Otto Waalkes

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Otto Waalkes

Lebenslauf von Otto Waalkes

Eine Legende des deutschen Humors: Otto Gerhard Waalkes wird 1948 in Ostfriesland geboren und tritt bereits im Alter von elf Jahren öffentlich in einem Kaufhaus auf. Mit zwölf bekommt er seine erste Gitarre geschenkt und wird zum Leadsänger und -gitarristen der Musikergruppe „The Rustlers“. Nach dem Abitur 1968 studiert er an der Hochschule für bildende Künste Hamburg Kunstpädagogik. Zu dieser Zeit absolviert er mehrere kleinere Bühnenauftritte und wohnt mit späteren Größen wie Udo Lindenberg zusammen. Aus Fehlern bei seinen ersten Auftritten entwickelte sich im Verlauf seiner Karriere sein eigener Stil und seine Bühnenshow. 1972 gründet er mit seinem Manager Hans Otto Mertens das Label „Rüssl Räckords“ und veröffentlicht die erste LP „Otto“. Heute zählt Otto Waalkes zu den bekanntesten deutschen Komikern aller Zeiten und belegt 2007 bei der Wahl der besten deutschsprachigen Komiker Platz 3 hinter Loriot und Heinz Ehrhardt. Neben seinen Bühnen- und Fernsehauftritten spielt Otto Waalkes auch in einigen Filmen mit, besonders bekannt sind außer den „Otto“-Filmen vor allem „7 Zwerge – Männer allein im Wald“ oder „Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft“. Zudem ist er auch als Synchronsprecher erfolgreich und leiht beispielsweise Mushu in den „Mulan“-Filmen oder Sid aus „Ice Age“ seine Stimme. Der Wahlhamburger ist bis heute mit weit über zwanzig Preisen ausgezeichnet worden.

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Kleinhirn an alle

Kleinhirn an alle

 (24)
Erschienen am 14.05.2018
Das Taschenbuch der Ottifanten

Das Taschenbuch der Ottifanten

 (5)
Erschienen am 14.05.2018
Das zweite Taschenbuch der Ottifanten

Das zweite Taschenbuch der Ottifanten

 (5)
Erschienen am 01.09.1997
Das Tennis Buch Otto

Das Tennis Buch Otto

 (4)
Erschienen am 01.03.1997
Das zweite Taschen- Buch OTTO

Das zweite Taschen- Buch OTTO

 (3)
Erschienen am 01.09.1997
Das Sechste Taschenbuch der Ottifanten

Das Sechste Taschenbuch der Ottifanten

 (3)
Erschienen am 01.03.1999

Neue Rezensionen zu Otto Waalkes

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Rezension zu "Kleinhirn an alle" von Otto Waalkes

Eine reflektierte und ernsthafte Biografie und trotzdem typisch OTTO
MelaKafervor 3 Stunden

In meiner Generation der rund 50-jährigen gibt es, glaube ich, niemanden, der Otto nicht kennt. Wir sind mit ihm groß geworden, haben seine Witze zu unseren gemacht und unsere Schulhefte mit Ottifanten verziert. Eine Jugend ohne Otto - undenkbar. Daher freute ich mich wie ein Schnitzel, als ich seine Biografie in Händen hielt. 
Unterteilt in vier große Kapitel, Lehr- und Wunderjahre, Gründerjahre, Märchenzeit und The Final Countdown, erfährt man überraschend viel neues des künstlerischen Lebens Otto Waalkes. So erzählt er von den Einflüssen in Kunst und Musik, die ihn geprägt haben, von seinem etwas holprigen Einstieg in die Welt des Films und schließlich seine geniale Rolle als Synchronsprecher für Sid in Ice Age. Neu war mir, dass Otto ein abgeschlossenes Kunststudium hat und angehender Lehrer war. So sind sein Bilder überraschend variantenreich und beschränken sich bei Weitem nicht nur auf seine Ottifanten. Auf der einen Seite beschreibt er sein Leben reflektiert und mit einer gewissen Ernsthaftigkeit, auf der anderen Seite spielt er aber in gewohnter Weise mit der Doppeldeutigkeit von Wörtern und bringt einen mit alternativen Lebensläufen, die er immer wieder einfließen lässt, zum Lachen. Ich habe mich köstlich über seinen alternativen Lebenslauf als Kunstlehrer in Baden-Württemberg amüsiert, wo er es mit einem aufmüpfigen Schüler namens Harald Schmidt zu tun hatte.
Sehr gelungen fand ich auch den Spagat, privates zu erzählen und dabei doch immer die Privatsphäre seiner Familie, seiner Frauen und seines Sohnes, zu schützen. Als Person des öffentlichen Lebens ist das eine Aufgabe, die sicher nicht immer leicht ist. Und grade hier wird wieder deutlich, das Otto eben nicht nur ein Komiker ist, sondern auch ein verdammt kluger und reflektierter Mensch. 
Mich hat dieses Buch begeistert und berührt, da es neben der Geschichte Ottos auch ein Stück Zeitgeschichte ist.
DANKE OTTO

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Flatters avatar

Rezension zu "Das Taschenbuch der Ottifanten" von Otto Waalkes

Ottifanten-Invasion
Flattervor 3 Monaten

Über den Autor:

Otto Waalkes, geb. 1948 in Emden, Ostfriesland, lebt in Hamburg und ist einer der erfolgreichsten Komiker Deutschlands. Bereits während seines Studiums an der Hochschule für Bildende Künste trat er in kleinen Clubs auf. 1972 produzierte er seine erste LP, es folgten unzählige Goldene Schallplatten, TV-Shows, Bücher in Millionenauflage, Filme mit Rekordbesucherzahlen. Dafür gabs zahlreiche Auszeichnungen. Fehlt nur noch ein Literaturpreis. (Quelle: Verlag)


Zum Inhalt: Klappentext

"Glaubst du, dass es im All intelligentes Leben gibt?"

