Otto Schrag

Alle Bücher von Otto Schrag

Cover des Buches Ich, der Roboter (ISBN: 9783453528420)

Ich, der Roboter

 (45)
Erschienen am 09.11.2015
Cover des Buches Verdammt in alle Ewigkeit (ISBN: 9783596906352)

Verdammt in alle Ewigkeit

 (13)
Erschienen am 24.11.2016
Cover des Buches Wing 4 - (ISBN: 9783641116637)

Wing 4 -

 (0)
Erschienen am 26.02.2015
Cover des Buches Der unglaubliche Planet (ISBN: B0000BH20A)

Der unglaubliche Planet

 (1)
Erschienen am 01.01.1952

Neue Rezensionen zu Otto Schrag

Cover des Buches Ich, der Roboter (ISBN: 9783453528420)benfis avatar

Rezension zu "Ich, der Roboter" von Isaac Asimov

Die ersten Geschichten von SCI-FI Visionär Isaac Asimov...
benfivor 2 Jahren

KURZBESCHREIBUNG:
Mit der Erfindung von Robotern hat die Menschheit im auslaufenden 20. Jahrhundert riesige Schritte in der Entwicklung von Antrieben und die somit der Erkundung des Weltalls gemacht. Die Roboter-Psychologin Dr. Susan Calvin hat diesen Aufstieg des führenden Unternehmens U.S. Robot Company innerhalb dessen Reihen mitgemacht und weiß dementsprechend zu berichten, wie die Roboter in den Alltag der Menschen eingefügt wurden und auch, welche Zweifel sowie Diskussionen es über die obersten Roboter-Gesetze gab. Ein Menschenleben zu bewahren, ist die oberste Priorität - doch lässt sich dies immer zu den jeweiligen Situationen vereinbaren? Calvin fallen da viele Geschichten ein, bei denen die Grenze womöglich überschritten wurde ... was gleichbedeutend mit dem Tod von Menschen zu setzen wäre!

KOMMENTAR:
Das Werk 'Ich, der Roboter' ist eigentlich kein Roman. In diesem Buch wurden die ersten Kurzgeschichten des amerikanischen Autors Isaac Asimov geschickt umschrieben zusammen gepackt. So erscheint es, dass die Protagonistin Dr. Susan Calvin die Geschichten einem Reporter erzählt. Beginnend bei der einfachen Story von 'Robbie' und der Beziehung eines kleinen Mädchen zu ihrem mechanischem Freund, wird sich in den Novellen zum einen mit den drei Geboten der Robotik sowie den ethischen Fragen hierzu auseinander gesetzt. Vor allem die Techniker Gregory Powell und Michael Donovan werden oft damit bei ihren Außeneinsätzen auf den verschiedensten Planeten des Sonnensystems damit konfrontiert. Die Geschichten von Asimov sind dabei weniger action-geladen und leben von starken Dialogen wie auch Gedankengängen, welche beim Lesen wirklich zum Nachdenken anregen. Besonders stark sind hierbei die Stories 'Ein Lügner' in der der Roboter Herbie die Gedanken der Menschen vorausschauend erkennen zu scheint und somit die komplette Führung der U.S. Robot Company verwirrt, sowie 'Kleiner verlorener Robot', in der ein Roboter untertaucht und auf beinahe kriminalistische Art und Weise unter vielen anderen Roboter-Exemplaren wieder herausgefischt werden muss. Das Buch wurde so zum Grundstein für das gesamte Asimov-Universum, wobei man schon hier erkennt, wie durchdacht die gesamte Problematik des Verhältnis von Roboter zu Mensch war. Obwohl die Geschichten aus den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts sind, brachten sie wegweisende Artefakte hervor. Das positronische Gehirn, welches die komplexen Gedankengänge und Analysen der Roboter verarbeitet, ist nur eine von vielen. Asimov, der in seiner Abstammung zu russischen Auswanderern gehörte, war ein wahrhaftiger Vorreiter in dieser Sparte und belebte das Genre Science Fiction damit regelrecht. Die Geschichten sind trotz vieler technischer Erklärungen immer noch sehr spannend lesbar und halten den Schmöker-Freund bei der Stange. Besonders, weil sich die Gebote der Robotik auch beim Leser unbewusst in die Hirnwindungen fressen. Sehr nachhaltig angebracht von dem Autor. Wer sich mit dem großen Zukunfts-Epos von Isaac Asimov auseinandersetzen möchte, dem sei wirklich empfohlen mit diesem Buch zu starten. Es vermittelt gerade in der heutigen Zeit ein sehr unheimliches Gefühl, denn Asimovs Zukunft ist heute schon da: Dr. Susan Calvin stieß im Jahre 2007 zur U.S. Robot Company - vor zwölf Jahren also!
7,9 Sterne

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Cover des Buches Ich, der Roboter (ISBN: 9783453528420)Dekandas avatar

Rezension zu "Ich, der Roboter" von Isaac Asimov

Innovativ, in einer früheren Zet
Dekandavor 2 Jahren

Ich, der Roboter, ist eine Kurzgeschichtensammlung in einem neuem Gewand. Diese Erzählungen haben ein ganzes Genre geprägt - hier tauchen zum ersten Mal die legendären Robotergesetze auf.

