Ein makelloser Tod

von P. D. James 
3,5 Sterne bei35 Bewertungen
Ein makelloser Tod
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LiberteToujourss avatar

Mich hat's leider nicht gepackt.

Winterzaubers avatar

Etwas schwerfällig, nicht so gut wie ihre Bücher sonst. Ein who done it Krimi.

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Inhaltsangabe zu "Ein makelloser Tod"

Die Journalistin Rhoda Gradwyn, berühmt-berüchtigt wegen ihrer spitzen Feder, beschließt mit 47 Jahren, sich endlich die unschöne Narbe aus dem Gesicht entfernen zu lassen. Doch sie wird die idyllisch gelegene Privatklinik nicht mehr lebend verlassen – am Tag nach der Operation liegt Rhoda erwürgt im Bett. Kurz darauf wird ein Freund des feinen Hauses ebenfalls ermordet aufgefunden. Commander Adam Dalgliesh und sein Team müssen sich bald mit viel Komplizierterem herumschlagen als der Frage nach dem Schuldigen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426503775
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:560 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:10.09.2010

Rezensionen und Bewertungen

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    KruemelGizmos avatar
    KruemelGizmovor 5 Jahren
    englischer Krimi

    Die Journalistin Rhoda Gradwyn, spezialisiert auf Skandalgeschichten will sich in einer Privatklinik in Dorset ihre Narbe im Gesicht entfernen lassen. Die OP verläuft bestens, aber am nächsten Morgen wird sie erwürgt aufgefunden. Commander Dalgliesh und sein Team werden eingeschaltet um diesen Tod zu untersuchen,  während der Ermittlungen stirbt ein Freund der Toden, und wird in einer Kühltruhe gefunden. 
    Das Buch ist ein schöner netter Krimi, der etwas länger braucht um zum eigentlichen Geschehen voranzuschreiten. Die handelnden und verdächtigen Charaktere werden gut umrissen, und könnten nicht unterschiedlicher sein. 
    Für mich ein guter ruhiger Krimi, der ohne Gemetzel und Blut auskommt, und der einem einen Winterabend verschönern kann

    Kommentare: 2
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Langatmig und konstruiert

    Das war mein erster Roman von P.D. James und auch wenn die zuvor erschienenen Romane von einigen Lesern als besser empfunden werden, werde ich Frau James keine weitere Chance geben. Dazu hat mich dieser Krimi zu sehr enttäuscht.

    Zum einen finde ich den Roman schlicht zu langatmig und deshalb auch langweilig. Die Autorin schweift immer wieder in Nebenhandlungen ab oder beschreibt ihre Figuren sehr oder besser gesagt zu ausführlich (und wiederholt sich dabei), dass ich zum ersten mal in meinem jahrzehntelangen Leser-Dasein knapp davor war, Seiten zu überblättern, um nachzusehen, wer nun der Mörder ist, damit ich das Buch endlich beiseite legen kann.

    Viele der Personen empfand ich als zu klischeehaft (der verzweifelte junge Liebhaber, der ständig pleite ist und in den Tag hinein lebt; die Assistentin, die ein Verhältnis mit ihrem Chef hat; der mürrische Gärtner; die Erbin, die ihren Besitz verkaufen musste und ihn zurück gewinnen will; die hysterische reiche Patientin), ihre Handlungsweisen teilweise unglaubwürdig und auch ihre Geschichten wirkten für mich manchmal zu sehr an den Haaren herbeigezogen, um den Leser krampfhaft auf eine bestimmte Fährte zu locken.

    Das Verhältnis der Ermittler Dalgliesh, Miskin und Benton-Smith untereinander ist extrem distanziert und kühl. Miskin und Benton-Smith scheinen fast in Ehrfurcht vor ihrem Chef zu erstarren und ständig darauf bedacht zu sein, ihn ja nicht zu enttäuschen und stattdessen sein Wohlwollen und seine Gunst zu erheischen.

    Auch wie Dalgliesh sich seiner Verlobten gegenüber verhält, dass er es nicht wagt, sie in den Arm zu nehmen etc. macht ihn für mich nicht sympathischer(dasselbe gilt übrigens für den Chirurgen, der am Ende "schnell noch" einen Heiratsantrag loswird, aber seiner "Verlobten" gegenüber auch Berührungsängste hat).

