Der wahre Präsident von Amerika

von Owen King 
3,2 Sterne bei9 Bewertungen
Der wahre Präsident von Amerika
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Inhaltsangabe zu "Der wahre Präsident von Amerika"

Nichts würde George lieber tun, als einen wunderbar sorglosen Sommer zu verbringen. Leider zettel sein Großvater in seiner Straße einen Kleinkrieg an, und seine Mutter plant, einen Spießer zu heiraten, dem George nur Verachtung entgegenbringt. Doch dann erkennt er, wer er selbst ist - und auf welche Abwege Liebe und Hass führen können.

Owen King, der Sohn des weltberühmten Stephen King, erzählt von einem anderen Amerika - dem Land der Außenseiter, Träumer und Rebellen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746623634
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:313 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:01.12.2007

Rezensionen und Bewertungen

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    Holdenvor 7 Jahren
    Rezension zu "Der wahre Präsident von Amerika" von Owen King

    Der 15-jährige George sieht sich im Sommer des Jahres 2001 in einen Kleinkrieg seines Großvaters gegen seinen ehemaligen Zeitungsjungen verwickelt, genauso wie in eine Abwehrschlacht gegen den neuen Freund seiner Mutter, einen bescheuerten Onkologen. Das Buch ist ein garndioses Bild das anderen Amerika mit einer korrekten politischen Einstellung und einen eindeutigen Plädoyer für die Gewerkschaft. Sehr gelungen, mehr davon!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Der wahre Präsident von Amerika" von Owen King

    Hmm naja, ein komisches Buch, muss ich sagen, ein komisches Buch ist es, was Owen King, der Sohn von Stephen und Tabitha King da geschrieben hat. Im Roman "Der wahre Präsident von Amerika" geht es um den jugendlichen George, der einen Sommer mit seinem rachelüstigen Großvater verbringt und zuhause den Verlobten seiner Mutter, einen Spießer, mit Verachtung bestraft. Im Anschluss an diesen Roman folgen einige Kurzgeschichten von Owen King.

    Der jugendliche George lebt mit seiner Mutter in der Kleinstadt Amberson in Maine. Nach einer Reihe von Freunden der Mutter, mit denen George gut klar kam, ist sie nun mit dem Spießer Dr. Vic verlobt, mit dem George so gar nichts anfangen kann. So flüchtet er sich meist in die Welt seines Großvaters. Dieser lebt allein, seit seine Frau gestorben ist, und verbringt viel Zeit mit George und dem Nachbarn Gil. Mit Joints, Erdnüssen und Racheplänen vertreiben sie sich die Zeit. Denn der Großvater hält viel auf den zu Unrecht nicht gewählten Präsidentschaftskandidaten Al Gore, und nun wurde die Tafel mit Al Gores Bild drauf aus Großvaters Garten wiederholt mit Schmähsprüchen beschmiert.
    Ein Verdächtiger ist schnell gefunden, dem die drei auflauern.
    Doch schicksalhafte Begegnungen und Ereignisse lassen diesen Sommer für George doch noch zu einem besonderen Sommer werden, einem Sommer, in dem er erwachsener wird, sich selbst besser kennen lernt...

    Obwohl der Roman nicht langweilig war, obwohl ich ihn durchaus ganz nett zu lesen fand, ist mein Fazit: Brauch ich nicht noch mal.
    Der Sprachstil ist flüssig, angenehm zu lesen, die Charaktere durchaus interessant gestaltet. Doch irgendwie sagte mir die Geschichte nicht wirklich etwas, so rechte Spannung kam auch nicht auf.
    "Der wahre Präsident von Amerika" geht bis Seite 193. Auf den restlichen 115 Seiten finden sich vier Kurzgeschichten. Sicherlich zeigen diese die durchaus beachtliche Bandbreite des Autors Owen King auf.
    Ich persönlich lese jedoch Kurzgeschichten nicht so gern. Hätte ich beim Kauf des Buches schon gesehen (oder es auf dem Buch gelesen, wenn man es denn dort vermerkt hätte), dass ein Drittel des Buches weitere Kurzgeschichten sind, hätte ich es mir womöglich gar nicht gekauft.

    Für Fans von Romanen über amerikanische Rebellen, Träumer, Außenseiter, für Freunde von Kurzgeschichten ein tolles Buch, für mich mal ein anderes, kurzzeitig unterhaltendes Buch, dass ich aber bestimmt nicht wieder lesen werde.

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    Nicole_Rensmanns avatar
    Nicole_Rensmannvor 9 Jahren
    Rezension zu "Der wahre Präsident von Amerika" von Owen King

    In seiner Familie schreiben beinahe alle: Sein Vater, seine Mutter, der Bruder. Doch während sich Stephen und Tabitha King sowie Joe Hill der fantastischen Literatur verschrieben haben, schlägt Owen King in seinem Debüt völlig andere Töne an.
    »Abschließend möchte ich betonen, dass nichts von alldem ohne den Rückhalt meiner Familie möglich gewesen wäre: Mom, Dad, Joe, Leo und Naomi. Ich liebe euch«, so schreibt Owen King in seiner Danksagung.
    Geboren wurde er in Bangor, Maine als jüngstes Kind der Kings im April 1977. Heute lebt er mit seiner Frau Kelly Braffet in Brooklyn.
    Seine Kurzgeschichten wurden mit dem John Gardner Award ausgezeichnet und für den National Magazine Award nominiert.

    Die Titelstory »Der wahre Präsident von Amerika«

    George Clairborne ist 15 Jahre alt, sein Vater ein Säufer und schon lange aus seinem Leben verschwunden, seine Mutter hat nach wechselnden Beziehungen endlich den Mann fürs Leben gefunden, den George jedoch überhaupt nicht leiden kann. Freunde hat er keine, was er auf die häufigen Umzüge schiebt. Seine Oma ist erst kürzlich gestorben. Und so verbringt er viel Zeit bei seinem Großvater, für den nichts wichtiger zu sein scheint als George W. Bushs erschlichener Wahlsieg.

    Als der Großvater glaubt, der Zeitungsjunge habe ihm einen Teil seiner New York Times gestohlen, beginnt ein Kleinkrieg, der jedoch ein vollkommen anderes Ende nimmt, als auf den ersten Seiten der Geschichte zu vermuten ist.

    Es ist die Geschichte eines Sommers in Maine. Eine Geschichte, in der ein 15-jähriger auf mehrfache Art und Weise erwachsen wird, was nicht immer ohne Tränen geschieht.

    »Der wahre Präsident von Amerika« gibt einen völlig anderen Einblick in das Leben der Amerikaner und kreidet die aktuelle Politik an. Es scheint, als wenn alte Amerikaner grundsätzlich gegen alles sind, Erdnüsse als Hauptnahrungsmittel vertilgen, mit einer Knarre im Arm einschlafen und ständig Joints rauchen. Und dann sind wiederum manche Geschehnisse so alltäglich, dass sie auch bei uns um die Ecke hätten passieren können.

    Eine schöne, warme Geschichte, ein bisschen abgedreht, aber mit viel Hingabe und Gefühl geschrieben.

    Eiskalt erwischt es einen darum in mehrfacher Hinsicht bei der nächsten Geschichte in diesem Band:

    »Eiskalte Tiere« ist die erste der vier Kurzgeschichten. Eine Seite vorher trockneten wir noch unsere Tränen, jetzt befinden wir uns in der Gesellschaft dreier unkultivierter Herrn, die durch eine Schneewüste wandern. Darunter: Ein Zahnarzt. Er soll einer Frau die Zähne richten. Seine Bezahlung ist jedoch etwas befremdlich.

    Eine sehr verworrene Geschichte, die einen nach der oben erwähnten Novelle stirnrunzelnd zurücklässt.

    Kommen wir zu »Wunder«. Eckstein, ein Baseballspieler, erzählt von seinem kleinen Fehltritt, der ein paar Tage seines Lebens ziemlich durcheinander bringt.

    Eckstein mag Filme und geht gern ins Kino. Doch er mag auch die Filmvorführerin, die er während eines langweiligen Films schwängert. Aber dann kommt alles anders und alles wird gut – für den einen oder anderen.

