Buchreihe: Don Osman von Osman Engin

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Alle Bücher in chronologischer Reihenfolge

11 Bücher
  1. Band 1: Kanaken-Gandhi

     (9)
    Ersterscheinung: 01.12.2001
    Aktuelle Ausgabe: 01.12.2001
    »Buch lesen, ablachen und nachdenken, weiterempfehlen.« t.aktOsman ist ein unbescholtener Bürger Anfang fünfzig. Er hat fünf Kinder, arbeitet als Fabrikschlosser und träumt davon, eines Tages einen Gemüseladen zu besitzen. Außer daß er mit der »zweitgrößten Nervensäge des Mittleren Orients« verheiratet ist und gelegentlich mit Skinheads über den Unterschied zwischen »Türken« und »Kanaken« diskutieren muß, hat er keine Probleme. Bis eines Tages ein Brief von der Ausländerbehörde eintrifft: Er soll abgeschoben werden. Das ist natürlich absurd schließlich ist er vor mehr als dreißig Jahren als Gastarbeiter in die Bundesrepublik gekommen und sollte demnächst die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Aber Frau Kottzmeyer-Göbelsberg von der Ausländerbehörde kann ihm nur bestätigen, daß er laut Akte innerhalb einer Woche das Land zu verlassen habe. Jetzt ist jedes Mittel recht: Scheinehe, Barrikade vor der Wohnung, Bestechungsversuche. Aber selbst Massendemonstrationen und die Besetzung eines Atomkraftwerks bleiben ohne Wirkung. Mit unerschöpflicher Komik treibt der Autor das Geschehen von einem grotesken Höhepunkt zum nächsten. Schriller, witziger und politisch unkorrekter kann man mit dem brisanten Thema »Deutschland und seine Ausländer« nicht umgehen.
  2. Band 2: Oberkanakengeil

     (3)
    Ersterscheinung: 01.06.2003
    Aktuelle Ausgabe: 01.06.2003
    Einmal Kanake, immer Kanake? Nach dem satirischen Roman "Kanaken-Gandhi" folgen in diesem Band weitere irrwitzige Geschichten des ungeheuer integrationsversessenen türkischen Protagonisten, der im multikulturellen Durcheinander verzweifelt nach Gewißheiten sucht. Osman Engin, der türkische Namensvetter des Autors, ist ein endlich ein Deutscher! Mit dem neuen Paß kommt ihm sein ganzes Leben glanzvoller, erhabener vor, und mit Vehemenz macht er sich daran, der deutschen Leitkultur zum Durchbruch zu verhelfen: sei es die Existenz seiner Freunde vom Bä-En-De zu sichern, den Skinheads beim Säubern des deutschen Volkskörpers zu helfen oder sich ansonsten bei Angriffen gegen Ausländer vorbildlich herauszuhalten. Wenn da bloß nicht dieses Kanaken-Pack wäre, das behauptet, seine Familie zu sein: Die sechsjährige Hatice findet die Schule oberkanakengeil, weil sie beim Strip-Poker immer gegen die Lehrerin gewinnt. Die oberintegrierte Zeynep will Zuhälter werden, weil das am meisten einbringt. Der Betonkommunist Mehmet steckt sowieso mit Castro unter einer Decke. Und Nermin bekommt er nie unter die Haube - die ist stock-lesbisch! Ein Glück, daß es im deutschen Fernsehen wenigstens viele Talkshows gibt, wo er sich alles von der Seele reden kann ...
  3. Band 3: GötterRatte

     (4)
    Ersterscheinung: 01.05.2004
    Aktuelle Ausgabe: 01.05.2004
    »Bei Engin bekommen alle ihr Fett weg und den Spiegel vorgehalten. Boshaft, kritisch, ironisch und witzig« Ramesch

    Osman versteht die Welt nicht mehr. Seine Ehefrau Eminanim, die größte Nervensäge – pardon, schönste Blüte – des mittleren Orients, hat ihm die Koffer vor die Tür gestellt. Ihm, dem perfekten Ehemann, der nach nicht mehr verlangt, als dass man ihn nicht beim allabendlichen Fernsehen stört. Doch Selbstgerechtigkeit, Machogehabe und flehentliche Selbsterniedrigung nützen nichts. Seine täppischen Versuche, eine neue Bleibe zu finden, und sei es auf dem Polizeirevier, scheitern.
    Doch Eminanim löst das Problem, indem sie ihn in der angestammten Wohnung zurücklässt, die bald einer Müllhalde gleicht. Trost und Hilfe suchend treibt Osman umher und macht die verrücktesten Erfahrungen, ehe ihm langsam dämmert, dass nichts und niemand der größten Nervensäge gleichkommt.
  4. Band 4: Don Osman

     (3)
    Ersterscheinung: 01.05.2005
    Aktuelle Ausgabe: 01.05.2005
    »Bei Engin bekommen alle ihr Fett weg und den Spiegel vorgehalten. Boshaft, kritisch, ironisch und witzig.« Ramesch Don Osman ist wieder zu Gange und bringt mit seinen schrägen, bissigen und skurrilen Alltagsbeobachtungen den Leser zum Lachen. »Heimtürkisch« erzählt der Kanaken-Gandhi von seinen Erlebnissen mit der fünfköpfigen Großfamlie: Ein Stau auf dem Weg zum Picknick im Park wird da sinnvoller Weise zum Picknick auf den Autodächern genutzt oder die Angst vor Kampfhunden mit dem Einsatz eines kleinen Dackels kompensiert. Ob Irakkrieg oder EU-Betritt der Türkei, die Nützlichkeit eines Foto-Handys oder der Versuch, sich endlich als ordentlicher deutscher Karnevalsjecke zu verhalten – kein Thema wird ausgelassen und in satirischer Form präsentiert.
  5. Band 5: West-östliches Sofa

