Otto Beneke Hamburgische Geschichten und Sagen

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Inhaltsangabe zu „Hamburgische Geschichten und Sagen“ von Otto Beneke

Vor über 146 Jahren, genau rechtzeitig zum Weihnachtsfest 1853, erschien die erste Ausgabe von Otto Benekes Hamburgischen Geschichten und Sagen. Diese köstlichen Volksbücher, wie wenige geeignet Jung und Alt die Hauptmomente der vaterstädtischen Geschichte und die Eigenart des alten Hamburg zur Anschauung zu bringen, fanden das Lob der Literaturkritiker und den begeisterten Zuspruch des Lesepublikums.§Otto Beneke, von seiner Ausbildung her eigentlich Jurist, war seit 1840 Mitarbeiter des Hamburger Stadtarchivs. Hier eignete er sich ein ungewöhnlich umfangreiches Wissen über die Geschichte seiner Heimatstadt an. Die unmittelbare Anregung für seine Sagensammlung verdankte er den Lübischen Geschichten und Sagen von Ernst Deecke, die er so allerliebst fand, dass er gleich etwas Ähnliches für Hamburg schaffen wollte. Seine 125 unterhaltsamen Geschichten und Sagen siedelte er in chronologischer Ordnung in dem Zeitraum von Hamburgs Gründung bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts an. Dabei besaß er den Anspruch, die historischen Hintergründe der Geschichten korrekt zu ermitteln, aber gleichzeitig so volkstümlich zu schreiben wie seine Vorbilder Deecke und Friedrich Wagenfeld, der bremische Volkssagensammler.§Bereits nach kurzer Zeit waren Benekes Geschichten und Sagen vergriffen, so dass der Verlag eine zweite Auflage vorbereitete und seinen erfolgreichen Autoren dazu ermunterte, einen zweiten Band vorzubereiten: 1855 erschienen die Geschichten und Denkwürdigkeiten, in denen Beneke herausragende Persönlichkeiten und besondere Ereignisse der Hamburger Vergangenheit vorstellt. Dafür griff er teilweise auf mündliche Überlieferungen zurück, vor allem aber schöpfte er aus dem reichen Material der alten Akten und handschriftlichen Chroniken des Hamburger Stadtarchivs.§Mit der hier vorliegenden Neuausgabe liegen Benekes Sammlungen erstmals wieder in einer unveränderten, kommentierten Ausgabe vor. Beide in sich abeschlossenen Bände wurden dabei in einem handlichen Buch zusammengefasst. Ariane Knuth hat Benekes Anekdoten, Sagen aus Hamburgs Geschichte und Berichte über alte Hamburger Traditionen mit einem Glossar, einem Nachwort sowie einem umfangreichen Personen- und Ortsregister versehen. Dieses Buch ist nicht nur ein Gewinn für Freunde von Volkserzählungen, sondern auch für all diejenigen, die sich für die Geschichte, Lebensgewohnheiten und Traditionen des alten Hamburgs interessieren.
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