Otto Redenkämper »Dat Leben is kein Trallafitti«

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Inhaltsangabe zu „»Dat Leben is kein Trallafitti«“ von Otto Redenkämper

*** Das erste Buch vom Fenster-Rentner *** »Punkt 13 Uhr beziehe ich meinen Posten im Fenster und beobachte, ob in meinem Revier auch alles in geregelten Bahnen abläuft. Ich sach immer, es gibt nichts, was es vor meinem Fenster nicht gibt.« Wir kennen sie alle: die Fenster-Rentner. Die Arme aufs Kissen gestützt, in weißem Feinripp und mit kritischem Blick entgeht ihnen nichts, was sich vor ihrem Logenplatz am Fenster abspielt. Otto Redenkämper aus Gelsenkirchen-Buer – 40 Jahre auf der Zeche malocht und alt geworden mit Wilma – ist einer von ihnen. Rau aber ehrlich und mit einer ordentlichen Portion Potthumor regt er sich von seinem Fensterplatz aus herrlich witzig und herzhaft erfrischend über Gott und die Welt auf. »Kinners, ich sitz hier doch nicht zum Spaß …!« Immer auf dem Posten: DER FENSTER-RENTNER

Lustig geschrieben. Nach der Hälfte ist aber leider die Luft raus...

— naevia
naevia

Richtig genial! Da macht das Lesen Spaß !

— lilly_89
lilly_89

Wir wollen mehr, von unsern Otto! Glück auf! :-))

— Lemala
Lemala

Es tut mir leid, aber mich hat Otto nicht zum Lachen gebracht.

— MissStrawberry
MissStrawberry

Danke, Otto, für die vielen Lacher!

— Lesemaus_im_Schafspelz
Lesemaus_im_Schafspelz

Lustiges Buch über das Leben eines Fensterrentners aus dem Ruhrpott!

— tamilmk
tamilmk

Der Knaller in Breitwand! Unbedingt lesen, denn Lesen bildet.

— Wuschelchen99
Wuschelchen99

"Dat Leben is kein Trallafitti" ist kurzweilig und vermittelt den unverwechselbaren rauen Charme des Ruhrgebiets.

— Originaldibbler
Originaldibbler

Wie glücklich kann sich Gelsenkirchen schätzen, einen solchen Chronisten sein eigen zu nennen!

— Claddy
Claddy

Das Leben is zwar immer noch kein Trallafitti, aber dieses Buch lässt einen Tränen lachen, bis man nicht mehr kann. Danke, Otto!

— Schaefche85
Schaefche85

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Lovely90

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  • eBook Kommentar zu »Dat Leben is kein Trallafitti« von Otto Redenkämper

    »Dat Leben is kein Trallafitti«
    marianne broennimann

    marianne broennimann

    04. December 2015 um 14:59 via eBook '»Dat Leben is kein Trallafitti«'

    Köstlic, burschikos, erfrischend!

