P. Craig Russell

 4 Sterne bei 42 Bewertungen
Autor von Jewels of Gwahlur, Fairy Tales of Oscar Wilde und weiteren Büchern.

Alle Bücher von P. Craig Russell

Fairy Tales of Oscar Wilde

Fairy Tales of Oscar Wilde

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Erschienen am 30.09.2004
Jewels of Gwahlur

Jewels of Gwahlur

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Erschienen am 21.12.2005
Ring of the Nibelung

Ring of the Nibelung

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Erschienen am 24.04.2002
Ring of the Nibelung

Ring of the Nibelung

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Erschienen am 03.07.2002
Isolation and Illusion

Isolation and Illusion

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Erschienen am 02.01.2003

Neue Rezensionen zu P. Craig Russell

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Maggis avatar

Rezension zu "Coraline" von P. Craig Russell

Rezension zu "Coraline" von P. Craig Russell
Maggivor 6 Jahren

Schon sehr lange lag dieses vielbesprochene, oft hoch gelobte Buch auf meinem SuB. Nun endlich habe ich es auch gelesen und kann mitreden, wenn auch der große Hype längst abgeklungen ist.

Eine kurze Geschichte, die mich sehr an klassische Märchenerzählungen erinnerte.

Die kleine Coraline zieht mit ihren Eltern in eine neue Wohnung. In einem selten genutzen ZImmer, in dem die alten, feinen Erb-Möbel der Großmutter vor sich hin stauben, befindet sich eine alte Tür. Die neugierige Coraline, als Einzelkind oft von Langeweile geplagt, erkundet wissensdurstig und abenteuerhungrig jeden Winkel des neuen Zuhauses. So dauert es nicht lange bis sie diese geheimnissvolle Tür aufschlließt. Eine rote Backsteinmauer bremst vorerst Coralines Erkundungsgänge. Doch scheint diese Mauer nichts stetiges zu sein, eines Nachts steht die Tür einen Spalt offen und dahinter liegt ein Flur, wie ein Spiegelbild gleicht er dem Flur zu Hause und so zieht es Coraline in diese zweite Wohnung.
Dort begegnet sie ihren anderen Eltern, Wesen, die ihren eigenen Eltern täuschend ähneln, mit ihren Stimmen sprechen und sie bei sich behalten wollen. Doch sie haben keine Augen, sondern schwarze, angenähte Knöpfe und lösen in Coraline ein anhaltendes, tiefes Grauen aus.

Mehr will ich zur ohnehin kurzen Geschichte nicht erzählen. Die story ist eine klassische Gut-gegen-Böse Geschichte, die durchgehend überzeugen kann und den Leser mit in die Parrallelwelt hinter der Backsteinmauer nimmt.
Sich gegen Angst und Grauen zu wehren und durch ihre Überwindung und Mut das Böse zu besiegen, dies sind klasssische Motive, die hier gut umgesetzt werden.
Die mir zuvor angekündigte Horrorgeschichte konnte ich allerdings nicht finden, auch wenn die Bildspreche in diese Richtung geht, habe ich doch eher eine klassische Geschichte wiedergefunden.
Der erwartete Wow-Effekt bleib bei mir allerdings aus, daher muss ich einen Stern abziehen. Insgesamt aber eine wirklich gute, überzeugende Geschichte,

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CocuriRubys avatar

Rezension zu "Coraline" von P. Craig Russell

Rezension zu "Coraline" von P. Craig Russell
CocuriRubyvor 7 Jahren

Kurzinhalt
Coraline ist mit ihrer Familie in ein altes Haus gezogen. Doch sie wohnen dort nicht alleine. Im Keller wohnen zwei eigensinnige ehemalige Theaterdarstellerinnen, im Dachgeschoss ein ehemaliger Zirkusartist aus Rumänien mit seinem Mäusezirkus, auf dem Hof ein selbstbewusster schwarzer Kater und vor allem befindet sich eine geheimnisvolle zugemauerte Tür in der guten Stube.
Hinter dieser Tür findet Coraline eine magische Welt, wo sie in dem "anderen Haus" auf ihre "anderen Eltern" trifft, die schwarze Knöpfe statt Augen haben.
In dieser Welt gibt es nur leckeres Essen und ihre "anderen Eltern" werden nie müde mit Coraline zu spielen.
Doch schnell wird aus der Traumwelt, eine Albtraumwelt und Coraline muss sehr mutig sein, um ihr wieder zu entrinnen.

