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Sunshine444

vor 5 Jahren

(5)

magisch, märchenhaft, romantisch aber manchmal auch etwas langatmig

In ihrem 2 Band der "Mythica"-Reihe lässt uns P.C. Cast wieder in ihre Welt der Götter, Sagen und Märchen eintauchen. In "Göttin des Meeres" hat sie die Geschichte der kleinen Meerjungfrau verwendet und in einen romantischen und zauberhaften Roman verwandelt indem sich eine Menschenfrau in einen Meermann verliebt.

Mit Christine hat P.C. Cast eine sympatische Heldin erschaffen, mit der sich viele Identifizieren können. Eine normale Frau die den Wunsch hat, etwas Veränderung in ihr Leben zu bringen...am besten mit Magie, die wohnt ja schichließlich in jeder Frau inne. So bittet sie die Göttin Gaia nach dieser Magie und die Göttin erhöhrt sie auch.
Nach einem Flugzeugabsturz ins Meer trifft Christine die Meerjungfrau Undine, Tochter des Poseidon und der Erdgöttin Gaia, die ihr anbietet den Platz mit ihr zutauschen, wenn sie nicht sterben will.
So wacht unsere Heldin im Körper der wunderschönen Meerjungfrau auf und muss sich gleich mit ihrem "neuen" Bruder Trition auseinader setzten, dem sie nur knapp entkommen kann.
Um Trition zu entgegehn flieht sie, mit Gaias Hilfe und des Meermannes Dylan, an Land. Allerdings muss sie jeden dritten Tag ins Meer zurück um nicht zu sterben.

P.C. Cast schreibstil ist wie immer flüssig und sehr humorvoll und zieht den Leser sofort wieder in seinen magischen Bann.
Wie Christine sind auch Gaia und Dylan sehr schön dargestellt und man konnte sie nur ins Herz schließen. In diesem Buch versprüht P.C. Cast jedoch durch ihre Charakter nicht ganz soviel Humor wie in "Göttin der Liebe", wo eine lustiger Spruch nach dem nächsten kam.
"Göttin des Meeres" hat einen eher düstern Touch, da Christine in Undines Körper ins Mittelalter katapultiert wurde und als Menschenfrau ihre Zeit in einem Kloster verbringen muss, indem 2 sehr gläubige Männer ihr den Glauben und besonders die Unterwürfigkeit aufzwingen wollen. Auf der anderen Seite stellt auch das Meer, nachdem sich Christine so sehnt, durch Triton, eine Gefahr dar.
Ihr einziger Lichtblick sind da die Momente die sie mit Dylan, in dem sie sich sofort verliebt hat, verbringen und ihm nah sein kann. Auch die Göttin Gaia versucht ihr zu helfen und steht ihr bei, wann immer Christine sie braucht.

Leider fande ich das Buch im Vergleich zum ersten Band der "Mythica"-Reihe manchmal etwas langatmig, da mich die Zeit die Christine im Kloster verbringen musste, mich nicht so fesseln konnte und manchmal etwas zu lang war. Die düstere und durch Trition gefährliche Atmophäre war für mich am Anfang auch ziemlich unerwarete, da ich durch den ersten Band eher einen humorvollen Roman ertwatet hatte. Aber ich fande es sehr schön, das P.C. Cast nicht nur eine Facette ihrer Schreibkunst zeigt, sondern auch etwas anderes innerhalb einer Reihe erschaffen kann.

Somit finde ich die Idee die Geschichte der kleinen Meerjungfrau zu nutzen und etwas umzugestalten sehr gelungen und verleiht dem Buch einen märchenhaften Charme und bereitet viel Freude beim lesen. Im Vergleich zum 1. Band etwas schwächer, aber dennoch empfehlenswert und ein toller Roman für ein paar schöne und Romtische Stunden, denn wie in "Göttin der Liebe" geizt P.C. Cast nicht mit erotischen Momenten. ;)

Autor: P.C. Cast
Buch: Mythica - Göttin des Meeres
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