P. G. Wodehouse

 4.1 Sterne bei 159 Bewertungen
Autor von Jetzt oder nie!, Ohne mich, Jeeves! und weiteren Büchern.

Lebenslauf von P. G. Wodehouse

Ein Ritter mit Schreibfeder statt Schwert: Sir Pelham Grenville Wodehouse wird 1881 in Guildford, in England geboren. Da sein Vater in Hongkong als Richter arbeitete, lebte Wodehouse die ersten Jahre seines Lebens jedoch in Asien, später wird er mit seinen Geschwistern nach Großbritannien geschickt, wo ihn eine Pflegemutter aufzieht. Während seiner Schulzeit übt er verschiedene Sportarten aus und betätigt sich zudem im Schulchor und in der Schulzeitschrift. Während er nach seinem Schulabschluss zunächst in einer Bank arbeitet, schreibt er nebenbei Geschichten und Artikel, arbeitet aushilfsweise auch für die Zeitung The Globe. 1902 bekommt er eine Stelle angeboten und gibt seinen Bankjob auf, um als Journalist zu arbeiten. Etwa zu dieser Zeit beginnt er mit dem Schreiben seiner Romane wie beispielsweise sein Debüt, „The Pothunters“ (1902). 1904 reist Wodehouse erstmals in die Vereinigten Staaten von Amerika, bis zum Ersten Weltkrieg folgen viele weitere Reisen. 1915 erscheint die erste Kurzgeschichte Wodehouses mit seinen bekannten Figuren Jeeves und Bertie Wooster, die bis zum Tod des Schriftstellers immer wieder in seinem Werk auftauchen. Ab den 1910er Jahren arbeitet er in New York im Theater- und Musicalbereich, parallel ist er weiterhin schriftstellerisch tätig. Bereits 1915 wird der erste seiner Romane unter dem Titel „A Gentleman of Leisure“ verfilmt. Während er zwischenzeitlich häufiger nach England zurückkehrte, verlässt er Großbritannien kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges endgültig und lebt fortan in den USA und Frankreich, zwischenzeitlich auch in Deutschland. 1955 nimmt er schließlich die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Im Alter von 93 Jahren wird er Mitglied des Order of the British Empire und von der Queen zum Ritter geschlagen. P. G. Wodehouse stirbt am 14. Februar 1975 in Southampton im Bundesstaat New York.

Alle Bücher von P. G. Wodehouse

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Jetzt oder nie!

Jetzt oder nie!

 (15)
Erschienen am 01.08.2000
SOS, Jeeves!

SOS, Jeeves!

 (11)
Erschienen am 26.02.2007
Ohne mich, Jeeves!

Ohne mich, Jeeves!

 (12)
Erschienen am 26.02.2007
Dann eben nicht, Jeeves

Dann eben nicht, Jeeves

 (9)
Erschienen am 01.08.1999
Onkel Dynamit

Onkel Dynamit

 (8)
Erschienen am 22.05.2006
Der unvergleichliche Jeeves

Der unvergleichliche Jeeves

 (8)
Erschienen am 24.09.2011
Sein und Schwein

Sein und Schwein

 (6)
Erschienen am 25.02.2008
Weiter so, Jeeves

Weiter so, Jeeves

 (5)
Erschienen am 01.07.1998

Neue Rezensionen zu P. G. Wodehouse

Neu
histerikers avatar

Rezension zu "THE JEEVES OMNIBUS" von P. G. Wodehouse

Nicht meins
histerikervor 2 Jahren

Inhalt:
Bertie Wooster lebt als Gentleman in London. Sein Kammerdiener Jeeves ist in jeder Situation eine große Hilfe. Und wenn noch Familie und Frauen dazu kommen, ist Bertie auf jeden Fall auf Jeeves angewiesen.

Bewertung:
Ich kann es mir schon ganz gut vorstellen, wieso die Bücher als lustig empfunden werden und sie zu den Klassikern des englischen Humors gehören. Für mich hat es leider nicht funktioniert. Die Kurzgeschichten waren in Ordnung, die zwei Romane hatten für mich längen und ich musste mich überwinden, um sie zu Ende zu lesen. Vielleicht lag es auch daran, dass die Struktur ziemlich ähnlich war, und ich mir schon anch ersten 30 Seiten denken konnte, wo die Probleme liegen und was die zwickmühle sein wird. Dadurch ist die Spannung etwas flöten gegangen. Sprachlich fand ich die Bücher aber sehr schön, auch wenn teilweise anstregend, da Bertie unbedingt Fremdwörter nutzen will und es nicht wirklich gut kann.
Ein Buch das man lesen kann, aber nicht muss.

Kommentare: 1
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Rezension zu "Dann eben nicht, Jeeves" von P. G. Wodehouse

Dann eben nicht, Jeeves
FabAustenvor 3 Jahren

Kaum aus dem Frankreich-Urlaub zurückgekehrt, muss Bertram Wooster, Lebemann und ewiger Junggeselle, schon wieder seinen Bekannten und Verwandten zu Hilfe eilen. Tante Dahlia möchte, dass er Preise an einer Schule verteilt. Gussi Fink-Nottle, Molch-Enthusiast, hat sich verliebt, versteht aber nichts von Brautwerbung. Und seine Cousine hat sich mit ihrem Verlobten Tuppy verkracht. Zu allem Überfluss und Berties Verdruss hat sein sonst so umsichtiger Butler Jeeves stark nachgelassen, so dass auf seine Hilfe und Rat einfach kein Verlass mehr zu sein scheint. Obendrein hat er auch noch eine gewisse Apathie gegen das neue weiß Samt-Sakko seines Dienstherrn gezeigt.
Nein, Bertie kann Jeeves dieses Mal nicht das Feld überlassen, wenn es darum geht, alles wieder geradezubiegen.

