Ota Filip Das Russenhaus

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Inhaltsangabe zu „Das Russenhaus“ von Ota Filip

Der Roman einer großen Liebe und die Entstehung der abstrakten Malerei. Die Anfänge des "Blauen Reiters": ein Blick hinter die Kulissen Sechs Jahre verbrachten Wassily Kandinsky und Gabriele Münter gemeinsam in Murnau, bis der Erste Weltkrieg sie für immer trennte. Ota Filips phantastischer Roman lässt eine große Liebe und das tragische Ende einer ungewöhnlichen Beziehung wieder lebendig werden. Ab 1908 lebten Gabriele Münter und Wassily Kandinsky im oberbayerischen Murnau, im so genannten "Russenhaus". Ota Filip erzählt die Geschichte der tragischen Liebe zwischen den beiden Künstlern und das katastrophale Ende ihrer leidenschaftlichen Beziehung. Kandinsky nahm den Krieg zum Anlass, auszubrechen und sich zu "befreien". Er sollte sich zum weltberühmten Maler der Abstraktion entfalten, die Münter hingegen blieb verbittert zurück. Die Zeit in diesem Roman verdichtet und dehnt sich auf geheimnisvolle Weise, für den Erzähler verwischen die Grenzen zwischen Realität und Traum, zwischen heute und gestern. Er erlebt magische Stunden im Russenhaus und lernt zwei Menschen kennen, die in einer früheren Welt aufeinander trafen und einander nicht loslassen konnten. Wie es wirklich war - das werden wir wohl nie erfahren. Doch Ota Filip gelingt es, aus Kunst und Leidenschaft, "magischem Realismus und phantastischer Fabulierkunst" ein farbiges und sehr eindrückliches Lebensbild im Russenhaus zu formen.

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  • Unglückliche Liebesgeschichte zwischen Gabriele Münter und Wassily Kandinski in Murnau

    Das Russenhaus
    UteSeiberth

    UteSeiberth

    05. April 2013 um 18:36

    Ota Filip lässt die unglückliche Liebesgeschichte zwisc hen Gabriele Münter und Wassily Kandinsky in seinem Buch "Russenhaus" nochmals aufleben. Als Erzähler interviewt er die Beiden zu ihrer Beziehung und springt durch die Zeiten und das ergibt zum Teil wahnwitzige Ergebnisse. Diese Interviews lesen sich zum Teil recht spritzig und witzig, nur für bare biografische Texte darf man sie wohl nicht halten, sonst ist man enttäuscht!

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  • Rezension zu "Das Russenhaus" von Ota Filip

    Das Russenhaus
    Ritja

    Ritja

    02. February 2012 um 17:23

    Das Russenhaus handelt von der Liebe zwischen Wassily Kandinsky und Gabriele Münter. Eine Liebe, die aufgrund der starken Charaktere nicht bestehen kann. Doch trennen können sie sich auch erst nach sechs Jahren. Kandinsky war noch verheiratet mit Anna, als er Gabriele (Ella) kennenlernte und zu ihr ins Russenhaus zog. Ständige Streitereien, eifersüchtige Szenen und Verlustängste führten zu immer wiederkehrenden Trennungen. Kandinsky zog von Ella zu Anna nach München oder nach Moskau in die Heimat, um dann wieder zu Ella zurückzukehren. Viel Leid, Tränen, Wodka und Streit sind in dieser Geschichte enthalten. Die Kunst rutscht hier eher in den Hintergrund. Auch werden hier Wahrheit und erfundene Geschichten vermischt, was Ota Filip auch dazu schreibt. Den Einstieg in die Geschichte fand ich etwas schwierig und holprig, auch zwischendurch sind mir die Wechsel manchmal zu schnell und undurchsichtig. Ella und Wassiliy als "Geister" wieder auf Erden...eher gewöhnungsbedüftig. Insgesamt ganz interessant, wenn man die Sprünge etwas außen vor lässt. Eine Biografie bzw. eine Geschichte zu dieser Liebe habe ich mir etwas anders vorgestellt, aber deshalb heißt der Untertitel vielleicht auch "Roman um Gabriele Münter und Wassily Kandinsky".

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