-"Nein."

-"Aber vielleicht Offifanten?"

-"Das schon eher!"


Die Ottifanten sind zurück! Und erleben so manches Abenteuer. Werden die beiden Freunde es je von der einsamen Insel herunterschaffen? Kann Superfant die hilflose Maid rechtzeitig befreien? Wird Herr Meier je seinen Führerschein bestehen? Kann der Hofnarr den König doch noch zum Lachen bringen? Wird Agent Otti 1 den "Mann mit den 1000 Masken" schnappen? Kann Häuptling "Krummer Rüssel" seine Freunde vor den Bleichgesichtern warnen?

Unterhörte Geschichten, unsägliche Diagloge - für alle Freunde des ungepflegten Humors!


Meine Meinung:

Es ist soweit, die Ottifanten erobern die Bücherwelt. Und sie sind überall! Nichts und niemand ist vor ihnen sicher. Zum Glück! So erleben wir Superfant bei seinen phantastischen Abenteuern, müssen zusehen, wie der Hofnarr immer wieder kläglich scheitert bei dem Versuch, den König zum Lachen zu bringen. Und der Dschinn-Fant zeigt uns, wie man seinen fliegenden Teppich durch eine Waschanlage manövriert. Ich habe Tränen gelacht, bei diesen Comic-Szenen. Die Ottifanten liebe ich seit meiner Kindheit und sie schaffen es immer wieder, meine Laune zu heben. Oft sind sie derbe, sehr von sich überzeugt, tollpatschig und einfach nur liebenswert.


Cover:

Das Cover ziert den Meister selbst umgeben seiner sympathischen Dickhäuter. Gefällt mir sehr gut.


Fazit:

Ein absolutes MUSS für alle Fans und ein brutaler Angriff auf unsere Lachmuskeln.

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derMichis avatar

Rezension zu "Kleinhirn an alle" von Otto Waalkes

unverschämt fröhlich!
derMichivor 3 Monaten

Ein Rückblick ist es, wenn auch kein wehmütiger. Gewohnt humorvoll skizziert Otto seinen Werdegang und lässt manche wahre oder halbwahre Anekdote mit einfließen. Was davon wirklich stimmt erfährt man gelegentlich erst ein paar Absätze weiter, es passt aber durchaus zu dem, was man von einem Blödelbarden eben erwarten darf.

Sonderlich ernst nimmt sich Otto nicht. Aber auch sonst kaum jemanden. Von langjährigen Kollegen und seiner Familie erzählt er allerdings mit Respekt und gewährt einen Einblick in seine frühen Jahre und das Familienleben jenseits der Bühne, falls es denn eins gab. Denn hauptsächlich handeln die gut vierhundert Seiten (plus Bildteil) vom komischen Schaffen des Ostfriesen.

Vorbilder und Kollegen von Heinz Ehrhardt über Loriot bis zu den Co-Stars der "7 Zwerge"-Filme nennt und würdigt Otto gleichfalls und erstellt damit eine unverschämt unterhaltsame Biografie des deutschen Humors. Gleichzeitig offenbart sich das fröhliche Gesicht hinter dem fröhlichen Gesicht - sprich: Es gibt keine tragische Vorgeschichte. Dieser Friese ist jenseits des Rampenlichts offenbar genauso gut gelaunt wie vor Publikum.

Vielleicht macht genau das einen Gutteil der Faszination Otto aus. Zwar lässt und ließ Herr Waalkes Drehbücher, Gags und Bühnenprogramme auch von Autoren der GEK-Gruppe mitschreiben, ein wesentlicher Teil seiner Person steckt allerdings durchaus in dem was er tut. Daran haben auch die verschiedenen Bühnenunfälle - vom Stromschlag bis hin zu abgeschossenen Kronleuchtern - nichts geändert. Diese Verschmelzung von Kunstfigur und Authentizität dürfte weitgehend einmalig sein, schon angesichts etlicher Comedy-Eintagsfliegen der letzten beiden Jahrzehnte, von denen heute niemand mehr spricht.

Darüber hinaus gibt es durchaus auch Einblicke hinter die Kulissen seines Schaffens, vor allem was Ottos Ansichten über Komik, das Filmemachen und Gefühle auf und hinter der Bühne angeht. In den Exkursen über die Geschichte des Lachens und filmische und literarische Einflüsse erleben wir einen in Sachen Bildung bestens ausgerüsteten Menschen, der vielseitig interessiert und belesen ist. Amüsant liest sich, dass Otto auch schon Rollen als Tatort-Kommissar angeboten wurden und dass er auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn auch in Opern mitgespielt hat. Wenns ans Persönliche geht, verheimlicht Otto nicht seine beiden gescheiterten Ehen und bekennt freimütig die eigene Mitschuld. Die große Selbstdemütigung bleibt allerdings aus - zum Glück.

Fazit: Otto ist Kult und Kult wird nicht hinterfragt. Wäre in diesem Fall auch sinnlos, denn immerhin wird er nicht müde zu betonen, dass für ihn Nonsens stets genug war und ist und dass es nicht immer tiefgründige Satire oder Kabarett mit dem Zaunspfahl sein muss. Den Kritikern hat das seinen Berichten nach noch nie gefallen, aber noch hat er sie alle überlebt. Es darf also auch mal geblödelt werden!

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Otto Waalkes wurde am 22. Juli 1948 in Emden (Deutschland) geboren.

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