Krabat

von Otfried Preußler und Herbert Holzing
4,1 Sterne bei1,659 Bewertungen
Krabat
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Positiv (1275):
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fabelhaft umgesetzte Sage

Kritisch (119):
HannaWiesners avatar

Ich habe es nur zu wende gelesen weil ich meine Mutter nicht enttäuschen wollte. Ganz ehrlich? Ein furchtbar langweiliges Buch!GÄHN

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Inhaltsangabe zu "Krabat"

Ausgabe mit Ursprungslegende, auch als Schulausgabe einsetzbar.
Die Seitenzählung ist mit den bisher erschienenen Schulausgaben identisch.

Neugier lockt Krabat zur Mühle am Koselbruch, vor der alle warnen, weil es dort nicht ganz geheuer sei. Ein leichtes und schönes Leben wird Krabat hier versprochen. Doch der Preis dafür ist hoch. Und aus der Verstrickung mit dem Bösen kann ihn nur die bedingungslose Liebe eines Mädchens retten.

Meisterhaft erzählt, unheimlich, spannend, sein bestes Buch: So äußern sich Presse und Leser über Krabat von Otfried Preußler, der Geschichte vom magischen Spiel um die Freiheit des Menschen. Da verwundert es nicht, dass dieses Werk mit vielen bedeutenden Preisen ausgezeichnet wurde und noch heute zu den Büchern gehört, die lange nachklingen, egal wie alt man ist.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783522202275
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Erscheinungsdatum:15.07.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 27.11.2010 bei Der Audio Verlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Laudia89s avatar
    Laudia89vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: fabelhaft umgesetzte Sage
    fabelhaft umgesetzte Sage

    Neugier lockt Krabat zur Mühle am Koselbruch, vor der alle warnen, weil es dort nicht ganz geheuer sei. Ein leichtes und schönes Leben wird Krabat hier versprochen. Doch der Preis dafür ist hoch. Und aus der Verstrickung mit dem Bösen kann ihn nur die bedingungslose Liebe eines Mädchens retten.

    Die sorbische Sage ist perfekt umgesetz. Düster und mystisch. Es ist für jederman etwas dabei ob Liebe, Freudschaft oder dunkle Magie. Aus dem Buch kann man einiges lernen.


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    Eliza_s avatar
    Eliza_vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein schönes aber auch düsteres Märchen über Furcht und Misstrauen, Freundschaft und Liebe.
    Ich bin Krabat!

    Krabat war überwältigt. "Ich frage mich", rief er "weshalb wir denn überhaupt noch arbeiten, wo sich doch alles zaubern läßt, was wir mit unseren Händen verrichten müssen!"
    "Gewiß", sagte Tonda. "Aber was meinst du, wie bald dir ein solches Leben zum Hals heraushinge! Ohne Arbeit: das ist auf die Dauer eher nichts - außer, du willst über kurz oder lang vor die Hunde gehen." (Seite 81)

    Inhalt:
    Krabat, ein 14jähriger Waisenjunge träumt das ihn eine Stimme zur Koselbruch Mühle ruft, als sich der Traum wiederholt beschließt er, der Stimme zu folgen, dort angelangt, wird er als Lehrjunge aufgenommen zusammen mit 11 weiteren Müllersburschen erlernt er das Handwerk aber auch "andere" Dinge.
    Freundschaften werden geschlossen und Feindschaften entstehen.

    Meine Meinung:
    Als Kind habe ich einige Otfried Preußler Bücher gelesen, Krabat war nicht darunter, das habe ich jetzt nachgeholt und ich bereue es nicht. Es ist etwas düsterer als die Kinderbücher die ich gelesen habe, ich würde es eher als Jugendbuch einordnen. Die Kapitel sind kurz gehalten, der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen.