    Eine etwas seltsame Geschichte mit skurrilen Typen, die einem Horrorkabinett entsprungen scheinen. Und auf anderer Ebene tiefgründig und brutal, in der politische Themen nur angerissen werden, dies aber so gekonnt, dass die versteckten Mahnungen und Hinweise an Bedeutung gewinnen.

    In »Schlange« begegnen wir Frank, einem Jungen der eigentlich das Besuchswochenende mit seinem Vater verbringen sollte, aber da dieser nicht sonderlich zuverlässig ist, schlendert Frank lieber durchs Einkaufszentrum. Am Liebsten geht er ins Mr. Paperback und stöbert in den Büchern.

    An diesem Tag trifft er in dem Einkaufszentrum auf einen Fotografen, der seine Kundschaft mit einer Boa schmückt und so fotografiert. Frank unterhält sich mit Mr. Leatherneck und lässt sich schließlich sogar mit Schlange um die Schultern ablichten. Später trifft er nochmal auf den Mann, was ungeahnte, aber keine spektakulären Folgen hat.

    »Schlange« deutet die Haltlosigkeit an, die manche Teenager verspüren, aber erzählt auch von Kraft und Fantasie, die sie aus Büchern bekommen und wie wichtig ihnen Ehrlichkeit ist.

    In der letzten Geschichte des Buches präsentiert Owen King »Meine zweite Frau«, doch bis der Protagonist seine zweite Frau bekommt, muss er einige Tränen vergießen und neue sexuelle Erfahrungen durchleben.

    Eine verrückte – und in diesem Buch die schwächste – Story über die Midlife Crisis, Lügen, fremd gehen, alkoholisierte Bäcker und Inzucht. All das wird aber nur am Rande erwähnt.

    Auffallend sind in allen Geschichten die häufigen Rückblicke, die ein konzentriertes Lesen erfordern. Zudem gibt es in jeder Geschichte Joints, Drogen und Alkohol in unterschiedlichen Mengen. Alle Protagonisten denken sehr viel und stellen sich zukünftige Ereignisse oder den nächsten Tag vor, wenn eine bestimmte Situation eintreten könnte.

    Owen King gelingt es, in jeder Story einen anderen Ton anzuschlagen, mal sanft und freundlich, dann böse und brutal, schließlich verrückt, ja beinahe wahnsinnig, wobei er in der »Der wahre Präsident von Amerika« alle Attribute wunderbar vermischt – und somit ist die Titelstory nicht nur die längste Geschichte, sondern auch der Favorit.

    Owen King
    »Der wahre Präsident von Amerika«
    (Originaltitel: We´re all in this together)
    Übersetzung: Thomas Haufschild
    313 Seiten
    Hardcover, Rütten & Loening, Februar 2006
    ISBN-13: 978-3352007309 / 19,90 Euro
    Taschenbuch, Aufbau Verlag, Dezember 2007
    ISBN-13: 978-3746623634 / 9,95 Euro

    (c) Nicole Rensmann
    http://www.blog.nicole-rensmann.de/?p=1783

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    yofreshvor 12 Jahren
    Rezension zu "Der wahre Präsident von Amerika" von Owen King

    Söhne erfolgreicher Eltern. Warum lies mich das nur im ersten Moment vorsichtig sein?
    Wie auch immer. Owen King schreibt mit der präzisen und trefflichen Beschreibungsgabe seines Vaters und hält dem spießbürgerliche Kleinstadttum der USA den Spiegel vors Gesicht. Dass dabei der Horror eines Kings fehlt, stört nicht im Geringsten. Im Gegenteil! Das Buch ist witzig und brilliant geschrieben und zeigt auf, wohin Verbohrtheit führen kann. Dabei bürgt die Geschichte immer wieder interessante Wendungen. Schmunzeln garantiert!
    Abgerundet wird die Story über den 'Wahren Präsidenten der USA' (nämlich Al Gore) mit einigen ausgewählten Kurzgeschichten, in denen Owen King wieder brilliert!
    Ein sehr empfehlenswertes Buch.

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    enygmas avatar
    enygmavor einem Monat
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    lesemausvor 6 Jahren
    Beverly_Marshs avatar
    Beverly_Marshvor 6 Jahren
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
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    Alexandra-Supertrampvor 9 Jahren

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