Memento

von P. J. Tracy 
3,8 Sterne bei214 Bewertungen
Memento
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phantastische_fluchtens avatar

eine außergwöhnliche Reihe mit einem außergewöhnlichen Team

Isy2611s avatar

Solider Krimi!

Alle 214 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Memento"

Manchmal erlöst nur der Tod.
Es muss ja nicht der eigene sein.
Schneemannwettbewerb in Minneapolis. Auch die beiden Detectives Leo Magozzi und Gino Rolseth bauen fleißig mit, als plötzlich ein Kind wie am Spieß zu schreien beginnt. Die Mittagssonne hat einen Schneemann zum Schmelzen gebracht und sein makabres Innen-leben enthüllt - einen toten Polizisten. Als einen Tag später eine zweite Leiche in einem Schneemann in Dundas County entdeckt wird, machen sich die Detectives Leo Magozzi und Gino Rolseth inmitten eines Blizzards auf den Weg nach Norden. Dort, am gefühlten Ende der Welt, entdecken sie mehr, als ihnen lieb ist.
'Knallhart und gut - eine Reihe von Thrillern, die zum Besten gehört, was das Genre gegenwärtig zu bieten hat.' (Focus)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499255489
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.09.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 16.04.2007 bei HörbucHHamburg erschienen.

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    Isy2611s avatar
    Isy2611vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Solider Krimi!
    Morde im Winterwunderland

    Schnee. Viel Schnee. Ein Schneemann-Wettbewerb. 
    Und mittendrin das Minneapolis Police Department.
    Eigentlich ist der Wettbewerb eine vom MPD organisierte Veranstaltung. Und dennoch müssen die Polizisten ihrer Dienstpflicht nachkommen. Es wir eine Leiche in einem der Schneemänner gefunden. Jemand hat doch tatsächlich um einen Toten einen Schneemann errichtet. Den Beamten bleibt nichts weiter übrig, als nun alle übrigen Schneemänner zu zerstören, um sicherzustellen, dass es bei einer Leiche bleibt. Spoiler: es bleibt nicht bei einer Leiche und es gibt viele weinende Kinder.

    Den Plot fand ich sehr erfrischend. Ich kann mich nicht erinnern schon einmal etwas ähnliches gelesen zu haben. Die Aufklärung der Morde zieht sich über das ganze Buch hin, es gibt immer wieder überraschende Wendungen. Leider werden für die Kürze des Buches m. M. n. zu viele verschiedene Personen eingeführt. Das zusammen mit einigen Längen nimmt dem Buch etwas von seiner Spannung. Das Ende hat es jedoch für mich wieder raus gerissen.

    Ein solider winterlicher Krimi.

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    LiberteToujourss avatar
    LiberteToujoursvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch ist deutlich besser, als der Klappentext vermuten lässt!
    Da war ich wohl etwas voreilig!

    Ein Schneemannwettbewerb für Kinder als Tatort. Undenkbar eigentlich. Und doch entpuppt sich eine der Schneeskulpturen bei näherem Hinsehen als Leiche. Die befindet sich nämlich fest verpackt unter der ersten Schneeschicht. Und sie soll nicht die letzter dieser Art sein, der tiefgekühlte Polizist ist vielmehr der Auftakt für eine ganze Reihe von Schneemann - Morden.


    In diesem Fall muss ich zugeben, voreilig gewesen zu sein. Als ich den Klappentext gelesen habe dachte ich, hier mal wieder einen mittelmäßigen Thriller vor mir zu haben. Mit durchaus ungewöhnlicher, fast schon lächerlich überzogen wirkender Mordmethode, zugegebenermaßen, aber dennoch Mittelmaß.

    Die ersten 100 Seiten waren auch genau das, was ich erwartet hatte. Ein paar Rätsel, ein Ermittlerduo mit Ecken und Kanten, das aber eigentlich ganz sympathisch wirkt, nicht übermäßig viel Spannung. Kurz vor der Mitte hat sich das Blatt aber gewendet. Denn der scheinbare Serienkiller ist.. viel mehr. Ich würde an dieser Stelle gerne spoilern, lasse es aber sein, denn dieser Moment der Erkenntnis ist das beste am kompletten Buch.

    Das Büchlein ist recht dünn - lässt sich also durchaus an einem Tag bequem lesen und in der Handtasche mit herum tragen. Praktisch, unterhaltsam, spannend. Ein typisch amerikanischer Krimi eben, wie man ihn sonst aus dem Abendprogramm kennt. Mir hats gefallen!

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    Seehase1977s avatar
    Seehase1977vor 5 Jahren
    Unterhaltsam oberflächlich

    Klappentext:
    Schneemannwettbewerb in Minneapolis. Auch die beiden Detectives Leo Magozzi und Gino Rolseth bauen fleißig mit, als plötzlich ein Kind wie am Spieß zu schreien beginnt. Die Mittagssonne hat einen Schneemann zum Schmelzen gebracht und sein makabres Innen-leben enthüllt – einen toten Polizisten. Als einen Tag später eine zweite Leiche in einem Schneemann in Dundas County entdeckt wird, machen sich die Detectives
    Leo Magozzi und Gino Rolseth inmitten eines Blizzards auf den Weg nach Norden. Dort, am gefühlten Ende der Welt, entdecken sie mehr, als ihnen lieb ist …

    Als über Minneapolis der langersehnte Winter hereinbricht werden bei einem Schneemannwettbewerb in einem Park als Schneemann getarnte Leichen zweier Polizisten gefunden. Als in in einem abgelegenen Farmgebiet ebenfalls eine in einem Schneemann versteckte Leiche gefunden wird, gehen die Ermittler von einem Serientäter aus. Erste Ermittlungen führen zu einem entlassenen Straftäter der ebenso unauffindbar ist wie sein Bewährungshelfer und die geheime Akte mit der Adresse der untergetauchten Exfrau.  Das Ermittlerteam Magozzi und Rolseth sowie der unerfahrende Sheriff Iris Rikker aus Dundas County stoßen bald auf Spuren, die zu dem etwas seltsamen Frauenhaus Bitteroot führen. Finden die Beamten dort die nötigen Informationen zur Aufklärung der Morde?

    Unterhaltsam und angenehm oberflächlich liest sich auch dieser 'typisch amerikanische' Serien-Krimi um die beiden Detectives Leo Magozzi und Gino Rolseth. Den Leser erwartet kein Psycho-Schocker, hier handelt es sich um leicht verdauliche und seichte Krimikost, jedoch recht unterhaltsam und kurzweilig. Die leider etwas zu kurz gekommende Spannung und das doch allzu leicht hervorzusehende Ende ist mir leider nur drei Sterne wert.

    Kommentare: 1
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    Asmoss avatar
    Asmosvor 6 Jahren
    Rezension zu "Memento" von P. J. Tracy

    Wenig Monkeewrench-Beteilung bedeutet für mich immer wenig Grace. Deshalb gefällt mir Memento aus der Reihe rund um Rolseth und Magozzi besonders gut. Zwar wird in diesem Falle nur eine starke Frau durch eine andere ersetzt, aber im Grunde genommen ist mir jede recht, die Grace ersetzt. Nicht, dass ich sie besonders unsympathisch finden würde, aber meistens finde ich es anstrengend in jedem Buch das selbe Trauma beschrieben zu sehen, zumal sich der Grund dafür ja bereits im ersten Band der Reihe von der Bildfläche verabschiedet hat. Deshalb war ich positiv überrascht, dass man dieses Mal mit so gut wie keinem Bisschen Grace ausgekommen ist und es hat in meinen Augen der Geschichte nicht im Geringsten geschadet. Sicher, die Computerfreaks sind das besondere Etwas, das das Ermittlerteam der Reihe von denen anderer Reihen abhebt, aber zur Abwechslung war es einmal ganz schön darauf zu verzichten die eigentliche Ermittlungsarbeit deshalb in den Hintergrund zu stellen. Zumal so weitaus mehr Witz in die Sache kam [es kann durchaus amüsant werden, wenn zwei gestandene Männer auf einer vereisten und zugeschneiten Straße unterwegs sind]. Trotzdem bleiben die Leute von Monkeewrench weiterhin Teil der Geschichte und ich hätte es auch seltsam gefunden, wären sie vollständig aus dem Buch verschwunden, auch wenns nur für einen Band der Reihe wäre.

    Aber man braucht sich ja keine Sorgen zu machen: auch ohne Grace zieht sich das Thema rund um misshandelte und traumatisierte Frauen wie ein dicker fetter Wollfaden durch die gesamte Reihe. In ‚Memento’ ist es aber nicht ganz so subtil verarbeitet wie normalerweise [sprich man sieht nicht ständig, wie Grace prüft, dass ihre Waffen auch alle dort sind, wo sie hingehören].

    Ich habe allerdings bis zum bitteren Ende keinen tieferen Sinn darin gefunden, dass die Leichen in Schneemänner gesteckt wurden. Recht viel Aufwand für… nichts eigentlich. Zumal dieses zur Schau stellen meiner Meinung nach nicht wirklich zum Motiv der Tat passt. Sicher, es wirkt besonders spektakulär und verbindet anschließend die einzelnen Handlungsstränge und meinetwegen ist es eine Form von bizarrem Erkennungsmerkmal, aber wie gesagt: es passt nicht zum Bewegungsgrund des Mörders. Der Aufwand, der dabei betrieben wird, steht in keinem Verhältnis zum Ergebnis.

    Fazit:
    Für mich bisher eines der besten Bücher der Reihe. Wenig Grace, dafür deutlich mehr Humor und eine nicht ganz so gedrückte Stimmung, die einen wohl dauerhaft daran erinnern soll, was in Band eins passiert ist.

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    MaryLouises avatar
    MaryLouisevor 6 Jahren
    Rezension zu "Memento" von P. J. Tracy

    >>>
    Nichts ist trostloser als der lange Winter in Minneapolis. Was liegt daher näher, als die Bewohner der Stadt zu einem großen Volksfest in den Stadtpark zu laden und einen Schneemann-Wettbewerb abzuhalten? Der Park ist erfüllt vom Gelächter der Kinder, die sich in der klirrenden Kälte einen Wettkampf um den kreativsten Schneemann liefern. Doch die heitere Stimmung schlägt abrupt um, als ein Junge entdeckt, was es mit dem so gut aussehenden Elvis-Schneemann auf sich hat: Er birgt die Leiche eines Polizisten in sich.
    <<<

    Also vom Inhalt habe ich mir eindeutig mehr versprochen. Das könnte aber auch mit dem Schreibstil zusammenhängen. Ich meine, die Idee, Leichen in Schneemänner zu stecken, ist ja schonmal nicht schlecht. Und dann noch im späteren Verlauf geschändete und misshandelte Frauen ins Spiel zu bringen kann ein guter Aufhänger sein, um gut weiterzumachen. Aber ich finde es schrecklich, wenn ich ein Buch lese und mir keine Person - nicht eine einzige - bildlich vorstellen kann. Die Ausschmückung der Umgebung und der Personen hat unter der Idee des buches ansich gelitten.
    Vielleicht liegt es auch daran, dass es sich bei P.J. Tracy um eine Mutter-Tochter-Kombo hält. Da können schon einmal unterschiedliche Vorstellungen der Personen vorkommen, aber beschreiben muss man sie doch trotzdem!
    Das ganze Buch über bin ich mit den Ermittlern Rolseth (ich bin mir gar nicht sicher, ob er auch so heißt) und Magozzi nicht warm geworden, weil ich mich beim lesen nie erinnern konnte, wer nun wer war.
    Man hätte das gesamte Buch um mindestens 100 Seiten ausdehnen können und es hätte nicht geschadet!..
    Also ich bin ziemlich enttäuscht, was auch meine Bewertung zeigt.
    (Außerdem, weiß ich immer noch nicht, was der Titel des Buches mit dem Inhalt zu tun hat.. vielleicht kann mich jemand aufklären, der das Buch gelesen hat und es besser versteht, als ich?)

    Vielleicht werde ich mir P.J. Tracy Bücher nocheinmal zu Gemüte führen, aber dieses buch hat es mir so ziemlich 'versaut'.

    Von mir: keine Empfehlung!... Schade eigentlich..

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    simonfuns avatar
    simonfunvor 7 Jahren
    Rezension zu "Memento" von P. J. Tracy

    Am Ende des Romans fiel mir auf, wie wichtig der Anfang war. Diese verspätete Intelligenz ist allerdings nicht schlimm, weil die Autorinnen mit deren Schreibstil und Dramatik nicht genügend darauf hingeschrieben haben. Der Schreibstil insgesamt ist allerdings wieder sehr gut und der Kopffilm reisst nur dann ab, wenn die vielen Protagonisten um einen erhöht werden. Es schwirren also viele Namen und verwirren den einen - meinen. Wie in den anderen Büchern wird der Killer praktisch nicht beschrieben und die Guten dürfen in ihn gelungener Detektivarbeit ertasten. Wenn's denn nur einer wäre... Interessant ist auch das Tabuthema, das hier angesprochen wird. Ob die Autorinnen übertreiben sei dahingestellt, aber die Intensität ist auffällig. Wie auch immer - erfrischend anders, daher lesenswert und deshalb etwas länger rezensiert!

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    jimmygirl26s avatar
    jimmygirl26vor 7 Jahren
    Rezension zu "Memento" von P. J. Tracy

    Ein sehr tolles und spannendes Buch wie alle eigentlich von P.J. Tracy, man kann miträtseln wer der Täter ist. Die Geschichte hat mir auch wahnsinnig gut gefallen.

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    Lilasans avatar
    Lilasanvor 7 Jahren
    Rezension zu "Memento" von P. J. Tracy

    Dieses Buch war so gut das ich mir gleich noch weitere Bücher von P.J. Tracy gekauft habe und ich wurde nicht enttäuscht.
    .
    Sehr zu empfehlen!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Memento" von P. J. Tracy

    Schreibstil ist top, nicht langatmig. Gute, dichte Story, die leider ein schwammiges Ende findet. Kommt an "Mortifer" nicht ganz ran...

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    Puttischatzs avatar
    Puttischatzvor 7 Jahren
    Rezension zu "Memento" von P. J. Tracy

    ACHTUNG SPOILER!

    An einem schönen Wintertag veranstaltet man im tief verschneiten Minnesota einen Wettbewerb um den schönsten Schneemann. Doch die Veranstaltung, bei der auch die beiden Detectives Magozzi und Rolseth anwesend sind, wird jäh unterbrochen: In zweien der Schneemänner stecken die Leichen ihrer Kollegen. Noch bevor die Ermittlungen richtig heiß gelaufen sind, taucht eine dritte Leiche in einem entfernten Örtchen auf. Magozzi, Rolseth und auch das Monkeewrench Team müssen all ihre Kräfte und Tricks aufbieten, um den Mörder zu finden.

    Spoiler!
    Ein spannender Thriller, der dem Team aus Mutter und Tochter gelungen ist. Die Charaktere sind glaubwürdig und sympathisch, wenn mir auch nicht ganz klar ist, warum das Buch als "zweiter Teil der Monkeewrench-Serie" beworben wird. Eben diese kommen nämlich so gut wie gar nicht vor. Vom Inhalt her hätte das Buch auf jeden Fall vier solide Sterne verdient. Leider lässt es etwa im zweiten Teil deutlich nach. Auffällig häufen sich die Zufälle, die mal den Ermittlern, mal dem Mörder in die Hände spielen. Außerdem gefällt mir persönlich das propagierte Gutmenschentum nicht besonders. Gut und Böse verschmelzen sich und lassen auch die Polizisten nicht kalt, die sich allerdings weigern, sich konsequent für eine Seite zu entscheiden. Mag sein, dass dieses Verhalten der Realität entspricht, in diesem Roman führt die starke moralische Verstrickung der Charaktere jedoch dazu, dass kein Mörder ermittelt werden kann. Punkt. Aus. Is eben so. Die haben es ja eh alle schwer gehabt (und dann verständlicherweise Leute umgebracht). Konnte man nicht mehr drüber rausfinden, Wunder der Technik und des Hackens waren nur für den ersten Teil des Romans vorgesehen, am Ende steht der Leser vor der ausgesprochen unbefriedigenden Auflösung. Mag sein, dass dies dem realistischen Polizeialltag entspricht, bei dem eben lange nicht jeder Fall geklärt werden kann. In einem Roman erweist es sich letztendlich als Fehlschlag, den Leser lange und spannend auf verschiedene Figuren zu konzentrieren und dann doch keinen davon als Mörder zu benennen, zumal diese Form des Endes an dieser Stelle auch nicht besonders ersichtlich ist, denn man hätte es in dieser Form auch an jeder anderen Stelle im Roman ansetzen können.
    Schade drum!

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