Spiel unter Freunden

von P. J. Tracy 
4,3 Sterne bei158 Bewertungen
Spiel unter Freunden
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Alice3412s avatar

Sehr spannend, überraschend und Personen mit Charakter.

E

Gruselig und gleichzeitig witzig. Gut durchdachte Story und einzigartige Charaktere, von denen man immer mehr lesen will.

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Inhaltsangabe zu "Spiel unter Freunden"

Fast so brutal wie die Wirklichkeit.
Es beginnt als harmloses Spiel: Fünf befreundete Computerfreaks haben ein Internet-Game online gestellt. Es heißt 'Fang den Serienkiller'. Pro Level ist ein Mord aufzuklären. Doch dann geschehen plötzlich ganz reale Verbrechen, die haargenau dem virtuellen Szenario entsprechen. Die Detectives Leo Magozzi und Gino Rolseth wissen nur eins: Es stehen noch achtzehn
weitere Level aus.

'Ein exzellenter Thriller mit glaubwürdigen, lebendigen Charakteren, der den Leser unerbittlich in einen Mahlstrom von Obsession und Gewalt zieht.' (Philip Kerr)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499252150
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.09.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.03.2008 bei HörbucHHamburg erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Alice3412s avatar
    Alice3412vor einem Monat
    Kurzmeinung: Sehr spannend, überraschend und Personen mit Charakter.
    Titel passt: "Spiel unter Freunden"

    Spiel unter Freunden


    Inhalt:
    Fast so brutal wie die Wirklichkeit. 
    Es beginnt als harmloses Spiel: Fünf befreundete Computerfreaks haben ein Internet-Game online gestellt. Es heißt 'Fang den Serienkiller'. Pro Level ist ein Mord aufzuklären. Doch dann geschehen plötzlich ganz reale Verbrechen, die haargenau dem virtuellen Szenario entsprechen. Die Detectives Leo Magozzi und Gino Rolseth wissen nur eins: Es stehen noch achtzehn 
    weitere Level aus.

    Welche eine abwechslungsreiche Handlung mit lebendigen, glaubwürdigen Charakteren. 

    Die Geschichte entwickelt sich Stück für Stück, ebenso baut sich die Spannung auf und endet in einem sehr gelungenem, dramatischen Finale. Spannend fand ich, wie sich langsam alles mit einander verband und ich mitdenken konnte, ohne gleich zu wissen, wer der Täter ist. Die Handlung hatte immer wieder überraschende Wendungen und es entstand eine faszinierende Dynamik, in dem verschiedenen Personen, aus ihrer Sicht, verschiedene Erlebnisse beschrieben. 

    Die Charaktere sind einzigartige und wirken durch ihre Gestiken, Worte, Handlungen und Gedanken sehr lebendig und glaubwürdig. Reale Menschen in einer Großstadt / Kleinstadt. 

    Leo Magozzi ist der Polizist, der schon viele Jahre seinen Dienst verrichtet. Er wirkt verantwortungsbewusst, ist clever und sympathisch. Sein Partner Gino Rolsetz gefiel mir vor allem für seine Vorliebe fürs Essen, dass machte ihn mir gleich sympathisch. Er ist loyal und vertraut seinem Partner.

    Das Monkeewrench Team ist sehr besonders, da sie alle unterschiedlich sind. Sportlich, sehr dünn und groß ist Roadrunner, er wirkt sehr schüchtern, ist allerdings ein Computergenie. Harley ist für mich der typische Rocker. Sehe ihn direkt vor mir. Neurotisch, ängstlich und verantwortungsbewusst ist Mitch, Annie steht im Leben und weiß wie sie jeden um den Finger wickelt und Grace finde ich sehr bewundernswert, da sie total stark ist und doch Angst zeigt. Sie ist taff und mutig. 
    Eine coole Truppe, die im Kampf gegen den Mörder aus ihrem Spiel viel durchmachen muss.

    Besonders anzumerken finde ich noch, dass es in diesem Kriminalroman nur um die Aufklärung des Verbrechens geht. Aus Sicht des Täters gibt es keine Beschreibungen. Da mir dies in einem anderen Krimi als sehr negativ aufgefallen ist, muss ich dies hier erwähnen. 

    Für mich war dies eine super spannende, abwechslungsreiche und glaubwürdige kriminal Geschichte und ich kann sie nur weiter empfehlen. Werde Teil 2 demnächst auch lesen. 

    Kommentare: 1
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    F
    Fischfiletvor 5 Jahren
    Spiel unter Freunden...

    Ein Rentnerehepaar wird erschossen in seinem Wagen aufgefunden, zwei Kreuze wurden ihnen in die Bäuche geschlitzt. Die Polizei ist ratlos. Irgendwas an diesem Ehepaar ist besonders. Sie haben ihr Haus abgeriegelt, als hätten Sie damit gerechnet, dass ihnen etwas zustoßen würde. Zudem lebten sie eher bescheiden und das, obwohl sie Millionen schwer waren.

    Wenig später: In Minneapolis herrscht Unruhe. Ein Team von Entwicklern hat ein Spiel veröffentlicht, in dem es darum geht, einen Serienmörder zu fassen. Zwanzig Fälle gilt es aufzuklären. Und plötzlich beginnt jemand dieses Spiel Wirklichkeit werden zu lassen. Jeden Tag geschieht ein Mord und die Polizei tappt im Dunkeln. Die Zeit drängt und so klammert man sich an jeden Strohhalm.

    Ein interessanter und gut konstruierter Fall. Wie passen die beiden Fälle zusammen? Wer ist der Mörder und was ist sein Motiv? Die Geschichte ist spannend erzählt, jedoch ist der Stil etwas abgehackt und einseitig. Eine breiter gefächerte Wortwahl hätte dem Buch sicher nicht geschadet. Man kann der Handlung leicht folgen, der Showdown kommt mir etwas zu plötzlich und geht zu schnell. Schade ist auch, dass man ab etwa der Hälfte des Buches bereits ahnt, wie es ausgehen wird.

    Interessant finde ich die Charaktere. Diese sind zwar reichlich überspitzt dargestellt, aber insbesondere die Nerds sind mir doch sehr sympathisch. Sie geben dem Buch auf alle Fälle etwas Einzigartiges.

    Alles in allem ein lesenswerter Thriller, dem ich 4/5 Punkten geben würde.

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    Babyfaces avatar
    Babyfacevor 6 Jahren
    Rezension zu "Spiel unter Freunden" von P. J. Tracy

    Am Anfang war ich verwirrt und es nervte mich das immer hin und her gewechselt wurde ziwschen zwei Orten an denen jeweils Morde passierten, klar hing das alles später zusammen und das konnte man sich auch zu beginn des Buches schon denken, doch dadurch tauchen einfach zu viele Protagonisten gleichzeitig auf und es viel mir schwer diese alle auf einmal auseinander halten zu können und dann die richtigen zu den entsprechenden Morden zuzuordnen.

    An und für sich ist das Buch aber gut geschrieben und es liest sich flüssig, auch wenn auf mehreren Seiten der deutsche Übersetzer schlichtweg Fehler beim schreiben eingebaut hat. 3 1 /2 Sterne für das Erstlingswerk des Mutter-Tochter-Autorendebüts.

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    Arthaniss avatar
    Arthanisvor 6 Jahren
    Rezension zu "Spiel unter Freunden" von P. J. Tracy

    Sehr gut. Jetzt werde ich auch die Nachfolgebände lesen.

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    simonfuns avatar
    simonfunvor 7 Jahren
    Rezension zu "Spiel unter Freunden" von P. J. Tracy

    Eine sehr interessante Geschichte mit coolen Sprüchen, aber ab und zu etwas langatmig geschrieben. Da ist z. B. ein Frühstück unter Freunden genauer beschrieben als eine lebensbeendende Arbeit des Serienkillers. Der Killer ist ist erstaunlich anders dargestellt wie in vielen anderen Büchern. Die Autorinnen gehen praktisch gar nicht auf seine Gedanken und Taten ein, sondern lassen die Protagonisten ermitteln, bis sie wirklich erst zum Schluss des Buches den Mörder entlarven. Ich muss gestehen, dass ich sehr überrascht war, wer es war. Die zum Teil langen Dialoge werden zum Gummiband und kürzen entsprechend den Hauphandlungsfaden, aber der sehr gute Schreibstil wiegt das Ganze locker wieder auf. Ein Debüt, das mich gespannt zum nächsten Band lockt. Wie auch immer - ein 5-Sterne-General!

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    lovely_anns avatar
    lovely_annvor 8 Jahren
    Rezension zu "Spiel unter Freunden" von P. J. Tracy

    P.J. Tracy ist das Pseudonym von P.J. Lambrecht und Traci Lambrecht, ein Mutter-Tochter-Autoren-Team - nicht das einzige in der Krimiliteratur. Die beiden begannen als Drehbuchautorinnen, was man meiner Meinung durchaus an dem Krimi auch erkennen kann in der logisch nachvollziehbaren, sehr stringenten Handlung.
    Aber erst mal zum Inhalt:
    Es beginnt mit einem Mord in einer Kirche in einem kleinen Nest in Wisconsin. Und dann gelangt der Leser nach Minneapolis, wo es zu einer Reihe von Morden kommt, die alle ein Computerspiel kopieren. Im Mittelpunkt des Romans stehen beide Polizeiteams und das Team der Computerspielfirma und ihre Verbindungen.
    Was diesen Krimi so unglaublich spannend macht und so glaubwürdig erscheinen läßt, sind hauptsächliche die Protagonisten, die allesamt sehr glaubhaft gezeichnet sind. Ausgearbeitet mit Liebe zum Detail und einem guten Gespür für Ecken und Kanten, die die Romanfiguren allesamt glaubwürdig und sympathisch wirken lassen.
    Die Handlungsstränge fügen sich sehr logisch im Verlauf des Krimis zusammen und nichts wirkt überraschend und es gibt keine Hinweise, die aus dem Nichts auftauchen. Das macht das Ende nicht schockierend überraschend, aber das muß auch nicht sein. Vielmehr hat der Leser auch ein bißchen die Genugtuung, daß er auch darauf hätte kommen können und wird nicht von einem Überraschungsgast im Roman überrumpelt.

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    Buecherfreundins avatar
    Buecherfreundinvor 8 Jahren
    Rezension zu "Spiel unter Freunden" von P. J. Tracy

    Minneapolis. Das Monkeewrench - Computer Team hat ein neues Spiel ins internet gestellt. „Fang den Serienkiller“. Kurz darauf geschehen Morde die denen im Spiel zu sehr ähneln, als dass es ein Zufall sein könnte. Fast zur gleichen Zeit wird im verschlafenen Wisconsin ein altes Ehepaar in einer Kirsche niedergeschossen. Zwei Schauplätze an denen die jeweiligen Ermittler erst einmal vor einem Rätsel stehen. Doch dann gibt es immer wieder Spuren und Hinweise die alle in eine Richtung weisen. Das Monkeewrench Team. Harley, Roadrunner, Grace, Anni und Mitch. Was haben sie zu verbergen? Je mehr Detective Leo Magozzi und sein Kollege Gino Rolseth herausfinden, umso verworrener wird das Ganze.
    Ein viel gelobtes Erstlingswerk von P.J Tracy, hinter dem sich ein Autorenduo von Mutter und Tochter verbirgt. Ich kann mich da nur anschließen. Eine ausgesprochen spannende und gut durchdachte Geschichte, exzellent erzählt. Hier kommt nie Langeweile auf. Im Gegenteil, die verschiedenen Charakteren geben dem Buch eine unglaubliche Lebendigkeit. Ich habe mich bis zur letzten Seite bestens unterhalten gefühlt.
    Im Einband steht:“ Temporeich, originell, komisch und ungeheuer spannend.“ Besser kann man dieses Buch nicht beschreiben!

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    Winterzaubers avatar
    Winterzaubervor 8 Jahren
    Rezension zu "Spiel unter Freunden" von P. J. Tracy

    Whow was für eine Entdeckung - super Hauptakteure und klasse Schreibstil - ich habe es als Hörbuch gehört und bin begeistert - leider konnte ich hier kein Hörbuch finden, daher füge ich das Buch meiner Bibliothek zu.

    Die Geschichte spannend und rund - teilweise sogar sehr witzig und der Sprecher ist gold wert. Alle Leute mit verschiedenen Stimmen zu versehen ist schon eine Leistung !!! Bin total gespannt auf den nächsten Teil

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    L
    Lesehamstervor 9 Jahren
    Rezension zu "Spiel unter Freunden." von P. J. Tracy

    das Buch ist der erste Teil von 4 folgenden Teilen ( der Köder , Mortifer, Memento), deshalb muß zum Anfang erst eine gewisse Einleitung der Geschichte erfolgen. Trotzdem fand ich die Gestaltung des Thrillers realistisch und bis zum Ende konnte man nicht erahnen. wer der Täter sein könnte. Die Auflösung war nicht zu erahnen. Beim Lesen konnte man sich die Charaktere und Geschehen sehr gut vorstellen. Gleichzeitig zeichnete sich das Buch genauso wie die anderen Bücher durch Humor aus, wobei man beim Lesen sogar lachen mußte und die Spannung etwas abbauen konnte, die aber in weiteren Verlauf leicht wieder aufgebaut wurde.
    P. J. Tracy sind Mutter und Tochter Autorenteam Jeder der Nervenkitzel liebt und nicht so offensichtliche Lösung einer Geschichte kann ich diese 4 Bücher empfehlen.

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    antjemues avatar
    antjemuevor 9 Jahren
    Rezension zu "Spiel unter Freunden" von P. J. Tracy

    Wie gut kennst du deine Freunde?
    -------------------------------------------
    Als ich kürzlich über meine letzten Leseerlebnisse in Sachen Thriller berichtete, war das Autorenteam P. J. Tracy, noch eine Neuentdeckung für mich. Die aus Mutter und Tochter bestehende Schreibgemeinschaft hatte mir mit ihren beiden Thrillern Mortifer und Memento fesselnde Unterhaltung geliefert.
    Bei ebay ersteigerte ich für wenig Geld auch noch die beiden anderen ihrer Feder entsprungenen Werke, "Der Köder" und "Spiel unter Freunden". Bei dem zuletzt genanntem handelt es sich um das Debüt, der Damen, die sich im Internet auf pjtracy.net offiziell präsentieren. Ein Thriller aus dem Jahr 2003, der den Damen den schriftstellerischen Durchbruch brachte und diverse Juroren auf jeden Fall schon mal bei der Vergabe von diversen Preisen überzeugte. Konnte er auch mich überzeugen? Schauen wir mal.

    Entgegen meiner sonstigen Art der Berichterstattung, möchte ich heute mit einer Leseprobe beginnen:
    "Er seufzte und schritt langsam den Gang entlang, von Pflichtgefühl und einem gütigen Herzen, wenn auch widerwillig, geleitet. "Guten Morgen, John. Guten Morgen, Mary.", würde er sagen. "Was bekümmert euch denn heute?" Und dann würden sie ihm berichten, dass sie noch einen weiteren Homosexuellen in seiner Gemeinde entdeckt hatten - einen Mann, dessen Wimpern zu lang waren, oder eine Frau mit einer zu tiefen Stimme, derlei genügte ihnen bereits als Beweis.
    Es war nicht simple Homophobie; die Kleinfeldts führten einen faktischen Feldzug gegen die "abstoßende und widernatürtiche Beleidigung unseres Herrgotts", und wenn Father Newberry sich ihre selbstgerechten Anklagen anhören musste, war er stets traurig und fühlte sich regelrecht beschmutzt.
    Oh Gott, lass es diesmal etwas anderes sein, betete er, als er sich der mittleren Kirchenbank näherte. Schließlich bin ich mit dem Hackbraten der guten Schwester Ignatius heute bereits genug gestraft.
    Und tatsächlich war es etwas anderes. Nicht die mutmaßliche Existenz von Homosexuellen in der Kirchengemeinde machte John und Mary Kleinfeldt an diesem Morgen das Leben schwer, sondern die unbestreitbare Existenz kleiner sauberer Einschusslöcher in ihren Hinterköpfen."

    Ich saß auf der Decke im Park und hatte gerade mit dem Lesen des Buches begonnen. Unser Freundeskreis gab sich dem neuen Lieblingsspiel Boule hin. Ein Freund und Kollege, der meinen Buchgeschmack weitestgehend teilt, gesellte sich zu mir und wollte wissen, was ich denn gerade wieder schönes in der Mache habe. Ich las ihm genau diese Stelle, an der ich gerade war vor. Er war fasziniert von der Beschreibung dieses Mordes, genau wie ich, und gab sofort eine Reservierung für das Buch bei mir ab ;o)
    Natürlich macht eine Stelle oder Formulierung noch kein ganzes Buch aus. Doch diesen Einstieg fand einfach mehr als gelungen. Zu dem Zeitpunkt wusste ich als Leser ja überhaupt noch nicht, was mich außerdem noch erwartet. Natürlich, den Klappentext hatte ich gelesen, aber das muss ja nicht immer etwas heißen. Oft werden dort ja richtig reißerische Unwahrheiten abgedruckt. Doch ich kann Euch beruhigen. Bei diesem Buch trifft er fast vollständig zu. Doch da ich Euch oben schon mit einer abgetipperten Leseprobe gepeinigt habe, fasse ich den Inhalt nachfolgend mal kurz mit eigenen Worten zusammen.

    Fünf junge Leute, die sich schon aus der Studienzeit kennen, haben in Mineapolis eine inzwischen sehr erfolgreiche Firma gegründet. Sie nennen sich Monkeewrench und entwickelten bislang vor allem Lernsoftware für Kinder. Jetzt haben sie ein Computerspiel „SKID“ – wie man einen Serienkiller erwischt - entwickelt und eine Test-Version für potentielle Käufer ins Netz gestellt. Doch plötzlich geschehen die für das Spiel inszenierten Morde wirklich – detailgetreu. Schon beim 2. Mord wird das Monkeewrench-Team hellhörig und setzt sich mit den ermittelnden Detectives Leo Magozzi und Gino Rolseth in Verbindung, um weitere Morde zu verhindern. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit…
    Was soll ich sagen. Kaum hatte ich mich in das Buch eingelesen, klebte ich förmlich dran. Ich konnte es nicht weglegen und jede Störung war gemein. Das lag zum einen an der spannenden Geschichte, zum anderen aber auch an dem verständlichen, trotzdem ausschmückendem und sehr schön zu lesendem Schreibstil.

    Obwohl die Geschichte um die Morde eigentlich bitterernst ist, schafften es die Autorinnen mehrfach, mich laut auflachen zu lassen. Zum einen, mit solch unerwarteten Wendungen, wie in der Leseprobe, zum anderen, in den teils trocken-witzigen Dialogen zwischen den taffen Monkeewrench-Leuten oder den ermittelnden Detectives.
    Dabei scheint der Mord an dem Ehepaar in der Kirche nach einer Weile des Lesens überhaupt nicht ins Bild zu passen. Er geschah im tiefsten Wisconsin. Die dortigen Ermittlungen leitet Chief Halloran. Doch auch er und seine Deputys sind Sympathieträger. Die Schauplätze wechseln also. Und das Ende eines jeden Schauplatzwechsels ist immer so spannend gehalten, dass man sich als Leser freut, wenn die Geschichte wieder dorthin zurückgeht. Trotzdem denkt man lange Zeit, es mit zwei parallel laufenden Fällen zu tun zu haben, bis sie sich dann doch langsam aufeinander zu bewegen und es zu einem aufregenden Showdown kommt.

    Nun kannte ich ja einen Teil der handelnden Sympathieträger bereits aus den Fortsetzungen Mortifer und Memento. Außerdem waren mir aus Rückblicken daraus auch ein paar Tatsachen der vorangegangenen Geschehnisse bekannt. Das tat der Spannung allerdings überhaupt keinen Abbruch. In den von mir zuerst gelesenen Nachfolgeteilen wurde davon wirklich nur das Nötigste erwähnt und meine Neugier geweckt.
    Diese wurde auf aufregende Art und Weise bei mir dann beim Lesen dieses Buches gestillt. ich behaupte jetzt mit Fug und Recht, dass, obwohl es sich mittlerweile um eine Serie handelt, jedes der bereits von mir gelesenen Bücher ein eigenständiges Werk ist und auch so gelesen werden kann. Für mich ist „Spiel unter Freunden“ einer der spannendsten Thriller, den ich in diesem Jahr gelesen habe. Ich freue mich jetzt schon auf „Der Köder“ und hoffe, dass die Autorinnen sich mit Nachschub dann nicht allzu viel Zeit lassen. Höchstpunktzahl für dieses geniale Thrillerdebüt!

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