Pénélope Bagieu Wie ein leeres Blatt

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Inhaltsangabe zu „Wie ein leeres Blatt“ von Pénélope Bagieu

Pénélope Bagieu variiert in WIE EIN LEERES BLATT das klassische Thema einer Heldin mit Gedächtnisverlust auf ebenso wunderbare wie originelle Weise. Die junge Pariserin Eloise kommt eines Abends auf einer Bank zu sich und weiß nicht mehr, wer sie ist. Langsam erforscht sie ihr eigenes, leider viel zu banales Leben, in dem sie sich weder als Geheimagentin noch als Klon ihrer Selbst oder als Verbrecherin entpuppt. Ohne je herauszufinden, was ihr zugestoßen ist, ergreift sie die Chance und beginnt ihr Leben noch einmal neu - wie ein leeres Blatt.

Sehr netter Graphic Novel. Zeichenstil fand ich sehr ansprechend und die Story sehr tiefgründig :3

— Vanii
Vanii

Sehr cooler Zeichenstil, gut zu lesen. Eine Geschichte, sich selbst zu finden.

— Hideyou
Hideyou

Eine der besten Graphic Novels die ich je gelesen habe

— sweetpiglet
sweetpiglet

Eine sehr gutes Buch mit leider für mich komischem ende ! ( nicht ganz kapiert) fand ich aber super schön :D

— SaphirBlauerWind
SaphirBlauerWind

Nett, aber ein zu offenes Ende.

— Nil
Nil

Tolle Graphic Novel um Gedächtnisverlust und die Suche nach dem Ich. Regt an, über das eigene Leben nachzudenken. Zum mehrmals Lesen!

— Xirxe
Xirxe

Illustrationen, die einem zeigen, was passiert, wenn sich deine Identität aus der Normalität löst.

— Sylmaar
Sylmaar

Eine Graphic Novel mit einer atemberaubenden Message, die einen über die eigene Identität nachdenken lässt.

— Sky
Sky

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    Wie ein leeres Blatt
    sweetpiglet

    sweetpiglet

    07. March 2016 um 12:39

    Meine Meinung:Wie ihr vielleicht noch wisst, habe ich zu Weihnachten die beiden Graphiy Novels von Pénélope Bagieu aus dem Carlsen-Verlag bekommen. Und nun habe ich einen Tag im Februar genutzt um beide Graphic Novels zu ergründen und zu entdecken. Zu allererst möchte ich  "Wie ein leeres Blatt Papier" vorstellen. Die Protagonistin Eloise findet sich eines Abends auf einer Bank in Paris wieder und hat keine Ahnung wie sie dahin kommt und wer sie eigentlich ist. Also begibt sie sich auf die Suche nach ihrem Leben, ihren Freunden und ihrer Familie. Es ist unglaublich interessant diese Suche zu begleiten und zu entdecken wie Eloise mit ihrem "alten Leben" zurecht kommt.  Die Zeichnungen wirken vielleicht recht einfach sind aber dennoch stark in ihrer Aussagekraft. Man hat das Gefühl, dass man allein durch die Zeichnung genau weis, was Eloise denkt und fühlt. Diese Vermittlung von Gefühlen und Gedanken in einer Graphic Novel habe ich so nur selten erlebt. Ich mag den Zeichenstil und auch den Aufbau der Geschichte, eben so wie das wirklich gelungene Ende, was schon philosophisch angehaucht ist weshalb ich es besonders interessant fand. Fazit:Eine Graphic Novel ist immer ein kleines Highlight für mich. Ich mag es, durch den gezeichneten Ausdruck mir selbst zu erdenken, was der Protagonist fühlt und erlebt. "Wie ein leeres Blatt Papier" zählt defintiv zu meinen liebsten Graphic Novels und hat ab jetzt ein Ehrenplatz im Regal.

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  • Wer bin ich?

    Wie ein leeres Blatt
    erdbeerliebe.

    erdbeerliebe.

