Pär Fabian Lagerkvist

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Autor von Barabbas, Barabbas (Nobelpreis für Literatur) und weiteren Büchern.

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Rezension zu "Barabbas" von Pär Fabian Lagerkvist

Fiktion um Barabbas
theophiliavor einem Monat

Inhalt aus Amazon

Im antiken Jerusalem muss der römische Statthalter Pontius Pilatus entscheiden, wen er zum Pascha-Fest begnadigen soll – den von vielen als Messias verehrten Jesus von Nazaret oder den Mörder Barabbas. Er lässt das Volk entscheiden, welches sich für Barabbas ausspricht.

Dieser genießt seine unverhoffte Freiheit zunächst in vollen Zügen. Jedoch verhalten sich seine Bekannten ihm gegenüber sonderbar, da Jesus statt seiner gekreuzigt wurde. Zunächst noch unbeirrt möchte Barabbas beweisen, dass Jesus ein normaler Mensch war. Das Grab Jesu findet er jedoch leer vor und gerät als Zeuge der ersten Stunde in den Fokus der Jünger, wo er sein Erlebtes unter anderem Lazarus schildert.

Seine Geliebte Rahel, eine überzeugte Christin, wird später von den Römern festgenommen und gesteinigt. Der erzürnte Barabbas überfällt die Männer, welche Rahel verhaftet haben, und tötet einen von ihnen. Man verurteilt ihn zur lebensfeindlichen Arbeit in einer Kupfermine. Dort ist Barabbas an den Sträfling Sahek, einen gläubigen armenischen Christen, gekettet. Barabbas hilft Sahek beim Beten, kann sich jedoch selbst nicht zum Glauben bewegen. Durch die Hilfe eines Wärters schaffen es die beiden, von der Grubenarbeit begnadigt zu werden, müssen jedoch in einer Mühle schwere Arbeit verrichten. Dort wird ihr christlicher Glaube von den römischen Machthabern beäugt. Während Sahek für seinen Glauben den Märtyrertod stirbt, rettet Barabbas sich, indem er seinen christlichen Glauben und Sahek verrät.

Im Zuge der weiteren Christenverfolgungen durch Nero kommt es zu Brandstiftungen in Rom, die man den Christen in die Schuhe zu schieben versucht. Als Barabbas dies sieht, beginnt er an den Brandstiftungen teilzunehmen in der Wahnvorstellung, damit den Christen etwas Gutes zu tun. Im Gefängnis mit anderen Christen zieht er weiteren Unmut auf sich, da er sich nicht nur als überzeugter Christ und gleichzeitig Brandstifter ausgegeben hat, sondern die Mitgefangenen außerdem erfahren, dass er Barabbas von Golgotha ist. Letztlich wird er aufgrund seiner scheinbaren christlichen Religionszugehörigkeit gekreuzigt.“

Der Roman wurde 1961 von Richard Fleischer mit dem gleichen Titel verfilmt. Anthony Quinn spielte den Barabbas.

Meine Meinung:

Was sage ich zum Cover:

Im dunkelblauen Hintergrund sieht dem Betrachter ein bärtiger Mann entgegen. Das Gesicht fällt erst auf dem 3. Blick auf. Auf den ersten Blick stechen der Autorenname und der Titel entgegen.


Wie ist das Buch aufgeteilt?

Das Buch ist ein reines Textbuch. In 190 Seiten ist dieses Thematisch in 3 Blöcke aufgeteilt. Im ersten Block wird die Zeit ab der Verurteilung Jesus bis nach Pfingsten berichtet. Im zweiten Block über eine Zeit, in der Barabbas in einer Kupfergrube arbeitet als Gefangene und im dritten Teil die Zeit in Rom und die Verurteilung im Rahmen der Christenverfolgung.

Welche positiven Aspekte fallen mir auf?

Das Buch versucht dem Leser den zum Tode verurteilten Barabbas aus der Pensionsgeschichte näher zu bringen.

Was fallen mir am negativen Aspekten auf?

Ich finde die Geschichte sehr fiktiv. Es gibt auch nirgends weitere Belege zum Leben von Barabbas. Selbst die Jünger Jesus sind nicht mit Name genannt.

Was ich aus diesem Buch lernen konnte:

Irgendwie ist Barabbas in sein Leben gerutscht – ungeliebt von seinen Eltern gibt er seine Erfahrungen weiter. Nach seiner sonderbaren Freilassung kommt er sein weiteres Leben nicht hinweg unverdient freigelassen worden zu sein.

Ob es so war oder nicht, steht hier nicht zur Frage. Der Leser bekommt einen Eindruck von der Zeit um Jesus und seiner Beteiligten.

Bewertung
Gerne gebe ich dem Buch 3 Sterne. Das Buch ist unterhaltsam, aber gibt nicht weiteren Lerneffekt.

Fazit:
Dieses Buch ist ein unterhaltsamer Roman, der sehr viel Fiktion und Unwägbarkeiten vereint.

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