Otfried Höffe Gerechtigkeit

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Inhaltsangabe zu „Gerechtigkeit“ von Otfried Höffe

Diese kulturen- und epochenübergreifende Einführung in Begriff und Geschichte der Gerechtigkeit reicht von der Frühzeit des Menschen bis in das heutige Zeitalter der Globalisierung. Höffes historisch und systematisch kompetente Darlegung behandelt einen zentralen Grundsatz des menschlichen Zusammenlebens. Otfried Höffe ist o. Professor für Philosophie und Leiter der Forschungsstelle Politische Philosophie an der Universität Tübingen. Multibox

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  • Rezension zu "Gerechtigkeit" von Otfried Höffe

    Gerechtigkeit

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. June 2011 um 14:24

    Ist es gerecht, dass die Nato in Libyen „humanitär“ interveniert? Muss Griechenland geholfen werden? Was ist von dem Ungehorsam bei „Stuttgart 21“ zu halten? Wer diese Fragen mithilfe der philosophischen Einführung in das Thema Gerechtigkeit von Höffe, die bereits 2007 bei C.H.Beck erschienen ist, beantworten will, findet hier Ansatzpunkte für eine Beurteilung. Höffe bringt nämlich nicht nur Reminiszenzen an Gedanken zur Gerechtigkeit, die sich die Menschen im Altertum, im Mittelalter und dann in der gestrigen Neuzeit machten. Vielmehr ist er brandaktuell, jedenfalls ab Kapitel XIII. Auf diese Kapitel beschränkt sich meine Rezension auch mehr oder minder. - Höffe hat recht, wenn er bemängelt, dass die Gerechtigkeit der universalen politischen Gemeinschaft, also die der gesamten Menschheit, bislang von den Philosophen etwas stiefmütterlich behandelt worden ist. Umso mehr verdient es Beachtung, dass er sich der globalen Gerechtigkeit verhältnismäßig ausführlich annimmt. Dass er dazu eigene Standpunkte deutlich artikuliert, verdient Anerkennung. Leider muss man auch akzeptieren, dass er in diesem Bemühen weitgehend grundsätzlich bleibt. Das ist philosophisch. Daher lassen sich die eingangs gestellten Fragen nach der Lektüre seines Büchleins auch nicht ohne weiteres beantworten. Immerhin geben seine Ausführungen aber wenigstens Anlass, sich eigene Gedanken zu machen. - Mit der Bezeichnung der Vereinten Nationen als Vorstufe für ein gerechtes zwischen- und überstaatliches Zusammenleben und mit der Kritik an der Kollektivhegemonie von fünf Großmächten ist von Höffe zu Libyen eigentlich alles gesagt. Natürlich ist die Uno nicht die Nato und die Nato nicht der Weltsicherheitsrat. Aber ist das nicht das Problem? Müsste es nicht, wie Höffe (als Utopist oder Visionär?) fordert, eine Weltrepublik geben? Platz für eigene Gedanken bleibt hier genug: Hält sich das Regime Gaddafis bislang nur mithilfe ausländischer Söldner? Hat Gaddafi nur die Minderheit seines Volkes hinter sich? Stützt ihn vielleicht sogar eine Mehrheit? Eine verbohrte Mehrheit oder gar eine korrupte? - Was die Finanzhilfe für Griechenland betrifft, befindet sich Höffe mit der EU bzw. besser gesagt die EU mit Höffe, auf einer Ebene. Primär ist Selbstverantwortung und Eigenleistung vonnöten. Aber: Ist dieses Postulat nicht bloß eine nicht realisierbare politische Vorgabe oder ein reines philosophisches Ideal? – Und zu „Stuttgart 21“: Höffe stellt für einen legitimen Ungehorsam, von dem Wutbürger meist nicht weit entfernt sind, einen umfangreichen und zweifellos berechtigten Forderungskatalog auf. Fraglich bleibt aber insoweit, ob dieser Raum für legitimen Ungehorsam dazu ausreicht, Missständen ausreichend zu begegnen. – Drei Beispiele, für die der Leser bei Höffe eine Unterstützung eigener Ansichten oder auch, je nach eigenem Standpunkt, Stoff für die Ablehnung des philosophischen Gedankenguts von Höffe findet. - Selbstverständlich ließen sich die drei Beispiele fortsetzen – etwa zur sozialen Gerechtigkeit oder zur „arabischen Revolution“, vor allem aber schlechthin zum Zusammenleben aller Menschen auf unserem Planeten, nicht nur der Christen mit den Anhängern Mohammeds oder der Gnostiker mit Agnostikern.

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