    18. September 2015 um 14:14

    Eloise sitzt auf einer Parkbank. Und da ist nichts. Nichts, an das sie sich erinnern würde. In ihrer Tasche findet sie einen Schal und einen Fahrausweis. That's it. Als sie versucht mehr über sich herauszufinden, merkt sie bald, dass das schwieriger ist, als angenommen. Es gibt Graphic Novels, die fängt man an und liest sie zu Ende. Und es gibt Bände, die liest man zu Ende und nimmt sie im Herzen mit. So eine Geschichte ist "Wie ein leeres Blatt". Mit äußerst sympathischen Zeichnungen entführt mich die Zeichnerin durch Eloise in ein Paris einer jungen Frau, die selber nicht weiß, wer sie ist. Man könnte meinen, das setzt einen ziemlich leeren Charakter vorraus, aber dem ist nicht so. Eloise ist sympathisch! Sie ist lustig, liebenswert, niedlich und tollpatschig. Menschlich und voller Charakter. Ihre Geschichte ist gut durchdacht, ziemlich humorvoll erzählt und dennoch tiefgründig. Natürlich ist der Band schnell durchgelesen, aber absolut lesenswert. Empfehlung für alle Katzenliebhaber mit dem Drang melancholosch-ironische-Lebensfehler zu begehen.

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  • Wie ein leeres Blatt ...

    Wie ein leeres Blatt
    SaphirBlauerWind

    SaphirBlauerWind

    27. March 2015 um 21:30

    Wie ein leeres Blatt; Penelope Bagieu STORY : >> Wenn du blinzelst oder deine Augen auf machst und nicht mehr weist was passiert ist , einfach nichts mehr weist (Außer wie man U-bahn fährt?!) << Ja,so fühlt SIE sich ! Die die nichts mehr weis. In "ihrer" Tasche findet sie einen Pass ," Eloise Pinson,10-rue de nancy,75010 Paris " , das muss sie sein auf dem Bild !Die junge Frau weis nichts mehr. Außer wie man sich in Paris zurecht findet , ein Smartphone bedient ...Doch leider nützt ihr das nicht viel. Eloise macht sich auf die Suche nach ihren Erinnerungen , bis zur Verzweiflung ... MEINUNG : +Ein Comic mit einem wunderschönen Cover und tollen Zeichnungen! Die Autorin ermöglicht damit einen faszinierenden ein Blick in Eloise's Welt die die Lust am lesen mit der wunderbaren Illustration nur noch versüßt ;-)Ein Comic das man nicht mehr aus der Hand legen kann , bis es dann leider zu Ende geht ... :(- Kommen wir zum Ende (-des Comics). Dieses hat mich leider nicht so überzeugt da ich es einfach nicht verstanden habe ...=das ist aber auch der einzige minus Punkt Ein lesenswertes,liebevolles Comic mit vielen Eigenschaften ♥ xoxo SaphirBlauerWind

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  • Ich bin... ja, wer?

    Wie ein leeres Blatt
    Xirxe

    Xirxe

    Eine junge Frau sitzt in Paris auf einer Bank und überlegt, ob sie heimgehen soll. Doch - wohin? Wo wohnt sie? Vor allem: Wie heisst sie? Nichts, absolut nichts fällt ihr zu ihrer eigenen Person ein. So leert sie die Tasche, die sie bei sich hat (offenbar ihre eigene) und erfährt ihren Namen: Eloise. Dank des Ausweises macht sie sich auf den Weg zu der Adresse und ist voller Anspannung und Furcht, was sie dort erwartet. Was ist nur geschehen? Wer ist sie? Mit der Hilfe einer Kollegin, die ihr während ihrer Suche nach ihrem Ich zur Freundin wird, versucht sie Licht in das Dunkel um ihre Person zu bringen. Raucht sie, kann sie stricken, ist sie musikalisch? DAS sind ihre Freunde? Ich kann mir kaum vorstellen, dass Eloises Nachforschungen in einem 'normalen' Buch genausogut hätten umgesetzt werden können. Ist sie kurz davor, den nächsten Schritt ins Unbekannte zu machen, liefert ihr ihre Phantasie die möglichen und unmöglichsten Szenarien: Aliens oder Spione? Ehemann mit Kind oder Chaos-WG? Teilweise nur ein Bild, doch man hat genau vor Augen, was in ihr vorgeht. Einfach klasse! Aber die Geschichte ist nicht nur amüsant und unterhaltsam, sondern gibt zudem einen Anstoss mal darüber nachzudenken: Wer bin ich eigentlich? Was macht mich besonders? An was wird man sich erinnern? Normalerweise halte ich nicht viel von Klappentexten, aber in diesem Fall fand ich ihn sehr gelungen: "Diese Graphic Novel...macht Lust, einmal das eigene Leben von Aussen zu betrachten, sich überraschen zu lassen, was dabei herauskommt, und es mutig in die Hand zu nehmen.' Also los! PS: Eines hätte ich doch noch zu gerne gewusst: Was hat es mit Eloises Rechenkünsten auf sich? Kommt da noch mal was?

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    • 3
  • Ein leeres Blatt voller tiefe

    Wie ein leeres Blatt
    Sylmaar

    Sylmaar

    13. July 2014 um 14:39

    Du erwachst auf einer Parkbank. Und alles was du hast ist eine Tasche. Gehört diese Tasche zu dir? Und wer bist du selbst überhaupt?  Dieses Buch wickelt einen durch seine gut gewählten Illustrationen in eine Welt voller Fragen. Wer bin ich? Warum bin ich hier? Was mache ich? Was ist mein Beruf? Warum bin ich die Person, die ich bin?  Mit viel tiefe und in einem Comicstil gehaltenen Illustrationen erzählen die Bilder eine Geschichte, die jeder von uns hinter Fragen sollte. Zudem gibt es einige sehr amüsante Stellen, an denen der Leser neben dem Grübeln aufatmen kann. Pénélope Bagieu hat in diesem Buch die ganzen Emotionen und Gedanken in Bildern voller Liebe gestaltet, sodass das Buch für Jugendliche und Erwachsene ab 12 Jahren gut geeignet ist.

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  • Ein leeres Blatt voller tiefe

    Wie ein leeres Blatt
    Sylmaar

    Sylmaar

    13. July 2014 um 14:38

    Du erwachst auf einer Parkbank. Und alles was du hast ist eine Tasche. Gehört diese Tasche zu dir? Und wer bist du selbst überhaupt?  Dieses Buch wickelt einen durch seine gut gewählten Illustrationen in eine Welt voller Fragen. Wer bin ich? Warum bin ich hier? Was mache ich? Was ist mein Beruf? Warum bin ich die Person, die ich bin?  Mit viel tiefe und in einem Comicstil gehaltenen Illustrationen erzählen die Bilder eine Geschichte, die jeder von uns hinter Fragen sollte. Zudem gibt es einige sehr amüsante Stellen, an denen der Leser neben dem Grübeln aufatmen kann. Pénélope Bagieu hat in diesem Buch die ganzen Emotionen und Gedanken in Bildern voller Liebe gestaltet, sodass das Buch für Jugendliche und Erwachsene ab 12 Jahren gut geeignet ist.

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  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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    • 2083
  • Il y a que la vérité qui blesse...