    Der Hauptcharakter Krabat ist ein sehr sympathischer Junge, er ist hilfsbereit und ehrlich und hat nichts böses im Sinn.
    Über die restlichen 11 jungen Männer erfahren wir wenig bis nichts außer ihre Namen und ihren Charakterzug. Ich hätte mich sehr gefreut mehr über die einzelnen Charaktere zu erfahren, aber dies wahr wohl leider nicht vorgesehen. Ihr Umgang miteinander ist kameradschaftlich.

    Der Müller und auch der Gevatter sind im Buch lange ein großes Geheimnis. Wer sind sie? Was verbindet sie? Erst spät im Laufe der Geschichte erfahren wir mehr darüber.

    Manchmal hatte ich Schwierigkeiten mit der Ausdrucksweise, kein Wunder ist das Buch ja auch schon ein paar Jährchen alt. Ein paar Wörter musste ich sogar nachschlagen weil sie mir so garnichts sagten. zB. Sie sprachen "Wendisch", oder auch das Wort "Kantorka".

    Bsp. Sätze
    "Dann trank er den Knappen Bescheid zu, den Rest goß er auf das bekränzte Rad hinab."

    "Warum fliehst du mich, Tonda?"
    "Ich fliehe dich nicht."


    Film & Buch:
    Den Film habe ich damals im Kino gesehen und ich fand ihn schrecklich. Sehr düster, mir waren die Charaktere unsympatisch und teils zu oberflächlich. Jetzt da ich das Buch kenne weiß ich auch das wieder einiges im Film nicht vorkam. :(
    Typisch.
    Das Buch gefällt mir um Längen besser als der Film.

    Fazit:
    Zusammenfassend ist es ein Buch über dunkle Magie, Furcht und Misstrauen, es geht aber auch um Freundschaft, Liebe und Mut.

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    Velina2305s avatar
    Velina2305vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Konnte mich nicht so mitreißen, wie der Film! Schade!
    Kurzweilige, oberflächliche Geschichte

    Krabat wird in einer Mühle als Lehrling eingestellt, bis zu diesem Zeitpunkt führte er ein Bettlerleben. Zusammen mit 11 anderen Lehrlingen versucht Krabat die harte Arbeit in der Mühle zu meistern. Jedoch spielen sich in der Mühle noch weitere Dinge ab, ganz und gar ungewöhnliche, dunkle Dinge. Dinge voller schwarzer Magie.

    „Es gibt eine Art von Zauberei, die man mühsam erlernen muss: Das ist die, wie sie im Koraktor steht, Zeichen für Zeichen und Formel um Formel. Und dann gibt es eine, die wächst einem aus der Tiefe des Herzens zu: aus der Sorge um jemanden, den man lieb hat. Ich weiß, dass das schwer zu begreifen ist - aber du solltest darauf vertrauen, Krabat.“

    Nachdem ich den Film gesehen hatte und diesen zwar gut fand, aber doch leicht verwirrt war, nahm ich das Buch zur Hand. Mit der Hoffnung noch mehr über die Geschichte zu erfahren und auch mehr "Aha"-Momente zu haben.
    Leider gab es diese Momente nicht wirklich :D Irgendwie hat mich das Buch genauso verwirrt, wie der Film.
    Mir hat oft eine genauere Beschreibung gefehlt, sei es nun von den Dingen, die passiert sind oder den Charakteren. 
    Das Buch lässt sich zwar mit der großen Schrift und den kurzen Sätzen gut lesen, jedoch hatte ich das Gefühl, dass ich von der Geschichte ausgeschlossen werden. Das sie eine Mauer aufgebaut hat, von der ich nur die äußeren Ziegel gesehen habe. Die Emotionen, Gefühle und Sympathie oder Antipathie für die Charaktere kamen bei mir leider nicht an. Auch die kleine Liebesgeschichte, war zwar vorhersehbar, aber kam dann doch so plötzlich, dass ich das nicht nachvollziehen konnte.
    Aber für eine Schullektüre doch eigentlich ein gutes Buch?! Mir hätte es sicherlich Spaß gemacht "Krabat" in der Schule genauer zu betrachten.