  • Leserunde zu "»Dat Leben is kein Trallafitti«" von Otto Redenkämper

    »Dat Leben is kein Trallafitti«
    OttoRedenkaemper

    OttoRedenkaemper

    Kinners, hereinspaziert in meine erste große Leserunde! Zusammen mit den S. Fischer Verlagen möchte ich gerne 25 Exemplare meines Erstlingswerks „Dat Leben is kein Trallafitti“ unter die Leute bringen.  Und jetzt wollt ihr bestimmt wissen, worum es überhaupt geht, oder? Also, mein Buch trägt nicht ohne Grund den Untertitel „Der Fenster-Rentner erklärt die Welt“. Denn genau das mache ich in dem Buch. Ich erkläre die Welt, also die vor und hinter meinem Fenster. Denn da beziehe ich jeden Tag meinen Posten, mit Kissen unter den Armen und einem edlen Feinripp-Unterhemd bekleidet, so wie sich das gehört.  Als Rentner bin ich Bundestrainer, Chefarzt, Weltenlenker, Beziehungsexperte und Hausmann in einer Person. Und deshalb geht es in meiner Welt oft turbulenter zu, als der Hausarzt erlaubt. Stichwort Blutdruck im Zaum halten. Den bekomm ich am besten durch einen Besuch in meinem Stammkiosk in den Griff. Bis mein zweites Wohnzimmer, Jupps Kiosk, plötzlich in Gefahr gerät und ich mit meinen Kumpels alles geben muss, um meinen Heimatkiosk zu retten.  Ihr merkt schon, mein Buch ist Adrenalin pur. Also für mich. Für euch ist es hoffentlich beste und vor allem humorvolle Unterhaltung. Und falls ihr es noch nicht gemerkt habt, ich komme aus einer ganz besonderen Region, dem Ruhrpott. Für mich ist das die Legendenregion schlechthin in Deutschland, mit den besten Typen weit und breit. Ein paar davon stelle ich euch in meinem Buch vor. Wenn ihr also gerne lacht, Bock auf einen Ausflug in meinen Ruhpott habt und mich bei meinem chaotischen Rentneralltag begleiten wollt, lade ich euch sehr herzlich ein, an meiner Leserunde teilzunehmen. Hier geht’s zur Leseprobe! Wenn ihr eines der 25 Exemplare ergattern wollt, beantwortet einfach folgende Frage: Ihr alle kennt wahrscheinlich selbst einen Fenster-Rentner oder eine Fenster-Rentnerin, jemand der gerne alles in seinem Revier im Blick hat und von Natur aus alles besser weiß. Glaubt ihr, dass man mit zunehmendem Alter automatisch so wird? Habt ihr schon erste Anzeichen der „Fenster-Rentneritis“ an euch entdecken können, oder was glaubt ihr, welche Eigenart ihr auf jeden Fall entwickeln werdet? Die 25 Antworten die mir am besten gefallen, bekommen ein Exemplar*. Ach so, wenn ihr euch vorab genauer angucken wollt, was ich so mache, besucht mich doch einfach in meinem Blog Ottos-Revier, auf Facebook, Twitter oder Instagram. Ich würd mich freuen! Bei uns im Ruhrpott sagt man an dieser Stelle „Glück auf“! Euern Otto Redenkämper *Bitte beachtet: Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur aktiven und zeitnahen Teilnahme am Austausch dieser Leserunde sowie zum Verfassen einer ausführlichen Rezension zum Buch auf LovelyBooks und bei Amazon. Wenn ihr euch als Testleser bewerbt, solltet ihr bestenfalls schon mindestens eine Rezension veröffentlicht haben.

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    Solengelen

    Solengelen

    11. August 2015 um 21:17
    OttoRedenkaemper schreibt Danke für die vielen lieben Komplimente und Rückmeldungen! Da freu ich mich sehr drüber. Zur Frage nach einer Fortsetzung, einer alter Mann ist ja nun ma auch kein D-Zug (oder besser gesagt ICE ...

    Aber auch ein Bimmelzug kommt ans Ziel.😊. Da werde ich formal unauffällig folgen.

  • Mit sehr viel Humor die Welt erklärt !

    »Dat Leben is kein Trallafitti«
    lilly_89

    lilly_89

    27. July 2015 um 11:16

    Da schreibt ein Rentner mit sehr viel Humor von seinem Alltag und den Abenteuern, die er mit seinen Kumpels erlebt, das ist ein Buch, dass man sehr schnell verschlungen hat !

  • Herzgewinnende Geschichten aus dem Ruhrpott

    »Dat Leben is kein Trallafitti«
    Lemala

    Lemala

    14. July 2015 um 21:43

    Wer kennt sie nicht, die Herrschaften, die im Sommer, nur mit weissem Unterhemd und Schlabberhose bekleidet, aus dem Fenster spähen. Einer von ihnen ist Otto, unser Otto Redenkämper! Hilfsbereit, charmanter Kumpeltyp, ene echter Ruhrpottjung! Mit ernsthafter Witzigkeit erzählt er spannende Geschichten aus seinem Revier. Das Buch ist übersichtlich gegliedert, liest sich flüssig und Vorsicht: Lachen vorprogrammiert!! Ich fühlte mich köstlich unterhalten und möchte sehr gerne noch mehr vom sympathischen Fensterrentner aus Gelsenkirchen lesen. Glück auf! :-))

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  • Der Funke ist nicht zu mir übergesprungen

    »Dat Leben is kein Trallafitti«
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    07. July 2015 um 11:49

    Aus einer FB-Seite entstand (mal wieder) ein Buch. Einige werden Otto Redenkämper aus dem Internet kennen, aber auch wer ihn nicht kennt, kommt mit der Story gut klar: Otto ist Rentner und sein Leben spielt sich großteils zwischen Fenster (schön mit Kissen gepolstert und den Pott Kaffee griffbereit) und Kiosk (wo er andere Mitglieder seiner Spezies trifft) ab. In einer Art Tagebuch oder einseitigem Briefwechsel lässt er den Leser an seinen täglichen Erlebnissen teilhaben. Ich liebe den Ruhrpott und den Humor und die Menschen und deren Schnauze, aber ich hab davon NICHTS im Buch gefunden. Das finde ich echt schade. Es ist so vieles vorhersehbar gewesen und die Gags großteils uralt. Dadurch wirkt die Story konstruiert und mit Gewalt hingebogen. Wer Herbert Knebel liebt, wird mit Otto Redenkämper nicht wirklich warm. Wo Herbert noch den echten Ruhrpottcharme auf der Zunge liegen hat, klingt Otto nur dümmlich und langweilig. Das ist nicht nur nicht unterhaltsam, das ist sogar noch beleidigend für die echten Ruhrpottrentner. Das war sicher so nicht gedacht oder gewollt. Die typischen Übertreibungen fehlen komplett und lassen damit die Kapitel recht banal dahindümpeln. Otto sieht hinter jedem harmlosen Passanten einen Schwerverbrecher, ist hinter Kindern her, die ihn irgendwie stören, versucht, das Kiosk seines Kumpels zu retten und ruiniert es dabei halb und und und und … Otto sieht, wo er fehlt, aber findet immer andere die daran schuld sind. Einsicht gibt es nicht, nicht mal dann, als er zu seiner ehemaligen Zeche dackelt und vergessen hat, dass er da schon seit Jahren nicht mehr Arbeitet. Schlimmer noch – dass die Zeche längst keine Zeche mehr ist. Sorry, aber das ist leider absolut nicht meine Art Humor. Und ich kann noch heute Tränen über die Schlange an der Wursttheke (von Herbert Knebel) lachen, obwohl ich das schon auswendig kann und es wirklich uralt ist. Der Titel „Der Fenster-Rentner erklärt die Welt“ geht auch weit an der Story vorbei. Otto erzählt aus seinem Rentnerdasein, aber er erklärt nicht wirklich die Welt. Unterhaltsam ist das Büchlein, man kann mal schmunzeln. Aber es hat mir keinen einzigen lauten Lacher entlockt. Die Idee mit den Kapiteln, die immer mit „Kinners“ beginnen und einem „Glück auf“ enden, finde ich charmant, aber das allein macht das Buch einfach nicht super oder empfehlenswert. Mich hat es nicht so gefangen, wie andere Ruhrpott-Bücher das können und dabei dachte ich immer, das wäre so einfach. Ein paar mehr typische Ausdrücke wie Dubbels, Schlüffkes, Mottek oder Büdchen hätten das Ganze etwas aufgepeppt und mein Herz höher schlagen lassen. So bleiben nur mit viel gutem Willen drei Sterne übrig. Auch wenn ich mit meiner Meinung da ziemlich alleine dastehe. Schade – die Idee an sich ist toll und hätte prima ausgearbeitet werden können.

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  • Was für ein tolles Buch. Soviel zum Lachen.

    »Dat Leben is kein Trallafitti«
    flaschengeist1962

    flaschengeist1962

    Ich lese einfach gern auch mal mit Humor gespickte Bücher und das ist eins, das muss man einfach lesen. Otto, seine Frau Wilma und seine Kumpels....Was da so passiert, wie er sich aus mancher peinlicher Situation rausrettet, einfach genial. Ich musste soviel lachen und schmunzeln. Das Buch ist einfach nur empfehlenswert!!!

    • 2
    kattii

    kattii

    30. June 2015 um 09:03
  • Bücher gegen Rezensionen: Plündert das LovelyBooks Bücherregal!

    After passion
    TinaLiest

    TinaLiest

    Wir räumen unser Bücherregal! Ihr kennt das doch sicher: Das Regal quillt über, aber irgendwie möchten trotzdem immer mehr neue Bücher zwischen die Regalbretter gesteckt werden. Auch bei uns im Büro steht ein Bücherregal, das nur so überquillt vor tollem Lesestoff, der viel zu schade dafür ist, nicht gelesen zu werden. Deshalb haben wir unser Bücherregal ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die wir dort gefunden haben, glücklich machen! So funktioniert's: Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, schreibt uns im passenden Unterthema einen Beitrag mit dem Titel/den Titeln aus dem entsprechenden Genre und seid automatisch bei der Verlosung dabei. Ihr könnt euch selbstverständlich für mehrere Bücher in mehreren Genres bewerben - bitte schreibt dafür aber für jedes Genre einen extra Beitrag, in dem ihr dann auch mehrere Titel aus einem Genre auflisten dürft! Am Donnerstag, dem 18. Juni, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier in den jeweiligen Unterthemen mit. Solltet ihr gewinnen, verpflichtet ihr euch, bis zum 2. August 2015 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion! Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"! Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und uns unsere Bücher abnehmt & wünschen euch viel Spaß beim Stöbern! ;)

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    • 4789
  • Ein amüsanter Einblick in die Welt des Ruhrpottrentners

    »Dat Leben is kein Trallafitti«
    Lesemaus_im_Schafspelz

    Lesemaus_im_Schafspelz

    28. May 2015 um 23:12

    Otto Redenkämper darf nach 40 Jahren Maloche nun endlich das ruhige Rentner-Dasein genießen. Ruhig? Nun ja, nicht so ganz… Es gibt für einen ehrenhaften Gelsenkirchener wie ihn natürlich neue Aufgaben: man muss suspekte Menschen beobachten, einschreiten, wenn das Balg einmal wieder Unsinn treibt und natürlich: den Fensterplatz beziehen! Als ich eine Einladung für die Leserunde bei lovelybooks bekam, musste ich mich direkt bewerben, denn humorvolle Bücher sind natürlich immer etwas Tolles! Hier findet der Leser in kurzen Kapitelchen lustige Anekdoten, die Otto im Ruhestand erleben darf. Dabei erlebt er mit seinen Freunden allerlei, aber auch seine geliebte Wilma kommt nicht zu kurz. Trotz der kleinen Kapitelchen gibt es einen erkennbaren roten Faden (Jupps Kiosk muss gerettet werden), so dass es einen hohen Suchtfaktor gibt. Dazu treiben die vielen Neologismen dem Leser mitunter die Lachtränchen in die Augen. Göttlich amüsiert habe ich mich bei Ottos Suche nach Büffelmozzarella – in der Metzgerei. Da er dort nicht fündig wurde, bastelte er seiner Wilma spontan selbst einen zusammen: aus Scheiblettenkäse! Natürlich könnte ich viel mehr Beispiele nennen, jedoch bin ich der Meinung, jeder sollte das Buch selbst lesen ;-) Den rohrpötter „Slang“ lernt man als auswärtiger ganz nebenbei. Da ich selbst nicht aus der Gegend komme, konnte ich mich nicht sooo sehr mit Otto und Konsorten identifizieren (ok, mich trennen auch noch ein paar Tage von ihm ;-) ), hatte jedoch trotzdem meinen Spaß bei der Lektüre. Das Cover halte ich übrigens für sehr gelungen, da es „die Welt“ aus der Sicht Ottos zeigt – direkt von seinem Fensterplatz mit Kissen – herrlich! Insgesamt möchte ich eine Leseempfehlung für alle aussprechen, die sich im Ruhrpott wohlfühlen und sich gerne dem Genuss kurzer Anekdoten hingeben.

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  • Heute schon Fenstergerentnert?

    »Dat Leben is kein Trallafitti«
    Simi159

    Simi159

    27. May 2015 um 20:31

    Otto Redenkämper, Pensionär, lebt im Ruhrpott und ist mit Leib und Seele Fensterentner. In seinem früheren Leben malochte er in einer Zeche untertage. Sein Herzblatt ist Wilma, mit der er seit 40 Jahren verheiratet ist. Jetzt als Fensterrentner er, so wie früher, einen festen Tagesablauf und Lebenswichtige Aufgaben. So startet er nach einem reichhaltigen frühstück, Rosinenbrot mit Leberwurst, im Feinrippunterhemd am Fenster gleich mal die erste Beobachtungsrunde und sieht nach dem Rechten. Neben seinem Fenster gibt es eine zweiten Platz an dem Otto regelmäßig anzutreffen ist. Jupps Kiosk am Eck. Dort trifft er sich mit seinen Rentnerkollegen auf ein Bier. Und man diskutiert dann das aktuelle Tagesgeschehen. Dem Kioskbesitzer hilft Otto auch schon mal aus. als der Kiosk nun geschlossen werden soll, gibt es für Otto und seine Kumpels nur eins, handeln. Fazit: Dieses Buch ist lustig, einzigartig und doch ganz normal. So wie das leben von Otto. Er liest seiner Frau Wilma, fast jeden Wunsch von den Augen ab, und so auch schon mal eine Mozzarellakäsekreation erfindet. Er hat das Herz am rechten Fleck und dabei mindestens immer ein Auge auf seine Strasse. Die Charaktere hier sind so schräg, dass sie schon wieder normal sind. Nachbarn wie sie fast jeder von uns kennt. Sympathisch, lebensnah und authentisch. Mir hat es sehr viel Spass gemacht Otto Redenkämper, Wilma und Jupp kennenzulernen und ich hoffe, dass es demnächst wieder Geschichten mit Kinners gibt. Danke Otto. Von mir gibt es dafür 5 STERNE.

