Otto Abt Von Liebe und Macht. Das Mahabharata

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Inhaltsangabe zu „Von Liebe und Macht. Das Mahabharata“ von Otto Abt

Was immer in dieser Welt vorkommt, das findet sich auch im Mahabharata; und was man darin nicht findet, das gibt es nirgendwo auf der Welt.§So heißt es in einem der ersten Kapitel des bedeutendsten Epos der Hindus. Es ist Heldengedicht und Rechtslehrbuch zugleich. Die Mischung aus spannenden Geschichten und Darlegung sittlicher Gebote macht das Werk so einzigartig und hebt es über Raum und Zeit hinaus. Nichts, was Menschen tun, sich gegenseitig antun und tun sollten, bleibt ausgespart. Liebe, Laster, Leidenschaft, Verrat, Mut, Treue, Zweifel - die endlose Liste des Menschlichen, allzu Menschlichen wird personifiziert, namentlich benannten Helden und Schurken zugeordnet und in einer auch dem Leser, Hörer, Zuschauer des 21. Jahrhunderts verständlichen Weise dramatisiert: Das ist der pralle, üppige, sattfarbene Stoff, aus dem die Romane, Novellen, Poeme, Volkslieder, Theaterstücke aller Zeiten geschneidert wurden. Doch das Mahabharata will nicht nur unterhalten und das Publiku m in Bann ziehen, es ist vielmehr Modell einer streng hierarchisch von oben nach unten strukturierten Gesellschaft, in der jedem Menschen ein ganz bestimmter Platz mit ganz bestimmten Pflichten und Rechten zugestanden wird: im Diesseits und im Jenseits. Es ist Verhaltenskodex, an dem sich Verhaltensweisen auszurichten haben im Dienste von Ethik, Recht und Moral.§In einer ganzen Reihe volkstümlicher Nacherzählungen der Kerngeschichten erreichte das Mahabharata bis heute Generationen deutscher Leser. Die vorliegende Sammlung ist in guter Tradition.
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