Fazit
Ein absolut faszinierendes Buch, das für mich die dunkle Schwester von "Alice im Wunderland" ist.
Hierbei handelt es sich um ein Märchen, welches nicht unbedingt für Kinder geeignet ist. Denn es beinhaltet def. Horrorelemente, die gerade für etwas zartbesaitete Kinder zu schlaflosen Nächten führen könnte.
Die Welt in die Coraline eintaucht, ist sehr fantasiereich.
Coraline muss viele Hürden bewältigen und zeigt deutlich die Moral der Geschichte: Besiege deine Angst!
Dieses Buch wurde bereits verfilmt. Der Film ist mindestens genauso gut wie das Buch, auch wenn ein paar Dinge abgewandelt wurden.
Der Film bietet eine Art Rahmen, der es einfacher macht sich ein Bild zu machen zu der Buchwelt.

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CharlySunrises avatar

Rezension zu "Coraline" von P. Craig Russell

Rezension zu "Coraline" von P. Craig Russell
CharlySunrisevor 7 Jahren

Klappentext
Coraline ist mit ihren Eltern in ein düsteres altes Haus gezogen. Die Nachbarn sind reichlich merkwürdig: Der verrückte Herr mit Schnurrbart erzählt von seinem Mäusezirkus, die schrulligen Schauspielerinnen warnen sie vor dem tiefen Brunnen im Garten. Noch merkwürdiger findet Coraline die zugemauerte Tür in ihrer Wohnung. Nachts sieht sie dort einen dunklen Schatten verschwinden. Was verbirgt sich hinter dieser Tür?

Inhalt
Coraline zieht um. In dem neuen Haus wohnen außer Coraline und ihren Eltern noch einige merkwürdige Gestalten: zwei schrullige alte Theaterschauspielerinnen und ein Mann, der ein Mäuseorchester aufbauen will. Doch diese Mitbewohner sind nichts gegen das, was sich hinter der verschlossenen Tür in Coralines Wohnung verbirgt. Dort entdeckt Coraline eine andere Welt -- die fast genauso aussieht wie ihre eigene. Zunächst gefällt es Coraline dort auch ganz gut. Ihre "andere Mutter" kocht viel besser als ihr Vater und kümmert sich aufmerksam um sie. Doch Coraline merkt schnell, dass sich hinter ihrer Freundlichkeit etwas Grässliches verbirgt. Diese Frau ist eine Kinderfängerin, und sie hat es auf Coraline abgesehen!
Nach und nach findet Coraline heraus, wie albtraumhaft diese andere Welt tatsächlich ist. Ihre "andere Mutter" isst Kakerlaken statt Bonbons, Horden von Ratten streifen umher, gespenstische Wesen lauern in den Ecken. Aber es ist zu spät: Coraline hat den Schlüssel zu ihrer eigenen Welt nicht mehr, und dann nimmt die böse Kinderfängerin auch noch ihre echten Eltern gefangen! (Amazon)

Meine Meinung
Der Anfang beginnt recht ereignislos, wo Coraline alle Bewohner des Hauses kennenlenrt, eine Erkundungstour macht und die zugemauerte Wand, hinter der Tür in der guten Stube entdeckt.
Mitten in der Nacht beginnt das das Abenteuer, die findet die andere Welt, mit ihrer anderen Mutter.
Ab dieser Szene fängt der Spannungsbogen an zu steigen und sich zuzuspitzen.
Es bleibt von da an recht spannend und spitzt sich am Ende zu einem kleinen gut gemachtem, Finale zu. Das Ende ist wirklich gut gemacht, obwohl ich einen Teil doch etwas weit hergeholt fand, aber er war dennoch gut gemacht und hat alles gut beendet.Andererseits hatte ich am Ende doch ein paar Fragen, die unbeantwortet blieben.

Die Charaktere sind zum Teil ausgearbeitet, was aber kein Wunder ist bei so einem kurzen Buch. Die Protagonistin wird während der Geschichte etwas reifer und mutiger. Die anderen Charaktere sind nur oberflächlich dargestellt und deuten auf keine Tiefe hin, was ich sehr schade finde.

Der Schreibstil hat sich an jüngere Leser angepasst und ist dementsprechend sehr einfach zu Lesen, ohne große Fremdwörter oder schwer verständliche Sätze.
Einige Stellen finde ich dennoch etwas gruselig, für ein Kind, aber für mich waren sie unterhaltsam und sehr detailreich beschrieben, so dass ich es mir gut vorstellen konnte.
Ich fand sehr schön, wie die Unterschiede zwischend er realen Welt und der anderen Welt gemacht worden sind.

Fazit
Ein wirklich schönes Buch, welches gut für Sonntagsnachmittage sind oder überhaupt für zwischendurch. Mit seinen detailreichen Beschreibungen kann man sich alles wunderbar vorstellen und für kurze Zeit in eine andere Welt abtauchen und mitfiebern.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der auf Tim Burton steht und jüngeren Kindern.

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