P.C. Cast Moon Chosen

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Inhaltsangabe zu „Moon Chosen“ von P.C. Cast

Die Nr. 1- Bestseller-Autorin der »House of Night«-Serie P.C. Cast, hat mit »Moon Chosen« eine großartige Welt von archaischer Kraft geschaffen. Eine neue Welt, in der die Menschen, ihre tierischen Gefährten und die Erde selbst sich drastisch verändert haben – eine Welt voller Schönheit, Liebe, verbotener Geheimnisse und dunkler Mächte. Mari gehört zum Stamm der Erdwanderer und ist die Tochter der Mondfrau ihres Clans, Erbin der einzigartigen Heilkräfte ihrer Mutter. Es ihre Bestimmung, einmal ihren Platz einzunehmen und die Frauen und Männer des Weberclans regelmäßig vom Nachtfieber zu reinigen. Doch sie birgt ein Geheimnis in der im Wald versteckten Höhle, in der sie lebt. Und sie fühlt sich noch nicht bereit, ihrem Schicksal zu folgen. Doch als ein todbringender Angriff ihre Welt aus den Angeln reißt, enthüllt Mari die Stärke ihrer Fähigkeiten und entschließt sich, sich selbst und ihr Volk zu retten. Ihr läuft ein Hund zu, der ihr nicht mehr von der Seite weicht. Ihr neuer Begleiter wird allerdings schon gesucht – von ihren Feinden. Als Mari dem Sohn des Anführers, Nik, begegnet, verspürt sie ein zuvor nie gekanntes Gefühl. Sie bricht die Gesetze des Clans und verbündet sich mit ihm, um die Kräfte zu besiegen, die sie alle zu zerstören drohen.

Ein wirklich genialer Reihenauftakt, mit vielen interessanten Charakteren in einer neuen, spannenden Welt die man so noch nicht gekannt hat.

— booknerd84
booknerd84

Wohl durchdacht, liebevoll beschrieben und wirklich schön zu lesen - wären da doch bloß nicht gewalttätige und widerwärtige Kannibalen. Bäh.

— Booksloveforeveryone
Booksloveforeveryone

Leider eine einzige Qual. EIne sehr gute Grundidee, die in der Umsetzung soo unlogisch aufgebaut war, dass ich es schrecklich nenne...

— annso24
annso24

[2/5] Fürchterliche Protagonistin, unausgereifte Welt, unglaubwürdiges Setting, teilweise vorhersehbar, unnötige Instant-Liebe. Anstrengend.

— JenniferKrieger
JenniferKrieger

Leider eine Enttäuschung.

— charlie_books
charlie_books

Charaktere und worldbuilding nicht sehr überzeugend, die Idee dahinter ist jedoch spannend!

— genihaku
genihaku

Sehr durchwachsen. Von Cast ist man wesentlich besseres gewohnt, es wirkt unfertig. Eher eine 2.5.

— Vanillis_world
Vanillis_world

Ein unglaublich gutes und spannendes Buch, welches jedoch stellenweise zu verstörend war um 5 Sterne zu geben. Auch ist es mal langwierig.

— IamEve
IamEve

Absolutes Überraschungspaket und definitiv kein typisches Jugendbuch ;)

— Schnapsprinzessin
Schnapsprinzessin

Eine neue Welt, verschiedene Clans und ein reissender Fluss, der dich einfach durch die Geschichte zieht und dich nicht untergehen lässt.

— JenWi90
JenWi90

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  • Das Buch des Monats September im FISCHER Leseclub: "Moon Chosen" von P.C. Cast

    Moon Chosen
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    "Voller Sehnsucht nach dem Mond und seiner kühlen Kraft reckte Mari die Hand weiter durch das Loch, wie um etwas davon einzufangen. Doch statt zarter Mondstrahlen erhaschten ihre Fingerspitzen das gelbe Licht der sinkenden Sonne. Hitze strömte in ihre Hand ein." In unserem Buch des Monats September "Moon Chosen" von P.C. Cast erwartet euch eine magische Welt, in der die Menschheit, wie wir sie kennen, nicht mehr existiert. An ihrer Stelle haben sich verschiedene Völker gebildet, die den geheimnisvollen Kräften der Natur ergeben sind. Die junge Mari ist eine Erdwanderin, doch keiner ihrer Gefährten darf hinter das Geheimnis kommen, welches ihre wahre Herkunft umgibt. Das Gefüge ihres Clans droht zu zerbrechen, als fremde Eindringlinge das Volk bedrohen und Mari muss sich ihrem Schicksal stellen, um sich und und ihr Volk zu retten. Doch ist sie bereit, die Opfer zu bringen, die dafür nötig sind?Das erfahrt ihr in unserem Buch des Monats September "Moon Chosen"!Mehr zum Buch Mari gehört zum Stamm der Erdwanderer und ist die Tochter der Mondfrau ihres Clans, Erbin der einzigartigen Heilkräfte ihrer Mutter. Es ihre Bestimmung, einmal ihren Platz einzunehmen und die Frauen und Männer des Weberclans regelmäßig vom Nachtfieber zu reinigen. Doch sie birgt ein Geheimnis in der im Wald versteckten Höhle, in der sie lebt. Und sie fühlt sich noch nicht bereit, ihrem Schicksal zu folgen. Doch als ein todbringender Angriff ihre Welt aus den Angeln reißt, enthüllt Mari die Stärke ihrer Fähigkeiten und entschließt sich, sich selbst und ihr Volk zu retten. Ihr läuft ein Hund zu, der ihr nicht mehr von der Seite weicht. Ihr neuer Begleiter wird allerdings schon gesucht – von ihren Feinden. Als Mari dem Sohn des Anführers, Nik, begegnet, verspürt sie ein zuvor nie gekanntes Gefühl. Sie bricht die Gesetze des Clans und verbündet sich mit ihm, um die Kräfte zu besiegen, die sie alle zu zerstören drohen.Hier gehts zur Leseprobe!Wir vergeben gemeinsam mit FISCHER FJB 50 Exemplare von "Moon Chosen" unter allen, die sich bis einschließlich 06. September 2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* für das Buch des Monats bewerben und uns verraten, warum sie gerne mitmachen möchten.   In den folgenden Wochen stellen wir euch Aufgaben, bei denen ihr Buchlose erhalten könnt. Für jede Aufgabe gibt es ein eigenes Unterthema, in welchem erklärt wird, was ihr machen müsst, um ein Buchlos zu erhalten. Wenn ihr genügend Buchlose gesammelt habt, könnt ihr am Ende der Monatsaktion ein Buch aus den S. FISCHER Verlagen gewinnen.   Alle Infos zum System der Buchlose findet ihr hier.   Bitte beachtet, dass es in dieser Challenge zudem Spezialaufgaben geben wird, die jeweils nur an einem einzigen Tag erfüllt werden können. Regelmäßiges Vorbeischauen in der Challenge lohnt sich also!   Wer 10 Buchlose sammelt, erhält als Sofortgewinn ein Buch aus den S. FISCHER Verlagen, das aus sechs Vorschlägen ausgewählt werden kann.   Zusätzlich verlosen wir unter allen, die mindestens 11 Buchlose gesammelt haben, eine Magic Box "Zauberhafte Unterkünfte".Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Aktion zum Buch des Monats teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen. Ihr könnt jederzeit mit einsteigen.   Die Frist für die Bearbeitung der Hauptaufgaben für das Buch des Monats September endet am Mittwoch, den 11. Oktober 2017 – d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich dieses Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Buchlos-Wertung mit einfließen. Mitglieder des FISCHER Leseclubs erhalten das Abzeichen für das jeweilige "Buch des Monats", wenn sie mindestens 5 Beiträge und eine Rezension geschrieben haben.   Ihr möchtet beim FISCHER Leseclub mitmachen? Alle Informationen dazu findet ihr hier.   Ihr müsst aber kein Mitglied im FISCHER Leseclub sein, um an der "Buch des Monats"-Aktion teilzunehmen.    Die Buchlose gelten immer nur für den jeweiligen Monat und können nicht in den nächsten Monat übertragen werden.    *  Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme, am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Erfüllen aller Hauptaufgaben der "Buch des Monats"-Aktion bis spätestens 11. Oktober 2017. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für ein Testleseexemplar schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas verschicken!   Ein allgemeiner Hinweis: Bitte markiert eure Beiträge nur dann als Spoiler, wenn es sich wirklich um Spoiler handelt und beispielsweise nicht eure Beiträge für die einzelnen Aufgaben!

