Otsuichi Goth

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Inhaltsangabe zu „Goth“ von Otsuichi

Itsuki Kamiyama und seine Mitschülerin Yoru Morino haben ein gemeinsames Hobby: Sie interessieren sich beide für Mordfälle, die in ihrer Umgebung passieren. Was sie jedoch nicht wissen - sie bringen sich durch ihre Neugier selbst in höchste Gefahr! Otsuichi und Kendi Oiwa schufen mit "Goth" ein atmosphärisches, packendes Stück Horror - made in Japan! Otsuichi (Text), geboren 1978 in Fukuoka, wurde für sein Werk "Der Sommer, das Feuerwerk und meine Leiche" der 6. Jump-Shoetsu-Nonfiction-Preis verliehen. Heute lebt er mit seinen Freunden in einer Vier-Zimmer-Wohnung in Tokio.

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  • Rezension zu "Goth one shot" von Kendi Oiwa

    Goth
    AvaLovelace

    AvaLovelace

    04. June 2011 um 20:36

    schöne zeichnung sehr düster...
    ein schüler der sich für morde interessiert und ein haufen Leichen..
    am besten hat mir der letzte teil gefallen
    ich mag den manga, aber es ist geschmackssache

  • Rezension zu "Goth one shot" von Kendi Oiwa

    Goth
    Kittie

    Kittie

    03. June 2011 um 21:16

    So kurz und knapp der Covertext auch ist, gibt er das meiste vom Inhalt auch schon wieder. GOTH dreht sich um die beiden Schüler Itsuki und Yoru, die sich beide für Mordfälle interessieren und dieses Hobby bringt meist den Nebeneffekt mit sich, dass sie ein wenig in Schwierigkeiten geraten. Da es mehrere Fälle gibt, ergibt sich auch schnell, dass die beiden meist unbeschadet aus den Geschehnissen entkommen. Die Morde sind recht abwechslungsreich, aber die Abläufe innerhalb der fünf Kapitel bzw. Episoden gleichen sich oft und das nimmt dem Ganzen doch etwas die Spannung. Besonders im Mittelteil schwächelt der Manga. Dabei ist der Einstieg sehr gut gelungen und das zweite Kapitel setzt dort noch einen drauf und das ist auch recht gory. Als Splatter- und Gorefan hab ich schon einiges gesehen, aber hier gibt es eine Stelle, die mich doch ganz schön überrascht hat. Das weiß schon zu gefallen, ist aber grafisch gesehen die einzige heftige Stelle. Sonst ist der Manga vom Gezeigten her eher zahm. Wer es dann doch saftiger haben möchte, sollte zu den Mangas von Hideshi Hino greifen. GOTH ist auch ein Manga im "typischen" Anime-Stil. Also kullergroße Augen, spindeldürre Arme und Beine und eben alles ein wenig unförmig. Ich bin kein großer Fan davon und teilweise gibt es dort auch wirklich schreckliche Dinge - besonders im Animesektor. Muss auch erwähnen, dass Mangas noch Neuland für mich sind. Ich hab mich bisher mehr mit europäischen und amerikanischen Comics befasst. Dennoch gefällt mir GOTH im Zeichenstil ganz gut. Weil, der Anime-Stil ist recht normal und es gibt eben keine Absurditäten und der recht übertriebene japanische Humor ist hier auch nicht vorhanden. Wäre auch vollkommen unpassend bei den düsteren Bildern und der düsteren Grundstimmung. Daraus zieht man sich auch die Spannung, aber die knickt leider nach dem zweiten Kapitel ein. Sie schafft es leider auch auf keinen weiteren Höhepunkt. Zum Ende hin geht es zwar noch einmal bergauf, aber dann ist es schon wieder vorbei. Ist ein bisschen schade drum, weil man mehr hätte draus machen können. Da könnte man jetzt die Schuld vielleicht in der Romanvorlage suchen. Da ich die aber nicht kenne, kann ich das nicht beurteilen und so weiß ich auch nicht, ob und wie sich die beiden unterscheiden. Könnte also sein, dass es im Roman ganz anders aufgeht, weil man sich durch das Lesen ein eigenes Bild schafft. Vielleicht hole ich den Roman mal nach, weil die Geschichte schon sehr interessant ist. Dann ist dort auch noch der Titel GOTH. Meiner Auffassung nach hat das Ganze nicht viel mit Gothic zu tun. Es gibt da zwar ein paar Goth-Elemente, aber ich meine, das reicht einfach nicht. Ist vielleicht sogar schon ein bisschen klischeehaft. Ist aber alles eine Ansichts- und Auslegungssache. Sollte man daher mal zufällig über diesen Manga stolpern, sollte man nicht die Erwartung haben, hier eine Gothic-Geschichte zu lesen zu bekommen. Auch wenn sich die Review eher negativ lesen lässt, kann ich abschließend sagen, dass GOTH im Gesamten doch ein guter Manga ist. Man bekommt schon einen hohen Unterhaltungsfaktor, obwohl die Spannung einknickt. Dafür sind die Morde abwechslungsreich und die düstere Atmosphäre weiß zu gefallen. Würde den Manga so auch weiterempfehlen, wenn man Comics und etwas andere Thrillergeschichten mag.

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  • Rezension zu "Goth one shot" von Kendi Oiwa

    Goth
    Kikyo

    Kikyo

    29. October 2009 um 09:36

    Die Rahmenhandlung ist schnell erzählt Yuru ist ein düsteres Mädchen, das nie lacht und ein finsteres Geheimnis mit sich herumträgt, Kamiyama ist ein ziemlich gestörter Junge mit gutem Potential zum Serienkiller. Beiden gemein ist, dass sie den Tod als etwas selbstverständliches erachten und Morde überaus faszinierend finden, sogar nichts lieber täten, als einmal dabei zuzusehen, wie jemand getötet wird und wenn es der jeweils andere wäre. Ich muss zunächst noch gestehen, dass ich sowieso auf so kranke Charas steh, muss ich auch, wenn ich die Mangas von Kaori Yuki (Angel Sanctuary, God Child) geradezu verschlinge, und mich das Buch genau deswegen so in seinen Bann gezogen hat. In die verdrehte Gefühlswelt der beiden Hauptpersonen einzudringen ist ein kleiner Horrortrip, der nicht für jeden etwas ist, denn ihre ungewöhnlichen Wünsche wecken bei den meisten Menschen eher Abscheu oder Ekel oder den Wunsch, den Autor in eine Klinik einweisen zu lassen, denn ihre Gefühle und Gedanken so glaubhaft darzustellen kann nur als Meisterstück bezeichnet werden und bedarf einer kranken Ader, ob man will oder nicht! Obwohl die beiden Hauptpersonen noch Jugendliche sind, ist dieser Manga nichts für Kinder! Er ist auch vom Verlag mit "adult" gekennzeichnet, was bedeutet, für 16 und älter geeignet. Die Zeichnungen erinnern in der Formgebung ein wenig an "Chobits", die Ausführung der Bilder mit den starken Kontrasten und dem sparsamen Umgang mit Rasterfolie erinnert mehr an "the ring" oder "Vagabound". Die beiden Stile sind zu einem Stimmungsvollen Gesamtwerk verbunden worden, dass sehr gut zu der Geschichte passt. Also, wer glaubt, die Nerven zu haben, der soll jetzt zuschlagen! Wer lieber Lovestories ließt oder auf Action steht, ist hier absolut an der falschen Adresse! Viel Spaß beim Lesen!

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  • Rezension zu "Goth one shot" von Kendi Oiwa

    Goth
    Meran

    Meran

    10. August 2008 um 11:28

    Durch die extreme (selbst für Mangas sehr extreme) Ähnlichkeit der meisten Charaktere ist es unbeabsichtigt verwirrend. Die Handlung und Bilder sind sehr Brutal und zeigen alles unzensiert, also nicht unbedingt geeignet für Leute denen schnell schlecht wird. Insgesamt fand ich den Manga zu verwirrend (gefördert dadurch, dass man die Charaktere kaum auseinander halten kann), so dass er auch nicht wirklich zum nachdenken anregen konnte, wie es wohl eigentlich beabsichtigt war.

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  • Rezension zu "Goth one shot" von Kendi Oiwa

    Goth
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. June 2007 um 20:10

    Dieser Manga ist definitiv nichts für schwache Mägen und zarte Gemüter, denn die kranken und makaberen Handlungen der Mörder sind ganz schön heftig. Und durch die realistischen und detailreichen Zeichnungen der Opfer bekommt man auch alles ohne Kaschierung zu sehen. Dementsprechend sind natürlich auch die Geschichten weder witzig noch sanft, und Romantik gibt es erst recht nicht. Wer also in Mangas was zu Lachen oder zu Schmachten sucht, ist hier schon mal völlig fehl am Platze. Auch Action im klassischen Sinne ist hier nicht zu finden. Goth ist ein Manga voller Blut, düsterer Gedanken und menschlicher Abgründe, voller brutaler Taten und verwirrender Schicksale. Aber gerade das macht ihn interessant und vor allem auch ziemlich einzigartig. Die Charaktere sehen sich alle ziemlich ähnlich, was bei Japanern mit normalerweise immer schwarzen Haaren ja auch normal ist, und die dadurch entstehenden Verwirrungen sind natürlich beabsichtigt. Die Personen sind natürlich auch alle ziemlich krank und merkwürdig, aber das ist mal was anderes als die Standard-Klischees. Insgesamt also eine finstere Abwechslung zum klassischen Einerlei, die einen zum Nachdenken anregt und einen oft schlucken lässt. Denken muss man aber auch so, sonst sind die komplizierten Zusammenhänge nicht zu durchschauen. Nach einmaligem Lesen ist die Spannung allerdings verflogen, und da keine lustigen Szenen oder so vorhanden sind, die man gerne nochmal liest, ist die Chance sehr hoch, dass der Manga danach nur noch verstauben order gleich weitergegeben wird... Harter Tobak für Erwachsene, den man nicht mal eben zwischendurch lesen sollte... Wer aber schon immer Interesse für Serientäter und kranke Morde übrig gehabt hat, sollte diesen Manga auf jeden Fall lesen und sich selbst im Club der Goths willkommen heißen ;-)

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