Dann eben nicht, Jeeves von 1934 hat nichts von seinem Witz eingebüßt und bietet gute Unterhaltung. Betram Wooster möchte ohne die Hilfe seines genialen Butlers auskommen und überschätzt seine eigenen Fähigkeiten gnadenlos. Das führt wie immer dazu, dass er alles verkompliziert. Und kaum glaubt der Leser, die Verwicklungen könnten nicht verzwickter sein, wird es noch verrückter.

Die Geschichte ist nicht unbedingt besonders einfallsreich, aber P.G. Wodehouse weiß zuverlässig durch Situationskomik, Wortwitz und -gefechte zu begeistern. Die Übersetzung trifft darüber hinaus genau den richtigen Ton und die alberne Leichtigkeit, die das Original verlangt. Die Figuren sind herrlich exzentrische Vertreter der britischen Upper-Class und vor allem das Aufeinandertreffen von Bertie und seiner Tante garantiert schlagfertige Dialoge.

Dann eben nicht, Jeeves gehört wohl nicht zu den stärksten bzw. einfallsreichsten Vertretern der Serie, bietet aber nichtsdestotrotz erstklassige kurzweilige Unterhaltung.  

Kommentare: 4
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FabAustens avatar

Rezension zu "Der unvergleichliche Jeeves" von P. G. Wodehouse

Der unvergleichliche Jeeves
FabAustenvor 4 Jahren

Der wohlhabende Junggeselle Bertie Wooster möchte eigentlich nur dem müßigen Lebensstil frönen. Leider gibt es aber nicht nur eine große Verwandtschaft sondern ebenso Freunde, die diesen Wunsch stets vereiteln. 

Zur Zeit macht ihm besonders sein Freund Bingo Little das Leben schwer. Dieser verliebt sich allenthalben in ein anderes Mädchen und möchte dessen Herz erobern. Immer wieder benötigt er dazu Berties Hilfe, denn die auftretenden Probleme sind vielseitig. Mal benötigt er für eine Heirat mehr finanzielle Unterstützung von seinem Onkel. Ein anderes Mal ist die holde Angebetete noch nicht über ihr Glück in Kenntnis gesetzt. Auch die Wettleidenschaft der beiden Freunde, die weder vor Predigten noch vor Eierwettlauf halt macht, führt zu unerwarteten Entwicklungen. Glücklicherweise gibt es eine Person, die den Überblick bewahrt und wenn nötig die Dinge wieder in ruhige Bahnen lenkt. Es ist Woosters Diener Jeeves, der trotz mancher Dissonanzen über den Kleidungsstil seines Arbeitgebers dennoch treu zu ihm steht und ihm aus so mancher Patsche hilft.

Der unvergleichliche Jeeves ist P.G. Wodehouse erstes Werk über die beiden englischen Gentlemen Wooster und Jeeves.

Bertie Wooster ist ein Lebemann mit goldenem Herzen. Überdurchschnittlich häufig findet er sich in misslichen Lagen wieder, denn er hat nicht nur ein unfehlbares Talent dafür, in Fettnäpfchen zu treten, sondern versagt auch selten einem Freund seine Unterstützung. Jeeves ist gebildet, hilfsbereit und, so lange es sich nicht um purpurfarbene Kleidungsstücke handelt, nachsichtig. Wenn es mal wieder keinen Ausweg für seinen Arbeitgeber zu geben scheint, zieht er im Hintergrund die Fäden. Die beiden bilden ein herrliches Gespann. Ergänzt werden sie durch ein Ensemble ebenso schräger Charaktere. Sei es Berties Tante Agatha, seine Cousins Eustace und Claude, Freund Bingo Little oder dessen Onkel – sie alle sind schräge Exzentriker, die nur darauf aus zu sein scheinen, Schwierigkeiten heraufzubeschwören. Als Leser muss man sie trotz oder wegen ihrer Eigenarten einfach mögen. Denn davon haben sie nicht gerade wenige.

Gezeigt werden verschiedene Episoden aus dem turbulenten Leben von Wooster und Jeeves, die besonders durch ihre Situationskomik überzeugen. Selbst wenn Bertie mal einen Silberstreif am Horizont sieht, passiert doch wieder etwas, das die Lage noch verzwickter macht. Obwohl absehbar ist, dass seine Unternehmungen von wenig Erfolg gekrönt sein werden, bleibt der Verlauf spannend und überraschend. Der Autor beweist in allem großen Einfallsreichtum und Witz. Man kann sich richtig vorstellen, welchen Spaß er beim Verfassen gehabt haben muss. So brilliert P.G. Wodehouse dann auch mit einem ganz eigenen Wortwitz. Seine Formulierungen wirken wie locker hingeworfen und treffen doch ins Schwarze. Das ist wohl die große Kunst des Autors, alles so unangestrengt und frisch wirken zu lassen.

Der unvergleichliche Jeeves ist ein hervorragendes Beispiel für eine charmante, leichte Komödie, die ebenso niveauvoll wie unterhaltend ist. Man wird in eine Zeit zurückversetzt, in der ein Gentleman ohne seinen Diener nicht lebensfähig war. Und Bertie Wooster ist hierfür wahrlich ein Paradebeispiel.

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Zusätzliche Informationen

P. G. Wodehouse wurde am 15. Oktober 1881 in Guildford, Surrey (Großbritannien) geboren.

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