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    • 1337
  • So grandios - warum müssen Kannibalen das perfekte Bild zerstören? Es ist einfach widerlich!!

    Moon Chosen
    Booksloveforeveryone

    Booksloveforeveryone

    21. September 2017 um 21:18

    Die Handlung "Doch eh' die Welt zerfiel in Tod und Untergang, [...] keimte fein und still ein leiser Neuanfang [...]. Denn nicht alle Menschen waren taub und starr, [...] spürten, welche Leere  in den [...] toten Städten war. Spürten Trost und Heilung dort im Weiten Grün [...], nahmen sie Abschied, um von nun an in den Wald - den großen Wald zu zieh'n."   ~S.91 "Eine neue Welt, uralt und zukünftig zugleich, überirdischen Mächten ausgeliefert, den Elementen unterworfen." ~ Klappentext   Mari ist die Tochter der Mondfrau vom Stamm der Erdwanderer. Außer denen existieren in ihrer Welt auch zwei weitere Völker. Einmal die, die in Siedlungen wohnen. Doch geplagt durch eine schlimme Krankheit stehlen diese Menschen den anderen Völkern die Haut. Zweitens gibt es dann noch die Gefährten, die Maris Volk versklaven. Doch das lediglich wegen der Fäule, die die Gefährten bei der kleinsten Verletzung während der Feldarbeit innerhalb kürzester Zeit in den Tod treibt. Aus letzterem Volk entstammt auch Nik, der Sohn des Sonnenpriesters. Er scheint anders, als der Rest seines Volkes. Die Rezension Es ist selten, dass schon ein Klappentext einen so umhaut. Noch seltener ist es, dass ich den Klappentext (oder zumindest Teile davon) auf meinen Blog stelle, da ich das an sich gerne in meinen eigenen Worten oder wenigstens paraphrasieren möchte. Aber dieser Satz passt so gut auf das Buch - das hätte ich nie und nimmer besser machen können. Also ein wirklich großes Lob an den, der sich diesen Satz hat einfallen lassen. Ein so pfiffig und prägnanter Satz ist auf Klappentexten selten. Dann spricht er mich persönlich auch noch enorm an.    Aber - Arghh - musste es dann noch den "zweiten Klappentext" an der inneren Klappe des Umschlags geben? Der spoilert einem nämlich schon mehr als das halbe Buch. Natürlich nur dann, wenn man von den kleineren Nebenplots absieht. Andererseits aber bin ich mir auch nicht sicher, ob ich überhaupt weiter gelesen hätte, als ich bei Seite 44 angekommen war... Auf dieser Seite wurde verdammt detailliert erzählt, wie Fahlauge einem Hirsch die Haut abzieht. Um sowas zu lesen hab ich das Buch nun wirklich nicht bestellt!! Das war einfach nur abstoßend. Warum muss die Autorin bloß so oftmals auf diese groteske Art schreiben. Klar ist das etwas widerliches und irgendwo passt es auch gut in die Geschichte... aber muss das dann so ausgeschrieben werden?  Hätte ich da weitergelesen ohne zu wissen, was dann so ungefähr folgen wird? Nein. Nicht einmal für ein Rezensionsexemplar. Denn mir wurde buchstäblich und ungelogen übel.    Auf der anderen Seite hat der Roman natürlich auch viel Positives. Zum Beispiel finde ich es immer wieder beeindruckend, wie viel Mühe sich Fantasy-Autoren geben, um eine vollkommen neue Welt zu erschaffen für die Augen eines jeden Lesers. Und das bitte möglichst bildlich!! Die Vorstellungskraft des Lesers  soll schließlich nicht eingeschränkt werden. Und Cast schafft das in überwältigendem Ausmaß.  Das ganze Mal am Beispiel der Erdwanderer:  "Das Oberhaupt der matriarchalischen Clansgesellschaft war die Mondfrau jedes Clans [der Erdwanderer]. Sie besaß nicht nur die Macht, ihre Brüder und Schwestern vom Nachtfieber zu reinigen, sie war Heilerin und weise Frau. " ~S.48 (Kann es sein, dass Cast es sehr mit matriarchalisch angelegten Gesellschaften hat? In "House of Night" war es doch sehr ähnlich... Generell sind thematisch gesehen viele Themen mit der zwölfteiligigen Vampirsaga deckungsgleich.) Nicht weniger genial finde ich die Idee hinter den Gefährten. Dieses Volk wird von Hunden erwählt. Hund und Mensch sind dann für Lebzweiten miteinander verbunden. Besonders die Idee hinter dieser Verbindung fand ich sehr schön. Es ist, als so, dass die Hunde dementsprechend den Gefährten nicht weniger bedeuten, als die Menschen selbst.  Doch kommen wir jetzt zu dem, was ich am meisten an dieser Hunde-Geschichte mochte. Nämlich, dass gerade Nik nicht gewählt wurde. Es zeigt nämlich, dass er auch so etwas besonderes sein kann. Und wie er das ist. Er macht eine mordsmäßige Charakterentwicklung mit und ist nebenher der Typ Mann, auf den vermutlich jedes Mädchen fliegen würde. Er wirkt nach außen hin ganz anders, als er innen eigentlich ist. Er kann viel sensibler sein, als man vielleicht auf den ersten Blick denkt. Für mich ist er ein ganz besonderer Charakter. Und Cast hat ihn wirklich toll dargestellt.  Mari ist wiederum auch ein besonderer Charakter. Sie steht für das ein, was sie für richtig hält mit viel Mut und ist gleichzeitig verständnisvoll und kümmert sich. Was mich an ihr nur wieder so stört ist, dass sie auch eine ist, der alles zufliegt. So war das auch bereits mit der Protagonistin von "House of Night". Sie kann einfach alles und der Rest ist gegen sie nichts. Sie braucht, hat sie's einmal ein bisschen geschafft, plötzlich für nichts mehr zu üben. Alles kann sie einfach. Das Einzige, was ich daran natürlich verstehe ist, dass sie urplötzlich von diesem riesigen Schäferhund Rigel erwählt wird. Schließlich ist sie halb Erdwanderin, halb Gefährtin.   Der Sprachstil ist dem aus "House of Night" nicht unähnlich, doch ich hatte den Eindruck, dass die Autorin sich in ihrer Sprache und im Ausdruck stark weiter entwickelt hat.  Das Fazit Auf jeden Fall bin ich sehr gespannt, wie es mit Mari und Nik und all den anderen weiter geht. Denn die Geschichte ist wohl durchdacht, liebevoll beschrieben und - abgesehen von diesem kannibalischen Volk - wirklich schön zu lesen. Wobei die Stellen mit diesen Kannibalen von mir aus sehr gerne wegfallen könnten...  

