P. G. Wodehouse Sein und Schwein

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Inhaltsangabe zu „Sein und Schwein“ von P. G. Wodehouse

„Eine Kollektion der Sonderklasse: Da ist Galahad Threepwood, der aristokratische Bonvivant und Anekdotenonkel, der die Verwandtschaft mit der Drohung in Schach hält, er werde seine saftigen Memoiren doch noch in Druck geben. Bruder Clarence, neunter Graf von Emsworth, begeistert sich in Ermangelung höherer intellektueller Gaben vorwiegend für seine preisgekrönte Zuchtsau, zum Befremden der scharfzüngigen Schwestern, Lady Julia Fish und Lady Constance Keeble. Doch dann gerät der gemeinsame Landsitz, Blandings Castle, erst recht in Aufruhr: Eifersuchtsszenen unter jungen Liebenden, ein Privatdetektiv auf Abwegen, Gefahr für das Prachtschwein – und zu allem Übel wird auch noch Galahads skandalschwangeres Manuskript entwendet.“

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    Sein und Schwein
    sycorax

    sycorax

    02. October 2013 um 04:33

    Wenn man in England P.G. Wodehouse erwähnt, sieht man um sich herum Menschen schmunzeln. Seine Geschichten von trotteligen Adeligen, cleveren Butlern, energischen Müttern und Tanten sowie nicht ganz standesgemäßen, aber dafür um so hübscheren Mädchen gehören auf der Insel in die Hausbibliothek und mit der Frage "Mögen Sie lieber Jeeves oder die Blandings Serie?" kann man auch die eingeschlafenste englische Tischrunde zur angeregten Unterhaltung bringen.  In Deutschland dagegen war Wodehouse lange unbekannt, was vor allem daran lag, dass sein lakonisch-eleganter Stil mit der subtilen Ironie gar nicht so einfach zu übersetzen ist. Wodehouse lebt aber von seiner Schreibe. Die bloßen Geschichten sind es nicht. Das sind mehr oder minder turbulente Komödien, die bis zu einem gewissen Grad immer denselben Strickmuster folgen: Youngster aus besseren Kreisen verliebt sich in nicht standesgemäßen Partner, die Verwandtschaft ist dagegen und muss daher entsprechend ausgetrickst werden, damit es zum Happy End kommen kann. Man weiß meist vorher schon, wie es enden wird und auch unterwegs erwarten einen keine großen Überraschungen.  Dafür aber im  Bekannten jede Menge wirklicher Juwelen! Das beginnt mit den Charakteren - in diesem Fall dem trotteligen Lord, der eigentlich nur in Ruhe gelassen werden will, um sich seiner hingebungsvollem Liebe zum preisgekrönten Schwein widmen zu können. Doch dummerweise ist Lord - in einer herrlichen BBC-Verfilmung übrigens vom brillanten Peter O'Toole unglaublich liebenswert dargestellt - mit einer ganzen Reihe von Schwestern geschlagen, die meinen, das Familienoberhaupt müsse sich um Familienangelegenheiten kümmern oder gar repräsentieren. Dafür hat er aber einen Beschützer in Form seines Butlers, der immer wieder versucht, das schlimmste von seinem verträumten Herrn abzuwenden.  Was einen dann erwartet, sind keine schenkelklopfenden Lacher, sondern elegante und fast nonchalante Pirouetten und funkelnde Pointen im dahingeworfenen Nebensatz. Wodehouse größte Stärke ist die schwebende, federnde Leichtigkeit seines Stils, die einen eigentlich erst hinterher merken lässt, dass er mit der Treffsicherheit eines Florettfechters die englische Klassengesellschaft und ererbte Privilegien angreift. Dabei ist er ironisch, ohne je zynisch zu werden. Seine Geschichten machen lächeln und strahlen bei alle Witz Wärme auf, denn selbst da, wo er typisch englische Klischees auf die Schippe nimmt, merkt man, dass er nicht verachtet, sondern von einer anrührenden Humanität und Toleranz getragen wird.  Ich habe den größten Teil der Wodehouse-Geschichten im Original gelesen und er gehört zu denen, die mich zu Krankenhausaufenthalten begleitet und dabei aufgemuntert haben und die ich an grauen Winterabenden aus dem Regal nehmen. Ich freue mich sehr, dass Wodehouse endlich anständig übersetzt und damit auch in Deutschland angenommen wird und kann ihn denen, die Unterhaltung auf Niveau schätzen, nur ans Herz legen.

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  • Rezension zu "Sein und Schwein" von P. G. Wodehouse

    Sein und Schwein
    BertieWooster

    BertieWooster

    09. May 2009 um 21:46

    Nette, nicht sehr anspruchsvolle Geschichte. Spielt wohl in den 20er oder 30er Jahren des 20. Jh. in den vornehmeren Kreisen. Es ist die Fortsetzung von "Ein sommerliches Schloßgewitter". Vielleicht ist es auch eine Persiflage auf den degenerierten Adel, der nie für seine Lebensunterhalt arbeiten musste. Es handelt sich um eine Variante von Wodehouse beliebten Verwicklungsgeschichten über eine Liebe, die erst nach einigem Durcheinander zur Hochzeit führt. Am besten sind einige der Dialoge (wobei man sich in die überzeichneten Personen selbst vorstellen muss).

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