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  • Ruhrpott live

    »Dat Leben is kein Trallafitti«
    katze267

    katze267

    27. May 2015 um 09:55

    Otto Redenkämper, ehemaliger Bergmann aus Gelsenkirchen Buer, ist frisch pensioniert, Maloche ade. Doch was tun mit der gewonnenen Zeit ? Mangels Taubenzucht und Schrebergartenarbeit, schnappt er sich eins der  von seiner FRau Wilma selbstgenähten Sofakissen, wirft sich in sein liebstes Feinrippunterhemd und bezieht Posten am geöffneten Fenster, um von da aus zu beobachten, was in seinem "Revier"  geschieht  und  für den Leser zu kommentieren.Doch nicht immer bleibt er am Fenster. Mit Kumpel Erwin unternimmt er einiges, z. B bemühen die beden sich um die Rettung von Jupps Kiosk ,  dem geliebten Treffpunkt von ihnen und ihren Kmnpels. Auch sonst erlebt Otto einiges, Schwimmbadbesuche, Aushilfe im Kiosk und dann noch die Auseinandersetzungen mit dem Bockspringblag, um nur einiges zu nennen.  Bei Otto ist immer was los, ob am Fenster oder unterwegs. Das alles ist so erfrischend frei von der Leber weg und authentisch , dabei gleichzeitig so originell und witzig beschrieben, dass es schon mal zu unkontrollierten Lachanfällen beim Leser führen kann.. Es wird  im Ruhrpottdialekt erzählt, aber so gut verständlich, dass auch Leser aus anderen Gegenden keine Verständnisprobleme haben werden.Alle Personen  sind lebensecht und sympathisch geschildert, man  schliesst sie richtig ins Herz. Für mich ein absoluter Lesespass mit viel Situationskomik und einem erfrischend anderen Erzählstil.

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  • Rezension zu "Dat Leben ist kein Trallafitti" - von Otto Redenkämper

    »Dat Leben is kein Trallafitti«
    tamilmk

    tamilmk

    25. May 2015 um 11:50

    Ich war glücklichere Gewinnerin dieses Buches und durfte an der Leserunde teilnehmen! Vielen lieben Dank nochmal an Lovelybooks und natürlich an den Autor. Zum Inhalt: Erzählt wird die Geschichte von Otto, einen in Ruhestand gegangenen Bergarbeiter. Er beobachtet von seinem Fensterplatz aus die Menschen und wenn er das Haus verlässt, dann meist um sich zu seinem Kumpel Jupp in die Kneipe zu begeben. Als die Kneipe dann in Gefahr ist, setzten Otto und seine Freunde alles daran, diese zu retten. Meinung: Dem Autor gelingt es diese Alltagsgeschichte wirklich lustig und abwechslungsreich rüberzubringen. Die etwas gewöhnungsbedürftige dennoch liebenswerte Art des Protagonisten hält den Leser am Ball, denn es passiert immer wieder etwas neues Unvorhersehbares.  Nicht selten musste ich Tränen lachen! Besonders bemerkenswert finde ich auch, dass der Dialekt so gut in den Text eingebunden wurde und trotzdem für "Nicht-Ruhrpotter" leicht zu verstehen ist.  Das gesamte Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und man fühlt sich deshalb immer so, als ob man hautnah dabei ist. Alles in Allem ist das Buch sehr lustig und basiert auf einer guten und einzigartigen Idee, ein paar wenige Szenen fand ich aber etwas zu albern, weshalb ich 4 von 5 Sternen gebe!