Obwohl die Schreibweise und die Charakterentwicklung nicht mehr zeitgemäß sind, sind die Geschichten unglaublich in ihrer Innovation. Beim Lesen immer daran denken, das hier vieles das erste Mal erwähnt wurde und das in einer logischen Durchdachtheit, die ihres gleichen sucht. Dieses Buch ist ein Muss für jeden Sci-Fi Fan :-)

Inhalt:
Die Geschichten setzen sich mit Robotern auseinander und dem was alles schief gehen kann, wenn Menschen eine künstliche, selbstständige Einheit programmieren und einsetzen. Zumal diese noch nicht ausreichend getestet wurden.
Immer wieder findet die Logik der Menschen ihre Grenzen aufgezeigt, wird als subjektive Menschlichkeit entlarvt.
Die Ideen sind faszinierend und manchmal auch zum Mitraten, wenn man sich fragt, was diese Maschine nun für ein Problem hat.

Schreibstil:
Der Autor schreibt sehr nüchtern, Effekthascherei wird vermieden, allerdings auch das direkte hineinziehen in den Text. Vieles wird erklärt, statt gezeigt. Manchmal wirkt es wie ein Bericht.

Charaktere:
EInige Charaktere wiederholen sich in den Kurzgeschichten. Trotzdem besitzen diese kaum Tiefe, sie sind eher rudimentär vorhanden, einzig das was für die Geschichte wichtig ist, spielt eine Rolle. Es ist kaum Identfikationspotential vorhanden.

Fazit:
Dieses Buch besticht durch seine unglaublichen und innovativen Ideen, weniger durch die Umsetzung oder den Spracheinsatz.
Sci-Fi Fans sollten es gelesen haben

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Cover des Buches Ich, der Roboter (ISBN: 9783453528420)S

Rezension zu "Ich, der Roboter" von Isaac Asimov

Ich, der Roboter, rezensiert von Götz Piesbergen
Splashbooksvor 5 Jahren

"Ich, der Roboter" ist ein wichtiges Buch. Es stammt von Isaac Asimov, doch das ist nicht der Grund für die Bedeutung, die dieses Werk innerhalb der SciFi hat. Es ist die Tatsache, dass in dieser Kurzgeschichtensammlung das erste Mal die berühmten Robotergesetze auftauchen und zum Einsatz kommen.

Es handelt sich um neun Erzählungen, die ursprünglich einzeln als Kurzgeschichten herauskamen, was damals die gängigste Art der Veröffentlichung war. Der Autor sammelte diese Stories dann und schrieb eine Rahmenhandlung um sie herum. Diese erzählt davon, dass Dr. Susan Calvin, eine Roboterpsychologin, nach über 50 Jahren Dienst bei der Firma U.S. Robot and Mechanical Men in die Pension geht. Ein Reporter interviewt sie über ihre Erlebnisse, darüber, wie sie den Anstieg und die Entwicklung der Roboter und ihrer Bedeutung erlebt hat.

Die Robotergesetze, ursprünglich drei, später dann auch noch um ein nulltes erweitert, waren die Versuche des Autors, Verhaltensrichtlinien für die Roboter zu entwickeln. Die Bedeutung von diesen hat sich im Laufe der Jahre so erhöht, dass sie inzwischen Teil des allgemeinen Wissens geworden sind. Und auch, wenn die Entwicklung der Roboter und Maschinen nicht zuletzt dank des Internets eine vollkommen andere genommen hat, als die ursprünglich prognostizierte, darf man die Bedeutung der Gesetze nicht unterschätzen.

Die Rahmenhandlung des Bandes ist einem relativ egal. Klar, Asimov bemüht sich wirklich, Dr. Susan Calvin und den Reporter darzustellen. Doch gleichzeitig ist die Charakterisierung nur rudimentär vorhanden und die Handlung dient nur dem Zweck, eine Art Brücke zwischen den einzelnen Stories zu präsentieren.

Und gleich die erste, "Robbie" setzt den Tonfall für das, was man im Laufe des Bandes erwarten darf. Es ist eine leicht melancholische Story, die davon handelt, wie die kleine Gloria in dem ausrangierten Roboter Robbie den passenden Spielgefährten hat. Doch die Mutter stört sich daran und lässt die Maschine wegbringen, da sie meint, dass er einen schlechten Einfluss auf das Kind hat.

Rest lesen unter:
http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/23557/ich_der_roboter

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