P. W. Catanese

 4,1 Sterne bei 42 Bewertungen

Lebenslauf

P.W. Catanese lebt mit seiner Frau und drei Kindern in einer kleinen Stadt in Connecticut. Wenn er nicht gerade Cartoons zeichnet oder schreibt, arbeitet er für eine Werbeagentur. Mehr über den Autor auf www.pwcatanese.com

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu P. W. Catanese

war in ordnung

Ich war etwas enttäuscht. Das Cover verspricht nicht wirklich das was es aussagt, den Wal bekommt man eigentlich nur zweimal wirklich mit in der Story. 

Sie Story an sich war interessant, aber an einigen stellen seltsam umgesetzt. Es steckt definitiv Potenzial darin, wenn man es noch etwas mehr ausbauen würde.

Abwechslungsreiches Abenteuer mit vielen Überraschungen!

Ich weiß nicht mehr, wo genau ich dieses Cover entdeckt habe, aber es hat mich SOFORT in den Bann gezogen! Und zum Glück hat die Geschichte dahinter mich auch sehr begeistert :)

Es beginnt damit, dass der Junge in einer Höhle auf einer Insel erwacht, ohne dass er weiß, wer er ist, ohne jegliche Erinnerung. Ein Glück für ihn - oder hat das Schicksal seine Hände im Spiel? - dass der Abenteurer und Erfinder Lord Umber ihn dort findet und mit sich in die Stadt Kurahaven nimmt. Umber will das Rätsel um den Jungen Happenstance (kurz Hap) entschlüsseln, doch auch er selbst hat Geheimnisse, die sich im Laufe der Handlung offenbaren.

Es liest sich sehr flüssig, dem Lesealter angemessen und doch auch anspruchsvoll mit schönen Metaphern und einer abwechslungsreichen Handlung. Die Spannung liegt an den Rätseln, die in dieser Welt in der Luft liegen, an Lord Umbers Vergangenheit, Haps Zukunft und dem mysteriösen Fremden, der sie verfolgt.

Die kurze Reise auf der "Walfischbarke", dem Wal Boroon, der ein Uboot auf dem Rücken trägt, war ein toller Einstieg und zeigt direkt, dass hier phantastische Elemente auf uns warten. Die Handlung selbst spielt sich dann zwar nur in der Stadt Kurahaven ab und dennoch gelingt es dem Autor viele Elemente einzubringen, die eine magische und abenteuerliche Kulisse entstehen lassen.
Zwischen den Kapiteln sieht man immer wieder Pergamentfetzen, auf denen in wenigen Sätzen bestimmte Kompontenen dieser Welt beschreiben und das Bild abrunden.

Vor allem auch die Charaktere mochte ich sehr.
Hap, der sich erstmal selbst finden muss und dabei vieles entdeckt, was ihm Angst, aber auch Mut macht.
Der gut gelaunte Entdecker Lord Umber, ein neugieriger Abenteuer und hoffnungsloser Optimist, der mit seinen Erfindungen den Fortschritt vorantreibt
Dessen rüder Beschützer Oates, ein mürrischer Muskelprotz, auf dem ein Fluch liegt
und die schüchterne Sophie, ein Mädchen mit einem Handicap und einem wunderbaren künstlerischen Talent, das im Laufe der Zeit immer mehr auftaut.

Ich mochte die Geschichte insgesamt sehr und hab mich bestens unterhalten gefühl. Vor allem das Geheimnis um Lord Umber gibt dem ganzen eine besondere Note, auf deren weitere Entwicklungen ich mega gespannt bin! Und natürlich auch, welche Rolle hier Hap noch spielen wird.

Rezension "Der gefundene Junge"

Der Junge Hap wacht eines Tages völlig überraschend in einer Höhle auf und kann sich nicht daran erinnern, wer er ist und was davor passierte. Wenig später trifft er auf den berühmten Erfinder Lord Umber und seine Mannschaft und dieses Treffen führt ihn geradewegs in ein Abenteuer auf der Suche nach seiner Identität...

Liest man die ersten Seiten von "Der gefundene Junge", so könnte man schon denken, es handelt sich um einen stark klischeebehafteten Fantasyroman: Junge mit Gedächtnisverlust trifft auf Mann, der die xte Kopie des verrückten Wissenschaftlers und Abenteurers zu sein scheint. Auch die ersten Begegnungen mit Umbers Gefährten verstärken diesen Eindruck.
Doch dieser Eindruck täuscht gewaltig, denn hier handelt es sich um eine wirklich gut gemachte Mischung aus Fantasy und Abenteuerroman, der auch für Jugendliche gut geeignet ist. Catanese schreibt spannend und stürtzt die Gruppe von einem Erlebnis in das andere. Es scheint wirklich immer etwas zu entdecken und zu erleben zu geben und es wird wirklich nie langweilig.
Da "Der gefundene Junge" den ersten Band der Reihe "Die Bücher von Umber" darstellt, gibt es natürlich sehr viele offene Fragen und Dinge, die wohl erst in den Folgebänden geklärt werden. Gerade das Ende stellte für mich eine völlig übberraschende Wendung weg von der klassischen Fantasy dar.

So bin ich trotz anfänglicher Skepsis doch noch von diesem Roman überzeugt worden. Die 320 Seiten lesen sich schnell und ich denke, dass man es hier mit durchaus vergnüglicher Lektüre zu tun hat, die Lust auf die weiteren Bände macht!

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