Osman Engin 1001 Nachtschichten

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Inhaltsangabe zu „1001 Nachtschichten“ von Osman Engin

Vorzeigeeinwanderer Osman hat nichts mehr zu lachen: Erst muss er ein ganzes Wochenende lang in Untersuchungshaft verbringen, weil er absurderweise unter Mordverdacht geraten ist, und dann will ihm gleich am Montag sein Meister die Kündigung überreichen, um mit Billigarbeitskräften gegen die Krise anzugehen. Als der Chef jedoch vom Mordverdacht erfährt, wird er neugierig. Das ist Osmans Chance: Nach dem berühmten Vorbild Scheherazades aus Tausendundeiner Nacht erzählt er dem Meister nun täglich eine neue Mordstory – aber immer ohne Auflösung, damit er wiederkommen darf.

für zwischendurch genau richtig; Humor und Ironie!

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    1001 Nachtschichten
    Sabin

    Sabin

    20. April 2014 um 16:46

    Inhalt: Tolles Leben habe ich: gestern Knast- morgen Hatz IV!! das sind Osmans erste Gedanken. Vor fünf Tagen wurde er von der Polizei wegen dringendem Mordverdacht festgenommen, durfte gestern erst wieder nach hause und heute bekommt er von Meister Viehtreiber seine Kündigung! denn es ist Juni-und im Juni werden immer die aus Halle 4 entlassen; man nennt es auch Frühjahrsputz!! Doch das kann und will Osman nicht so einfach hinnehmen- und so beginnt er dem Chef seine Mordstory zu erzählen-natürlich nie ohne Auflösung, damit er am nächsten tag wieder kommen darf; er muss schließlich nur den Juni überstehen.... Osman möchte eigentlich nur mit Frau Eminanim kurz übers Wochenende nach Frankfurt, hat dann nachts ne Autopanne und beschließt beim Kumpel in Schwerte zu übernachten; da angekommen finden die beiden in der wohnung die Leiche von Inge und schon nimmt das Wochenende (und die darauf folgenden Wochen)einen sehr skurrilen verlauf... Meine Meinung: Ein herrliches Buch, was habe ich gelacht. ich hab Osman und seine Familie schnell ins Herz geschlossen; Man sollte es auch alles nicht so ernst nehmen, wer Ironie nicht gut abkann, dann lasst es lieber. Osman ist nicht wirklich ein typischer Türke- das behauptet er zumindest selber von sich. Da freut er sich schon mal das die Müllltonne seinen Namen trägt, statt dem seiner lieben Frau. Er bekommt nie post, weil ihn soweiso keiner kennt und laut seiner Frau Eminanim ist er ein Zombie und denkt ein Brauser ist ein Kerl der gerne duscht.  Leichenschändung, Tatortverunreinigung, Geldwäsche und türkische Frikadellen sind nur einige der kuriosen Zwischenfälle auf dem weg zur Lösung des Mordes.  Und ob Osman seinem Chef bei Laune halten konnte und dadurch den Job in Halle 4 behalten hat, verrat ich natürlich nicht. Es wird sich nur so über sämtliche Vorurteile der Deutschen, Türken und deren Verhalten, Sitten und Gebräuche lustig gemacht; hierbei hatte ich aber nie das Gefühl das es jetzt zu niveaulos ist. Es wird halt alles zum teil sehr auf die spitze getrieben. wie z.B. die Schreibweise der englischen Wörter. "1001 Nachtschichten" ist flott geschrieben, mit witzigen Dialogen und einem garantierten Lacher in jeder grotesken Geschichte- Irrsinnig komisch und voller Selbstironie.

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  • Rezension zu "1001 Nachtschichten" von Osman Engin

    1001 Nachtschichten
    schwarzaufweisz

    schwarzaufweisz

    23. March 2012 um 09:18

    Inhalt: In der Fabrik, in der Vorzeigeeinwanderer Osman "Ossi" seit Jahren arbeitet, steht eine Kündigungswelle bevor. Betroffen sind hauptsächlich türkische Mitarbeiter. Als Osmans Meister Viehtreiber jedoch erfährt, dass "Ossi" unter Moderverdacht steht, wird er neugierig und möchte sich haarklein alles erzählen lassen. In der Form von 1001 Nacht schafft es der gewiefte Osman, den Meister Tag für Tag mit seinen Erzählungen hinzuhalten, das Kündigungsschreiben wie ein Damoklesschwert ständig vor Augen. Meinung: Dies ist natürlich ein sehr humorvolles, stark überzeichneter Roman. Sämtliche Klischees werden im Übermaß bedient, manchmal ins Gegenteil verkehrt und oftmals etwas überreizt. Die meisten Szenen sind sehr lustig, manche jedoch hinterlassen einen etwas schalen Beigeschmack und man denkt sich "das hätte jetzt nicht unbedingt sein müssen". (Etwa das ausartende Sperrmüllsammeln der Familie Osman, nur um am Sperrmülltag mehr aus dem Fenster werfen zu können als der angesehen Nachbar.) Unglaublich witzig hingegen ist etwa die langandauernde Debatte rund um einen Hundehaufen im Wohnhaus und die ewige Diskussion, wer nun für die Entfernung zuständig sei. Was ich für absolut unnötig halte, sind Verballhornungen von ursprünglich englischsprachigen Wörtern: Kumpjuter, Dschörmäny, Eifon, Maykl Jäkson, Fäysbuk, uvm. Das wirkt auf mich nicht lustig, sondern unbeholfen. Fazit: Ein lustiger Roman, der sowohl Türken als auch Deutsche mit ihren Eigenheiten einerseits durch den Kakao zieht, andererseits durchaus liebevoll darstellt. Oftmals leider zu übertrieben, was phasenweise anstrengend und witzlos wird.

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