Otfried Preußler , Michael Kimmerle Ich bin ein Geschichtenerzähler

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Inhaltsangabe zu „Ich bin ein Geschichtenerzähler“ von Otfried Preußler

"Die kleine Hexe", "Der Räuber Hotzenplotz" und "Krabat" - die Bücher des Geschichtenerzählers Otfried Preußler sind in den Kinderzimmern auf der ganzen Welt zu Hause. Hier erzählt Preußler nun für seine erwachsenen Leser: von seiner Kindheit in Böhmen, von seiner Großmutter Dora, von seinen literarischen Vorbildern, vom Glück, Krieg und Gefangenschaft überlebt zu haben, von seinem Werdegang als Schriftsteller, von der Entstehung seiner wichtigsten Werke, von der besonderen Verantwortung, für Kinder zu schreiben - und zum Schluss macht er sich Gedanken über das Älterwerden und das Alter.

Dieses Buch ist keine Biografie und enthält doch viel Autobiografisches, denn die Figuren in Preußlers Büchern sind eng mit der Person verbunden, die sie geschrieben hat. In 38 Texten aus den Jahren 1972 bis 2009, die seine Töchter Susanne Preußler-Bitsch und Regine Stigloher zusammengestellt haben, gewährt Preußler Einblick in sein Leben und seine Werke, seine persönlichen Überzeugungen und seine Weltanschauung.

"Ich werde mitunter gefragt: Halten Sie es für richtig, Herr Preußler, den Kindern unserer Zeit, die ins dritte Jahrtausend hineinwachsen, noch Geschichten von Hexen und Wassermännern, von Zauberern, Feen und kleinen Gespenstern zu erzählen? Darauf kann ich nur antworten, dass ich das nicht nur für richtig, sondern für wichtig halte - für lebenswichtig, um es genau zu sagen."
Otfried Preußler

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    Ich bin ein Geschichtenerzähler

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. July 2013 um 13:11

    Das Buch erschien nach Otfried Preußlers fünfundachtzigstem Geburtstag und enthält neben resümierenden Eingangssätzen der Töchter Susanne Preußler-Bitsch und Regine Stigloher etliche, einem Flickenteppich gleich, autobiografische Texte. Im gesegneten Alter von bald neunzig Jahren verstarb Anfang diesen Jahres der geniale Geschichtenerzähler. Wer ist nicht groß geworden mit der kleinen Hexe, dem kleinen Wassermann, dem kleinen Gespenst oder den Geschichten vom "Räuber Hotzenplotz" .... oder meinem Lieblingswerk "Krabat"? Liebe zur Literatur initiierten seine wundervollen, fantasievollen Erzählungen so schon in Kindertagen und kleine Leser spüren, dass dem Autor Kinder nahe waren und er sie ernst nahm, genauso wie seine Ideen, gespeist aus dem üppigen Füllhorn der Märchen und Sagen eigener Kindertage. Buchstäblich der Kern dieser Biografie, sieben Unterkapitel zu "Anstoß zum Spiel der Gedanken - Kinder brauchen Geschichten", fand meine besondere Aufmerksamkeit und einhundertprozentige Zustimmung. Ein Plädoyer pro Kindheit und contra Gewalt und Gleichgültigkeit! Viele interessante Dinge erfuhr ich, so war mir beispielsweise nicht bekannt, dass die Illustrationen zu "Hörbe" aus der Feder Otfried Preußlers stammen. Die Kritik, es fehlten kritische Texte zur selbst erlebten Historie des Dritten Reiches und des Zweiten Weltkriegs, kann ich nicht nachvollziehen. Ja, der Autor wurde in diese Zeit hineingeboren (wie viele andere auch), aber warum erwartet man von ihm deshalb eine Rechtfertigung, eine Erklärung. Nur weil er ein prominenter Schriftsteller war? Schmerzhaft haben nicht nur wir Deutschen gelernt, was für unbeschreibliche Gräuel in dieser dunklen Zeit stattfanden. Dies ist jedoch weder ein politisches Buch, noch erhebt es Anspruch auf eine Auseinandersetzung mit dieser Thematik - es erzählt in eigenen Worten und ausgewählt für die Öffentlichkeit, Otfried Preußlers Weltanschauung in Bezug zu seiner Tätigkeit und Arbeit mit Kindern; alles andere ist Angelegenheit der Familie Preußler. "Hinter jedem Busch einen sitzen sehen", ist mitnichten hilfreiche Vergangenheitsbewältigung! Die Leser sind aufgeklärt genug, Dinge kritisch oder möglicherweise auch kontrovers zu betrachten. Auch wenn eingangs darauf entschuldigend verwiesen wurde, so hätte man vielleicht tatsächlich einige inhaltliche Textüberschneidungen vermeiden können, dadurch entsteht möglicherweise die kritisierte Fehlgewichtung der Gefangenschaft und Vertreibung im Verhältnis zu der Zeit danach, obwohl die Nachhaltigkeit des Erlebten natürlich menschlich verständlich ist. Für mich ist das Buch ein Zeit-Dokument, gut lesbare interessante Hintergrundinformation, ein skizziertes reiches Leben, das mir die Bücher meiner Kindertage nochmals nahe brachte und aus einer anderen Perspektive sehen lehrte. Büchernarren sollten sich immer auch für die Verfasser interessieren - zumindest von denen, deren Werke sie lieben. (T)

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