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  • Rentner haben niemals Zeit

    »Dat Leben is kein Trallafitti«
    Wuschelchen99

    Wuschelchen99

    24. May 2015 um 20:18

    40 Jahre hat Otto in Gelsenkirchen auf der Zeche malocht, nun ist er Rentner. Die geplanten Dinge für den Tag sind schnell erledigt. Was soll er nun noch machen? Klar, im Kiosk bei den Kumpels vorbei schauen ist auch eine schöne Abwechslung. Doch zu Hause am Fenster lässt sich allerhand erleben. Otto hat eine neue Aufgabe gefunden! Von nun an managt er sein Leben von dort aus. Seine Uniform: Feinripp und Joggingbuxe. E gilt u.a. Verbrechen zu verhindern, und wenn es Kinderbanden sind, die Nachbarschaft zu beaufsichtigen sowie anzuleiten beim Schneeschübben und auch mal die Welt zu retten. Seine Frau Wilma unterbricht ihn hin und wieder, um ihm weniger sinnvolle Aufgaben wie Mozzarella kaufen gehen zu geben. Doch Otto meistert auch dies souverän. Wird es ihm aber auch gelingen, aus einem feindlichen Fan-Club-Heim zu entfliehen und seinen Lebensmittelpunkt, den Kiosk, zu retten? Das Buch ist in kurze Kapitel gegliedert, die in sich geschlossen sind, aber doch genügend Platz bieten, dass sich ein roter Faden durch das ganze Buch zieht. Die enge Freundschaft zu seinen Kumpels und die Liebe zu seiner Frau Wilma lassen Otto einfach nicht los. Die vielen alltäglichen und chaotischen Erlebnisse des Fensterrentners sind von Grund auf so ehrlich und bekloppt dargestellt, dass es eine Freunde ist, dies zu lesen. Dem Leser wird der Ruhrpott mit seinen Eigenheiten hinreißend und herzhaft witzig dargestellt. Natürlich wird alles gewürzt mit einer dicken Portion Ruhrpottslang. Die Lebensweisheiten, die dem Nichtruhrpottler beigebracht werden, sind gigantisch. Denn wer wüsste sonst, was ein Schmierfon ist? Ganz klar, ein mit Leberwurstfingern betatschtes Smartphone. Und warum Kaugummi im Schwimmbad leckerer ist als Hühneraugenpflaster muss unbedingt genau nachgelesen werden. Lesen bildet, ganz klar. Otto Redenkämper hat mit „Dat Leben ist ein Trallafitti: Der Fensterrentner erklärt die Welt“ den Brüller in Breitwand schlechthin geschrieben. Also Joggingbuxe raus, Schlappen ran und auf zum Freistilmoppern. Unbedingt lesen, aber nicht in Öffentlichkeit, Lachsalven können zum umgehenden Wegsperren führen. Zu Risiken und Nebenwirkungen …. naja, ihr wisst Bescheid, auf in die Buchhandlung des Vertrauens.

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  • Rezension: "Dat Leben is kein Trallafitti" (O. Redenkämper)

    »Dat Leben is kein Trallafitti«
    Anchesenamun

    Anchesenamun

    22. May 2015 um 17:04

    Zum Inhalt So kann's gehen: Kaum hat Otto Redenkämper, ein echter Ruhrpottler aus Gelsenkirchen-Buer, gerade mal 40 Jahre auf der Zeche malocht, da isser auch schon Rentner. Und jetzt? Der leidenschaftliche Schalke-Fan richtet sich seinen neuen „Arbeitsplatz“ am Fenster ein und mischt sich fortan in Dinge ein, die ihn nicht unbedingt etwas angehen. Und wenn er nicht gerade am Fenster sitzt, raubt er seiner geliebten Frau Wilma die letzten Nerven oder hängt mit seinen Kumpels in Jupps Kiosk ab. Dass diesem wegen einer ungeheuren Mieterhöhung die Schließung droht, kann Otto nicht so einfach hinnehmen! Also krempelt er die Ärmel hoch und sammelt nochmal alle Lebenssäfte, um Jupp aus der Klemme zu helfen. Meine Meinung Allein der Buchtitel lässt erahnen, dass es sich hier um ein humorvolles Buch handelt, bei dem es nicht so sehr um die Geschichte an sich geht, sondern um den Spaß dahinter. „Dat Leben is kein Trallafitti“ entstand aus dem Blog „Ottos Revier“, der im Juli 2010 online ging. In diesem Band versammeln sich zahlreiche Kurzgeschichten, die allerdings einen roten Faden haben und miteinander verbunden sind. Otto ist auf jeden Fall ein sympathischer Zeitgenosse. Das Herz am rechtenn Fleck, stolpert er von Abenteuer zu Abenteuer. An Ottos Seite gibt es noch Ehefrau Wilma, die hier auch eindeutig eine große Sympathieträgerin ist. Egal, was ihr Otto auch anstellt, Wilma verzeiht ihm einfach alles. Dann gibt es noch Ottos beste Freunde Erwin und Jupp, die auch für jede Menge Wirbel und flotte Sprüche sorgen, sowie zahlreiche Nebenfiguren. Echte Bösewichte gibt’s in der Welt der rüstigen Rentner nicht, selbst dem fiesen Bocksprung-Blag erteilt Otto im wohlverdienten Happy End die Absolution. Der Schreibstil ist sehr locker und einfach gehalten, so dass man richtig flott durch das mit 200 Seiten ohnehin nicht sehr dicke Buch in einem Rutsch lesbar ist. Selbstverständlich steht hier der rheinländische Humor im Mittelpunkt. Der Ruhrpott-Dialekt ist natürlich stets präsent, aber nicht so stark ausgeprägt, dass man als Nicht-Ruhrpottler Verständnisprobleme hat. Nur ab und zu kannte ich ein Wort nicht, aber generell mochte ich den Dialekt und vor allem die vielen schönen Wörter, die ich dank Otto und Konsorten erlernen durfte. Sonst hätte mich ja auch der Titel nicht so sehr angesprochen - „Trallafitti“ ist zur Zeit mein Lieblingswort. Otto Redenkämper ist, wie ich schätze, eine reine Kunstfigur. Ob sich dahinter wirklich ein „Fenster-Rentner“ versteckt oder z. B. ein junger Mann (oder gar eine Frau?), bleibt wohl offen, aber die Illusion ist absolut gelungen. Und egal, ob es Otto nun wirklich gibt oder nicht, er hat sich in die Herzen seiner Leser geschlichen. Als sympathischer Zeitgenosse mit dem Herz am rechten Fleck stolpert er von Rentner-Abenteuer zu Rentner-Abenteuer. Ob als Kioskvertretung, die großes Chaos anrichtet, oder als unfreiwilliger Springbock für unverschämte Blagen oder unfreiwilliger Müllschlucker im Schwimmbad – mit diesem alten Herrn wird einem sicherlich nicht langweilig. Ich denke, man hat noch viel mehr Spaß mit dem Buch, wenn man selbst aus dem Ruhrpott kommt bzw. einen Bezug dazu hat und wenn man Schalke-Fan ist. Beides trifft leider nicht auf mich zu, es war jetzt nicht so, dass ich mir während des Lesens die Seiten vor lauter Lachen halten musste. Aber amüsant und unterhaltsam war es auf jeden Fall und konnte mir den ein oder anderen Schmunzler entlocken.

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  • Humor und der raue Charme des Ruhrgebiets

    »Dat Leben is kein Trallafitti«
    Originaldibbler

    Originaldibbler

    19. May 2015 um 21:20

    Seit nunmehr ziemlich genau 5 Jahren treibt Otto Redenkämper, der fiktive(?) Fensterrentner aus Gelsenkirchen-Buer, nun schon im Internet sein Unwesen. Zunächst berichtete er bei Twitter aus seinem Alltag; später dann auch auf seinem eigenen Blog und auf Facebook. Ende 2014 ist dann das erste Buch mit seinen Geschichten erschienen. Dieses trägt den Titel "Dat Leben is kein Trallafitti - der Fester-Rentner erklärt die Welt". (Mein Interview mit dem Fensterrentner findet ihr hier.) Worum geht es? Otto ist Rentner und lebt in Gelsenkirchen-Buer im Herzen des Ruhrgebiets. Sein Alltag besteht genau aus den Dingen, die typisch sind für einen klassischen Ruhrpottrentner: Im Fenster liegen, den Kiosk aufsuchen, sich um den Schrebergarten kümmern, Einkäufe erledigen, gelegentliche Arztbesuche und natürlich darin, zu allem eine Meinung zu haben. Das Buch enthält viele kurze Geschichten, in denen Otto aus seinem Alltag berichtet. Die meisten Geschichten beschreiben die Ereignisse eines einzelnen Tages. Alle Geschichten sind in sich abgeschlossen, was aber nicht bedeutet, dass sie nicht zusammenhängen würden. Im Prinzip gibt es eine Hauptgeschichte, die sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht und einige kleinere Geschichten, die ebenfalls nach und nach weiter gesponnen werden. In der großen Geschichte geht es um Ottos Stammkiosk. Jupp, der Besitzer des Kiosks, hat eine Mieterhöhung bekommen und fürchtet nun, seinen Kiosk schließen zu müssen. Das ist für Otto und seine Rentnerfreunde natürlich nicht akzeptabel. Wo sollten sie ihr tägliches Bier trinken und über Gott und die Welt palavern, wenn es den Kiosk nicht mehr gäbe? Also beschließt Otto den Kiosk zu retten. Natürlich verläuft dieser Plan alles andere als glatt... Was hat mir gut gefallen? Auch ich bin ja ein Kind des Ruhrgebiets und dieses Buch ist wirklich Ruhrgebiet pur. Das Buch quillt geradezu über von wunderschönem Pottbegriffen: Blag, Kopppinne, Fussek, Herzklabaster, Pimpanellen, Täubken, Buxe und vielen weiteren. Aber nicht nur die Sprache weckt Heimweh, sondern vor allem die vielen glaubwürdigen Reviercharaktere. Das Buch ist unterhaltsam geschrieben. Zugegeben: Laut gelacht habe ich nur ein- oder zweimal aber geschmunzelt habe ich fast kontinuierlich. Was hat mir weniger gut gefallen? So unterhaltsam das Buch auch ist, muss ich doch sagen, dass der Inhalt nicht so ganz zum Titel passt. Wirklich oft kommt Otto nicht dazu im Fenster zu liegen. Auch die Welt erklärt er etwas seltener, als der Titel vermuten lässt. "Dat Leben is kein Trallafitti - Jupps Kiosk hält den Fensterrentner auf Trapp" oder "Dat Leben is kein Trallafitti - Viel zu tun für den Kioskrentner" wären treffendere Titel gewesen. Des Weiteren muss ich sagen, dass mich das Buch zwar wirklich gut unterhalten hat, dass es aber ruhig noch ein bisschen lustiger hätte sein dürfen. Mein größter Kritikpunkt ist aber, dass es die eine oder andere Stelle gibt, an der der Rentner für mich zu jung wirkt. Ich hatte mehrfach den Eindruck, eher die Schilderungen eines Mannes Mitte 50 zu lesen oder halt die eines jungen Autors, der versucht, sich in die Rolle des Rentners zu versetzen. Unter dem Strich bleibt das Buch aber trotzdem glaubwürdig. Fazit Auch wenn der Titel, mehr "Philosophie" und weniger Action verheißt, als es dann tatsächlich der Fall ist, kann ich trotzdem bedenkenlos sagen, dass dieses Buch ein gelungenes Stück Ruhrgebietsliteratur ist. "Dat Leben is kein Trallafitti" ist kurzweilig und vermittelt den unverwechselbaren rauen Charme des Ruhrgebiets.

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  • Spaß vom Allerfeinsten

    »Dat Leben is kein Trallafitti«
    Claddy

    Claddy

    18. May 2015 um 19:51

    Fensterrentner Otto, männlich, Feinrippträger und vor allem Gelsenkirchener und Schalkefan, erzählt aus seinem Alltag. Ihm zur Seite stehen Ehefrau Wilma, Kioskbesitzer Jupp, der Nachbar aus dem Norden und eine Handvoll Kumpels. Ab und an hüpft auch noch das etwa 8-jährige Blag durch seine Geschichten und ärgert, wo immer sich Gelegenheit bietet. Das klingt zunächst nach einem ganz lustigen Büchlein. Man schaut also mal rein. Was dann passiert, kann man hinterher schlecht erklären. Wenn man realisiert, dass die Schmerzen in der Bauchmuskulatur von den Lachkrämpfen herrühren, wenn der Griff zum Taschentuchvorrat ins Leere geht, weil alles verbraucht ist, wenn der Partner sich ein ruhiges Plätzchen im Keller oder im hintersten Gartenwinkel gesucht hat, dann hat man es wahrscheinlich hinter sich, hat Freud und Leid mit Fensterrentner Otto geteilt und kann erschöpft und glücklich das Buch aus der Hand legen.  Ottos Ruhrpottslang ist absolut charmant, gespickt mit Ausdrücken, die man allesamt auswendig lernen möchte. Die Situationskomik ist umwerfend und die Figuren sind liebenswert und lebensecht. Doch da ist noch mehr. Durchaus handfeste Streiche bleiben stets freundlich, dabei vorrangig auf ein Ziel gerichtet, ihn selbst, Rentner Otto. Und der versteht mit Spaß umzugehen. Und mit Menschen. Das Miteinander der Personen weist eine überraschende Sozialkompetenz auf, die Sehnsucht nach guter alter Nachbarschaft erzeugt. Und, soweit ein Buch dazu in der Lage ist, diese Sehnsucht auch gleich ein Stück weit stillt. Und wo wir gerade bei Sehnsucht sind: eine bleibt vorerst. Nämlich die nach Fensterrentnerfortsetzung. 

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