Osman Engin

 3.3 Sterne bei 90 Bewertungen
Autor von Tote essen keinen Döner, Getürkte Weihnacht und weiteren Büchern.

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Tote essen keinen Döner

Tote essen keinen Döner

 (22)
Erschienen am 01.01.2008
Getürkte Weihnacht

Getürkte Weihnacht

 (15)
Erschienen am 01.10.2006
Lieber Onkel Ömer

Lieber Onkel Ömer

 (10)
Erschienen am 01.10.2008
Kanaken-Gandhi

Kanaken-Gandhi

 (9)
Erschienen am 01.12.2001
1001 Nachtschichten

1001 Nachtschichten

 (5)
Erschienen am 18.11.2010
West-östliches Sofa

West-östliches Sofa

 (3)
Erschienen am 01.07.2006
GötterRatte

GötterRatte

 (4)
Erschienen am 01.05.2004
Alles getürkt!

Alles getürkt!

 (3)
Erschienen am 01.06.1995

Neue Rezensionen zu Osman Engin

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Sabins avatar

Rezension zu "1001 Nachtschichten" von Osman Engin

Osmans Nachtgeschichten
Sabinvor 5 Jahren

Inhalt:
Tolles Leben habe ich: gestern Knast- morgen Hatz IV!! das sind Osmans erste Gedanken. Vor fünf Tagen wurde er von der Polizei wegen dringendem Mordverdacht festgenommen, durfte gestern erst wieder nach hause und heute bekommt er von Meister Viehtreiber seine Kündigung! denn es ist Juni-und im Juni werden immer die aus Halle 4 entlassen; man nennt es auch Frühjahrsputz!! Doch das kann und will Osman nicht so einfach hinnehmen- und so beginnt er dem Chef seine Mordstory zu erzählen-natürlich nie ohne Auflösung, damit er am nächsten tag wieder kommen darf; er muss schließlich nur den Juni überstehen....
Osman möchte eigentlich nur mit Frau Eminanim kurz übers Wochenende nach Frankfurt, hat dann nachts ne Autopanne und beschließt beim Kumpel in Schwerte zu übernachten; da angekommen finden die beiden in der wohnung die Leiche von Inge und schon nimmt das Wochenende (und die darauf folgenden Wochen)einen sehr skurrilen verlauf...



Meine Meinung:
Ein herrliches Buch, was habe ich gelacht. ich hab Osman und seine Familie schnell ins Herz geschlossen; Man sollte es auch alles nicht so ernst nehmen, wer Ironie nicht gut abkann, dann lasst es lieber. Osman ist nicht wirklich ein typischer Türke- das behauptet er zumindest selber von sich. Da freut er sich schon mal das die Müllltonne seinen Namen trägt, statt dem seiner lieben Frau. Er bekommt nie post, weil ihn soweiso keiner kennt und laut seiner Frau Eminanim ist er ein Zombie und denkt ein Brauser ist ein Kerl der gerne duscht. 
Leichenschändung, Tatortverunreinigung, Geldwäsche und türkische Frikadellen sind nur einige der kuriosen Zwischenfälle auf dem weg zur Lösung des Mordes.  Und ob Osman seinem Chef bei Laune halten konnte und dadurch den Job in Halle 4 behalten hat, verrat ich natürlich nicht.
Es wird sich nur so über sämtliche Vorurteile der Deutschen, Türken und deren Verhalten, Sitten und Gebräuche lustig gemacht; hierbei hatte ich aber nie das Gefühl das es jetzt zu niveaulos ist. Es wird halt alles zum teil sehr auf die spitze getrieben. wie z.B. die Schreibweise der englischen Wörter.
"1001 Nachtschichten" ist flott geschrieben, mit witzigen Dialogen und einem garantierten Lacher in jeder grotesken Geschichte- Irrsinnig komisch und voller Selbstironie.

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Felices avatar

Rezension zu "Lieber Onkel Ömer" von Osman Engin

24 Briefe
Felicevor 5 Jahren

Ein ganzes Jahr über schreibt der deutsche Türke bzw. türkische Deutsche Osman jeweils zwei Briefe pro Monat an seinen Onkel in der Heimat. Das ist zwar nicht spannend, dennoch aber nett zu lesen. Und im postscriptum erzählt er eine Rahmenhandlung, die ganz pfiffig ist. Natürlich werden keine Vorurteile ausgelassen, aber er nimmt auch seine türkischen Landsleute auf die Schippe.
Insesamt eine nette Zwischendurchlektüre

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Kendalls avatar

Rezension zu "Oberkanakengeil" von Osman Engin

Leider gar nicht witzig...
Kendallvor 5 Jahren


Inhalt:


Wie
ist das Leben als Ausländer in Deutschland? Oder ist man technisch
gesehen gar kein Ausländer, wenn man einen Deutschen Pass hat? Die
Skinheads pöbeln da definitiv den falschen an. 


Ob es aber so richtig ist, als Türke eine Nazi - Demo anzuführen?

Diese und weitere Geschichten berichten von der Integration des Osman Engin in die deutsche Gesellschaft.




Rezension:


Also
zunächst einmal: ich habe mir wirklich viel Mühe gegeben den Inhalt des
Buches irgendwie interessant zusammenzufassen, denn ich habe dieses
Buch gar nicht gemocht.


Es ist anstrengend, langatmig und überhaupt nicht witzig. 

Osman
Engin versucht hier allem Anschein nach Humor zu beweisen und witzige
Geschichten aus seinem Alltag auf Papier zu bringen, er scheitert meiner
Meinung jedoch kläglich. Die meisten dieser Geschichten sind total aus
der Luft gegriffen; kein normaler Mensch erlebt so etwas. Gerade das
Beispiel, dass ich in der Inhaltszusammenfassung genannt habe, dass Herr
Engin eine Nazi - Demo anführt, ist total daneben. Wenn das Buch schon
den Untertitel "Geschichten aus dem deutschen Alltag" trägt, dann will
ich sowas doch bitte auch lesen und nicht irgendwelche
Fantasiegeschichten. Sollte ich mich jedoch täuschen, und Herr Engin hat
das alles wirklich erlebt, nehme ich das natürlich sofort
entschuldigend zurück! 


So,
nächster Kritikpunkt: Die Tatsache, dass er seine Frau die ganze Zeit
"Frau" nennt. Ich bin ja nun wirklich nicht empfindlich, was solche
Sachen und so ein bisschen Chauvinismus will auch mit Humor genommen
werden, aber doch nur in Maßen. Also in dieser Geschichte ist das alles
total nervig. 


Auch
die Tatsache, dass sein Sohn absolut linksradikal ist, seine Tochter
lesbisch und die kleine Tochter schreibt seine Bücher sind bestimmt
lustig gemeint, gehen aber total nach hinten los und verwirren. 


Viel
mehr muss und kann ich leider zu diesem Buch auch nicht sagen, das war
für mich wirklich kein Lesevergnügen, ich habe mich durchquälen müssen. 





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