Otto Schwarz England immer links

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Inhaltsangabe zu „England immer links“ von Otto Schwarz

99 Tage – 23 Fuß – 1 Hand. und die Küste immer links lassen. Nach diesem Motto steuert Otto Schwarz, Pensionär, Bayer, aber vor allem: Segler!, seine gut 7 Meter lange Haxl rund um England. Mit an Bord: Wecker und pfeifender Wasserkessel – someone to talk with – sowie ein großer Batzen Neugierde auf Tidenhäfen, britische Gastfreundschaft und englische Geschichte. Und nicht zu vergessen der unbedingte Wille, dem Törn immer das Beste abzugewinnen – auch wenn das beim englischen Nebel nicht immer ganz einfach ist. Ein Einhand-Germane auf British Summer-Törn: Informativ, unterhaltsam und witzig!

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  • Sailing round England mit bayrischem Humor

    England immer links
    R_Manthey

    R_Manthey

    30. December 2015 um 14:52

    Einmal um England links herum geht tatsächlich. Statt nämlich auch noch Schottland und die Orkney und Shetland Islands zu umschiffen, entschied sich Otto Schwarz für die kürzere und weniger gefährliche Tour und durchquerte die Insel im Forth & Clyde Canal. Wenigstens dort brachte sein kleines Boot endlich auch einmal einen Vorteil. Das Mastlegen war relativ einfach. Ansonsten muss man seinen Optimismus wohl bewundern. Manche werden diese Geisteshaltung vielleicht auch anders nennen, denn sein bayrisches Segelbott, das bisher nur den Chiemsee und Teile des Mittelmeeres kennengelernt hatte, bringt es gerade auf eine Länge von sieben Metern. Es besitzt zwar nur einen recht geringen Tiefgang, was sich bei Gezeitenströmungen sicher als hilfreich erweist. Doch gleichzeitig ist die HAXL für solche Gewässer eigentlich völlig untermotorisiert und obendrein fürs Einhandsegeln nicht gerade perfekt ausgerüstet. Der Autor bevorzugt darüber hinaus das Segeln nach Karten, weil ein Laptop auf seinem Boot keinen Platz an der nötigen Stelle fand. Viel erkennen kann er auf seinem GPS-Gerät auch nicht. So verwundert es dann auch nicht, dass ein großer Teil dieses Reiseberichts sich mit den Irrungen, Wirrungen und Komplikationen bei der Ein- und Ausfahrt aus den vielen Häfen befasst, die der Autor während seiner Englandumrundung anlaufen musste. Man kann sich an den Schilderungen dieser Erlebnisse durchaus erfreuen, denn als Bayer nimmt Schwarz seine verschiedenen Versuchsserien und andere Missgeschicke durchaus mit einem hintergründigen Humor. Kurzzeitig ergriff ihn allerdings auch einmal eine gewisse Verzweiflung und der dringende Wunsch, sofort mit dem Segeln aufzuhören. Immerhin gehört der Autor zu der Sorte Segler, die so etwas auch zugeben. Das macht ihn sehr sympathisch. Allen, die eine ähnliche Tour wagen wollen, werden in diesem Buch sicher Anregungen und zahlreiche Hinweise finden. Natürlich kann man es dabei nicht jedem recht machen. Seine Beschreibungen, die über seine Manöver und seine Routenplanung hinausgehen haben durchaus einen gewissen Reiz. Aber in diesem Buch geht es vornehmlich um Segeln und die mit dieser Reise zusammenhängenden Probleme und ihre Lösungen. Es besitzt einen gewissen Logbuch-Charakter, aus dem man durchaus etwas lernen kann, wenn man in diesem Gebiet noch nie gesegelt ist. Auf der anderen Seite werde sich wohl nur wenige mit einem solch kleinen Boot und seiner etwas dürftigen Ausrüstung einhändig auf eine solche Reise machen.

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