     (3)
    Ersterscheinung: 01.07.2006
    Aktuelle Ausgabe: 01.07.2006
    Don Osman hat wieder Probleme. Große sogar. Seine Ehefrau Eminanim, die zweitgrößte Nervensäge des Mittleren Orients, die drei Kinder, alle versuchen ihm den Alltag zur Hölle zu machen – obwohl er es sich doch viel lieber auf seinem Sofa gemütlich machen würde. Und als wäre eine fünfköpfige Familie nicht schon anstrengend genug, versucht Osman weiterhin die merkwürdigen Sitten der Deutschen endlich zu verstehen, und seine Erkenntnisse auf die ihm eigene Art weiterzugeben. So klärt er auf, warum Skinheads gerne Döner kaufen, türkische Barbiere nicht nur der Frisur schaden können und weshalb man in seiner Heimat ohne Seil zum Bungee-Jumpen geht. Reichlich Tips für türkische Neuankömmlinge in Deutschland gibt’s natürlich auch: »Du mußt sorgfältig deinen Müll trennen! In Biomüll, Restmüll, Altpapier, Plastik, Glas usw. bevor du alles zusammen in den Mülleimer deines Nachbarn wirfst!« Osman, das Alter ego des Autors, erzählt skurrile, lustige und spannende Geschichten, die den Leser direkt in seinen »heimtürkischen« Alltag entführen.
  6. Band 6: Getürkte Weihnacht

     (15)
    Ersterscheinung: 01.10.2006
    Aktuelle Ausgabe: 01.10.2006
    "Mit seinen Geschichten aus dem deutsch-türkischen Alltag hat sich der Satiriker Osman Engin zum bekanntesten deutsch-türkischen Humoristen gemausert." Prinz
    Was für eine Bescherung! Der Vorzeige-Einwanderer Osman hat beschlossen, nun auch noch wie die "Eingeborenen" zu feiern. Doch auf dem Weg dorthin gilt es einige Probleme zu bestehen: vom Tannenbaumkauf bis zum Christmasshopping, alles will gelernt sein.
  7. Band 7: Don Osman auf Tour

     (2)
    Ersterscheinung: 01.06.2007
    Aktuelle Ausgabe: 01.06.2007
    In unnachahmlicher Art und Weise erzählt Don Osman von seinen Erlebnissen und Erfahrungen rund um das Reisen - sei es auf Mallorca oder natürlich vor allem an der türkischen Riviera. Und nebenbei bekommen wir allerlei nützliche Urlaubstipps mit auf den Weg: beispielsweise, wie man am besten mit herrenlosem Gepäck an Flughäfen oder mit "Trämpern, den schlimmsten aller Sozialschmarotzer", umgeht.
  8. Band 8: Tote essen keinen Döner

     (22)
    Ersterscheinung: 01.01.2008
    Aktuelle Ausgabe: 01.01.2008
    Die Engins ziehen in die sehr günstige Wohnung eines Kollegen, der diese verlässt, weil er seinen Nachbarn, einen faschistischen Skinhead, nicht länger ertragen kann. Doch schon am Umzugstag erleben die Engins eine böse Überraschung: besagter Nachbar liegt ermordet im Keller. Osman hat sofort seinen linksradikalen Sohn Mehmet im Verdacht, doch der hat ein Alibi. Nun ist Mördersuche auf Osman'sche Art angesagt.

    Hörprobe: Osman Engin liest »Mord im Karnickelweg«
  9. Band 9: Lieber Onkel Ömer

     (10)
    Ersterscheinung: 01.10.2008
    Aktuelle Ausgabe: 01.10.2008
    Ein Jahr im Leben eines Gastarbeiters
    Nach vielen, vielen Jahren in Deutschland löst Vorzeige-Einwanderer Osman endlich ein altes Versprechen bei seinem daheim in Anatolien lebenden Onkel Ömer ein und beschreibt ihm sein Leben in Alamanya einmal ganz genau.
    In vierundzwanzig Briefen greift er von Januar bis Dezember alle möglichen Anlässe auf, die einem Türken im Laufe eines Kalenderjahres in Deutschland »bemerkenswert« oder »eigenartig« vorkommen. Ob Karneval, Valentinstag, Tag der Arbeit, die Bundesliga, die Deutsche Einheit oder die Weihnachtszeit: Osman Engin beleuchtet alles mit seinem kritisch-satirischen Blick und erklärt es so, dass auch der alte anatolische Onkel sich etwas darunter vorstellen kann.
    Selbstverständlich kommt in dieser Völkerverständigung à la Osman auch die Gegenseite nicht zu kurz: zum Beispiel wenn Osman seinen Onkel darüber aufklärt, wie schwer es ist, den Deutschen den Ramadan oder das Opferfest nahezubringen.
  10. Band 10: 1001 Nachtschichten

     (5)
    Ersterscheinung: 18.11.2010
    Aktuelle Ausgabe: 18.11.2010
    Vorzeigeeinwanderer Osman hat nichts mehr zu lachen: Erst muss er ein ganzes Wochenende lang in Untersuchungshaft verbringen, weil er absurderweise unter Mordverdacht geraten ist, und dann will ihm gleich am Montag sein Meister die Kündigung überreichen, um mit Billigarbeitskräften gegen die Krise anzugehen. Als der Chef jedoch vom Mordverdacht erfährt, wird er neugierig. Das ist Osmans Chance: Nach dem berühmten Vorbild Scheherazades aus Tausendundeiner Nacht erzählt er dem Meister nun täglich eine neue Mordstory – aber immer ohne Auflösung, damit er wiederkommen darf.

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