    Wie ein leeres Blatt
    Krinkelkroken

    Krinkelkroken

    26. January 2014 um 13:18

    Eloise kommt zu Beginn der Geschichte auf einer Parkbank in Paris zu sich. Sie erinnert sich weder an ihren Namen noch an ihre Adresse, geschweige denn an ihren derzeitigen Aufenthaltsort – alle Informationen, die mit ihr und ihrer Identität zusammenhängen, sind ausgelöscht. Sie beginnt zu ermitteln und hangelt sich über kleine Hinweise, wie den Inhalt ihrer Handtasche, zu ersten Schlussfolgerungen. Dabei überlegt sie immer wieder, was ihr widerfahren sein könnte und welche abenteuerliche Existenz sie entdecken wird, wenn sie erst einmal ihr Gedächtnis zurück erlangt hat. Am Ende ihrer packenden Suche nach sich selbst, nach zahlreichen Enttäuschungen, Überraschungen und zwischenmenschlichen Absonderlichkeiten, hat Eloise etwas sehr viel Wichtigeres und Aufregenderes gewonnen als alles, was sie sich in ihnen kühnsten Tagträumen ersonnen hat: eine eigene Persönlichkeit. Die Graphic Novel überzeugt wieder einmal auf ganzer Linie. Vor allem transportiert die pointierte Botschaft am Ende einen rührenden und tiefsinnigen Kerngedanken, der die melancholisch-heitere Geschichte wirkungsvoll abrundet. Der (viel zu rasch nahende) Schluss ist es auch, der den Leser noch lange begleiten wird. Was mit Leichtigkeit und Spannung daher kommt, offenbart sich als existentielle Suche nach dem eigenen Ich. Und die beschäftigt schließlich uns alle. Oder? Wenn man sich bisher noch nicht gefragt, wie die eigene Existenz eigentlich von außen wirkt und ob man selbst diese Person, die man zu sein scheint, überhaupt mag und sein möchte – dann wird man es spätestens nach dieser Lektüre tun. Abgestimmt und angenehm unkonventionell sind auch Lettering, Zeichenstil und Seitenarchitektur. Die Zeichnungen, die auf den ersten Blick verspielt und mädchenhaft-simpel wirken, entpuppen sich oftmals als detaillierte, vielschichtige Spiegelungen der Handlungsebene. Graphisch tadellos, gibt es nichts am Gewand dieses Comics auszusetzen. Auch das vieldiskutierte Flexocover liegt griffig in der Hand, vor allem weil der Tagebuch-ähnliche Gummizug Stabilität verleiht und praktischerweise das Lesezeichen ersetzt. Wer sich ein eigenes Bild machen möchte, kommt hier zur französischen Leseprobe: KLICK. Auch die Übersetzung sollte lobend erwähnt werden, denn einer der besten Übersetzer von französischen Comics, Uli Pröfrock, hat seine Sache wieder einmal gut gemacht und zeichnet sich für einen unverkrampft-leichten Ton verantwortlich. Zur Zeichnerin: Die 1982 geborene Pariserin Pénélope Bagieu, Tochter korsischer und baskischer Eltern, ist Illustratorin und Cartoonistin. Ihr Comic-Blog Mavie est tout à fait fascinante, auf dem sie auf humorvolle Weise aus ihrem Alltagsleben berichtet, erlangte über die Szene hinaus einen hohen Bekanntheitsgrad. Ab September 2014 soll er bei Carlsen auf Deutsch publiziert werden. Eine dreibändige Comic-Reihe, „Joséphine“, wird gerade verfilmt.

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  • Wer ist Eloïse?

    Wie ein leeres Blatt
    Sky

    Sky

    27. April 2013 um 19:44

    Wer ist Eloïse? Auf einmal sitzt sie auf einer Bank. Sie weiß nicht wer sie ist, sie weiß nicht warum sie hier ist und sie weiß nicht wohin. Sie weiß nur, irgendetwas stimmt nicht und ihre Erinnerung an ihr gesamtes Leben ist fort. Mit der Hilfe ihrer Tasche, in der sie ein paar Utensilien findet, kann sie zumindest ihren Namen und ihre Adresse zurückerlangen. Sie heißt Eloïse, doch sonst weiß sie nichts mehr. Als sie vor ihrer Wohnung steht, wirkt ihr alles fremd. Nichts kommt in ihr hoch und sie zweifelt daran, ob sie wirklich hier wohnt. Verzweifelt will sie ihr Leben rekonstruieren und gerät dabei in die grotesktesten Fantasien darüber, warum sie unter dieser Amnesie leidet. Jedes Mal, wenn sie Gegenstände in der Wohnung findet, versucht sie sie mit ihr in Verbindung zu bringen, doch nichts gelingt ihr. Als der Alltag von Eloïse sie einholt, erkennt sie bald, dass sie Buchhändlerin ist und die Dinge werden nur noch problematischer und ihre eigentliche Identität wirkt ihr umso fremder. Wer ist Eloïse? Die Graphic Novel „Wie ein leeres Blatt“ besteht nicht aus losen, weißen Blättern voller Nichts. Es ist ein tiefgründiges Werk, mit Facettenreichtum und moralischen Anspruch, der sich mit jeder Seite entfaltet. Die Hauptfigur Eloïse, die auf der Suche nach ihrer verlorengegangen Identität ist, erstrahlt in vielschichtigen Ebenen, obwohl man, aufgrund ihrer Amnesie, nur so viel weiß, wie sie selbst über sich erfährt. Als Buchhändlerin einer großen Buchhandlungskette arbeitend, scheint sie kein besonderes Leben zu führen, so scheint es zumindest zu sein. Und so denkt es Eloïse selbst, über die Eloïse, die sie eigentlich war. Die Geschichte lebt von ihren kleinen Details. In Paris angesiedelt, entwerfen Boulet und Bagieu eine witzige und rasante Geschichte, die mit viel Charme daherkommt. Die Suche selbst, anmutend wie ein spannender Thriller, die Gefühle der Hauptfigur, so verständlich und einfühlsam und lacht man doch gerne mal über die Situation. Speziell die abstrusen Theorien Eloïse, warum sie ihr Gedächtnis verloren hat, dass es vielleicht mit der großen Liebe zu tun hat oder doch ein Geheimdienst sie ausgeschalten hat, geben der Handlung Fülle. Die Zeichnungen widerspiegeln dieses Phänomen. Durch einerseits spezielle Einfärbungen dieser Theorien wie auch die immer wieder fragmentarische Ansicht von Räumen oder Situationen, wirkt die Welt plastisch. Diese Techniken verleihen den doch recht einfachen Comicstil etwas eigenes, wobei gerade die Gesichtsausdrücke Eloïse mit ihrer leicht überdrehten Art viel Esprit des Werkes ausmachen. Die Freude zum Detail, lässt den Leser gerne zweimal hinschauen und man verliert sich mithilfe der Bilder in Eloïse gar nicht so blass wirkende Persönlichkeit. Diese Freude findet man auch in den kurzen Texten, die auf den Punkt gebracht und mit Aussagekraft daherkommend, die Graphic Novel abrunden. Nicht nur, schaffen sie eine weitere Facette der Hauptfigur, sondern sie zeugen von Charakter und Einzigartigkeit. Welches Ende einen dann plötzlich entgegenkommt, während man mit Eloïse auf die Suche ihrer Identität geht, lässt einen nachdenklich zurück. Die Graphic Novel zeigt auf ganz eigene Art, eine Nachricht, die einen anfangs gar nicht so bewusst scheint. Selbst nach dem Schließen des Werkes, zweifelt man plötzlich an seiner eigenen Identität, auf ihrer von so vielen äußeren Einflüssen bestehenden Beständigkeit. Was ist mein Leben? Und wieso ist das so? Das sind Fragen, denen man sich plötzlich selbst stellt, die Eloïse selbst beschäftigen und die die Tragweite der Handlung widerspiegeln. Es dreht sich um die eigene Persönlichkeit, wie viel gehört davon eigentlich mir? Wie viel eigentlich anderen? Die Antwort scheint jeden selbst überlassen und die Lösung der Selbstfindung so simpel wie genial. Fazit Boulet und Pénélope Bagieu haben eine vielschichte Graphic Novel zusammengetragen, die einerseits spannend ist, unterhält und einen Sog entwickelt, der einen nicht mehr loslässt. Abgerundet mit einer starken Hauptfigur und einer atemberaubenden Message, ist „Wie ein leeres Blatt“ ein Werk, das einen mit vielen Gedanken zurücklässt und unserer Gesellschaft, auf ganze eigene Art, einen Spiegel vorhält. Lesenswert!

