Ottessa Moshfegh Eileen

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Inhaltsangabe zu „Eileen“ von Ottessa Moshfegh

A lonely young woman working in a boys prison outside Bostonin the early 60s is pulled into a very s....

Eher Psychogramm als Krimi, aber das hat es in sich!

— TinaLiest

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  • Ottessa Moshfegh - Eileen

    Eileen

    miss_mesmerized

    24. October 2016 um 20:47

    Eileen looks back at the life she once had, the life in X-Ville, where she grew up with her father, a former policeman and alcohol addict, her older sister who was everything she was not and her mother who died much too early. Due to the mother’s illness, Eileen had to give up college and return home to care for her, she found a job in a juvenile detention centre which she hated. There is no such thing as a private life for Eileen, stalking one of the prison guards, some shoplifting from time to time, drinking a bit too much with her father. This is definitely not the life Eileen had imagined, but how can she flee from it? She spends her days daydreaming of different possibilities of escape. When Rebecca Saint John arrives at the prison, Eileen is intrigued by the women’s demeanour. She immediately admires her and even kind of falls in love with her – not foreboding what is behind the nice looks and outer appearance of this woman.Ottessa Moshfegh’s novel combines psychological aspects with a crime story in a very unexpected way. For the largest part, we follow Eileen and her rather pitiful life. How the parents treat her, especially her father who seems to take her rather as a servant and not as his daughter, her sister with whom she does not relate at all. And her concept of herself: she perceives herself as invisible, ugly even, nobody could ever be interested in her, nobody seems to take notice of her presence. Her thoughts about escape, escape from the village, escape from life, her fantasies about killing her father who is responsible for her deplorable situation arise from her borderline state of mind. Thus, it is not surprising how she reacts when she finds herself suddenly in a critical and threatening situation with a gun in her hand.From a psychological point of view, the nomination for the 2016 Man Booker Prize shortlist can easily be understood. The novel offers deep insight in the character’s mind and opens a completely new world to the reader. The atmosphere created, the lonely far away village, deep in snow, also wonderfully blends with the inner state of the protagonist. Nevertheless, I would have preferred some more action a bit earlier. The sudden crime situation came a bit too late to my taste. 

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  • Kein besonderer Spannungsbogen

    Eileen

    Ellisaurier

    01. October 2016 um 19:35

    Eileen ist eine 24-jährige junge Frau die in einem Gefängnis für männliche Teenager in X-Ville, so nennt sie ihre Stadt, arbeitet. Ihr Leben ist nicht gerade angenehm – ihr Vater ist Alkoholiker, ihre Mutter vor einigen Jahren gestorben und ihre Schwester will nichts mit ihr zu tun haben. Dazu kommt noch die Weihnachtszeit die ihre Laune nicht grade hebt. Als eines Tages die neue Mitarbeiterin Rebecca auftaucht ändert sich ihr Leben allerdings von jetzt auf gleich. Jedes Kapitel beschreibt einen Tag in Eileens Leben um die Weihnachtszeit herum im Jahre 1964. Wie sie morgens vom Dachboden kommt, auf dem sie schläft, die Klamotten ihrer toten Mutter anzieht, ihrem Vater eine neue Flasche Gin hinstellt und dann in ihrem Auto zur Arbeit fährt. Das Haus in dem sie mit ihrem Vater lebt ist eine einzige Müllheide und das Auto in einem ähnlichen Zustand. Die Geschichte ist aus der Perspektive der nun viel älteren Protagonistin erzählt und zwischendurch wird auch berichtet, wie es Eileen nach der beschriebenen Zeit ergangen ist. Genau wie die äußeren Umstände ihres Lebens geht es Eileen auch mit ihren Gefühlen und sich selbst. Sie mag sich nicht besonders, hat immer etwas an sich zu meckern und hat absolut kein Selbstbewusstsein. Oft verliert sie sich in Tagträumen, was passieren würde, wenn sie einfach verschwinden würde, dem Gefängniswärter Randy endlich sagen könnte was sie für ihn empfindet statt ihn nur zu stalken oder sich endlich von ihrem Vater lösen würde. Ihr großer Traum ist es eines Tages einfach nach New York aufzubrechen und nie wieder nach X-Ville zurück zu kehren. Ich muss leider sagen, dass mich das Buch so gar nicht überzeugen konnte. Der Spannungsbogen wollte sich bei mir einfach so gar nicht einstellen. 220 Seiten lang wird nur über ihr armes Leben berichtet. Ihr Vater trinkt so viel und hat Halluzinationen, sie klaut gerne mal etwas und zieht immer nur die Kleidung ihrer Mutter an die ihr aber gar nicht richtig passen, sie hasst ihren Job und ist verliebt in Randy, den sie bis zum Auftritt von Rebecca auch regelmäßig stalkt. Auf den letzten 40 Seiten wird es einigermaßen spannend. Selbst danach wusste ich aber nicht so richtig, was das Buch mir sagen möchte. Ich hätte mir eine stark gekürzte Beschreibung ihres Alltags gewünscht und ein bisschen mehr Ausbruch aus diesem. Die Autorin hat mit sehr genauen Beschreibungen versucht dem Leser die Protagonistin nahe zu bringen. So wird nicht nur von ihrem Job und ihrem Heim berichtet sondern auch, dass sie Verdauungsschwierigkeiten hat und sich nicht gerne wäscht. Das hat nicht unbedingt dazu beigetragen mir den Charakter auf positive Weise näher zu bringen, was es ja vielleicht auch nicht sollte, oder auch nur ein bisschen Mitgefühlt mit ihr zu empfinden. Ihre Mutter, zu der sie absolut kein liebevolles Verhältnis hatte, ist zwar gestorben und sie musste ihr Studium unter- bzw. abbrechen, aber nach fünf Jahren kann man sich doch wohl wieder aufrappeln und sein Leben wieder in den Griff bekommen, oder? Falls sie so sehr unter ihrem Tod gelitten hat, dass das nicht möglich war, ist das leider bei mir nicht angekommen. Zudem wettert sie andauern über ihren alkoholkranken Vater und trinkt dabei gerne mal eine Flasche Vermouth. Schade, dass "Eileen" mich absolut nicht überzeugen konnte und ich mich nur noch durchgekämpft habe mit der Hoffnung, dass es bald vorbei sein möge. Vielleicht liegt es aber auch an mir, dass die Nachricht des Buches einfach nicht bei mir ankommen wollte? Geschmäcker sind ja wie immer verschieden. 

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