P. J. Parrish Das Gebeinhaus

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Inhaltsangabe zu „Das Gebeinhaus“ von P. J. Parrish

»Der Windigo geht um!« Die junge Polizistin Joe Frye muss in ihrem neuen Job gleich hart ran. In der Kleinstadt Echo Bay im Norden Michigans verschwindet ein Mädchen nach dem anderen. Als im Wald menschliche Knochen zusammen mit geheimnisvollen Zeichnungen gefunden werden, scheint sicher, dass ein von indianischen Mythen besessener Serienmörder sein Unwesen treibt. In der kleinen Gemeinde macht sich Hysterie breit, und nicht nur Joe fühlt sich völlig überfordert …

Mördersuche und Leichenpuzzle / Knochenpuzzle mit Hochspannung.

— Synapse11

Gefiel mir gut, spannend

— rocky75

Fazit: Ein spannender Thriller mit einer sympathischen Protagonistin und einer fesselnden Story.

— Bellexr

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  • Zu wenig Spannung

    Das Gebeinhaus

    kointa

    17. October 2016 um 11:59

    Leider hat mich dieses Buch nicht so fesseln können, wie ich mir von der Inhaltsangabe erhofft hatte. Als erstes finde ich mal das der Titel nicht zum Inhalt passt. Schließlich werden die Knochen in wilder Natur bzw. Brunnen gefunden, aber in keinem Haus. Es geht hauptsächlich um die junge aufstrebende Polizistin Joe. Mir wurden die Passagen in denen erläutert wurde, wie schwer sie es doch bei der Polizei als Frau hat zu viel. ZU viel Melancholie und es schweifte somit immer vom Fall ab. Mir war die Geschichte auch im allgemeinen zu Langatmig. Ich habe es als sehr dahin plätschernd empfunden und es kam kaum Spannung auf. Die kam erst im letzten Drittel des Buches ein wenig. Ich würde es eher als Krimi und nicht als Thriller bezeichnen. Dafür ist mir einfach zu wenig passiert.  

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  • Ein Wendigo geht um

    Das Gebeinhaus

    ChattysBuecherblog

    26. April 2013 um 12:56

    *COVER* Passend zum Titel wurden hier die Gebeine als Titelbild gewählt. Man könnte auch leicht dazu neigen, hinter diesem Thriller etwas historisches zu vermuten. Ist und bleibt aber ein Thriller. *STORY* In einem Wald werden Knochen gefunden. Immer mehr und immer wieder. Alles deutet auf einen Serienkiller hin. Joe Frye, eine Polizistin, hatte in jungen Jahren ein traumatisches Erlebnis, und versucht nun, durch ihren Lebensgefährten dieses aufzuarbeiten. Sie setzt alles dran, um den Serienkiller zur Strecke zu bringen. *FAZIT* Durch den leichten, flüssigen und modernen Schreibstil findet man sofort in die Geschichte. Man wird nahezu von Ereignis zu Ereignis, von Geschehen zu Geschehen geführt, aber ohne zu viel zu verraten. Eine spannende Geschichte, die aber hin und wieder doch leichte Hänger hat.  Da mir Thriller mit einer modernen und toughen Ermittlerin gefallen, kann ich diesem Buch auch 4 von 5 Sternen geben.  

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  • Rezension zu "Das Gebeinhaus" von P. J. Parrish

    Das Gebeinhaus

    Kaisu

    06. March 2011 um 10:44

    "Im Wald mir boten sich zwei Wege dar und ich ging den der weniger betreten war und das veränderte mein Leben." (Robert Lee Frost) * Diese Worte könnten von der Hauptdarstellerin Joette Frye aus dem neusten Werk der Geschwister KELLY NICHOLS und KRIS MONTEE stammen. Die beiden Schwestern arbeiten unter dem Pseudonym P.J.PARRISH und haben in den USA schon eine sieben bändige Krimiserie des Ermittlers Louis Kincaid sehr erfolgreich herausgebracht. „Das Gebeinhaus“ ist ein Ableger der Serie, in der die Freundin Louis´ zu Wort kommt. * 1975 ist das Jahr der Veränderungen für die junge und einzigste Polizistin Joette in der kleinen Provinzstadt Echo Bay. Hier passieren nicht sonderlich viele Dinge. Im Sommer und Winter wird der Ort von Touristen überschwemmt und dazwischen herrscht Ebbe. Bis auf kleine Delikte oder die nächtlichen Kontrollfahrten hat auch das ansässige Polizeirevier nicht viel tun. Alles ändert sich, als an einem lauen Herbsttag blanke Knochen zweier vermisster Mädchen gefunden werden. Die Funde häufen sich, genauso wie seltsame Schnitzereien an den Bäumen in der Nähe der Fundstätten. Plötzlich nähert sich die Hysterie in Form von Presse und besorgten Müttern wie ein Schwarm Bienen dem Ort. Als auch noch die Staatspolizei hinzugezogen wird, geraten die Polizisten immer mehr unter Druck – besonders Joette Frye, die den Fall sehr ernst nimmt und versucht sich in der Männerwelt ein Stück Anerkennung zu erobern. * P.J.PARRISH haben hier ein geschickt gestricktes Werk vollbracht. Im Vordergrund steht die ermittelnde Polizei, die energisch versucht die Knochen zu identifizieren, den Täter zu fassen und somit den Fall erfolgreich abzuschließen. Daneben bekommt die Polizistin Joette eine wichtige Rolle. Sie hat nicht nur Probleme auf dem Revier, sondern auch Privat. Ihr Ehemann kommt mit ihrer Berufswahl nicht wirklich zurecht. Nur die eigene Mutter steht immer zu 100% hinter ihr und unterstützt sie in jeder Situation. Trotzdem liebt sie ihre Arbeit und hat in Form des zugestellten FBI Agenten Rafskys endlich einen zuverlässigen Partner gefunden, von dem sie sich verstanden fühlt. Eine weitere wichtige Rolle spielen die stetig wiederkehrenden Monologe des Täters. Sie spiegeln seine Neigungen und Gedanken wieder und lassen uns als Leser teilweise an seinen Morden teilnehmen. * Stück für Stück kommen sich alle Protagonisten näher. Letztendlich kommt es zu einem spannenden Finale, wo jeder sich die Frage stellen sollte – welchen Weg gehe ich? Und wie wird er mein weiteres Leben beeinflussen? * Das Buch ist in drei Teile gegliedert, die der fließenden Spannung jedoch keinen Abbruch tun. Auf 570 Seiten hat das Geschwisterpaar ein wunderbares Werk geschaffen, was sich lohnt zu lesen. Die Charaktere entwickeln sich immer weiter, wirken sehr real und menschlich. Einzigst der Höhepunkt der Geschichte ist viel zu schnell vorbei oder las er sich nur so mitreißend? Der Griff zu diesem Werk wird auf jeden Fall nicht bestraft! * 10 von 10 Punkten

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  • Rezension zu "Das Gebeinhaus" von P. J. Parrish