    Insgesamt scheinen alle Figuren keine wirkliche Nähe zulassen zu können, weshalb ich micht mit keiner einzigen wirklich identifizieren konnte und kein echtes Interesse an ihnen aufkommen wollte. Die schlussendliche Lösung des Falls wirkt zu oberflächlich und "zu einfach" und auf "Lösung" hingetrimmt, die mich genau deshalb nicht zufriedenstellen konnte. Das Tatmotiv war für mich nicht wirklich nachvollziehbar und ich habe bis zum Schluss auf eine überraschende Wendung gewartet, die aber nicht kam. Dafür aber konstruierte Happy Endings (oder zumindest so etwas in der Art), was der Enttäuschung noch ein Sahnehäubchen aufgesetzt hat.

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    Heike110566s avatar
    Heike110566vor 8 Jahren
    Rezension zu "Ein makelloser Tod" von P. D. James

    Der Kriminalroman erschien im englischen Original 2008, im 88. Lebensjahr der Autorin P. D. James. Es ist der achtzehnte Roman der Queen Of Crime und wieder ermittelt Commander Dalgliesh von der Metropolitan Police.
    Auch wenn der Ermittler mit seinem Team immer wieder bei dieser Autorin in ihren Krimis zum Zuge kommt, so ist der Roman dennoch in sich geschlossen. Es ist nicht notwendig Vorwissen zu haben. Somit kann man auch mit diesem Buch, so man bislang nichts von P. D. James gelesen hat, die Autorin für sich neu entdecken.
    Bei guten Wein sagt man, dass er mit zunehmenden Alter immer ausgereifter, immer besser wird. Auf die Verfasserin dieses Romans kann man dies analog übertragen. P. D. James ist trotz oder gerade genau wegen ihren hohen Alters ein Erlebnis zu lesen. Der Roman erscheint wirklich von vorn bis hinten durchdacht. Der Aufbau und die Erzählstränge wirken, als wären sie vorher, bevor sie anfing das Buch zu schreiben, durchkonzipiert worden zu sein. Jede Passage ist wohl überlegt.
    Der Krimi beginnt ungewöhnlich:
    "Am 21. November, ihrem siebenundvierzigsten Geburtstag, drei Wochen und zwei Tage vor ihrer Ermordung, fuhr Rhoda Gradwyn zu einem ersten Termin bei ihrem plastischen Chirurgen, um in einem Sprechzimmer, das man eigentlich aufsuchte, um sich Mut zu machen und von Sorgen befreien zu lassen, den Entschluss zu fassen, der sie letztlich das Leben kostete." (Beginn des ersten Kapitels)
    Rhoda ist eine sehr erfolgreiche Sensations-/Enthüllungs-Journalistin. Als Jugendliche wurde sie von ihrem Vater mißhandelt und erlitt dabei eine schwere Gesichtsverletzung, die eine tiefe Narbe zurückließ. Nun hat sie beschlossen, sich diese entfernen zu lassen, weil, wie sie es gegenüber dem Chirurgen Chandler-Powell begründet, sie diese nicht mehr brauche.
    Chandler-Powell betreibt auf Cheverell Manor eine Privatklinik für zahlungskräftige Kundinnen. Rhoda ist zahlungskräftig und will sich im Manor der OP unterziehen.
    Im Verlauf der ersten 135 Romanseiten erleben wir Rhodas Leben in der Zeit von diesem Besuch bei ihrem Chirurgen bis zu ihrer Ermordung, ein Zeitraum, wie bereits oben erwähnt, von drei Wochen und zwei Tagen, mit.
    Die Person, um deren Ermordung sich die Handlung eigentlich dreht, wird zu Hauptakteurin des ersten Romanviertels. - Normalerweise findet die Ermordung bzw das Auffinden einer Leiche in einem Krimi am Anfang statt. Hier nicht.
    Rhoda informiert sich, wie sollte es anders sein bei einer Journalistin, intensiv über die Klinik, wo sie sich operieren lassen will, recherchiert ausgiebig zu den dort angestellten und lebenden Personen usw. Dadurch wird auch der Leser mit viel Hintergrundinformationen und Details zum Ort und zu den Personen ausgestattet.
    Nach ihrer Ermordung übernimmt die Spezialeinheit von Adam Dalgliesh die Ermittlungen. Da das Cheverell Manor eine Klinik ist, die auf die Privatsphäre und Anonymität der Patienten großen Wert legt und dadurch nur ein sehr kleiner Personenkreis Zugang zum Manor hat, ist auch der Kreis der Verdächtigen sehr klein. Dennoch gestaltet sich die Tätersuche nicht einfach, denn alle hatten die Gelegenheit zu der Tat. Und auch Motive, weswegen sie einen Mord an dieser Patientin vornehmen sollten, sind reichlich bei den verschiedenen Personen vorhanden.
    Sprachlich sehr gut ausgefeilt durch die Autorin, erlebt der Leser die Ermittlungen von Dalgliesh und Co. mit. Es ist ein Lesevergnügen auf sehr hohen schriftstellerischen Niveau
    Übrigens: Die OP bei Rhoda Gradwyn verlief bestens. Die Narbe wurde akkurat entfernt. Es war ein makelloser Tod!

