Oswald Henke Zwischengeist

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Inhaltsangabe zu „Zwischengeist“ von Oswald Henke

'Zwischengeist' umkreist in sieben Kapiteln all die Schürf- und Fleischwunden des Menschen, sein langsames Vergehen, seine kühne Sündenhaftigkeit. Die lyrischen Betrachtungen eines erklärten Teilzeitromantikers beleuchten die kleinen Alltäglichkeiten, das Warten auf Züge, den sonntäglichen Kaffee in all seiner Tragik, das langsame Dahinschweifen der Gedanken und ebenso auch die großen Belange der Welt: fast schon theologische Erwägungen, das Spiel der Jahreszeiten, das Sterben und Siechen, das Vergessen und Lieben.

Ein deutlich lyrischerer Ton weht durch das neue Buch; der Leser wird Henke-typische Texte vorfinden, daneben jedoch auch gänzlich neue Ansätze ausmachen können; eine Tatsache, die einmal mehr unter Beweis stellt, dass Oswald Henke die einzigartige Gabe besitzt, sich seit über zwanzig Jahren in wohltuenden Abständen völlig neu erfinden zu können, ohne einen gewissen roten Faden zu verlieren.

Im Band enthalten sind zahlreiche neue Gedichte, thematisch passende Liedtexte von HENKE und als Bonmot ein Erziehungsratgeber eines in dieser Lage recht frohen Nichtvaters; zusätzlich noch ein augenzwinkernder kleiner linguistischer Anhang von Culex-Autor und Henke-Lektor Philipp Blömeke.

Das durchgehend farbige Buch enthält über 70 Gedichte auf 132 Seiten und ist von Ulrike Rank gestaltet worden, die auch schon 'Spaziergang durch ein Minenfeld' gestaltet hat.

Weitere Informationen gibt es unter www.oswald-henke.de.

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  • Rezension zu "Zwischengeist" von Oswald Henke

    Zwischengeist

    Tialda

    14. November 2012 um 10:53

    x Autor: Oswald Henke x Titel: Zwischengeist x Genre: Lyrik x Erscheinungsdatum: 01. September 2012 x 132 Seiten x Culex-Verlag x ISBN: 3942003058 x Erste Sätze: Vorwort. Warum schreibt man? Ganz einfach, man hat das Bedürfnis, etwas mitzuteilen. Gefühle jeglicher Art formen Gedanken und diese versucht man in Wortformen festzuhalten. Ich denke ohne Punkt und Komma und wenn sie dann doch in meinen Texten auftauchen, dann dienen sie dem Text und nicht unbedingt dem Duden. Klappentext: Gib mir den Abschied Zieh den Mund als Dolch das Wort als Klinge über meine Lippen [...] Rezension: “Zwischengeist” ist Oswald Henkes viertes Werk – während die drei Vorgänger bereits alle nicht mehr erhältlich sind. Somit kann wohl vermutet werden, dass auch “Zwischengeist” in einer nicht allzugroßen Auflage erscheint und man sich also schnell eine Ausgabe davon sichern sollte, wenn man das Buch unbedingt haben möchte. Während z.B. “Ich habe mir die Liebe abgewöhnt und bin doch weiter süchtig” auch einige Kolumnen aus Henkes Feder enthielt, kann man bei “Zwischengeist” von einem Buch sprechen, das sich bis auf einen einzigen Absatz nur aus lyrischen Texten zusammensetzt. Im ersten der insgesamt sieben Kapitel sind hauptsächlich Texte aus Henkes Album “Seelenfütterung” zu finden, das im April 2011 erschien. Die restlichen Kapitel sind ganz nach dem Prinzip ‘der Name ist Programm’ aufgebaut – nämlich “Vorsünde & Sündenfall”, “Agonie”, “Ethische Grenzgänger”, “Seelischer Autokannibalismus”, “Abgeschlossen” und “Prolog als Nachtrag für den Sündenfall”. Zu guter Letzt folgt noch ein 10-seitiger Anhang, in dem einige Eigenwortschöpfungen, z.B. “Demenzdämmerung”, wie im Duden aufgelistet sind. Bemerkenswert ist die optische, durchgehend farbige Gestaltung des Buches, die von Rank Design übernommen wurde. Jedes Kapitel hat ein eigenes graphisches Thema und es wird viel mit rot gearbeitet, das oft auch eine Assoziation zu Blut weckt – wobei dies wohl so gewollt ist, da Henke selbst auf Bildern die ihn im Buch zeigen teils blutverschmiert abgebildet wurde. Zu sagen bleibt, dass man sich für “Zwischengeist” trotz der geringen Seitenanzahl von 132 auf jeden Fall Zeit nehmen sollte, da man über die Texte sehr viel nachdenken kann und oft auch muss, um die tiefere Bedeutung zu verstehen. Es wird auf jene Themen eingegangen, über die man normalerweise nicht spricht, schon mal aus dem Grund, weil ‘gesellschaftsfähig’ ganz eindeutig etwas anderes ist. Eben typisch Henke. Fazit: Gesellschaftskritische Seelenkotze vom Feinsten in lyrischer Form – tiefgründig und die Gedanken anregend.

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