Ein absolutes Muss für jeden Western Fan! Ich konsumiere beinahe alles, was mit Western zu tun hat. Sei es traditionell, revisionistisch oder auch Italo-Western. Und genau dafür ist es absolut interessant die Ursprünge zu erkunden. Wister selbst beschrieb sein Buch damals als Cowboy-Romantik, da es eben noch kein etabliertes "Western-Genre", wie man es heute kennt, gab.
Exakt das ist eben auch der riesige Unterschied zu dem, was man heutzutage als Western versteht. Mehr Fokus auf die Natur und die Weiten der westlichen Sphäre Amerikas, viel Reise und Travel als Plot. Zwar gibt es auch Gegenspieler, machthungrige Geschäftsmänner/Großgrundbesitzer, etc., der Schwerpunkt des Plots liegt allerdings auf der Romanze. Am besten ist dies daran zu sehen, dass ellenlang über die Hochzeit des Protagonisten mit seiner Love Interest berichtet wird, der Showdown zwischen Protagonist und seinem Gegenspieler aber in einer halben Seite abgefrühstückt wird.
Fazit: Man muss sich dringend drauf einstellen, dass man hier zwar gewisse Themen & Rollen des klassischen Western erkennen kann, aber der Plot total andere Schwerpunkte besitzt.