    Fazit: Kurzweilige Geschichte mit einem interessanten Plot. Emotionen und Charaktere bleiben jedoch recht blass, aufgrund dürftiger Beschreibung.

    Kommentare: 2
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    Its_only_me_thats_its avatar
    Its_only_me_thats_itvor 3 Monaten
    Rezension zu "Krabat"

    Titel: Krabat
    Autor: Otfried Preußler
    Verlag: Thienemann
    Seitenanzahl: 256
    ISBN: 978-3-522-20087-5


    Inhalt

    Der 14 Jahre alte Krabat führt ein Bettlerleben bis er kurz nach Neujahr zu der Mühle im Koselbruch gerufen wird. Dort wird er vom Meister als Lehrling eingestellt. Jedoch ist dies keine normale Mühle und der Meister kein einfacher Müller. Dunkle Dinge gehen vor sich und schon bald erkennt Krabat, dass er sich in großer Gefahr befindet.


    Wie kam ich zum Buch?

    Den Film habe ich zwar schon oft gesehen, aber das Buch hatte ich bisher noch nicht gelesen, also habe ich es mir aus der Bibliothek ausgeliehen.



    Meine Meinung

    Der Schreibstil ist etwas altmodisch, aber ziemlich einfach gehalten. So kommt man einerseits gut voran, aber andererseits hat das Buch sprachlich nicht allzu viel zu bieten.
    Die Story an sich ist sehr interessant mit dem Meister und der schwarzen Magie, allerdings ist es manchmal etwas langatmig, denn es passieren immer wieder die gleichen Dinge. Die schwarze Schule wird eher in den Hintergrund gerückt, dafür wird wieder und wieder geschildert, was die Jungen für Arbeiten auf der Mühle leisten müssen, wie sie mahlen, schleppen, etc. Jedes Jahr beobachtet Krabat die selben Dinge und jedes Jahr erzählt er diese auf die gleiche Weise. Das wird mit der Zeit langweilig und ich empfinde es als sehr schade und auch unverständlich, dass der Fokus darauf gelegt wurde.
    Was ebenfalls zu kurz kommt sind die einzelnen Personen und ihre Beziehungen zueinander. Die Charaktere bleiben, bis auf Krabat, sehr oberflächlich. Man kann keine richtige Beziehung zu ihnen aufbauen und wenn einer dann mal etwas genauer beleuchtet wird, ist er meist kurz darauf schon tot, was dann doch recht witzlos ist.
    Eine Sache, die mich noch dazu gestört hat, war die Liebesgeschichte. Sie ist einfach so unglaublich überstürzt und gekünstelt. Sie haben sich vielleicht 3 mal gesehen ohne wirklich viel miteinander zu reden und würden schon ihr Leben füreinander geben? Das ist nicht romantisch, das ist nicht bedingungslos, das ist dumm!
    Das Ende war für mich keine Überraschung, da ich den Film bereits mehrfach gesehen habe, allerdings war es äußerst abrupt und viel zu kurz.

    SPOILER!!!


    Sie taucht auf, bittet ihn frei, erkennt ihn und alle gehen einfach. Das soll ein Ende sein? Für mich war das absolut unbefriedigend und es wirkt so, als hätte der Autor das Buch ganz schnell fertig stellen wollen.

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    T
    there_are_applesvor 5 Monaten
    Sehr magisches Teeniebuch.

    Ein must-read unter den Kinder und Jugendbüchern. Es hat eine sehr mystische und dunkele Atmoshäre durch den genialen Schreibstil. Eines meiner Lieblingsbücher in meiner Jugend!

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    Annejas avatar
    Annejavor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine interessante Geschichte, die aber nicht ganz nach meinem Geschmack war
    Die Geschichte von Krabat

    Und wieder hat es ein Klassiker in meine Hände geschafft. Auch wenn viele es nicht glauben möchten, aber ich las dieses Buch zum ersten Mal. Ich hatte es nicht als Schullektüre und wurde nur darauf aufmerksam weil es durch eine Schenkung in meine kleine Bibliothek wanderte. 

    Trotzdem bin ich froh es gelesen zu haben und wie es mir gefiel erfahrt ihr jetzt.

    Über eine Woche ist es nun her, das ich "Krabat" beendet habe und noch immer schwirrt mir die Geschichte wie ein Geist im Kopf herum. Kein Wunder, gibt es aus ihr eine ganze Menge zu interpretieren. Da dies leider nicht meine Stärke ist, informierte ich mich und war am Ende erstaunt, was man alles herauslesen konnte. 

    Ich hatte demnach ein paar AHA-Effekte und kann im nachhinein sagen, das die Geschichte nur die Spitze vom Eisberg ist und man unter der Oberfläche noch eine ganze Menge mehr findet. In diesem Fall Freundschaft und Liebe, aber auch Furcht und Misstrauen. 

    Auch wenn ich die Handlungen nicht immer verstand, konnte ich das Buch einfach nicht zur Seite legen. Ich war förmlich gebannt und wollte wissen was noch alles in dieser mysteriösen Mühle geschah, denn mysteriöses geschah so einiges. Doch nicht nur die Mühle allein war Schaubild, denn hin und wieder ging es an andere Orte, die mal näher und weiter entfernt lagen. Gerade in diesem Zusammenhang möchte ich auch die Traditionen erwähnen, welchen man jedes Jahr verfolgen durfte. Egal ob zu Silvester oder Ostern, stets wurden Bräuche praktiziert, die wir kaum noch kennen. 

    Auch wenn ich vom Buch gefesselt wurde, hatte ich manchmal Probleme mit der Ausdrucksweise. Kein Wunder, hat das Buch nun auch schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel. 1-2 Wörter musste ich gar nachschlagen, da sie mir einfach nix sagten. Es störte mich ebenfalls, einfach in die Geschichte geworfen und am Ende wieder hinaus geschmissen zu werden. 

    Die Bezeichnung "Märchen" würde es wohl ganz gut treffen, erlebt man doch faszinierende Dinge, die man sich nicht immer erklären konnte und die einem hin und wieder das Gruseln lernten. 

    Krabat, ist unser Hauptcharakter im Buch, welcher in seinen Träumen zur Mühle am Koselbach gerufen wurde. Er ist jemand den man mögen muss, da er nix böses möchte und kein Unheil mit ansehen möchte. Er ist hilfsbereit und ehrlich und strotzt gerade zu vor Mut. Seine erste Liebe, konnte ich nicht als solche ansehen, da es für mich ehr nach einer Möglichkeit aussah, die Mühle endlich verlassen zu können. Ohne weiteres war dies nämlich nicht möglich, wie man in der Geschichte erfuhr. 
    Da es einen stetigen Wechsel an Lehrburschen in der Mühle gibt, lernen wir stets 11 unterschiedliche junge Männer kennen. Wir erfahren nur selten persönliches über sie, aber ihr Umgang miteinander ist kameradschaftlich und das obwohl sie Tag und Nacht ihre Zeit zusammen verbringen. Nur zum Jahresende hin, verschlechtert sich ihre Stimmung, was nur eines der Mysterien in dieser Mühle ist.

    Ein großes Geheimnis im Buch ist der Müller selbst und ein Mann den sie den Gevatter nennen. Erst im Laufe der Geschichte erfahren wir mehr über beide Männer und was sie miteinander verbindet. 

    Natürlich hätte ich mich gefreut wenn die einzelnen Figuren stärker beleuchtet worden wären,aber dies war wohl einfach nicht vorgesehen. Dadurch wirkte für mich alles leider sehr oberflächlich und unpersönlich. Zwar denke ich noch an die Namen, aber richtige Merkmale kann ich ihnen nicht zu ordnen.

    Einfach, trifft es wohl am besten, denn das ganz in weiß gehaltene Buch überzeugte andere Leser wohl ehr durch seine Geschichte als sein Cover.

