Ouarda wächst in einer großen marokkanischen Familie auf. Als sie fünf Jahre als ist, tötet ihr Vater die Mutter und die Kinder wachsen unter permanenten Missbrauch und Demütigungen und unter ärmsten Verhältnissen bei ihren Verwandten auf.
Das Buch gibt schockierende Einblicke in das marokkanische Leben, unter dem gerade junge Mädchen und Frauen leiden. In ihrer ausweglosen Situation haben sie sich den Willen von Männern zu beugen. Auf gesellschaftliche oder behördliche Hilfe ist nicht zu zählen. Große Armut befeuert die prekären Verhältnisse.
Das Buch lässt den Leser über den kulturellen Tellerrand blicken. Die eigenen "Leiden" sieht man plötzlich aus einem anderen Blickwinkel. Die Lektüre macht nachdenklich und traurig. Noch schlimmer ist jedoch, dass dies die Wirklichkeit für viele Menschen ist.