    Das Gebeinhaus

    Bellexr

    29. November 2010 um 08:22

    Jemandes Tochter . In dem beschaulichen Städtchen Echo Bay / Michigan ist es mit der Ruhe vorbei, als Jungs beim Spielen Menschenknochen im Wald finden. Eine großangelegte Suche fördert immer mehr Knochen zutage, sodass schon bald von einem Serienmörder ausgegangen werden muss. Während der Suche findet die junge Polizistin Joe Frye an den Bäumen in der Nähe seltsame Baumzeichnungen. Besteht hier ein Zusammenhang? Und wenn ja, welchen Bezug hat der Serienmörder zu indianischen Mythen, denn die Baumzeichnungen sind eindeutig indianischen Ursprungs. . Joe Frye ist erst seit einigen Monaten Polizistin und wird von den Ermittlungen anfangs ziemlich ausgegrenzt. Zumal Detective Mack, der leitende Ermittler, der festen Überzeugung ist, dass es sich bei den Knochenfunden um die sterblichen Überreste von Annabel Chapel handelt, die vor mehreren Jahren spurlos verschwunden ist. Mack kann bis heute nicht verwinden, dass er den Fall damals nicht lösen konnte und setzt jetzt alles daran zu beweisen, Annabel gefunden zu haben. Doch Joe fallen Ungereimtheiten auf und schnell kann sie beweisen, dass es sich um mehr als einen Mord handeln muss. Da jedoch der Thriller Mitte der 1970er Jahre spielt und Polizistinnen damals noch einen schweren Stand hatten, wird sie von ihren Kollegen anfangs nicht ernst genommen. So ermittelt sie erst einmal auf eigene Faust bis Detective Rafsky von der Staatspolizei zu dem Fall hinzugezogen wird. . Rafsky erkennt Joes ermittlerisches Potential und schenkt auch ihren Vermutungen um den Windigo glauben. Dies ist ein Wesen, welches in besonders kalten Wintermonaten von Menschen Besitz ergreift, um sie dazu zu bringen, Menschenfleisch zu essen. Joe ist davon überzeugt, dass der Serienmörder sich für einen Windigo hält, da bisher nur Knochenfragmente gefunden werden konnten und die indianischen Baumzeichnungen ebenfalls darauf hindeuten. . Das Autorenpaar P.J. Parrish, bei dem es sich um die Schwestern Kelly Nichols und Kris Montee handelt, halten sich nicht mit viel Vorgeplänkel auf, sondern steigen gleich mit den ersten Knochenfunden in den Thriller ein. Hierdurch ist Spannung schon mal garantiert, zumal sich anfangs absolut keine Spuren finden lassen, wer diese Morde begangen hat, noch welches Motiv dahinter steckt. . Immer wieder lässt das Autorenduo auch den Mörder zu Wort kommen, allerdings weiß man bis zur Mitte des Thrillers nicht, um wen es sich hierbei handelt. Als seine Identität für den Leser bekannt wird, entwickelt sich der Thriller zu einem rasanten Katz-und-Maus-Spiel zwischen Täter und Polizei, wobei der Serienmörder den Ermittlern immer einen Schritt voraus ist. Nach und nach erfährt man auch die Beweggründe sowie die Art, wie der Mörder seine Opfer tötet bis der Thriller dann mit einem äußerst spannenden Ende in den winterlichen Wäldern rund um Echo Bay schlüssig aufgelöst wird. . Fazit: Ein spannender Thriller mit einer sympathischen Protagonistin und einer fesselnden Story.

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  • Rezension zu "Das Gebeinhaus" von P. J. Parrish

    Das Gebeinhaus

    smutcop

    23. November 2010 um 08:16

    Gut, ich würde drei und einen halben vergeben. Zu einer Zeit, als in den USA weibliche Polizeibeamte eher die Ausnahme sind, kommt die junge, intelligente Joe in die Provinz von Montana um ihren Dienst anzutreten. Vorurteile machen Ihr das Leben schwer. Plötzlich bringt der Fund von menschlichen Knochen, in der Nähe alter Indianerzeichen, die heile Welt ins wanken. Joe, von der Ermittlungen ausgeschlossen, verfolgt auf eigene Faust ein Spur und findet in dem Staatspolizisten Rafsky einen Mentor. Doch Ihre Nachforschungen kosten Kollegen das Leben und bringt Sie an die Schwelle des Todes. Der aufgescheuchte Killer, auf dessen Konto etliche Morde gehen, wie immer neue Knochenfunde belegen, dreht den Spieß um und jagt in der eisigen Winterlandschaft Montanas die junge Ermittlerin.

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  • Rezension zu "Das Gebeinhaus" von P. J. Parrish

    Das Gebeinhaus

    Nostalgia

    22. June 2010 um 20:32

    Hinter P.J. Parrish verbergen sich 2 Schwestern - Kelly Nichols und Kris Montee. Und diese beiden haben in Amerika mit einer Ermittlerreihe großen Erfolg. "Das Gebeinhaus" ist die erste deutsche Übersetzung. Hier erzählt Joe Frye im Rückblick an ihre Anfangszeit im Polizeidienst. 1975, eine Zeit in der Frauen bei der Polizei noch Paradiesvögel waren und obendrein in einem Provinznest in Michigan wo Autounfälle und Nachbarschaftstreitigkeiten das höchste der Gefühle sind. Als in den Wäldern Michigans verstreute Knochen und Indianersymbole an einigen Bäumen gefunden werden nimmt Joe die richtige Fährte auf, doch sie hat es schwer sich als Frau gegen ihre männlichen Kollegen durchzusetzen. Beim Einsatz des Bundespolizisten Rafsky wird sie von ihm allerdings gleichwertig einbezogen und zwischen den beiden entwickelt sich fast eine Amourösität. Auf der Suche nach Verbindungen zwischen verschwundenen Mädchen kommt es im Eifer zu einer fatalen Verwechslung. Ist hier wirklich der Windigo am Werk? Ein Kannibale der in Hungerwintern sich von menschlichem Fleische nährt?? Mir hat dieser atmosphärisch dichte Thriller unheimlich gut gefallen, denn hier fließt nicht permanent das Blut sondern es wird viel Wert auf die Ermittlungsarbeit gelegt. Lange Spannungsbögen lassen keine Langeweile aufkommen und man erfährt ein bisschen was über die indianische Mythologie des Windigo. Die Charaktere sind glasklar definiert und Joe sammelt richtig Sympathiepunkte. Dieses Buch hallt auch noch lange in einem nach, denn man wird mit dem Thema Schuld und Selbstjustiz konfrontiert. Obendrein ist das ganze schön flüssig zu lesen. Ein bisschen Punktabzug gibts von mir da der Schluss ein wenig zu konstruiert wirkt und mir der so angekündigte Windigo unterm Strich doch zu kurz kam.

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  • Rezension zu "Das Gebeinhaus" von P. J. Parrish

    Das Gebeinhaus

    libri

    30. November 2009 um 08:45

    Wirklich toller Krimi. Obwohl schon zur Hälfte des Buches klar ist, wer der Mörder ist, bleibt die Spannung bestehen. Unglücklich mal wieder die Übersetzung des Titels. Der Originaltitel "A thousand bones" erklärt sich zwar auch erst gegen Ende des Buches, aber zumindest hat der englische Titel mit dem Inhalt zu tun. Der deutsche Titel hingegen überhaupt nicht. Alles in allem: Eine runde Geschichte mit klarer, angenehm flüssig zu lesender Sprache, die eine dichte Atmospäre aufzubauen versteht.

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  • Rezension zu "Das Gebeinhaus" von P. J. Parrish

    Das Gebeinhaus

    Dolly

    28. October 2009 um 20:30

    Ausgezeichnet. Das erste Wort, dass mir zu diesem Buch eingefallen ist. Obwohl man schon in der Hälfte weiß wer der Mörder ist, bleibt es weiterhin spannend und unerwartet. Die Geschichte ist nicht so oberflächlich, sondern gut nachvollziehbar. Außerdem gut und flüssig geschrieben. Mein Tipp: Unbedingt lesen!

  • Rezension zu "Das Gebeinhaus" von P. J. Parrish

    Das Gebeinhaus

    goldenefliege

    19. October 2009 um 23:07

    Die Autoren Hinter dem Autorennamen P.J.Parrish verbergen sich die Schwestern Kelly Nichols und Kris Montee, die schon als Kinder Geschichten schreiben und in Detroit, Michigan geboren sind. In dieser Gegend mit den Städten, Wäldern und Seen ihrer Kindheit spielt auch ihre Geschichte. Das Schreiben als Beruf versuchten sie erst, nachdem sie als Lehrerin bzw. Journalistin gearbeitet hatten. Und haben damit auch Erfolg. Inzwischen sind ihre Romane, die für den Edgar, den Shamus und den Anthony Award nominiert wurden, regelmäßig auf den Bestsellerlisten vertreten. Preis: 8,95€ www.knaur.de 571 Seiten Zusammenfassung Die Binnenerzählung bringt dem Leser rasch eine Gänsehaut: In der Umgebung der Kleinstadt Echo Bay im Norden Michigans, in der Polizistin Joe Frye mit ihrem Dienst begonnen hat, verschwindet ein Mädchen nach dem anderen. Als im Wald menschliche Knochen zusammen mit geheimnisvollen indianischen Schnitzereien gefunden werden, scheint sicher, dass ein vom indianischen Mythos des Windigo besessener und psychopathischer Serienmörder sein Unwesen treibt. Die Polizei, sonst ein eher ruhiges Tagwerk gewöhnt, scheint völlig überfordert. Aber Fryes Hartnäckigkeit und persönlicher Einsatz führen letztendlich zur Aufklärung des grausigen Falles. Dieses Engagement verdeutlicht sich auch in der kurzen Rahmenerzählung, die 13 Jahre später spielt. Persönliche Meinung Zwei Schwestern verbergen sich also hinter dem Autorennamen - allein das finde ich schon spannend (Wie schreibt man zu zweit ein gutes Buch?). Ich kannte auch keins ihrer bisherigen, so erfolgreichen Bücher. Die Protagonistin Joe Frye, die in anderen Krimis der Schwestern schon eine Nebenrolle spielte, war mir deshalb noch nie begegnet. Also konnte ich ganz unvoreingenommen an die Lektüre herangehen. Sie stellte sich als extrem spannend heraus. Was mir das Buch wirklich sympathisch macht, ist die Mischung aus persönlicher Geschichte der Hauptakteurin Joe Frye, die es als weibliche Polizistin nicht leicht hat und den Einzelheiten des berichteten Falles. Diese Struktur mag ich auch bei Serien wie “Crossing Jordan” oder “Bones”. Durch die hohe Identifikation mit der Protagonistin wird man als Leserin oder Leser sehr rasch dicht in das Geschehen hinein gezogen - das macht den Reiz des Buches aus und bringt meiner Meinung nach ein hohes Maß an Lesefreude mit sich. Joe ist neu in Echo Bay – auch das macht es dem Leser leicht, sich in Joe Frye hineinzuversetzen. Man arbeitet während des Lesens sozusagen selbst an der Aufklärung des grauenvollen Falles mit. In Kapitel 29 gibt es dann eine äußerst überraschende Wendung. So etwas liebe ich ja… Es macht das Lesen tatsächlich zu einem Genuss, wenn ich überrascht werde und meine bisherigen Theorien (schließlich handelt es sich ja um einen Krimi!) in Frage gestellt werden. Jetzt bin ich auch wieder elektrisiert und gespannt auf die nächsten Seiten. Seite 397 - abrupter und ziemlich unerwarteter Halt! Wow - wie spannend ist das denn? Der Impuls, das Buch erstmal beiseite zu legen und einen Schluck Kaffee zu nehmen, kam aus den tiefsten Tiefen des Bauchraumes! Das einzige, was jetzt hilft, die Lektüre wieder aufzunehmen ist die Tatsache, dass das Buch noch 170 Seiten hat! Wäre das hier ein Film, wär’ ich schon hinter dem Sessel verschwunden!!! ;-) Aber - obwohl ich schon eine Menge Krimis gesehen habe… dieses Ende habe ich nicht erwartet. Da passiert psychologisch so einiges, was ich nicht vorausgesehen hatte! Also ein Buch, das zum Ende hin immer dichter und besser wird. Und bei dem es mir am Schluss, so richtig leid tut, die Protagonistin zu verlassen. Aber ich las inzwischen in einer Information des knaur-Verlages, dass Fortsetzungen der Fälle von Joe Frye geplant sind! Nach diesen unerwarteten und wirklich aufregenden Wendungen plätschert der Schluss (also die Rückkehr in die Rahmenhandlung) etwas locker daher. Ist okay, hätte aber auch ganz anders sein können. Im Ganzen ist “Das Gebeinhaus” sehr empfehlenswert für Krimifans mit etwas stärkeren Nerven; das Buch bietet viele tiefere Einblicke in die Psyche der Personen, hält sich dort aber nicht so lange auf, dass es nicht mehr unterhaltsam wäre. Es wirft durchaus auch ethische Fragen auf. Eine 2+, würde ich sagen!

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