    Zum Glück gibt es mittlerweile Neuauflagen mit einem überarbeiteten Cover, da diese Auflage wohl ehr junge Leser abschreckt. Das Bild ist zu alt und schreckt mit seiner krotesken Darstellung eines 

    Wo man anfangs noch rätselt, löst sich das Gewirr mit jeder Seite auf und man erhält eine Geschichte, voller Traditionen und Magie. 

    Dieses Buch möchte interpretiert werden und weniger eine ganze Story erzählen.

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    StMoonlights avatar
    StMoonlightvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine sehr schöne Geschichte für ältere Kinder aus dem Fantasybereich, bei der die "Macht der Liebe" sehr schön zum Ausdruck gebracht wird.
    Die Kraft der Liebe


    Ein Waisenjunge wird Lehring in einer Mühle, doch bald stellt sich diese als "schwarze Schule" (eine Schule in der dunkle Magie gelehrt wird) heraus. Krabat (so der Name des "neuen" Lehrlings) findet Gefallen an der Macht, mit der er andere Menschen beinflussen kann. Am Ende jedes zweiten Jahres sirbt einer der Schüler - angeblich durch einen Unfall - und wird durch einen neuen ersetzt. Krabat kommt das ganze zunehmend merkwürdig vor und er forscht nach. Schließlich kommt er hinter das Geheimnis seines Meisters: Dieser muss alle zwei Jahre einen Schüler opfern, sonst ist er selbst dem Tod geweiht. Als ein Freund von Krabat das Opfer eines solchen "Unfalls" wird, will seinen Freund rächen. Von einem anderen Schüler erfährt er wie er den Fluch des Meisters brechen kann. Wenn Krabat seinen Meister in einer Prüfung besiegt, werden alle Schüler befreit - verlieren allerdings ihre magischen Fähiglkeiten komplett. Sollte er verlieren werden sie sterben.... Krabat lässt sich auf die Prüfung ein: Sein Meister muss versuchen, mit verbunden Augen, Krabat aus der Reihe der Schüler zu erkennen. Krabat selbst hat Angst um seine Freundin. Er möchte nicht das ihr etwas passiert und schon gar nicht das sie stirbt! Dadurch das er sich nicht um sein eigenes, sondern das Leben seiner Freundin sorgt, sieht die Fee die Prüfung als bestanden an. Der Meister stirbt, die Schüler sind vom Fluch befreit und die beiden Liebenden können zusammen glücklich werden.

    Eine sehr schöne Geschichte für ältere Kinder aus dem Fantasybereich, bei der die "Macht der Liebe" sehr schön zum Ausdruck gebracht wird. Leider lässt sich der Verlauf teilweise vorausahnen, was etwas die Spannung nimmt.

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    Anna_Vo_Mirlevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine wirklich spannende Geschichte, über Freundschaft, Vertrauen, Mythen und Liebe
    Spannende Geschichte


    Krabat ist ein armer Sternensänger. Als seine Mutter stirbt, zieht er los in die Welt. Seine N eugier lockt ihn zur Mühle am Koselbruch. Vor dieser Mühle wird gewarnt, weil dort unheimliche Dinge vor sich gehen.
    Krabat wird vom "Meister" ein schönes Leben versprochen. Doch der Schein trügt. Bald merkt Krabat, dass alles anders ist, als er es sich erhofft hat.

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    CorinaPfs avatar
    CorinaPfvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Tolles zeitloses Jugendbuch zum immer wieder Lesen
    Zeitlos

    Inhalt:


    Krabat ein Junge von 14 Jahren, lebt als Bettler und verdient sich in der Nachweihnachtszeit mit Sternsingen. Doch er wird geplackt von Träumen von 11 Raben die ihn zu sich rufen. Er entschließt sich den Raben zu folgen und kommt auf eine Mühle. Dort wird er aufgenommen und er stellt schnell fest das es sich hiebei um keine normale Mühle handelt. Denn hier wird nicht nur gemahlen, sondern der Meister hat noch ein dunkles Geheimnis, das mit dunklen Kräften zu tun hat.

    Protagonist:
    Krabat ist ein echt sympatischer Character, am Anfang ist er sichtlich schüchtern, doch er wächst mit jeder Aufgabe. Auch ist er sehr neugierig und lässt sich  von niemanden von seinem Weg abbringen. Er versucht immer wieder die Geheimnisse aufzudecken, was ihm auch teilweise gelingt.

    SCHREIBSTIL:

    Es plätschert dahin und hie und da wird es spannend, und plötzlich ist man auf der letzten Seite. Man merkt gar nicht wie viel man lest weil es so einfach und auch düster geschrieben ist. Das es so düster geschrieben ist gefiel mir sehr gut. Das einzige war die Liebesgeschichte die kam etwas kurz.


    Buch vs. Film

    Ich kannte den Film schon und hab ihn auch ein paarmal gesehen, ich mochte den Film überhaupt nicht. Ich verstand vieles nicht und ich fand die Charaktere recht schlecht und den Schluss einfach furchtbar.
    Das Buch hat mir viel besser gefallen, in dem Buch fand ich gerade das düstere toll und im Film gefiel mir das wiederum überhaupt nicht. Das Buch ist meines erachtens sehr viel besser, da man alles besser versteht und erklärt bekommt. Auch werden die Charaktere viel besser dargestellt als im Film.

    Da es in der Nachweihnachtszeit spielt passt es gerade zu dieser Zeit, ich bin froh dass ich es erst jetzt gelesen habe.
    Ich gebe dem Buch 4 1/2 ♡♡♡♡, da das Ende für mich zu schnell gegangen ist sowie die Liebesgeschichte, mir nicht gefallen hat. Ansonsten ein tolles Kinder und Jugendbuch 

    Kommentare: 2
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    Mira20s avatar
    Mira20vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wiedersehen macht Freude! Das Buch ist weder verstaubt noch altmodisch!
    Verbindet Generationen!

    Wiedersehen macht Freude! Nach über 30 Jahren hab ich dieses Buch wieder hervorgeholt und war überrascht, wie gut es sich gehalten hat. Die Sprache und auch der Inhalt wirken weder verstaubt noch überholt. 

    Krabat, der Junge, der sich den dunklen Künsten versprochen hat und nun einen Weg in die Freiheit und in die Normalität sucht, hat wieder mein Herz angesprochen. Ich habe mit ihm gelitten und hätte ihn so gerne von den Verführungen der Macht bewahrt. 

    Die einfachen Sätze und die klar strukturierten Kapitel lesen sich leicht. Die Wortwahl ist abwechslungsreich und lebendig. Das Anlehnen an Mythen und Sagen geben der Geschichte die Authentizität. Alt sind die Geschichten über die finsteren Mächte, die verführen und abhängig machen und um den Kampf zurück in die Freiheit. Und egal welche Generation sich die Geschichte anhört oder liest- sie kann immer ans wirkliche Leben anknüpfen.

    Die unheimliche und gruselige Stimmung lässt den Leser erschauern. Wer also Grusel und Zauber in seiner ursprünglichen Form mag und faszinierend findet, wird von diesem Buch begeistert sein. Denn aus Sagen und Mythen hat sich schlussendlich auch die Fantasy entwickelt!

    Otfried Preussler ist ohne Zweifel DER Kinder- und Jugendbuchautor im deutschen Sprachraum. Seine Bücher sind heute noch so gefragt wie eh und je. Trotz Fluten von schönen, spannenden und toll geschriebenen Geschichten bleiben seine Bücher ganz oben. Und ist der Virus von den Eltern an die Kinder weitergegeben, braucht man sich um die nächste Generation keine Sorgen zu machen.

    Von mir immer noch vorbehaltlos eine absolute Leseempfehlung!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    L
    ist krabat wirklich ein kinderbuch? ich fand es als kind ziemlich gruselig, als ich es letztens nochmal gelesen habe, fielen mir dinge auf, die ich früher niemals hab sehen können...
    Zum Thema

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