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  • Enttäuschung pur

    Moon Chosen
    ThePassionOfBooks

    ThePassionOfBooks

    21. September 2017 um 19:38

    Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an das Buch heran gegangen, da die Autorin allseits sehr häufig gelobt und wohl auch recht beliebt ist. Leider jedoch lässt mich die Geschichte sehr enttäuscht zurück. Direkt zu Beginn wird es sehr komplex, da man nacheinander die verschiedenen Stämme, deren Leben, Umgebung und Gebräuche, sowie einige Hauptfiguren kennen lernt. Ich musste mich da erst einmal hinein finden, weil es schon ein bisschen viel auf einmal und auch etwas wirr war. Von Kapitel zu Kapitel erlebt man die Geschichte immer wieder aus der Sicht verschiedener Charaktere. Da wäre zum einen Marie, die Tochter der Mondfrau. Sie war für mich die sympathischste Figur und ihre Abschnitte mochte ich am meisten. Diese Passagen waren durchweg interessant und aufregend und man erhält tolle Einblicke in den Stamm der Erdwanderer. Neben Mari gibt es dann noch Nik, der aus einem weiteren Stamm kommt. Auch seine Erlebnisse waren recht spannend, allerdings nicht so gut wie die mit Marie. Die beiden Figuren und deren Entwicklung haben mir am Buch am besten gefallen. Zum Schluss gibt es dann noch Fahlauge, der dem dritten Stamm angehört. Mit ihm wurde ich überhaupt nicht warm und auch die Erlebnisse rund um Fahlauge waren allesamt wirr und konfus und bis zum Ende habe ich nicht so recht verstanden warum sie eigentlich überhaupt im Buch enthalten sind. Das Buch ist als Jugendbuch deklariert und das finde ich persönlich an vielen Stellen nicht richtig. Es gibt oftmals Gewalt und Brutaltität, die nicht unbedingt für Jugendliche geeignet und zudem für die Geschichte auch nicht nötig sind. Obwohl der Roman rund 700 Seiten umfasst bleiben am Schluss viele Fragen ungeklärt. Mir persönlich zu viele. Wie kam es zu den Stämmen, einigen Krankheiten, was hat es mit Fahlauge auf sich usw. Mir kam es mehrfach so vor als hätte die Autorin einfach mal mit dem Schreiben angefangen ohne überhaupt zu wissen wohin sich die Geschichte oder Figuren entwickeln sollen. Und so bleibt vieles unerklärt, einiges ist wiederum komplett wird und einen angenehmen Lesefluss stelle ich mir anders vor. 

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  • Ein potenzieller Bestseller ... eher eine herbe Enttäuschung

    Moon Chosen
    annso24

    annso24

    21. September 2017 um 18:55

    Cover: Das Cover ist aus meiner Sicht ein richtiger Hingucker. Es ist schlicht, verrät nicht viel über die Geschichte, spinnt eine durch den Mond eine tolle Brücke von Cover, Titel und Inhalt. Auf jeden Fall gelungen, da es auf sich aufmerksam macht, ohne zu pompös zu wirken. Inhalt: Noch nie habe ich ein so unlogisches Buch gelesen. Der Anfang war für mich ehrlich gesagt das Schlimmste und eine Qual. Man wird in eine Welt geworfen, die man über die ersten 10 Kapitel absolut nicht versteht.    Ich sah mich drei verschiedenen Perspektiven, drei verschiedenen Clans gegenüber, deren Welt und Ansichten keineswegs erklärt wird, sodass ich mir die ganze Zeit dachte: Was ist das denn bitte? Es war für mich absolut zusammenhangslos, teilweise sogar grausam und so brutal, dass ich kurz davor war, es jetzt schon abzubrechen. Es wurde dann langsam besser, weil mich vor allem die Geschichte um die Erdwanderin Mari und den Gefährten Nik faszinierte. Aber durch die gesamte Geschichte zogen sie die wildesten Sachen, die für mich nicht logisch waren. An jeder Ecke fragte ich mich: WIESOOO????  Mir machte das Lesen absolut keinen Spaß, weil die Geschichte für mich so willkürlich und unlogisch zusammengewürfelt war. Auch die Liebesgeschichte konnte in der Rarität, in der sie auftauchte, ebenso wenig überzeugen. Am Ende wird einem dann noch ein Cliffhanger hingeworfen nach dem Motto: Lies weiter, auch wenn der Rest doof war... Meine Lust weiterzulesen ist aufgrund der Umsetzung der Geschichte immens gering, auch wenn es mich schon interessieren würde, wie es weitergeht, weil die Grundidee an sich nicht schlecht war. Charaktere: Die fehlende Logik in der Handlung wirkte sich natürlich auch auf die Charaktere aus.  Mari war am Anfang für mich absolut nicht verständlich aufgrund ihrer kindlichen Sprache. Im Verlauf der Geschichte konnte sie jedoch immer mehr überzeugen, wuchs auch an den Herausforderungen, sodass ich sie am Ende wirklich gern hatte.  Auch wenn ich sagen muss, dass sie manchmal in den letzten Kapiteln nicht zu verstehen war. Einerseits spricht sie sich für Hilfe im Sinne der Menschlichkeit aus, was sie auf der anderen Seite anderen verweigert... Nik war glaube ich, der einzige Charakter, denn ich die ganze Zeit über mochte und überzeugen konnte. Seine leidenschaftliche, kämpferische aber auch etwas verzweifelte Art fand ich sehr unterhaltsam. Im Gegensatz dazu war Fahlauge für mich ein einziges Rätsel. Seine Beweggründe waren mir zu wenig und zu unlogisch und er brachte erschreckende Grausamkeit und Brutalität in die Geschichte, die für mich keinen Sinn machten. Alle anderen Charaktere fand ich recht gut gestaltet. Sie sorgten für Überraschungen wie ergreifende Szenen. Schreibstil: Stilistisch habe ich im Gegensatz zu den restlichen Kriterien fast nichts auszusetzen. Für mich ließ sich das Buch sehr gut lesen, denn P.C.Cast hat einen angenehmen Schreibstil, der einen trotz ausreichender Beschreibung nicht langweilt.  Auch die verschiedenen Sichtweisen fand ich angenehm, da man dadurch in alle drei Stämme reinschnuppern kann und sich eine Meinung drüber bilden kann. Das sorgte auch für Abwechslung und Spannung aus meiner Sicht. Einzige Schwäche hier war für mich die anfängliche Sprache von Mari... Sie wirkte am Anfang auf mich wie ein kleines Kind, aufgrund dessen, dass sie sich wie mit "Mami" sehr kindlich ausdrückte. Das passte natürlich nicht zu ihren 18 Jahren, enge Bindung zur Mutter hin oder her. Fazit: Für mich war "Moon Chosen" die schlechteste Geschichte, die ich je gelesen habe, und die gleichzeitig eine sehr gute Grundidee hat. Die Grundzüge der Handlung und Hintergründe fand ich gar nicht so schlecht, nur strotzte die Geschichte nur so von ausbleibender Logik. Viele Geschehnisse und vor allem der Anfang, sorgten für ein riesiges Fragezeichen in meinem Gesicht und der Überlegung, was ich denn da lese. Aus meiner Sicht wahnsinnig schade, was aus der Idee gemacht wurde. Ich kann euch nur davon abraten, zu diesem Buch zu greifen! Auch wenn ein bekannter und auch beliebter Name draufsteht.

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  • [Rezension] Moon Chosen 1: Gefährten einer neuen Welt – P. C. Cast

    Moon Chosen
    JenniferKrieger

    JenniferKrieger

    21. September 2017 um 15:02

    Zur Rezension auf meinem Blog:http://jennys-buecherkiste.blogspot.de/2017/09/rezension-moon-chosen-1-gefahrten-einer.htmlKlappentext:Mari gehört zum Stamm der Erdwanderer und ist die Tochter der Mondfrau ihres Clans, Erbin der einzigartigen Heilkräfte ihrer Mutter. Es ist ihre Bestimmung, einmal ihren Platz einzunehmen und die Frauen und Männer des Stammes regelmäßig vom Nachtfieber zu reinigen. Doch sie birgt ein Geheimnis. Und sie fühlt sich noch nicht bereit, ihrem Schicksal zu folgen.Als ein todbringender Angriff ihre Welt aus den Angeln hebt, enthüllt Mari die Macht ihrer Fähigkeiten und entschließt sich, ihr Volk zu retten. Ihr läuft ein Hund zu, der ihr nicht mehr von der Seite weicht. Ihr neuer Begleiter wird allerdings schon gesucht – von ihren Feinden.Als Mari dem Sohn des Anführers, Nik, begegnet, verspürt sie ein zuvor nie gekanntes Gefühl. Sie bricht die Gesetze des Clans und verbündet sich mit ihm, um die Kräfte zu besiegen, die sie alle zu zerstören drohen.Einordnung:- Gefährten einer neuen Welt (Teil 1)- weitere Teile werden folgenErster Satz:Ansteckendes Frauengelächter hallte durch den warmen, gemütlichen Bau.(Seite 7)Rezension:Als ich das Buch das erste Mal zur Seite gelegt habe, weil ich keine Lust mehr hatte, es weiter zu lesen, war ich auf Seite 35. Ich denke, das macht schon gut deutlich, was für ein Kampf es war, dieses Buch zu beendet. Die beiden Male, die ich das Buch tatsächlich absichtlich pausiert habe, hat Protagonistin Mari zu verantworten. Generell wird die Geschichte in drei Handlungssträngen geschildert, aber hauptsächlich dreht sie sich um Mari, die daher auch viele Kapitel erzählt. Angeblich soll sie 18 Jahre alt sein, aber sie benimmt sich wie ein höchstens zehnjähriges, quengeliges, trotziges Mädchen, manchmal sogar eher wie ein Kleinkind. Ihre unreife Sprache, das in unendlich vielen Sätzen im Dialog sowie im Erzähltext eingebaute Wort „Mama“, ihre kindliche Sprunghaftigkeit und ihr trotziges Verhalten in Kombination mit ihrer überbeschützenden Helikopter-Mutter haben sie zu einer so anstrengenden Figur gemacht, dass meine Nerven nach dem zweiten Kapitel bereits blank lagen.Dieses Verhalten hat sich eine ganze Weile nicht geändert. Es ist eher noch schlimmer geworden. Am Höhepunkt ihres trotzigen Verhaltens hatte ich zum zweiten Mal keine Lust mehr auf das Buch. Zum diesem Zeitpunkt weigert sich Mari aus purer Aufmüpfigkeit, ihrem Clan mit ihren einzigartigen Heilkräften zu helfen. Während die Menschen ihres Clan qualvoll leiden, tanzt Mari glücklich und entspannt ihren Namen im Mondlicht. Da konnte ich wirklich nur den Kopf schütteln. Zwar wird sie zum Ende des ersten Bandes erwachsener, allerdings passiert das unbegründet und mit einem Fingerschnippen, sodass dieser Wandel dann auch nichts mehr herausreißen konnte. Zum Glück wurden immer wieder einige Kapitel aus der Perspektive des Gefährten Nik geschildert, sodass ich beim Lesen manchmal Pause von der fürchterlichen Protagonistin hatte.Leider fand ich die Welt, die die Autorin sich ausgedacht hat, und ihre Implementierung in die Geschichte ebenfalls misslungen. Alle Informationen über den kleinen Ausschnitt der Welt, in dem die Geschichte spielt, sind in die ersten Kapitel gestopft. Es werden drei Clans aus drei unterschiedlichen Stämmen vorgestellt mit ihren Stärken und Schwächen, mit ihrer Religion und Gesellschaftsstruktur, mit wichtigen Figuren und Krankheiten. Als hätte die Autorin die Steckbriefe in ganzen Sätzen formuliert. Dadurch ist der Anfang des Buches dermaßen mit unzusammenhängenden Informationen überladen, dass ich einfach nur verwirrt war. Nach diesen ersten Kapiteln hatte sich die Vorstellung der Welt dann allerdings vollständig erledigt. Es wurde nichts weiter ausgeführt und über den Tellerrand hinausgeschaut wird nur in zwei Nebensätzen. Die ganze Welt wirkte total unausgereift, weil bis zum Ende dieses ersten Bandes, was immerhin 700 Seiten sind, keine einzige Erklärung geliefert wurde. Aspekte wie das mysteriöse Nachtfieber der Erdwanderer werden wieder und wieder und wieder angesprochen, aber es gibt nicht einmal einen Ansatz zur Erklärung, was das eigentlich ist.Diese fehlenden Erklärungen sind insbesondere auch deshalb problematisch, weil die Autorin versucht hat, die Fantasygeschichte in ein dystopisches Setting zu stopfen. Schon in den ersten Kapiteln wird erklärt, wie die Sonne sämtliche technologische Errungenschaften zerstört hat, sodass sich die Menschen in die Wälder zurückziehen und ein naturverbundenes Leben beginnen mussten, um zu überleben. Zu diesem dystopischen Setting passen aber weder die merkwürdigen Krankheiten noch die mutierten Tiere noch die geradezu magischen Fähigkeiten noch die ganzen anderen Fantasyaspekte. Da die Autorin sich sämtliche Erklärungen für diese Aspekte gespart hat, wirkt die Welt unrealistisch, unglaubwürdig und inkonsistent. Neben der Protagonistin und der Welt gab es aber auch noch viele andere Dinge, mit denen ich Schwierigkeiten hatte. Unter anderem gehört dazu die fehlende Geschwindigkeit der Handlung. Nachdem die ersten Kapitel mit Informationen voll gestopft waren, ist die Handlung schnell abgeflacht. Hin und wieder gab es spannende, stringente Handlungsabläufe, aber die wurden meist nur kurz im Nebensatz angerissen. Dazwischen drehte sich die Geschichte im Kreis und kam einfach nicht vom Fleck. Ich habe mich zwischenzeitlich wirklich gelangweilt. Das änderte sich erst spät in der zweiten Hälfte, als sich die Handlungsstränge langsam verbunden haben. Die 450 Seiten Anlaufzeit, die das Buch bis dahin gebraucht hat, waren aber echt langatmig.Außerdem war an vielen Stellen die Handlung vorhersehbar. Die Autorin hat jedes Mal mit ziemlich deutlichen Hinweisen verraten, was als nächstes passieren würde, wenn es nicht auch so schon offensichtlich war. Da die Ereignisse dann leider auch nicht packend erzählt wurden, hat das dem Buch eine Menge Spannung genommen. Das einzige Mal, das die Autorin mich wirklich überraschen konnte, hat sie den Moment gleich wieder zunichte gemacht, indem sie genau die gleiche Szene mit den gleichen Personen am gleichen Ort direkt im Anschluss noch einmal geschrieben und dabei das vorhersehbare Ereignis hat eintreten lassen.Nachdem sich die Geschichte eigentlich immer weiter gesteigert hatte, war das Ende dann wieder sehr schwach. Die Handlung hat sich weiter aufgeschaukelt, die Spannung ist gestiegen und die Dramatik hat zugenommen. Und dann wirkte es, als hätte die Autorin sich in einer Sackgasse wiedergefunden, und um die Situation lösen zu können, musste sie irgendein göttliches Wesen erscheinen lassen. Damit ist die Spannung einfach verpufft. Die Hälfte des Endes, die nicht Spannung, sondern Liebesgeschichte war, war da leider auch nicht überzeugender. Das Buch ist wirklich dick, aber trotzdem hat die Autorin die obligatorische Instant-Liebe benutzt, bei der die Charaktere schon beim zweiten Treffen wissen, dass sie unsterblich ineinander verliebt sind und den Rest ihres Lebens miteinander verbringen wollen. So war die Liebesgeschichte leider völlig unnötig.Fazit:Es war ein Kampf, dieses Buch zu beenden. Einer der Erzähler, Nik, war mir sympathisch. Außerdem gab es hin und wieder spannende Stellen, die insbesondere zum Ende hin auch häufiger wurden. Sonst habe ich leider nur Negatives zu berichten. Protagonistin Mari war einfach fürchterlich, zweimal hätte ich das Buch beinahe abgebrochen, die ersten Kapitel waren völlig konfus und mit Informationen überladen, mehrfach kommt die Handlung nicht vom Fleck, die Fantasygeschichte im dystopischen Setting ist unglaubwürdig, die gesamte Welt wirkt unausgereift, es gibt keine Erklärungen, oftmals ist die Handlung vorhersehbar, das Ende ist schwach und die obligatorische Instant-Liebe unrealistisch. „Moon Chosen: Gefährten einer neuen Welt“ wirkte eher wie ein vorläufiges, konfuses, unausgereiftes Manuskript und bekommt daher nur zwei Schreibfedern.

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  • Viel unausgeschöpftes Potential

    Moon Chosen
    genihaku

    genihaku

    21. September 2017 um 13:28

    Moon Chosen startet mit einer ungewöhnlichen Idee, in der viel Potential steckt, welches von der Autorin im ersten Band ihrer mehrteiligen Serie nicht zu meiner Zufriedenheit ausgeschöpft wird. Einige Teile der Geschichte gefallen mir, andere eher weniger. Aus verschiedenen Perspektiven wird dem Leser das spannende Konzept dieser Welt vorgestellt, aus der Sicht von Mari, Nik und Fahlauge, die jeweils aus verschiedenen Völkern stammen. Hier gibt es schon zwei Probleme: Das wordbuilding ist nicht sehr gelungen. Cast hält die Welt sehr klein und deswegen wirkt die Geschichte sehr konzentriert, man sieht das große Bild nicht, und das führt dazu, dass durch diese Lücke die Welt an sich unbedeutend wirkt. Das zweite Problem befasst sich mit den Figuren. Während Nik eine rasante und bewundernswerte Entwicklung durchmacht, bleibt die weibliche Hauptfigur in Verstrickungen zurück. Sie wurde weder gut erzählt noch durchdacht und authentisch dargestellt, sie nervte sogar zum großen Teil. Fahlauge dagegen bringt dem Leser eine ganz andere Gesellschaft nahe, die einen bis aufs Mark erschüttert. Ein guter Aspekt an dem Buch ist, dass es manchmal in die 0815 Schiene zu rutschen scheint, um dann eine andere Richtung einzuschlagen. Manchmal bleibt es leider in der vorhersehbaren Schiene. Wie zum Beispiel die typische Liebesgeschichte in jedem Jugendbuch. Die Beziehung wird nicht nur zu schnell und unrealistisch erzählt, sie ist auch überspitzt. Was das Lesen an sich angeht: Einige Teile ziehen sich ein wenig, man kommt langsam voran, dann ist der Anfang sehr holprig, dem Buch muss man vielleicht 70 Seiten oder 7 Kapitel geben, um einen zu fesseln, und dann wird einem noch wenig Informationen bezüglich der Welt geliefert, was nicht weiter schlimm ist, da es sich um den ersten Band einer Reihe handelt. Vielleicht hört sich die Rezension bis jetzt etwas negativ an, doch das Buch ist sehr spannend. Man fiebert mit jedem Clan mit, jeder Clan hat etwas Besonderes, von dem man mehr lesen möchte, es gibt sehr tolle Aspekte, die ich nicht spoilern möchte, und es steckt viel Potential in der Geschichte. Zum Schluss sei eine Bemerkung anzufügen, dass in dem Buch viel Gewalt vorkommt: Tieren wird die Haut abgezogen, Frauen vergewaltigt, und Menschen versklavt und getötet. Das sollte man berücksichtigen. Wer sich für die Welt interessiert, kann dem Buch eine Chance geben. 

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  • Moon Chosen - Gefährten einer neuen Welt

    Moon Chosen
    Kleine8310

    Kleine8310

    21. September 2017 um 00:27

    "Moon Chosen - Gefährten einer neuen Welt" ist der Auftaktband einer neuen Fantasyreihe der Autorin P. C. Cast. Für mich war es das erste Buch der Autorin und ich war sehr gespannt darauf, wie es mir gefallen würde. Vom Inhalt her hat es direkt meine Neugier geweckt und ich habe mich auf eine spannende Geschichte mit viel Fantasie gefreut.    In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Mari. Mari gehört zum Stamm der Erdwanderer und ihre Mutter Leda ist die Mondfrau des Clans. Die Fähigkeiten einer Mondfrau sind für die Stammesmitglieder von großer Wichtigkeit, denn sie bieten auch Heilkräfte, die gegen das Nachtfieber wirken. Doch Mari hat ein Geheimnis, welches sie von den anderen Mitgliedern des Clans trennt und es birgt auch große Gefahren, falls es die falschen Menschen herausfinden würden.

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  • Rezension: Moon Chosen

    Moon Chosen
    charlie_books

    charlie_books

    20. September 2017 um 22:55

    Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen, da ich die House of Night Reihe gelesen und geliebt habe. Doch leider konnte mir dieses Buch hier absolut nicht zusagen.Zuerst einmal habe ich sehr lange gebraucht um überhaupt in dieses Buch hineinzufinden und selbst dann waren ganz viele Dinge total verwirrend. Es wurde oft einfach viel zu viel um den heißen Brei herum geredet und dabei die wichtigen Fragen außer Acht gelassen, sodass ich jetzt, nachdem ich das Buch beendet habe, noch immer sehr viele ungeklärte Frage habe, was ich bei einem Buch mit 700 Seiten wirklich sehr schade finde. Außerdem gab es zu viel Gewalt und Brutalität hier in diesem Buch, was ich etwas unangebracht finde, wenn man bedenkt, dass es ein Jugendbuch ist. Oft habe ich mich wirklich zum Lesen zwingen müssen und durch einige Kapitel habe ich mich echt durchgequält.Was mir allerdings wirklich gut gefallen hat, waren die Entwicklungen dreier Charaktere. Auch eine Liebesgeschichte ist in dem Buch enthalten, die meiner Meinung nach aber leider gar nicht in dieses Buch hineinpasst. Sie wirkte völlig fehl am Platz. Für mich war das wirklich eine Enttäuschung nach der House of Night Reihe und ich denke nicht, dass ich mir die anderen Teile holen werde, was wirklich schade ist, denn dieses Buchcover ist wunderschön! 