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    Spatiumvor 9 Jahren
    Rezension zu "Ein makelloser Tod" von P. D. James

    Die Journalistin Rhoda Gradwyn, 47 Jahre alt, beschließt, sich möglichst diskret eine unschöne Narbe aus dem Gesicht entfernen zu lassen. Doch Rhoda wird die idyllisch gelegene Privatklinik nicht lebend verlassen - am Tag nach der OP liegt sie erwürgt im Bett.

    Dieser ebenso klassische wie sehr "britische" Kriminalroman besticht durch seine genaue Schilderung von Orten und Charakteren und nimmt sich bei ebendiesen Schilderungen auch ausgiebig zeigt - wer so etwas nicht sehr schätzt, mag dies auch betulich nennen. Immerhin ist die Autorin P.D. James mittlerweile auch 89 jahre alt und dies ist, nach eigener Auskunft, ihr möglicherweise letzter Roman. Für mich jedenfalls eine willkommene Abwechslung gegenüber manch einem amerikanischem Thriller, die vor lauter Action ihren Protagonisten kaum Zeit zum Denken lassen oder gar das Gedachte zu artikulieren...

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    BTOYAs avatar
    BTOYAvor 9 Jahren
    Rezension zu "Ein makelloser Tod" von P. D. James

    Ein neuer Fall für Commander Adam Dagliesh.

    Obwohl der Leser bereits am Anfang erfährt, dass die Journalistin Rhoda Gradwyn sterben wird kann er sich dem Sog der Geschichte und des Rätsels um den Täter absolut nicht entziehen.

    Eine ländliche und idyllische Privatklinik, wenige Personen die natürlich alle als Täter in Frage kommen und schon begleitet man Adam Dagliesh erneut durch eine intelligente und spannende Ermittlung. Niemand in diesem Haushalt der kein Geheimnis zu verbergen sucht und lange bleiben Ermittler und Leser um Unklaren wessen Geheimnis mit dem Mord zu tun hat oder nicht :).

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    UteSeiberthvor 9 Jahren
    Rezension zu "Ein makelloser Tod" von P. D. James

    Für mich ist dieser Krimi wieder ein kriminalistisches Kammerspiel,das mir bei P.D.James besonders gut gefällt.Eine Journalistin der Yellow-Press lässt sich mit 47 Jahren eine unschöne Narbe in ihrem Gesicht bei einem berühm,ten Schönheitschirurgen entfernen und daraus entsteht leider ein "makelloser Tod" für diese Dame.Ich liebe es die menschlichen Verflechtungen der kleinen Gruppe von Leuten,die in dem umfunktionierten Adelssitz leben,zu verfolgen.Dazwischen agiert wieder Commander Dalgliesh, der mir immer besonders sympatisch war weil eben nebenher auch noch Gedichte schrieb und nie überheblich wirkte in seinen Ermittlungen.Am Ende darf er sogar noch seine neue Liebe Emma heiraten und ich befürchte,dieses Happy-End könnte das Ende dieser Krimis bedeuten, da Frau James ja schon eine sehr alte Dame ist.Ich war überrascht und erfreut, dass dieser Roman noch erschienen ist,denn ich habe geglaubt, sie würde nicht mehr schreiben können.

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    LiberteToujourss avatar
    LiberteToujoursvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Mich hat's leider nicht gepackt.
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    Winterzaubers avatar
    Winterzaubervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Etwas schwerfällig, nicht so gut wie ihre Bücher sonst. Ein who done it Krimi.
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    Julitraums avatar
    Julitraumvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: recht langatmig
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    C
    Cat83vor 5 Monaten

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