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  • Wunderschöne Graphic Novel

    Wie ein leeres Blatt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. April 2013 um 13:13

    Eloïse sitzt an einem lauen Abend auf einer Parkbank in Paris. Das ist eine recht normale Situation, die sich allerdings schnell ins Gegenteil verkehrt als die junge Pariserin aus ihrem Tagtraum erwacht und nicht mehr weiß, wer sie ist und wo sie sich befindet. Was macht sie in dieser Gegend? Wo ist ihr Zuhause? Und vor allen Dingen: Wie ist ihr Name? Sie beginnt in der Umgebung Leute zu befragen und findet so ihre Tasche inklusive Ausweis, der ihr schon einmal den eigenen Namen und die Adresse verrät. Aber damit fängt das Abenteuer erst an. Wie ein leeres Blatt liegt ihr Leben vor ihren Füßen und sie muss es langsam ausfüllen. Die Frage ist nur, was in diesem Unbekannten Leben auf sie wartet. Mit sehr viel Einfühlungsvermögen und einer gut dosierten Portion Humor erzählen Boulet und Pénélope Bagieu die Geschichte der jungen Frau. Im Vordergrund stehen dabei natürlich Eloïses Gedanken, wie den ihr Leben vorher ausgesehen haben könnte. Dabei entspinnen sich die lustigsten und tragischsten Geschichten, die meist als eine Art Blick in die Zukunft konzipiert sind, den sie kurz vor einer wichtigen Entscheidung in ihrem Kopf durchspielt. So entstehen zum Beispiel die eigentümlichsten Varianten darüber, was denn hinter ihrer eigenen Wohnungstür auf sie warten könnte. Je mehr Details dabei ans Tageslicht kommen, desto deutlicher wird, dass ihr Leben schlicht und ergreifend total durchschnittlich war. Die farbenfrohen und gleichzeitig klaren Bilder lassen dies aber erst im Laufe der Zeit erkennen. Das Leben rund um die Protagonistin ist nämlich gar nicht so grau, wie es sich im Verlauf der Handlung darstellt. Sie hat nur nicht erkannt, was vielleicht wirklich wichtig ist. Aber jedes leere Blatt ist auch eine Chance etwas ganz Neues zu beginnen. Dieser Eindruck wird gegenüber dem Leser noch dadurch verstärkt, dass zwischen den einzelnen Kapiteln ein leeres Blatt eingefügt wurde. So setzen sich noch einmal die Ereignisse und Gedanken aus dem letzten Kapitel und man macht sich bereit für einen neuen Abschnitt, der neue Erlebnisse und Erkenntnisse bereithält. Insgesamt erstreckt sich die Handlung über 12 Kapitel, die durch eine einleitende Zeichnung gekennzeichnet sind. Diese Zeichnung gibt stets einen Schwerpunkt der folgenden Seiten wieder. Auf den Seiten befinden sich ein bis neun Panels, die wie bereits erwähnt sehr farbenfroh gestaltet sind. Die Farbwahl orientiert sich aus meiner Sicht an der weiblichen Protagonistin. Zudem wird der Humor der Zeichnerin Pénélope Bagieu, den sie seit einigen Jahren auf ihrem Blog immer wieder fantastisch unter Beweis stellt, oft als sehr feminin bezeichnet. Das liegt sicherlich daran, dass in den meisten Geschichten Frauen und ihre Alltagsprobleme sowie ihre lustigen Erlebnisse im Mittelpunkt stehen. Dabei schwanken die Figuren zwischen dem Bild einer starken und selbständigen Frau und dem kleinen Mäuschen, das von einem Fettnapf in den nächsten tritt. Er kommt auch in “Wie ein leeres Blatt” wundervoll ans Licht und passt nicht nur hervorragend zu der angesprochenen femininen Farbgebung, sondern auch perfekt zu den Texten von Boulet. So ergibt sich eine Graphic Novel, die zwar vordergründig weibliche Leser anspricht, aber ein Thema bearbeitet, dass nicht typisch weiblich ist. Das Leben, sein Sinn und die Möglichkeiten, die wir haben, betreffen uns ja alle. Und Eloïse zeigt uns, dass es immer die Möglichkeit gibt Änderungen vorzunehmen. Dafür bedarf es nicht erst einer Amnesie. Fazit: Absoluter Tipp für Frauen, die sich bisher nicht an Graphic Novels wagen wollten. Und natürlich ein Genuss für alle Fans gut gezeichneter Geschichten.

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  • Auf der Suche nach sich selbst

    Wie ein leeres Blatt
    lord-byron

    lord-byron

    14. April 2013 um 13:31

    Eine junge Frau sitzt auf einer Parkbank. Vielmehr kommt sie zu sich, denn sie weiß nicht wie sie hierher kam. Sie weiß auch nicht ihren Namen, wo sie wohnt oder wer sie überhaupt ist. Zum Glück steht eine Handtasche neben ihr und dem Ausweis entnimmt sie, dass sie, dass Eloise heißt und wo sie wohnt. Verwirrt macht sie sich mittels Stadtplan auf um ihre Wohnung zu suchen. Was ist mit ihr geschehen? Warum kann sie sich an nichts erinnern, was mit ihr zu tun hat? Wurde sie überfallen? Ist sie krank. So macht sie sich auf die Suche nach sich selbst und lässt dabei auch kräftig ihre Phantasie fließen. Vielen Dank an den Carlsen-Verlag, von dem ich dieses wundervolle Buch zum rezensieren bekam. Alleine schon optisch ist diese Grafic Novel ein echter hingucker. Es ist großformatig, Pink und wird von einem schwarzen Gummiband verschlossen und hat ein Softcover. Aber auch der Inhalt hat es in sich. In eindringlichen und teilweise auch lustigen Bildern erzählen Boulet und Pènèlope Bagieu Eloises Geschichte von der Suche nach sich selbst. Immer wieder kommt die junge Frau in Situationen, in denen sie erst mal ihre Phantasie spielen lässt. Z.B. als sie ihre Wohnungstür das erste mal öffnet, stellt sie sich alle möglichen Szenarien vor, die sie erwarten könnten. Das war so witzig. Sie sah von einer Leiche über einen Ehemann mit Kind bis zu einer total durchwühlten Wohnung alles was die Phantasie so hergibt. Ich habe mich großartig amüsiert. Die schönen und teilweise sehr lustigen Bilder waren eine absolute Bereicherung für die Geschichte. Aber die Geschichte hat auch eine Botschaft, denn Eloise hat Dinge über sich herausgefunden, die ihr gar nicht gefallen haben, denn sie versuchte in ihrem früheren Leben so zu sein wie alle anderen. Hauptsache nicht auffallen und lieber im Einheitsbrei untergehen. Oft kann sie sich mit der früheren Eloise überhaupt nicht mehr identifizieren. Nur einer Kollegin, die sie früher überhaupt nicht mochte, vertraut sie sich an und diese hilft ihr, ihren Arbeitstag in einer großen Buchhandlung zu überstehen und steht ihr von da an mit Rat und Tat zur Seite. Ich vergebe für dieses Buch 4 von 5 Punkten und bin jetzt eindeutig infiziert von dieser Art von Geschichte. Mit Sicherheit wird das nicht meine letzte Grafic Novel gewesen sein. Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen der zu einem Text auch gerne schöne Bilder betrachtet.

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