Pénélope Bagieu

 4.4 Sterne bei 71 Bewertungen
Autorin von Wie ein leeres Blatt, Unerschrocken 1 und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Pénélope Bagieu

Ein faszinierendes Leben in der Welt der Comics: Pénélope Bagieu ist 1982 in Paris geboren. Sie studierte an der Ecole nationale supérieure des Arts Décoratifs und spezialisierte sich dabei auf Multimedia und Animation. Witzige Momente ihres Lebens hielt sie mit Zeichnungen und kurzen Texten auf ihrem Blog „Ma vie est tout à fait fascinante“ fest, der ihr zu großer Berühmtheit verhalf. 2014 erschien der Comic „Mein Leben ist ziemlich faszinierend“, in dem Ausschnitte daraus ins Deutsche übersetzt wurden. 2010 erschien ihre erste Graphic Novel, „Eine erlesene Leiche“, die vom Internationalen Comicfestival Angoulême in die Auswahl der „Besten Newcomer“ aufgenommen wurde. Sehr erfolgreich ist zudem ihre Serie „Joséphine“, die in mehrere Sprachen übersetzt und verfilmt wurde. Bagieu zog 2014 nach New York, wo sie heute lebt und arbeitet.

Neue Bücher

Wie ein leeres Blatt

 (32)
Neu erschienen am 27.11.2018 als Taschenbuch bei Carlsen.

Alle Bücher von Pénélope Bagieu

Wie ein leeres Blatt

Wie ein leeres Blatt

 (32)
Erschienen am 27.11.2018
Unerschrocken 1

Unerschrocken 1

 (11)
Erschienen am 01.10.2017
Eine erlesene Leiche

Eine erlesene Leiche

 (10)
Erschienen am 29.10.2013
California Dreamin'

California Dreamin'

 (6)
Erschienen am 22.03.2016
Mein Leben ist ziemlich faszinierend

Mein Leben ist ziemlich faszinierend

 (5)
Erschienen am 26.08.2014
Unerschrocken 2

Unerschrocken 2

 (4)
Erschienen am 31.05.2018
Cadavre exquis

Cadavre exquis

 (2)
Erschienen am 18.12.2012
La Page blanche

La Page blanche

 (1)
Erschienen am 15.05.2013

Neue Rezensionen zu Pénélope Bagieu

Neu
Vaniis avatar

Rezension zu "Unerschrocken 2" von Pénélope Bagieu

Unerschrocken 2
Vaniivor 3 Monaten

Unerschrocken 1 hat mich sehr umgehauen, die Freude war groß als Band 2 angekündigt worden ist!

Wie auch im ersten Band werden hier wieder mutige/geniale/wichige/UNERSCHROCKENE Frauen und Mädchen der Geschichte in comicform dar- und vorgestellt.
Was mir irgendwie auffiel war, dass viele moderne Frauen bzw Mädchen aus diesem Jahrhundert einzug ins Buch gefunden haben (sofern mich mein Gedächtnis nicht trügt waren in Band eins vermehrt Damen aus den letzeten Jahrhunderten am Start).
Viele kannte ich bis Dato noch nicht und war umso interessierter Ihre Geschichten kennenzulernen.

Der Zeichenstil Bagieu´s gehört definitiv zu meinen Lieblingsstilen. Er hat etwas wildes und lebendiges, übertreibt aber nicht.

Ich hoffe auf ganz viele weitere Unerschrocken Bände! ^^

Kommentieren0
1
Teilen
Gwhynwhyfars avatar

Rezension zu "Unerschrocken 2" von Pénélope Bagieu

Ein lesenswertes Buch!
Gwhynwhyfarvor 3 Monaten

Kürzlich habe ich das Jugendbuch Power Woman – Geniale Ideen mutiger Frauen von Kay Woodward gelesen, die recht bekannte Frauen vorstellt. Es wird immer über großartige Männer in der Geschichte berichtet, großartige Frauen bleiben meist unerwähnt. Pénélope Bagieu zeigt wie im ersten Band, dass man Träume erfüllen kann, wenn man unerschrocken bleibt und sich seiner Sache mit ganzem Herzen widmet. Neben berühmten Frauen wie Betty Davis und Peggy Guggenheim kommen eher unbekannte Frauen zu Wort. Temple Grandin, Tierdolmetcherin, Phoolan Devi, Banditenkönigin, Naziq al-Abid, Aktivistin. Hier werden Frauen porträtiert, von denen man nie gehört hat, die aber Wichtiges geleistet haben. Frances Glessner Lee – Puppenstubenforensikerin – was haben wir uns darunter vorzustellen? Frances, genannt Fanny –

»Sie wird nicht zur Schule geschickt; stattdessen lernt sie Nähen und Stricken und in bester viktorianischer Tradition bastelt sie aufwendige Puppenstuben. Der Bruder studiert in Harvard Medizin. Fanny täumt auch davon, doch das steht natürlich außer Frage.«

George, der beste Freund ihres Bruders, arbeitet in der Rechtsmedizin, ärgert sich darüber, wie Polizisten den Tatort verunreinigen, sogar noch säubern. Fanny langweilt sich in ihrem Leben als Mutter und Hausfrau und nachdem sie sich hat scheiden lassen, die Eltern und der Bruder verstorben sind, erbt sie ein riesiges Vermögen. Ihre Chance, etwas Wichtiges anzufangen. Sie schenkt der Harvard Universität eine stattliche Summe samt Fachbibliothek, um einen Lehrstuhl in Forensik einzurichten. George erhält den Lehrstuhl. Und als auch der verstirbt, gründet Fanny die Harvard Associates in Police Science (HAPS). Dort bringt sie höchstpersönlich Polizisten und Medizinern bei, wie man einen Tatort begutachtet, liest. Um das ganze anschaulich zu machen, erinnert sie sich an ihre Fähigkeiten im Puppenbasteln. Sie setzt sich hin und konstruiert Puppenhäuser, allerdings nach Originaltatorten, bis ins kleinste Detail. Die Seminarteilnehmer müssen versuchen, die Fälle anhand der Spuren in den Miniaturen zu lösen.