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  • Mittelmäßig - kein Jugendbuch!

    Moon Chosen
    Vanillis_world

    Vanillis_world

    20. September 2017 um 16:50

    Der Roman "Moon Chosen" von P.C. Cast weckt hohe Erwartungen, die fast nur optisch erfüllt werden. Mit über 700 Seiten und einem wunderschönen Umschlag im 3D Look nimmt man das Buch gern in die Hand.Inhaltlich sieht es leider anders aus. Es werden sehr viele Themen und Bereiche angerissen, offiziell scheint das Setting postapokalyptisch auf Fantasy-Basis zu sein. Die Zerstörung der alten Welt wird angedeutet, aber nicht weiter erklärt, das Aufkommen der Magie ist zwar essentiell für die Geschichte, bis jetzt aber auch ohne Erklärung.Die Protagonistin Mari macht eine intensive Charakterentwicklung durch, die durch recht oberflächliche Beschreibungen aber nicht immer verständlich ist. Ihr Stamm ist der der Erdwanderer, ein naturverbundenes Volk, dass seine Magie vom Mond bezieht. Dieser Gedanke ist zunächst sehr interessant und wird auch plausibel umgesetzt.Der Protagnist Nik (Nikolas) lebt bei den Gefährten, einem Stamm die in den Bäumen wohnen und extrem Tierverbunden (Hunde) leben. Er soll scheinbar den klassischen Rebellen darstellen, wirkt aber deutlich jünger als 23 und muss sich eigentlich nie ernsthaft durchsetzen. Trotzdem ist er der sympathischste Charakter, da er viele Vorurteile nicht annehmen will und sich stets bemüht.Besonders am Anfang passiert extrem viel im Buch und der dritte Erzählstrang zum Stamm der Hautdiebe überrascht mit unerklärlicher Brutalität und unzusammmenhängenden manischen Auftritten. Nach dem 3 Kapitel wird es etwas leichter, durch die Geschichte zu kommen. Leider bleibt man trotzdem oft hängen und verliert den Überblick oder versteht den Zusammenhang nicht. Durch die vielen verschiedenen Gedanken (die 3 bzw. 4 Stämme, die Isolation der Stämme, den Zusammenhang zur alten Welt, die Sklaverei des Gefährtenstamms, die plötzliche Bürgerkriegsähnliche Situation im Erdwanderer Stamm, den verlorenen Gefährten Hund, die Liebesgeschichte, etc..) hat man den Eindruck, dass der Roman trotz seiner Fülle eigentlich unfertig ist.Die jeweiligen Settings die immer nah am und im Wald sind, sind schön beschrieben. Leider bleiben aber die Personen dadurch auf der Strecke, die nur oberflächlich skizziert werden.Wegen der detaillierten Gewaltdarstellungen (Häutungen, Vergewaltigungen, Massenmord) halte ich das Buch keinesfalls für einen Jugendroman. Insgesamt kann ich nur sagen, dass ich enttäuscht bin. Bei einer unerfahrenen Autorin hätte man vielleicht beim Lektorat noch so einiges hinterfragen können, aber bei Cast weiß ich, dass sie klasse schreiben kann. Selten hat man das auch gemerkt, einzelne Szenen oder Abschnitte waren toll zu lesen. Nur fehlt leider viel und gleichzeitig ist einiges zu viel.

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  • Durchwachsen mit guten Ideen

    Moon Chosen
    JaninesLeselounge

    JaninesLeselounge

    19. September 2017 um 21:58

    Meinung An diesem Buch hatte ich früh Interesse, obwohl ich nie die House of Night Reihe gelesen habe und es auch nicht tun werde, das ist mir einfach zu viel und ich hab schon häufiger gehört, dass es mit jedem Band schwächer wird.Nun aber zum Buch. Hier geht es um Mari, eine junge Erdwanderin und zukünftige Mondfrau des Clans. Die Mondfrau hat eine wichtige Rolle, denn sie heilt die Erdwanderer vom Nachtfieber, das die Frauen ängstlich und depressiv werden lässt, Männer hingegen brutal und aggressiv. Eigentlich eine interessante Grundidee.Gleich am Anfang wird die Geschichte sehr komplex. Man erfährt z.B. dass es sich ansatzweise um eine dystopische Welt handelt, ich muss aber gestehen, dass ich die Art und Weise, wie diese Welt entstanden sein soll, nicht besonders plausibel fand. An dieser Stelle sage ich mal, riesige Käfer, und lass das unkommentiert so stehen.Ich jedenfalls hatte das Gefühl, dass man in den ersten Kapitel von Informationen erschlagen wurde. Man lernt nicht nur Mari und ihren Stamm kennen, sondern auch den Lichtstamm oder Hautfresser. So lernt man auch gleich direkt Nik kennen und Fahlauge. Mir fiel der Einstieg jedenfalls sehr schwer, trotz gutem Schreibstil, war es einfach zu viel auf einmal. Erst nach 100 Seiten wurden die einzelnen Perspektiven so langsam zusammengeführt und man erkannte dann, in welche Richtung sich die Geschichte nun entwickeln könnte.Nach dem Einstieg folgte ein spannender Abschnitt, in dem wirklich sehr viel passiert ist und mich auch gut fesseln konnte. Danach blieb das Niveau konstant gut, wenn auch mit wenigen Highlights. Insgesamt wurde im späteren Teil des Buches viel Fokus auf die Charakterentwicklung und ihre Beziehungen gelegt. Das hat mir an sich ganz gut gefallen. Zum Ende wurde es nochmal spannend, aber ab einem gewissen Punkt war es auch vorhersehbar, trotzdem in Ordnung.Leider habe ich an diesem Buch aber viel zu bemängeln. Vor allem stört mich die Gewaltdarstellung. Wir werden hier mit Versklavung, Diskriminierung, Mord, Gewalt, Vergewaltigung, Tierquälerei und vielem mehr konfrontiert. Ich habe nichts gegen schwierige Themen, es war mir hier aber teilweise einfach zu heftig. Viel unnötige und übertriebene Gewaltdarstellungen, ich finde nicht, dass das unbedingt in ein Jugendbuch gehört. Dann Mari. Sie fand ich ganz am Anfang besonders nervig. Sie soll 18 sein, verhält sich aber wie ein kleines Mädchen. Immerhin konnte man bei ihr eine positive Entwicklung feststellen. Die Weltgestaltung. Am Anfang wurde man damit total überflutet, aber danach wurde es total oberflächlich. Es wurde nicht aufgeklärt, woher das Nachtfieber eigentlich kommt. Möglich, dass es sich in den Folgebänden erst klären wird.Ein großer Kritikpunkt ist auch, dass Mari und Nik erst im letzten Drittel des Buches wirklich aufeinander treffen und in Interaktion treten. Das war wirklich ziemlich spät und insgesamt wirkte es doch insgesamt sehr gestreckt.Ich könnte noch mehr kritisieren, allerdings würde ich dann spoilern und das versuche ich zu vermeiden.FazitDie Grundidee ist eigentlich super und hätte viel Potenzial. Allerdings hat diese Geschichte so wahnsinnig viele Kritikpunkte, dass ich mich nicht entscheiden kann, ob ich die Reihe weiter verfolgen soll. Besonders die Brutalität hat mir gar nicht gefallen.Ich denke dies ist eine Geschichte, die die Leserschaft spalten wird, wer will, sollte sich also selbst ein Bild machen. 2,5 Sterne von mir.

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  • Reise in eine magische und unbekannte Welt mit vielen Geheimnissen

    Moon Chosen
    JenWi90

    JenWi90

    19. September 2017 um 20:49

    Rezension zu „Moon Chosen - Gefährten einer neuen Welt“ von P.C. Cast Das Buch ist bereits im Jahr 2016 als amerikanische Originalausgabe unter dem Titel „ Moon Chosen, Tales of a New World“ erschienen. 2017 hat die Fischer Verlag GmbH das Buch als deutschsprachige Ausgabe auf den Markt gebracht. Das Buch handelt von einer Welt, wie wir sie heute nicht kennen. Die Erde hat sich drastisch verändert und wird durch Menschen in verschiedenen Clans und deren Gefährten bewohnt. Eine magische Welt, welche von Glauben, Geheimnissen und verschiedenen Mächten regiert wird. Hineinstürzend in eine fremde Welt mit Clans, Wesen und Göttern, die man vorher noch nie gehört hat, beginnt das Buch recht verwirrend. Mit Zettel und Stift bewaffnet konnten alle Figuren aufgezeichnet und den verschieden Clans zugeordnet werden. Erste Verbindungen konnte ich hiermit sehr schnell erkennen. Im Laufe des Buches lernt der Leser die verschiedenen Hauptcharaktere kennen und erfährt schnell, dass alle Protagonisten mit ihrem derzeitigen Leben nicht zufrieden sind und etwas dagegen unternehmen möchten. Viele fühlen sich fremd und haben ihre Bestimmung im Leben noch nicht gefunden und möchten daran etwas ändern. Es wird eine zur Schau Stellung der einzelnen Protagonisten über ihr derzeitiges Lebens, der Probleme im jeweiligen Clan und Methoden, welche sie ergreifen möchten. Je weiter man mit der Geschichte fortschreitet, desto klarer werden die Handlungen der einzelnen und desto verwirrter wird man als Leser. Es ist eine stetige Achterbahnfahrt von Wissen erlangen und weiteres Wissen verlangen, Freude und Trauer, Zuneigung und Ekel, Freundschaft und Hass.  Vieles in der Geschichte bleibt bis zum Ende des Buches unausgesprochen und der Leser bleibt in der ihm unbekannten Welt stecken.  Da es sich bei diesem Buch jedoch um den ersten Teil einer geplanten Serie handelt, ist diese Schreibart mehr als verständlich. Folgebücher werden gekauft, damit man endlich an des Rätsels Lösung kommen wird. Intelligent für die Zukunft, leider unbefriedigend in Bezug auf dieses Buch. Da ich das Buch trotz aller Irrungen und Wirkungen nicht aus der Hand legen konnte, empfehle ich das Buch gerne allen Fantasy-Lesern. Der Schreibstil bleibt stets einfachen flüssig.  Die Folgebücher werde ich definitiv lesen, da ich selbst nicht im reissenden Fluss untergehen, sondern ans Ziel der neuen Welt paddeln will.

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  • Eine Welt von Sonne, Mond und falschen Göttern...

    Moon Chosen
    Schnapsprinzessin

    Schnapsprinzessin

    19. September 2017 um 17:52

    Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob P. C. Cast uns mit ihrer neuen Reihe "Moon Chosen" in einen gewaltigen Fantasyepos oder doch eher in eine fantastische Dystopie entführt.Wir lernen eine neue Welt kennen, in der drei Stämme um ihren Platz kämpfen- allerdings nicht miteinander.Mari ist vom Stamm der Erdwanderer.Nik ist vom Stamm des Lichtes.Fahlauge ist vom Stamm der Hautdiebe.Die Autorin hält die Geschichte mit einem einfachen Schreibstil flüssig, überrascht jedoch mit unerwarteten Handlungen und komplexen Charakteren. Am Ende fehlt der Cliffhanger, dies gleichen jedoch viele grundlegende Fragen, die im Laufe der Geschichte unbeantwortet bleiben, aus."Gefährten einer neuen Welt" ist kein Buch, dass man einfach zur Seite legen kann, es schockiert - fesselt - berührt. Mir fehlt ein bisschen der Humor, allgemein kam mir die Geschichte oft etwas flach rüber. Dies liegt vor allem an den offenen Fragen, die zum einen eine unglaubliche Neugier entfachen und zum anderen beim Lesen entfremden.Allerdings ist meiner Meinung nach der gesellschaftskritische Unterton gepaart mit teilweise brutalen Wendungen sehr untypisch für das angegebene "Jugendbuch-Genre".Ich werde den zweiten Band auf jeden Fall lesen, empfehle es auch gerne an Dystopie-Fans. Jedoch befürchte ich, dass sich reine Fantasieleser erst im Laufe der Reihe mit dieser außergewöhnlichen Welt anfreunden werden.

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