Owen King

 3,6 Sterne bei 309 Bewertungen

Lebenslauf

Owen Philip King wird 1977 in Bangor, Maine, als jüngstes der drei Kinder von Stephen und Tabitha King geboren. Er hat eine ältere Schwester, Naomi, und einen älteren Bruder, Joe Hill, der ebenfalls Schriftsteller ist. King studiert am Vassar College und an der Columbia University und schließt mit einem Master of Fine Arts ab. Sein Romandebüt, „Double Feature“, erscheint 2014, wird jedoch nicht ins Deutsche übersetzt. Sein zweiter Roman, „Sleeping Beauties“, den er zusammen mit seinem Vater schreibt, erlangt in Deutschland große Beliebtheit. Zusammen mit seiner Frau, Kelly Braffet, lebt er in Upstate New York.

Alle Bücher von Owen King

Cover des Buches Sleeping Beauties (ISBN: 9783453439559)

Sleeping Beauties

 (261)
Erschienen am 11.02.2019
Cover des Buches Der wahre Präsident von Amerika (ISBN: 9783746623634)

Der wahre Präsident von Amerika

 (9)
Erschienen am 01.12.2007
Cover des Buches Sleeping Beauties (ISBN: B074YJXPBM)

Sleeping Beauties

 (0)
Erschienen am 13.11.2017
Cover des Buches Sleeping Beauties (ISBN: 9783837146424)

Sleeping Beauties

 (34)
Erschienen am 11.02.2019
Cover des Buches Sleeping Beauties (English Edition) (ISBN: B06XFVKFPP)

Sleeping Beauties (English Edition)

 (1)
Erschienen am 26.09.2017
Cover des Buches Sleeping Beauties: A Novel (ISBN: B075MJ4VGX)

Sleeping Beauties: A Novel

 (1)
Erschienen am 26.09.2017

Neue Rezensionen zu Owen King

Cover des Buches Sleeping Beauties (ISBN: 9783453439559)
ShellyBookloves avatar

Rezension zu "Sleeping Beauties" von Stephen King

Stephen King + Sohn mit Tiefgang und einer großen Portion Gesellschaftskritik
ShellyBooklovevor einem Monat

Zum Cover
Das Cover ist ein richtiger Hingucker, denn es wirkt so als ob der Schmetterling mit den menschlichen Augen auf den Flügeln, den Leser/Interessenten direkt ansieht. Auch das Farbspiel wirkt sehr ansprechen. Ich liebe dieses schöne dunkele Blau. Auf jeden Fall ein Cover, das man sich gerne ansieht.

Meine Meinung
Sleeping Beauties ist für mich kein typisches King-Buch. Es ist tiergehender, kritischer, wenn nicht sogar politischer, als man es sonst von Stephen King gewohnt ist. Dabei greift das Autorenduo bestehend aus Vater und Sohn Problemlagen wie die soziale Ungleichheit zwischen Frauen und Männern auf. Typisch King-mäßig ist jedoch das detailreiche, ausschweifende Storytelling und die komplexe Welt/Charaktere in der Geschichte. Man merkt auf jeden Fall Stephen Kings Schreibstil. Dabei gilt Ausdauer und dranbleiben lohnt sich. Diesmal leider ohne großen Horrorfaktor (den ich zugegebenermaßen ein wenig vermisst habe). Trotzdem hat mir die Geschichte gut gefallen, sie zeigt gesellschaftliche Baustellen auf in einer subtilen Art und Weise, aber auch dass Frauen nicht unterschätzt werden sollten.

Fazit
"Sleeping Beauties" von dem Vater-Sohn-Duo Stephen und Owen King, ist ein etwas anders, als man es sonst von Stephen King gewohnt ist. Die Geschichte ist in meinen Augen sehr gesellschaftskritisch. Durch die teilweise doch recht zähen Längen (dranbleiben lohnt sich) vergebe ich für dieses Buch 4 von 5 Sternen.
★ ★ ★ ★ ☆

Cover des Buches Sleeping Beauties (ISBN: 9783453439559)
KarenAydins avatar

Rezension zu "Sleeping Beauties" von Stephen King

Ich lese einfach jeden King. Basta.
KarenAydinvor 8 Monaten

Interessanter apokalyptischer King mit Anspruch, der für mich leider auch ein bisschen auf Kosten der Unterhaltung geht  

 

Worum geht es? 

Auf der ganzen Welt verbreitet sich eine seltsame Krankheit, die Aurora genannt wird. Auf den Gesichtern von schlafenden Frauen entwickelt sich eine Art Kokon aus weißem Gespinst. Wird dieser von außen zerstört, wachen die Frauen kurzfristig auf und werden extrem aggressiv. Nur eine Frau, die im Frauengefängnis von Dooling County in den Appalachen einsitzt, ist anders. Sie bleibt nicht nur wach, sondern scheint übernatürliche Fähigkeiten zu besitzen. Was hat sie mit dieser seltsamen Krankheit zu tun? Ruft sie sie hervor? Kann sie sie aufhalten?

 

Kritik

Der Roman beginnt mit einer sehr spannenden (und brutalen) Szene. Danach nimmt Mr. King das Tempo etwas heraus und zeigt überzeugend, wie sich die Krankheit verbreitet, wie die Menschen darauf reagieren, manche, die die Bedrohung wegschieben (was geht sie etwas an, das irgendwo im Osten ist) oder die meinen, sie selbst könnte es nicht treffen. Nach und nach macht sich immer mehr Verzweiflung breit. Das hat mir sehr gut gefallen.