»Fanny wird zur Polizeichefin von Hampshire ernannt. (Die erste Frau, die diesen Titel trägt.)«

Oder nehmen wir Nelly Bly, die 1864 in eine sehr arme Einwanderer-Familie in den USA geboren wird. In ihrer Wut über einen Artikel zur Rolle der Frau in einer Zeitung schreibt sie einen Leserbrief und wird vom Herausgeber als Journalistin eingestellt. Sie schreibt über einfache Menschen, schlechte Arbeitsbedingungen. Damit macht sie sich keine Freunde. Unter Druck darf sie nur noch über Mode und Garten berichten, kündigt. Joseph Pulitzer gibt ihr nun eine Chance. Sie wird berühmt mit ihren knallharten sozialen Themen, wobei sie sich jeweils undercover, wie heute Wallraf, einschleust. Und zur Krönung reist sie per Schiff, Zug und Heißluftballon in 80 Tagen durch die Welt, schreibt ein Buch darüber. Sie heiratet einen reichen, viel älteren Industriellen und revolutioniert als Witwe die Arbeitsbedingungen in ihrer Fabrik. Abenteuer steckt ihr im Blut und so wird sie für Österreich die erste weibliche Kriegsberichterstatterin im ersten Weltkrieg, setzt sich später für Frauenrechte ein, schreibt weiter Suffragetten.

Die afghanische Rapperin Sonita Alizadeh rappt im iranischen Exil gegen Zwangsheirat, der sie selbst entgangen ist. Thérèse Clerc kämpft für das Recht auf Abtreibung und ruft als Frauenrechtlerin ein autonomes Wohnprojekt für mittellose Seniorinnen ins Leben. Interessante Frauen, die die französische Illustratorin und Cartoonistin Pénélope Bagieu porträtiert. Sie gehört weltweit zu den erfolgreichsten Comic-Zeichnerinnen. Unbequeme und moderne Frauenfiguren sind ihr Markenzeichen. Jetzt hat sie eine weitere Graphic Novel mit 15 Porträts von außergewöhnlichen Frauen herausgebracht, aus unterschiedlichen Epochen, Ländern, Kulturen und Gesellschaftsschichten. Spannend, spaßig, wissenswert, aber nie mit einem erhobenen Zeigefinger, führt sie durch die jeweilige Graphic Novel. Es ist, wie es ist. Der Text ist pointiert, aber einfach zu lesen, obwohl so viel Inhalt drinsteckt. Feine Zeichnungen, sparsam mit Koloration, bringen es auf den Punkt. Empfehlung!

Eine Altersempfehlung gibt der Verlag nicht vor. Meine Empfehlung: 12 - 99 Jahre.

Kommentieren0
7
Teilen
Vaniis avatar

Rezension zu "Unerschrocken 1" von Pénélope Bagieu

"Good night storys for rebel girls" trifft Pénélope Bagieu
Vaniivor 8 Monaten

Zum Graphic Novel:
VerfasserIN: Pénélope Bagieu
Titel: Unerschrocken : fünfzehn Portraits außergewöhnlicher Frauen
Originaltitel: Culottées : Des femmes qui ne font que ce qu'elles veulent
Seitenzahl: 144 Seiten
Verlag: Reprodukt

Außergewöhnlich sind nicht nur die Damen in diesem Graphic Novel sondern auch, wie ich finde, der Zeichenstil Pénélope Bagieu. Ein wenig quirlig aber nicht übertrieben, man sieht immer noch die unterschiedlichen Gesichtszüge und auch die Gefühle in den Gesichtern.

Das Leben und die Leistungen der 15 Frauen wird auf wenigen Seiten wiedergegeben, abgerundet werden die 15 Erzählungen mit wunderbar gestalteten Doppelseiten die nochmal einen Aspekt der Frauen zeigen.
Vom der Kaiserin zur Meerjungfrau zur Entdeckerin ist alles dabei.


Meine Meinung:
Im Grunde erinnert mich dieser Comic an "Good night storys for rebel girls" das genauso außergewöhnliche Frauen zeigt, dies aber verpackt in Gute-Nacht-Geschichten für Kinder.
Pénélope Bagieu ist auch keine Unbekannte für mich, einige Ihrer Comics habe ich schon gelesen und sehr gemocht.

Die Umsetzung finde ich sehr gelungen und freue mich schon auf den Gleichnamigen nächsten Band mit weiteren

Kommentieren0
1
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Pénélope Bagieu wurde am 22. Januar 1982 in Paris (Frankreich) geboren.

Pénélope Bagieu im Netz:

Community-Statistik

in 90 Bibliotheken

auf 32 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks