Ovid

 4,2 Sterne bei 156 Bewertungen
Autor von Metamorphosen, Liebeskunst und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Ovid

Ovid (eigentlich Publius Ovidius Naso, 43 v. Chr. – etwa 17. n.Chr.) ist einer der wirkungsmächtigsten Dichter der Antike. Schon zu Lebzeiten eine Berühmtheit, zählt er heute wegen seiner poetisch meisterhaften Darstellung von erotischen und mythologischen Stoffen zu den Klassikern der Weltliteratur. Der aus einer adeligen Familie stammende Ovid genoss eine rhetorische Ausbildung in Rom und Athen. Er unternahm Bildungsreisen nach Sizilien und Kleinasien. Nach kurzer Amtstätigkeit gab er seine politische Laufbahn auf und wandte sich der Dichtung zu. 8 n. Chr. traf ihn das Schicksal der Verbannung: Kaiser Augustus schickte ihn wegen eines Sittenskandals – in den wahrscheinlich die Kaiserenkelin Julia verwickelt war – an die Grenzen des Römischen Reichs, nach Tomis am Schwarzen Meer. Trotz unzähliger Bittschreiben nach Rom wurde er nie begnadigt und starb um 17. n. Chr. im Exil.

Quelle: Verlag / vlb

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Cover des Buches Metamorphosen (ISBN: 9783150205181)

Metamorphosen

 (77)
Erschienen am 09.02.2018
Cover des Buches Liebeskunst (ISBN: 9783869711539)

Liebeskunst

 (28)
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 (10)
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 (5)
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 (2)
Erschienen am 25.01.1999
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Briefe aus der Verbannung

 (1)
Erschienen am 01.01.1994

Neue Rezensionen zu Ovid

Cover des Buches Metamorphosen (ISBN: 9783150205181)
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Rezension zu "Metamorphosen" von Ovid

Von Iuppiter und Daphne und all den anderen
SonjaMarschkevor 6 Tagen

Ovids Metamorphosen verhandeln die großen Menschheitsfragen-und sind dabei aus unserer heutigen Sicht beinahe moderner als viele Bücher jüngeren Erscheinungsdatums. Und auch, wenn die Sprache alt und behäbig wirken mag: Heute wirken die Geschichten so lebendig wie wenig sonst. Neid, Eifersucht, Liebe, Freundschaft, Ehe ... auch nach 2.000 Jahren erwartet einen hier das pralle Leben.

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Cover des Buches Metamorphosen (ISBN: 9783760840970)
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Rezension zu "Metamorphosen" von Ovid

Gute Übersetzung, dafür sehr frei
Lena205vor 8 Jahren

In diesem Buch wurden die Metamorphosen so ins deutsche übersetzt, dass sie für den heutigen Leser gut verständlich sind. Es handelt sich hierbei um kurze Geschichten zum Thema Verwandlung, in denen am Anfang die Götter, später Menschen die Hauptrollen sind. Dabei sind die Geschichten normalerweise nicht voneinander getrennt, sondern gehen fliessend ineinander über. Die Übersetzer haben allerdings versucht, die Bücher der Metamorphosen in kleinere Sinnabschnitte zu unterteilen, um das Lesen angenehmer zu machen.

Insgesamt haben mir die Geschichten gut gefallen, da sie -obwohl sie sich sehr ähneln- immer anders erzählt werden(mal sehr ausfürlich, andere werden nur kurz angeschnitten. Leider kommen im Buch sehr viele Namen vor, sodass man sich unmöglich alle merken kann. Auch ist es teilweise sehr irritierend, dass in den Geschichten Menschen ebenfalls Geschichten erzählen. Wenn das Erzählte zu Ende ist, weiß man manchmal gar nicht mehr, wer es zu welchem Anlass erzählt hat. Einmal kam es sogar vor, dass in einer Erzählung einer Figur eine andere Figur etwas erzählt hat! Die Übersetzung die ich gelesen habe, war für den Leser angepasst, sodass er es gut verstehen konnte. Gut hat mir außerdem gefallen, dass sehr bekannte und auch weniger bekannt Geschichten erzählt werden.

Insgesamt also ein Buch, dass sich zu lesen lohnt, wenn man sich für die römische Mythologie interessiert!

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Cover des Buches Liebeskunst (ISBN: 9783458347866)
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Rezension zu "Liebeskunst" von Ovid

Sehr gemischtes Buch - teilweise sehr gut, teilweise grottenschlecht
Lena205vor 8 Jahren

Dieses Buch ist die Übersetzung der drei Bücher der Ars amoratia von Ovid. In dem ersten Buch gibt Ovid Jungen/Männern Tipps, wie sie die Liebe eines Mädchens gewinnen. Das zweite Buch ist ebenfalls an Jungen gerichtet, gibt allerdings Tipps, wie diese Liebe hält. In dem dritten Buch wendet sich Ovid an die Mädchen: Er gibt ihnen sowohl Tipps, wie sie die Liebe eines Jungen gewinnen, als auch, wie sie diese erhalten. Die Bücher sind in Versform geschrieben, sodass sie als Lehrgedichte dienen. Innerhalt der Bücher gibt es keine Kapitel, aber Absätze, die deren Funktion übernehmen. Ovid gibt seine Tipps anhand von Beispielen, so erwähnt er öfters Helena, die der Auslöser des trojanischen Kriegs war. Auch andere Liebesgeschichten erwähnt er oder erzählt sie sogar kurz nach.
Teile des Buches haben mir sehr gut gefallen, da sie witzig waren und sie durch die Versform einfach zu lesen waren. Andere Abschnitte waren mir zu trocken. Die Versform wurde nicht richtig übersetzt und ich hatte das Gefühl, dass der Übersetzer diese vernachlässigt, damit der Text mehr Sinn ergibt. Teilweise fand ich Ovids Tipps zu oberflächlich, da er hauptsächlich auf das Äußere der Menschen eingeht.
Insgesamt fand ich das Buch nicht schlecht, aber einige Textteile haben meine Meinung zu dem Buch stark verschlechtert.

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Gespräche aus der Community

Rote Reihe Special!

Es lebe Latein!

In nova fert animus mutatas dicere formas / corpora …

Körper, in andre Gestalten verändert, will ich besingen …

Ovids Metamorphosen – mit Apoll und Daphne, Dädalus und Ikarus, Niobe und Arachne, Europa und Narcissus und unzähligen mehr ist das berühmte Epos ein Who’s Who der antiken Mythologie.
In 15 Büchern und rund 12000 Versen im Hexameter werden in feinster Erzählkunst 250 Verwandlungssagen geschildert. Wie kein anderes lateinisches Werk haben die Metamorphosen die Literatur, Kunst, ja selbst die Musik der folgenden zwei Jahrtausende inspiriert.

Ovid (Publius Ovidius Naso) reiht sich damit ein unter die großen Erzähler der Weltliteratur. 43 v. Chr.  im heutigen Sulmona geboren, offenbart sich schon früh das große Talent des Dichters: „Alles, was ich zu schreiben versuchte, wurde zum Vers“ (Tristia 4,10). Bekanntheit erlangte er durch seine frühen Werke mit Liebeselegien und erotischen Lehrgedichten (Amores, Heroides, Ars amatoria, Remedia amoris). Im Jahr 8 n. Chr. jedoch erfolgt eine Zäsur in seinem Leben: Er wird aus bis heute unbekannten Gründen aus Rom verbannt und verliert damit auch den heiteren Grundton in seinen Schriften. Vielmehr versucht er durch nach Rom versandte Verse, den Tristia (Klageelegien) und Epistulae ex Ponto (Kunstbriefe), Gnade zu erwirken – vergeblich. Er stirbt 17 oder 18 n. Chr. im Exil.

Obwohl Ovid mit seiner Verbannung das Manuskript der Metamorphosen vernichten wollte und es ins Feuer warf, blieb das bedeutende Epos durch bereits existierende Abschriften erhalten – zum Glück! Denn so haben wir nun die Gelegenheit, uns das Werk einmal im Original vorzunehmen. Wir laden euch ein mitzulesen: Eine Auswahl der Metamorphosen im lateinischen Original, unterstützt durch ausführliche Worterläuterungen auf jeder Seite.

Ihr möchtet mitlesen?
Dann schreibt uns, warum euch Latein allen Unkenrufen zum Trotz auch heute noch Spaß macht. Mit etwas Glück könnt ihr eines von 20 Leseexemplaren gewinnen!

Wir sind gespannt auf eure Meinung und wünschen viel Spaß!

P.S.: Geheimtipp: Wer sich die Lektüre auf Latein nicht vollends zutraut, kann auch mit der einsprachigen deutschen Ausgabe mitlesen oder immer wieder darin nachschlagen: http://www.reclam.de/detail/978-3-15-000356-5/Ovid/Metamorphosen :-)

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Letzter Beitrag von  Maurusvor 8 Jahren

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