlich kein Grund zur Sorge, aber eigentlich auch viel Stress und Frustration im Job, ein Eheleben, was nur noch aus Routinen besteht, das Häuschen, was noch abbezahlt werden muss, Kinder, die auf den Stress zuhause mit Gegenstress reagieren. Durch einen Herzinfarkt und bei der sich daraus anschließenden REHA auf Borkum lernt er den untypischen Masseur Christian kennen und die REHA wird sein weiteres Leben verändern…. Ich habe mich in diesem Buch wiedergefunden, dass Buch hat mir erneut einen Spiegel vorgehalten und mir ganz klar aufgezeigt, dass ich zwar vor Jahren mein Leben verändert hatte, dass ich aber längst wieder dabei bin, in alte Verhaltensmuster zurückzufallen, es ist ja so einfach in alte Gewohnheiten zu fallen. Durch die flüssige und vor allem sehr humorvolle Schreibweise werden die Themen dem Leser vor Augen geführt, ohne dabei belehrend oder bekehrend zu wirken. Die Kommentare und Zitate Laden den Leser dazu ein, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, zu hinterfragen und das es aus der Sicht des Protagonisten Andreas geschrieben ist, macht es meiner Meinung nach auch für Männer interessant. Ich kann dieses Buch jedem nur empfehlen, der sich mit sich und seinem Leben bereit ist auseinanderzusetzten.

    Mehr
  • Jeder kann Andreas Schneider sein

    Eigentlich alles gut

    KarinG71

    06. February 2017 um 15:56

    Andreas Schneider hat eigentlich alles......Erfolg im Beruf, eine gute Ehefrau, drei gesunde Kinder, Haus....es könnte ihm also eigentlich nicht besser gehen..... Aber ihm und seinem Umfeld fehlt etwas. Durch einen Herzinfarkt lernt er auf einer Reha den Masseur Christian kennen, der ihn stark zum Nachdenken anregt und einen neuen Sinn fürs Leben aufzeigt. Diese Reha ändert sein ganzes Leben...... Diese Geschichte könnte auf fast jeden übertragen werden. Ich habe mich und meinen bisherigen Lebensweg sofort wiederentdeckt. Auch wenn ich diese Erkenntnis bereits gewonnen hatte (ja, ich war wirklich sehr erstaunt über viele Parallelen) war es sehr interessant auch alles kompakt geschrieben zu lesen. Viel habe ich mir angestrichen und vermerkt - ein Zeichen, daß man dieses Buch immer wieder mal wieder hervorholt und drin blättert. Wie ich nämlich selbst erfahren habe, rutscht man schnell in alte Gewohnheiten zurück und dieses Buch hilft, sich zwischendurch doch mal wieder zu finden. ich kann dieses Buch ohne Weiteres empfehlen. Auch wenn man viel draus lernen kann, macht es Spaß durch den flüssigen Schreibstil und die humoristische Schreibweise.    

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks