P. J. Tracy Sieh mir beim Sterben zu

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Inhaltsangabe zu „Sieh mir beim Sterben zu“ von P. J. Tracy

Im Internet findet man alles. Sogar den Tod. Eine Braut wird ertränkt. Vor der Kamera. Zunächst halten alle den kurzen Film für eine Inszenierung. Doch dann werden Leo Magozzi und Gino Rolseth von der Minnesota Police zu einem Tatort gerufen. Ein Mann ist ertrunken. Er trägt ein Brautkleid. Leo und Gino sind ratlos. Das FBI auch. Sie holen die Monkeewrench-Crew ins Boot. Was Grace Mac Bride und ihre Freunde im Netz entdecken, ist schlimmer als alles, was sie bisher gesehen haben. Denn der Kurzfilm ist nur einer von vielen.

ich lese wenig Krimis aber diese Reihe hat mich gepackt. Sollte man in Reihenfolge lesen

— phantastische_fluchten
phantastische_fluchten

Die Story ist spannend, die Charaktere herrlich menschlich, aber der Schreibstil ist einfach grandios!

— EFST79
EFST79

Gutes Buch, das man ruhig lesen kann :-)

— Alondria
Alondria

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  • Zu Morden inspiriert werden durch das Internet

    Sieh mir beim Sterben zu
    Isabell47

    Isabell47

    02. June 2015 um 10:53

    In "Sieh mir beim Sterben zu" geht es um einen neuen Fall für das Monkeewrench-Team, in dem Morde gefilmt werden und ins Internet gestellt werden. Gemeinsam mit dem FBI-Agenten John Smith, dessen letzter Fall es sein soll, begeben Sie sich auf die Suche nach dem Mörder oder sind es mehrere? Und welche Motivation steckt hinter den Morden. Wer die vorherigen Romane aus der Reihe nicht kennt, dürfte etwas Schwierigkeiten mit den Protagonisten warm zu werden bzw. gewisse Scherze zu verstehen. Mir hat das Buch gut gefallen, obwohl ich Spiel unter Freunden noch wesentlich stärker fand, und ich würde gerne wissen, wie es mit dem Leben der Mitglieder des Monkeewrench-Team und John Smith, der mir sehr sympathisch war, weitergeht.

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  • Rezension zu "Sieh mir beim Sterben zu" von P. J. Tracy

    Sieh mir beim Sterben zu
    silver111

    silver111

    16. September 2011 um 12:14

    Ein Mord geschieht, der als Unfall durchgeht. Eine zweite Leiche wird im Mississippi gefunden, wieder wird von einem Unfall ausgegangen. Bis im Internet Videos der beiden Morde auftauchen. Doch damit ist es nicht getan, weitere Snuff Videos tauchen auf. Das FBI kommt mit den Ermittlungen nicht voran und beschließt, ungewöhnliche Maßnahmen zu ergreifen und bekannte Hacker mit in den Fall zu involvieren, unter anderem auch das Team von Monkeewrench. Die Leseprobe hatte mir sehr gut gefallen und mich sehr neugierig gemacht und ich wurde vom Buch auch nicht enttäuscht. Die Idee einer Mordserie, wo die einzelnen Taten vorab in einschlägigen Internetforen bekannt gegeben werden ist wirklich neu und spannend. Die Akteure von Monkeewrench werden einem im Laufe der Lektüre sehr sympathisch, das Buch wird durch witzige Dialoge aufgelockert und liest sich sehr leichtgängig. Auch an Spannung fehlt es nicht. Doch das Ende bzw. die Auflösung des Falls kommt irgendwie viel zu schnell und ist viel zu einfach und plötzlich ist der gesamte Fall aufgeklärt. Fertig! Für meinen Geschmack etwas zu einfach gelöst. Auch wird nicht erklärt, weswegen der vermeintliche und schon festgenommene Täter, der für zwei mißglückte Mordversuche verantwortlich sein soll, nun doch nicht der Täter war. Da ich die anderen Teile um Monkeewrench nicht gelesen habe, war es anfangs nicht ganz leicht, sich mit den Personen vertraut zu machen. Wahrscheinlich wäre es besser, die Serie von Anfang an zu lesen. Alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten, wenn auch leichte Schwächen zu bemängeln sind. Eine kurzweilige Lektüre, grade richtig für ein langes verregnetes Wochenende.

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  • Rezension zu "Sieh mir beim Sterben zu" von P. J. Tracy

    Sieh mir beim Sterben zu
    catangeleyez

    catangeleyez

    13. July 2011 um 07:42

    Sieh mir beim Sterben zu ist ein neuer Thriller um die Monkeewrench Crew. * Mehrere Morde, die sich in verschiedenen Staaten der USA ereignen , finden sich als Videos im Internet wieder. Das FBI beschließt, sich mit Hilfe von bekannten Hackern und der Monkeewrench Crew auf die Jagd nach dem oder den Mördern zu machen. Zeitgleich ermitteln Rolseth und Magozzi im Fall einer ertrunkenen Braut, die sich als Transvestit herausstellt und nach einigen Ermittlungen finden sich auch der Mord im Internet wieder, so dass ein Zusammenhang zwischen den vom FBI gefundenen Videos und dem Mordfall zu bestehen scheint. Die Monkeewrench Crew entwickelt ein Suchprogramm, mit dem sie weitere Fälle finden und Gemeinsamkeiten finden, die allen Morden zugrunde liegen. So versuchen sie, einen weiteren Mord und die Veröffentlichung im Internet zu verhindern. Doch wie es scheint, ist ihnen der Mörder immer einen Schritt voraus. Dann scheint sich ein Durchbruch abzuzeichenen, denn das Programm und der trinkende, pensionierte Richter Jim geben entscheidende Hinweise darauf, dass ein neues Verbrechen geplant ist und wo, so dass das Leben zweier Frauen gerettet werden kann. John Smith, der alternde FBI Agent und die Monkeewrench Crew feiern den Erfolg, doch dann erhalten Magozzi und Rolseth einen Anruf von Richter Jim und dieser versetzt alle Beteiligten erneut in Angst und Schrecken, denn die Mordserie scheint nicht zu Ende zu sein. * Wieder ein solider Thriller des Paares Tracy, jedoch muss ich sagen, dass dieser Thriller leichte Schwächen aufweist. Die Spannung ist gelegentlich doch abhanden gekommen, einige Dinge sind leicht vorhersehbar. Auch tritt hier nicht die Monkeewrench Crew zu sehr in den Vordergrund, es laufen sozusagen zwei Ermittlungen parallel und der Kontakt zwischen den Mordermittlern Rolseth und Magozzi zur Crew ist doch recht gering. Positiv ist die Gestaltung des Protagonisten John Smith, der zuerst als trocken und nüchtern beschrieben wird, kurz vor der Penionierung und der auf sein Leben zurückschaut und feststellt, dass er nichts hat, was seinen Ruhestand angenehm machen würde. Einige der Dialoge und Beschreibungen im Buch sind sehr amüsant und zaubern trotz des Themas ein Lächeln aufs Gesicht. Insgesamt hätte ich mir jedoch, unter Berücksichtigung des Themas "Snuffvideos" und der Nutzung des Internets mehr Beschäftigung mit dem Thema gewünscht. Interessant ist auch die Wendung, die sich zwischen Grace und Magozzi ergibt. Das Cover ist schon passend gewählt, jedoch wegen der ein oder anderen Unstimmigkeit im Buch, leichter Hänger und teilweise oberflächlicher Betrachtungsweisen gibt es hier nur 4 Sterne

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  • Rezension zu "Sieh mir beim Sterben zu" von P. J. Tracy

    Sieh mir beim Sterben zu
    walli007

    walli007

    18. June 2011 um 09:32

    Eine "reizende" Wasserleiche So, und nun tauchen Filme im Internet auf von echten Morden, die nahezu in Echtzeit ins Netz gestellt werden. Nachdem das FBI Hinweise von diesen Taten hat, holt es die Monkeewrench-Crew ins Boot. Als einer der Morde fast vor der Haustür der Monkeewrenches geschieht, sind natürlich auch Magozzi und Rolseth mit im Team. Ausnahmsweise funktioniert sogar die Zusammenarbeit mit dem FBI. Denn die Morde und gerade das perfide Drumherum sind so abscheulich, dass alle Animositäten vergessen sind. Zwar habe ich nicht alle Bücher um die Monkeewrench-Crew gelesen, aber doch einige. Ich habe mich daher gefreut, einige alte Bekannte wieder zu treffen. Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht. Das Autoren-Team lieferte einen spannenden Thriller, in dem die Ermittler aller Klassen gezwungen sind, über ihren Tellerrand hinauszublicken. Gerade das hat mir ausgesprochen gut gefallen. Auch die persönliche Entwicklung der Protagonisten hat mich wieder sehr für sie eingenommen. Bei dem Fall an sich hatte ich ein paar Probleme. Zwar war der Ausgangspunkt für mich sehr gut nachvollziehbar. Ein zerstörtes Leben, das nach Rache sinnt und dabei ein Verbrechen produziert, das für es selbst nicht mehr zu erfassen ist und das damit das Verbrechen zerstören muss. Aber das dieser Plan in gewisser Weise klappt, erschien mir dann genauso schwer zu fassen wie dem Planer. So viel Boshaftigkeit, sinnlose Gewalttätigkeit, das war mir als Leser doch irgendwie zu viel. Dennoch war der Fall sehr spannend und wies gerade das richtige Maß an Verwicklungen auf, um mich gänzlich zu fesseln. Und mit einigem Geschick und einigen Äußerungen haben die Autorinnen es auch gleich geschafft, in mir die Neugier auf einen weiteren Band zu wecken

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  • Rezension zu "Sieh mir beim Sterben zu" von P. J. Tracy

    Sieh mir beim Sterben zu
    Toschi3

    Toschi3

    22. May 2011 um 11:05

    Ein Mord geschieht, und kurz darauf findet man im Internet ein Video davon. Bei der Suche stellt das FBI fest, dass es nicht der einzige war. Und das weitere folgen könnten. Das und die Tatsache, dass einer der Morde in Minneapolis stattfand, ruft das Team der dortigen Polizei auf den Plan. Bei der Suche in der virtuellen Welt kann der Polizei nur noch das Team von Monkeewrench, einer Softwarefirma mit vielen Fähigkeiten, helfen. Werden sie den Tätern auf die Spur kommen und weitere Trittbrettfahrer verhindern? Bei diesem Buch von PJ Tracy, einem Autorenteam aus Mutter und Tochter, handelt es sich bereits um den fünften Fall um das Team von Monkeewrench. Zwar schafft es PJ Tracy hervorragend, sich in die handelnden Personen hineinzufinden, dennoch hatte ich in der ersten Hälfte des Buches das Gefühl, eine Außenstehende zu sein, da die Beziehungen der Personen untereinander nur vage angedeutet werden. Leider werden auch einige Hinweise zum Verlauf der vorherigen Fälle gegeben, so dass der Wunsch, die Vorgänger auch noch zu lesen, ein wenig gedämpft wird. Der Schreibstil der Autoren ist fantastisch. Er ist anspruchsvoll aber nicht übertrieben literarisch. Das Buch liest sich flüssig weg und auf den letzten 100 Seiten will man es am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Darstellung der Charaktere könnte aus den o. g. Gründen etwas besser sein. Auch geraten am Anfang einige Passagen zur Vorstellung des Teams in meinen Augen etwas langweilig. Aber das tut der Spannung keinen Abbruch! Interessant ist auch das Thema. Es gibt schon sehr zu denken, wie sich die tolle, anonyme Welt des Internet so entwickelt. Der Thriller regt auf jeden Fall zum Nachdenken hierüber an. Fazit: ein toller, spannender Thriller. PJ Tracy-Kenner sind nur ganz leicht im Vorteil gegenüber Neulingen.

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  • Rezension zu "Sieh mir beim Sterben zu" von P. J. Tracy

    Sieh mir beim Sterben zu
    calla

    calla

    17. March 2011 um 12:02

    Spannende Romanidee mit Schwächen in der Umsetzung! Inhalt: In Minnesota wird ein Mann tot unter einer Klippe gefunden, ein halbes Jahr später wird in Minneapolis die Leiche eines Transvestiten angeschwemmt. Zuerst ermittelt die Polizei in Richtung Selbstmord bzw. Unfall. Doch bei genaueren Recherchen werden sie im Internet auf Videos aufmerksam die deutlich eine Ermordung belegen aber die sich nicht zurückverfolgen lassen. Das FBI stößt schnell an seine Grenzen und bittet die Monkewrenche-Crew, eine Gruppe von Internet-Hackern, um Hilfe. Und was diese entdecken lässt einem das Blut in den Adern gefrieren: Die geschehenen Morde sind erst der Anfang, denn die Liste des Mörders ist lang. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...... Meine Meinung: Bei dem Roman handelt es sich um eine Fortsetzung und ist der nun 5. Roman rund um die Monkewrenche-Crew. Mit dem Thema "Snuff-Videos" greifen die Autoren P. J. Tracy ein aktuelles Thema auf und setzen dies in eine sehr spannende Romanidee um. Zu Beginn des Buches wird eine unglaubliche Spannung aufgebaut die sich jedoch nicht lange halten kann. Sobald die Ermittlungsarbeiten beginnen flacht der Spannungsbogen deutlich ab. Durch die wechselnden und gelungenen Erzählperspektiven wird der Leser jedoch immer im Geschehen gehalten. In der Genre des Thrillers gibt es viele Autoren die Fortsetzungsromane geschrieben haben und es verstehen auch Neuleser in das Geschehen einzuführen ohne, dass diese ihre vorherigen Romane kennen. Von diesen "Größen des Thrillers" könnten sich P. J. Tracy eine Scheibe abschneiden. Denn die Romanfiguren blieben ohne genauere Erklärungen zur Person und deren persönlichem Umfeld für mich sehr farblos. Die Charaktäre kamen viel zu kurz was jedoch auch an der Masse der Hauptfiguren liegen könnte. Zudem wurden Sätze in den Raum gestellt die ohne Vorkenntnisse nicht verständlich waren. Dies ist wirklich schade, da die Autoren im Prolog gezeigt haben was sie können. Bezüglich des Mörders und dessen Motiv verstehen es die Autoren allerdings den Leser lange im Dunkeln tappen zu lassen. Durch einige "falsche Fährten" ist die letztendliche Auflösung doch sehr überraschend und unvorhersehbar. Doch an dieser Stelle wird nicht mehr verraten :-) Fazit: Wer die ersten Romane von P. J. Tracy kennt wird hier gut unterhalten. Allen anderen wird es schwer fallen dem roten Faden zu folgen.

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  • Rezension zu "Sieh mir beim Sterben zu" von P. J. Tracy

    Sieh mir beim Sterben zu
    anyways

    anyways

    14. March 2011 um 14:35

    So hat sich Spezial Agent John Smith vom FBI sein letztes halbes Jahr vor der Pensionierung nicht vorgestellt: Eine Zusammenarbeit mit Cyberspezialisten vom FBI, jugendlichen Hackern und der berühmt berüchtigten Monkeewrench-Gruppe, deren Spezialgebiet das Hacken aber auch die Programmierung und das Anbieten von Sicherheitssoftware ist, und er mittendrin als Verbindungsmann. Das Zustandekommen dieser etwas eigenartigen Arbeitsgruppe sind fünf als Unfälle getarnte Morde die allesamt im Internet angekündigt wurden, und zudem noch live aufgezeichnet im Internet präsentiert wurden. Leider lässt sich die virtuelle Spur für die Spezis vom FBI nicht zurückverfolgen, so sind diese auf die „Unterwelt“ angewiesen. Die Detektivs der Polizei von Minneapolis Magozzi und Rolseth sind ebenfalls in die Ermittlungen involviert, geschahen doch zwei der Morde hier. Spannung kommt auf als zwei weitere Mordanschläge auf junge Frauen angekündigt werden. Ändert der Täter sein Verhalten? Fieberhaft arbeiten alle Beteiligten an der Aufklärung. Kleine Erfolge können sie verzeichnen, denn die beiden Frauen überleben die Anschläge. Doch dann wird Minneapolis von einem Terrorakt ungeahnten Ausmaßes heimgesucht… Ein hervorragender Thriller in dem man sehr gut die Handschrift der Mutter und der Tochter dieses Autorinnenduos erkennen kann. Rasant wechseln die Tatorte, Motive und Täterprofile, trotzdem wird den allen Hauptakteuren genügend Raum für die Entfaltungen ihrer Persönlichkeiten. Das gefällt mir sehr gut. Die Aufklärung des Falles ist überraschend aber nachvollziehbar und schlüssig. Dank der modernen Kommunikation übers Internet, sind alle Taten fast allzu real und bergen ein hohes Potenzial an Spannung. Ein Thriller der es in sich hat.

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  • Rezension zu "Sieh mir beim Sterben zu" von P. J. Tracy

    Sieh mir beim Sterben zu
    Merle_F

    Merle_F

    07. March 2011 um 17:19

    Sieh mir beim Sterben zu „…als ich klein war, musste meine Mutter sich nur darum sorgen, dass ich nicht vor ein Auto laufe. Heutzutage muss man die Radioprogramme checken, jede Platte anhören, jedes Spiel und jede Fernsehsendung anschauen, und heute früh durfte ich auch noch erfahren, dass im Internet frei zugängliche Snuff-Filmchen laufen. Da würde man doch am liebsten die Erfindung des Stroms wieder rückgängig machen.“ Detective Rolseth ist nicht der einzige, der sich um den Verfall der Sitten Sorgen macht. Im ganzen Land passieren Morde und nach einiger Zeit wird klar, dass diese gefilmt und online gestellt, sowie vorher angekündigt wurden. Das FBI greift ein und beauftragt das Monkeewrench Team um Grace McBride. Ihre bunte Truppe, vordergründig eine Firma für Softwareentwicklung, versucht nun, mit Hackermethoden zu ergründen, ob es sich um einen reiselustigen Serienmörder handelt oder um mehrere Täter, die sich über das Internet absprechen. Dem Team zur Seite gestellt wird John Smith, ein FBI Mann kurz vor der Pensionierung. An den Schauplätzen der Morde treiben die Detectives Rolseth und Magazzo die Arbeit voran. „Sieh mir beim Sterben zu“ ist der fünfte Band einer Serie um Monkeewrench, der aber auch als Einzelgeschichte zu verstehen ist. Allerdings werden einige Vorkommnisse aus vorangegangenen Bänden nur kurz angerissen und vor allem die Person Grace McBride erscheint ohne Vorwissen als sehr konstruierter Charakter. Auch ihr Verhältnis zu Rolseths Kollegen Leo Magozzi bleibt aus dem Zusammenhang gerissen. Für Fans der Reihe gibt es hier einen spannenden Fall mit einem aktuellen Thema zu lesen. Es gibt genügend blutrünstige Szenen um das Thrillerherz zu erfreuen. Durch die vielen verschiedenen Fälle und Ermittler in den jeweiligen Landesteilen, spielt das Monkeewrench-Team dieses Mal eine kleinere Rolle und das ist schade, denn die chaotischen und vielschichtigen Charaktere der Gruppe sind eigentlich der Schlüsselreiz, um zu P.J. Tracys Büchern zu greifen. Mit John Smith wird allerdings eine neue Person beschrieben, die interessant ist und der Epilog ist diesbezüglich vielversprechend. Der Thriller ist routiniert geschrieben und unterhaltsam, sticht aber nicht aus der Masse heraus. Die Auflösung ist ziemlich lieblos aufbereitet. Das eigentliche Thema „Internetkriminalität“ wird gut beschrieben, ohne das Medium Internet einfach nur zu verdammen. Alle handelnden Personen sind darauf angelegt, dass man sie als „alte Bekannte“ wahrnimmt. Irgendetwas fehlt mir aber an diesem Band. Es wird Zeit für eine Weiterentwicklung in dieser Reihe.

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  • Rezension zu "Sieh mir beim Sterben zu" von P. J. Tracy

    Sieh mir beim Sterben zu
    Pharo72

    Pharo72

    27. January 2011 um 13:35

    Die Spezialisten für Computerkriminalität vom FBI stoßen im Internet auf Snuff-Filme, die live die Tötung von Menschen zeigen. Handelt es sich um nachgestellte Szenen oder echte Morde? Der Ursprung der Videos lässt sich mit ihren Mitteln nicht zurückverfolgen und so bitten sie die Firma Monkeewrench, eine Gruppe von hochspezialisierten Hackern, die bereits in der Vergangenheit an Mordfällen mitgearbeitet hat, um Mithilfe. Als ein Mord in Minneapolis geschieht, werden auch die Detectives Leo Magozzi und Gino Rolseth in den Fall involviert. Erste Erfolge des Monkeewrench-Teams weisen auf eine Vielzahl echter Morde hin, die vorher im Internet angekündigt worden sind. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Endlich ist nach „Memento“ (2006) ein neuer Fall der Monkeewrench-Reihe des Mutter-Tochter-Autoren-Duos P. J. Tracy erschienen. Wer die Serie kennt und sich in die außergewöhnlichen Figuren sowohl der Hacker als auch der zwei unverwechselbaren Detectives Leo und Gino verliebt hat, wird auch vom fünften Teil nicht enttäuscht sein. Mit FBI-Agent John Smith kommt ein weiterer sympathischer Charakter hinzu. Ganz aktuell werden ein weiteres Mal die Gefahren des Internets thematisiert. Eine kleine Unüberlegtheit, aus Wut geboren, weitet sich zu einer drastischen Mordserie aus und ruft jugendliche Nachahmer auf den Plan, die das ganze Land in Angst und Schrecken versetzen. Man merkt der teils sehr jugendgerechten Sprache den Einfluss der Tochter im Autorenteam an. Mit einfachen Worten, die zum Verschlingen des Romans verführen, wird eine konstante Spannung aufgebaut. Gerade die besonderen Charaktere der Monkeewrench-Crew kommen in diesem Roman jedoch nur wenig zum Tragen und Neuentdeckern der Serie entgeht daher einiges. Auch blieben für mich beim überraschend zügigen Finale einige Fragen offen, sodass ich dem Buch nicht die volle Punktzahl geben kann. Ein abwechslungsreicher und unterhaltsamer Thriller ist ‚Sieh mir beim Sterben zu’ aber allemal und lässt hoffen, dass die Fortsetzung nicht wieder so lange auf sich warten lässt.

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  • Rezension zu "Sieh mir beim Sterben zu" von P. J. Tracy

    Sieh mir beim Sterben zu
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    10. January 2011 um 23:15

    Für mich war es das erste Buch des Autorenteams und ich habe erst nach dem Lesen erfahren, dass das Buch Teil einer Serie ist mit den Vorgängern: * 2003 – Want to Play? bzw. Monkeewrench (Spiel unter Freunden) * 2004 – Live Bait (Der Köder) * 2005 – Dead Run (Mortifer) * 2006 – Snow Blind (Memento) Daher sind sehr viele Personen aufgetaucht und es war am Anfang etwas schwierig die Übersicht zu behalten. Das hat sich nach kurze Zeit aber gegeben und dann kann man das Buch problemlos lesen und verstehen, ohne dass man die Vorgänger kennt. Die Hauptcharaktere sind Detectives Leo Magozzi und Gino Rolseth vom Morddezernat, Agent John Smith vom FBI and ein Team aus Computerexperten bestehend aus Harley Davidson, Grace MacBride, Annie Belinsky und Roadrunner. Dieses Team wird zu einer Ermittlung hinzugezogen, da ihre speziellen Erkenntnisse helfen sollen, Mordfälle aufzudecken. Im Laufe der Story kommt heraus, das Morde im Internet angekündigt werden, diese dann gefilmt und anschließend ins Internet hochgeladen werden. Alles ist miteinander verstrickt, da soziale Netzwerke wie youtube und myspace genutzt werden, vieles über ausländische Server läuft und es für die Ermittler sehr schwer ist, die Täter zu fassen. Nach und nach gelingen den Ermittlern und den Computerexperten kleine Erfolge, die das Band um die Täter enger erscheinen lassen. Allerdings tauchen immer neue Probleme auf die z.B. auch mutmaßliche Terroranschläge beinhalten. Der Roman ist flüssig geschrieben und leicht verständlich. Erstaunlich fand ich die gewählte Sprache. Denn obwohl es sich um einen Krimi handelt, haben die Autoren oft humorvolle Dialoge eingebaut. Dieses sorgt dafür, dass das Buch nicht zu spannend ist, dafür verleiht es den Charakteren allerdings Sympathie. Das Thema wird gut dargestelllt und ist meiner Meinung nach auch ein sehr aktuelles und leider auch realistisches. Am Ende wird das ganze einigermassen aufgeklärt, aber dieses geschieht dann doch ziemlich schnell und für meinen Geschmack nicht ganz ausreichend. Ansonsten hat mir das Buch aber ganz gut gefallen, obwohl es als Thriller wirklich ein bisschen spannender hätte sein können. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass ich mir trotzdem noch die ersten 4 Bände holen werde, da der Schreibstil sehr angenehm ist.

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  • Rezension zu "Sieh mir beim Sterben zu" von P. J. Tracy

    Sieh mir beim Sterben zu
    Marcuria

    Marcuria

    04. January 2011 um 14:46

    Im Abstand von einem halben Jahr werden an unterschiedlichen Orten zwei Tote aufgefunden: Ein abgestürzter Skifahrer und ein ertrunkener Transvestit im Brautkleid. Zunächst werden die Geschehnisse als Unfälle bzw. Selbstmord gesehen, doch plötzlich tauchen im Internet Snuff-Filme auf, die zeigen, wie die beiden ermordet werden. Das FBI versucht, die Filme zurückzuverfolgen und den Täter zu finden, doch der hat sich über ausländische Server abgesichert und ist selbst für die Spezialisten des FBI nicht auffindbar. Aus diesem Grund heuern sie die Softwarefirma Monkeewrench an - professionelle Hacker, die nicht immer mit legalen Mitteln arbeiten. Sie werden schon bald fündig und entdecken neben Ankündigungen der beiden Morde, die in einem bestimmten Code verschlüsselt sind, nur kurze Zeit später auch eine Liste, die zusätzlich zu den beiden Toten die Namen von einigen weiteren Personen enthält. Von nun an sind alle bemüht, diese geplanten Morde zu verhindern, versuchen deshalb eine weitere aufgefundene Ankündigung zu entschlüsseln und das Gebiet anschließend einzugrenzen. Vor Ort sollen dann die beiden Polizisten Leo Magozzi und Gino Rolseth den Mörder an seinen Plänen hindern. Wird es ihnen gelingen und kann der Mörder durch die vereinten Kräfte gefasst werden? . "Sieh mir beim Sterben zu" ist der 5. Teil der Reihe um die Monkeewrench-Crew des Autorenteams P.J.Tracy. Vor dem Lesen war mir das nicht bewusst, aber im Nachhinein wird mir dadurch einiges klar. Viele der auftretenden Personen sind einfach nicht gut genug beschrieben, um einem Neuling wie mir die Charaktere nah zu bringen. Leider ist es eines dieser Bücher, in denen mir die Protagonisten völlig fremd blieben, ich konnte mir kaum ein Bild von ihnen machen und hatte daher während der Lektüre nur blasse Schatten vor Augen, was den Lesespaß natürlich stark eingeschränkt hat. Außerdem war ich von Anfang an hoffnungslos überfordert mit der Menge an Protagonisten: Da wäre der FBI-Agent John Smith, die Monkeewrench-Crew bestehend aus Harley, Grace, Annie und Roadrunner, die beiden Polizisten Leo und Gino und der ehmalige Richter Jim, die alle einen etwa gleich wichtigen Stellenwert im Buch einnehmen. Ich empfehle also in jedem Fall, vor dieser Buch die vorherigen Teile (Spiel unter Freunden, Der Köder, Mortifer und Memento) zu lesen. . Die Buchidee an sich, speziell aber der Bezug zur aktuellen Internetkriminalität, ist durchaus interessant, wurde aber leider nicht immer gut umgesetzt. Nachdem der Mörder und seine Motive lange Zeit im Dunkeln bleiben und der Leser immer wieder geschickt auf falsche Fährten gelockt wird, erscheint die Auflösung über wenige Seiten dann leider etwas plötzlich, weiß aber andererseits auch positiv zu überraschen. Der Epilog, der mir recht überflüssig erscheint, stellt für mich leider keinen guten Abschluss dar und auf über 50 Seiten wird ein Vorfall eingebunden, der mit dem Rest der Handlung in meinen Augen kaum etwas zu tun hat, weshalb er eher wie ein schlechter Lückenfüller wirkt. Davon abgesehen hat mir aber vor allem der Schreibstil sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich flüssig lesen und weiß, abgesehen von einigen etwas zu tief geratenen Abschweifungen, zu fesseln. So habe ich mich mit "Sieh mir beim Sterben zu" nie gelangweilt, mich trotz der aufgezählten Kritikpunkte gut unterhalten gefühlt und kann es daher jedem Thriller-Liebhaber ans Herz legen, der neben den üblichen Ermittlungen auch gerne mal PC-Spezialisten bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und sich in ihre Denkweisen hineinversetzen möchten.

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  • Rezension zu "Sieh mir beim Sterben zu" von P. J. Tracy

    Sieh mir beim Sterben zu
    Nina2401

    Nina2401

    27. December 2010 um 11:03

    Dieses Buch ist für mich ein sehr gutes Beispiel dafür, wie sehr der erste Eindruck manchmal täuschen kann. Der Klappentext liest sich superspannend und auch von der Leseprobe war ich seinerzeit sehr angetan. Endlich mal ein neues Thema, denn ich habe bisher noch keinen Krimi gelesen, der in Zusammenhang mit diesen Snuff-Movies steht. Aber von dem gesamten Buch war ich dann doch sehr enttäuscht. Der Sprachstil ist sehr nüchtern, sehr oft verzettelt sich das Autorenteam. Die Story kommt dadurch sehr langsam in Fahrt, ich musste mich zwischendurch immer wieder zwingen weiter zu lesen. Der langweilige Schreibstil, die langweilige Story, die farblosen Protagonisten, all das sind für mich Gründe, dieses Buch so schlecht zu bewerten. Ich habe es beendet, aber eher widerwillig und ich werde wohl kein weiteres Buch von diesem Autorenteam lesen wollen.

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  • Rezension zu "Sieh mir beim Sterben zu" von P. J. Tracy

    Sieh mir beim Sterben zu
    Querbeetleserin

    Querbeetleserin

    27. November 2010 um 12:26

    Eine ertränkte Braut,ein Skiläufer stürzt ab.Zwei völlig unterschiedliche Todesfällle,doch wie sich bald herausstellt,hängen die beiden zusammen.Das Monkeewrench Team wird zu den Ermittlungen hinzugezogen und muss nun herausfinden,wer die Videos über die Morde ins Internet gestellt hat.

  • Rezension zu "Sieh mir beim Sterben zu" von P. J. Tracy

    Sieh mir beim Sterben zu
    Nijura

    Nijura

    19. October 2010 um 19:49

    Echter Mord oder nur gestellt? ...mit diesem Problem muss sich die Monkeewrench-Crew auseinandersetzen. Die Crew entwickelt ein Programm, womit man echte von gestellten Morden im Internet auseinanderhalten kann. Doch damit ist der oder die Mörder noch lange nicht gefasst. Die Auflösung des Falles ist gut nachvollziehbar, wobei ich allerdings der Meinung bin, dass Mord eins nicht so recht ins Schema passt - mehr will ich nicht verraten, will ja niemanden die Spannung nehmen. Mitunter kam mir der Gedanke, dass so etwas tatsächlich möglich wäre - das Internet, ein großer Pool für Straftaten aller Art - ich hoffe nicht, dass so etwas tatsächlich mal auf Plattformen wie You Tube u.ä. erscheinen wird. Die Story ist sehr spannend, die Personen der Ermittler allesamt sehr sympathisch, obwohl diese auch mit Problemen im privaten Leben zu kämpfen haben, das macht sie aber erst sehr glaubwürdig. Die Geschichte hat sich sehr gut lesen lassen. Dies ist mein erstes Buch des Autoren-Duos, aber sicher nicht mein Letztes.

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  • Rezension zu "Sieh mir beim Sterben zu" von P. J. Tracy

    Sieh mir beim Sterben zu
    skaramel

    skaramel

    15. October 2010 um 23:22

    Das Internet stellt das Ermittlerduo Leo und Gino vor eine neue Herausforderung. Wie findet man einen Täter, der seine Morde live im Internet zeigt? MIt Hilfe von dem Monkewrench-Team sollte dies aber machbar sein. Im Internet tauchen in immer kürzer werdenen Abständen Videos von Morden auf, die in verschiedenen Teilen der USA passieren. Immer mehrere häufen sich, und es ist bald nicht mehr zu unterscheiden, wer den Anfang gemacht hat. MIt gewohnter P.J Tracy Art führen sie Leo und Gino durch die Irrwege des Internets und steigern die Spannung bis zum Ende. Doch dies ist leider mein größter Kritikpunkt, denn es wirkt, als hätten die beiden einfach ein schnelles Ende gesucht. Meiner Meinung nach war die Auflösung dieses spektakulären Falls ein wenig an den Haaren herbei gezogen. In nur vier Seiten wird alles schnell abgeklärt, und als ich das Buch fertig hatte, saß ich noch immer mit ein paar Fragezeichen über dem Kopf da. Den Epilog lasse ich mal so im Freien stehen, denn was dies zu bedeuten hat - das mag ich nicht wissen.

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