„Ich möchte gern einen 700 Seiten Roman. Übernatürlich, apokalyptisch“. „Gern. Darf es auch ein bisschen mehr sein?“ „Ja, klar.“ „So, hier kommen 900 Seiten und noch ein paar auf die Hand.“ Normalerweise mag ich ja Mr. Kings ausschweifenden Stil. Ich fühle mich bestens unterhalten. Dieser ist allerdings wirklich ein bisschen lang, muss ich gestehen, und auch in Teilen etwas langatmig. Wenn jemals Aurora bei uns ausbrechen sollte, und alle verzweifelt versuchen, nicht einzuschlafen, sollte man lieber nicht versuchen, sich mit diesem Roman abzulenken. Das liegt ein bisschen an einigen erzählerischen Entscheidungen. So gibt es eine scheinbar endlose Anzahl von Charakteren. Es fühlt sich ein bisschen wie eine hektische Kameraführung an. Mr. King blendet mal diese Personen, dann jene ein, wechselt die Schauplätze. Das passt natürlich zur Gemütslage, der Verwirrung, welche diese apokalyptische Krankheit erzeugt, verhindert aber auf der anderen Seite, dass man auch emotional durch Charaktere mitgenommen wird. Mr. King ist von selbsternannten Literaturpäpsten oft dafür kritisiert worden, dass seine Geschichten von den mittelalten und mittelständigen Jacks, Franks, Harrys und Billys handeln. Das ist in diesem Roman nicht anders, doch sie stehen nicht als Individuen im Zentrum, Mr. King richtet den Fokus weg von den Einzelpersonen auf die Gesellschaft, die Geschlechterdichotomie. Auch diese eine Frau, die übernatürliche Fähigkeiten besitzt, ist nicht besonders detailliert ausgestaltet. Ihr Name ist Evie Black. Eine dunkle Eva.

Mehr über den Plot kann ich nicht verraten, weil der ohnehin recht knapp zusammenzufassen ist. Der Roman lebt eher von den Vignetten, welche Mr. King zeichnet. Gerade der zweite Teil aber ist zumindest diskutabel. Ich hatte lange die Finger von diesem Roman gelassen, weil er immer wieder als platt-differenzfeministisch und anbiedernd beschrieben wurde. Nach der Lektüre teile ich diese Meinung nur bedingt. Ja, es wird immer mal wieder hervorgehoben, dass Frauen ohne die Männer eigentlich friedlich-freundliche Geschöpfe ohne jede Konkurrenz oder Neid sind und Männer barbarisch-brutale Monster, die ihre Unsicherheiten mit viel Dynamit wegsprengen möchten, auf der anderen Seite gibt es aber auch Charaktere oder Szenen, anhand derer man diese These zumindest in Frage stellen kann.

Insgesamt komme ich daher zu dem Schluss, dass es sich ganz klar um einen Roman handelt, den man gelesen haben sollte, schon allein weil man ihn endlos diskutieren könnte und er mich dazu gebracht hat, ihn nicht nur zu konsumieren, sondern drüber nachzudenken. Trivial oder rein unterhaltend ist er sicher nicht. Es ist ein reiferer King wie auch „Billy Summers“, ein bisschen vielschichtiger als „Holly“.

 

Cover des Buches Sleeping Beauties (ISBN: 9783453439559)
yana27s avatar

Rezension zu "Sleeping Beauties" von Stephen King

Beim Lesen bin ich selber fast eingeschlafen
yana27vor 8 Monaten

Die Welt wird von eine seltsame Schlafepidemie befallen. Überall schlafen Frauen ein, werden in einem Kokon  eingesponnen und wachen nicht wieder auf. Wenn jemand sie aufweckt oder das seltsame Kokon entfernt, werden diese Frauen zu unkontrollierbaren Bestien. Zur selben Zeit  taucht in einer amerikanischem Kleinstadt Dooling die mysteriöse Evie auf, die  gegen die Schlafepidemie immun zu sein scheint. 

Für mich, die mit "Friedhof der Kuscheltiere", "Carrie" , "Cujo" und "Shining" aufgewachsen ist und "Es" als mein Allzeit Favorit bezeichne, sind die neuesten Werke von Stephen King eine herbe Enttäuschung. (siehe meine Rezension von "Finderlohn")

Die ersten 400 Seiten von Sleeping Beauties handeln von dem Kampf der Frauen gegen die Schlafepidemie, indem sie Aufputschmittel und Drogen nehmen. Entweder bin ich mit den Jahren ungeduldiger geworden oder Meister King ist langatmiger geworden. Es hat mich unglaublich gelangweilt, dass immer und immer wieder beschrieben wird, wie gefühlt 100 Frau dies oder das unternommen haben, um nicht einzuschlafen und am Ende doch unvermeidlich eingeschlafen sind.

Eines der Stärken von Stephen Kings Bücher sind meiner Meinung nach die bis ins kleinste Detail beschriebene Figuren. Dies ist wiederum in "Sleeping Beauties" zu kurz gekommen. Zum Beispiel wird erwähnt, dass der Gefängnispsychologe Clint eine schwere Kindheit hatte, aber es wird darauf gar nicht eingegangen.

Außerdem komme ich gar nicht mit der Botschaft klar, die dieses Buch suggeriert: Männer sind das Übel der Welt! Ohne Frauen versinkt die Welt in Chaos! Alle Männer sind Mörder, wer weiß es nicht?

Ich als Frau finde diese Botschaft irgendwie bizarr und männerverachtend.

Als treue Fan von Stephen King gebe ich "Sleeping Beauties" 2 Sterne. Wäre es von einem unbekannten Autor verfasst worden, hätte ich nur 1 Stern vergeben. 

Gespräche aus der Community

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Zusätzliche Informationen

Owen King wurde am 21. Februar 1977 in Bangor (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

Owen King im Netz:

Community-Statistik

in 652 Bibliotheken

auf 114 Merkzettel

von 30 Leser*innen aktuell gelesen

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