P. G. Wodehouse Carry on, Jeeves

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Carry on, Jeeves“ von P. G. Wodehouse

Introduces us to Jeeves, whose first ever duty is to cure Bertie's raging hangover ('If you would drink this, sir... it is a little preparation of my own invention. It is the Worcester Sauce that gives it its colour. The red pepper gives it its bite. Gentlemen have told me they have found it extremely invigorating after a late evening').

Stöbern in Historische Romane

Wintersaat

Schwächen: uneinheitlicher Stil, fehlende Buchstaben und Wörter, Zeichensetzung. Stärke: Bezug zur Region Münsterland und Hauptfigur!

wicherla

Tod im Höllental

Heute erst erschienen und innerhalb weniger Stunden „inhaliert“: sehr spannend, kurzweilig und amüsant. Wann kommt die Fortsetzung 😇???

hasirasi2

Das Fundament der Ewigkeit

Interessant, präzise Informationen zu den historischen Begebenheiten. Aber weniger wäre vielleicht mehr gewesen ...

sunlight

Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal - Band 2

Selbiges Spiel wie in Band I: Hier sitzt jeder einzelne Satz am richtigen Platz, die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet,...

Zwischen.den.Zeilen

Die Zeit der Rose

Kurzweilige, nette Unterhaltung,,,,

Angie*

Herrscher des Nordens - Thors Hammer

Fesselnder Auftakt der Trilogie rund um Harald Hardrage

Bellis-Perennis

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Carry on, Jeeves" von P. G. Wodehouse

    Carry on, Jeeves

    kirjoittaessani

    28. January 2010 um 22:32

    Vor ein paar Monaten bin ich über die Fernsehserie Herr und Meister gestolpert: in dreiundzwanzig Folgen erzählen Hugh Laurie und Stephen Fry allerlei lustige Geschichten über den Dandy Wooster und seinen Diener Jeeves. Die Serie basiert auf einer Reihe Bücher, die P.G. Wodehouse zwischen 1919 und 1974 (!) geschrieben hat. Der Herr, das ist Bertram Wooster: er (oder zumindest seine Familie, in der Regel repräsentiert durch zwei Tanten) ist reich genug, um niemals einem Broterwerb nachgehen zu müssen. Er ist auch faul genug, um keinem besonderen Steckenpferd zu frönen, kein Ehrenamt zu bekleiden, oder sonstwie seine Zeit zu verbringen. Kurz: er läßt den Tag einfach an sich vorüberziehen, wenn er nicht gerade einer familiären Verpflichtung nachkommt oder einem seiner Freunde aus der Klemme hilft. Der Meister, das ist Jeeves: Woosters Diener ist hochgebildet, weiß alles, kann alles, und ist nicht aus der Ruhe zu bringen. ‘Is Lord Pershore in, Jeeves?’ ‘No, sir.’ ‘Do you expect him back to dinner?’ ‘No, sir.’ ‘Where is he?’ ‘In prison, sir.’ ‘In prison!’ ‘Yes, sir.’ ‘You don’t mean — in prison?’ ‘Yes, sir.’ Wooster mag im Gegensatz dazu etwas simpel erscheinen, aber das stimmt nicht wirklich: eigentlich kann er es sich bloß leisten, nicht nachzudenken — dumm ist er keineswegs. Allerdings: wenn es darum geht, sich, seine Freunde oder Verwandten aus einer mißlichen Lage zu befreien — das wiederkehrende Motiv der Geschichten — dann verläßt Bertie sich besser auf Jeeves’ Geistesblitze als auf seine eigenen Ideen. Sei es eine ungeliebte Verlobung, die es zu lösen gilt (natürlich ohne daß der betreffende Herr diesen Schritt selbst unternimmt), zerbrochene Bande, die wiederhergestellt werden wollen, oder das Abwerben von Hauspersonal: Jeeves hat immer die passenden Kniffe parat. ‘Mr Bickersteth called to see you this evening, sir, while you were out.’ ‘Oh?’ I said. ‘Twice, sir. He appeared a trifle agitated.’ ‘What, pipped?’ ‘He gave that impression, sir.’ Die Spannung beziehen die Geschichten dabei weniger aus der Handlung, sondern vielmehr aus den Gegensätzen der beiden Hauptakteure, die doch so gut zueinander passen: beide sind sehr britisch, in der Oberschicht zu Hause; doch während Jeeves ruhig, stets korrekt und mit distinguierter Sprache auftritt, ist Wooster begeisterungsfähig, fahrig und schnodderig: er pflegt eine sehr einfallsreiche, saloppe Jugendsprache, die Verwandtschaft und Gäste regelmäßig empört (wenn sie ihn denn verstehen), der man seine gesellschaftliche Stellung aber durchaus anhört. Das versteht der Autor so gut und humorvoll umzusetzen, daß mich schon die Sprache allein begeistert. Ich muß gestehen, daß die Handlung dabei für mich oft im Hintergrund bleibt, obwohl ich die Streifzüge durch die höhere Gesellschaft durchaus nicht uninteressant finde. Carry On, Jeeves, das ich gerade beendet habe, ist für mich — sieht man von der Fernsehserie einmal ab — erst die zweite Begegnung mit Jeeves und Wooster, aber sicher nicht die letzte. Um Nachschub brauche ich mir zum Glück keine Sorgen zu machen: dafür sorgt schon die Eule, die immer wieder mit einem verzückten Gesichtsausdruck und einem neuen Band vor mir steht. ‘Jeeves,’ I said, ‘this is a time for deeds, not words. Pack — and that right speedily.’ ‘I have packed, sir.’ ‘Find out when there is a train for Cambridge.’ ‘There is one in forty minutes, sir.’ ‘Call a taxi.’ ‘A taxi is at the door, sir.’ ‘Good!’ I said. Then lead me to it.’

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks