P.T. Michelle , Patrice Michelle Brightest Kind of Darkness, YA Paranormal Romance (Brightest Kind of Darkness Series, Book #1)

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Inhaltsangabe zu „Brightest Kind of Darkness, YA Paranormal Romance (Brightest Kind of Darkness Series, Book #1)“ von P.T. Michelle

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    Brightest Kind of Darkness, YA Paranormal Romance (Brightest Kind of Darkness Series, Book #1)
    serpent

    serpent

    15. January 2012 um 15:25

    Inhalt Dèja-Vus kennt jeder – man hat plötzlich das Gefühl eine bestimmte Situation schon einmal erlebt zu haben. Doch für Nara ist ihr ganzes Leben eine Wiederholung, denn sie hat die außergewöhnliche Gabe jede Nacht ihren kommenden Tag vorweg zu träumen. Jedes Detail vom Aufstehen, über Gespräche und sogar die Fragen für die kommende Klausur sieht sie im Schlaf und lebt zwar ein wenig spannendes, aber doch bequemes Leben. Das ändert sich in der Nacht, in der sie davon träumt, dass jemand eine Bombe in ihre Schule geschmuggelt hat. Voller Angst rennt sie am nächsten Morgen zu einem Telefon und meldet den geplanten Anschlag anonym. Die Bombe wird gefunden, die Katastrophe verhindert. Als der neue Schüler in ihrem Jahrgang des Anschlages verdächtigt wird, weiß Nara einfach, dass er es nicht gewesen sein kann. Doch je näher sie dem Neuen zu kommen scheint, desto mehr verliert sie ihre Gabe. Ohne ihre Träume weiß sie nicht mehr, was am nächsten Tag passieren wird. Und so sieht sie weder kommen, dass sie bald Gefühle für Ethan – den Neuen – entwickelt und dabei bemerkt, dass auch er eine besondere Gabe zu haben scheint, noch, dass ihre Mitschüler plötzlich unter mysteriösen Umständen schwere Unfälle haben. Als auch sie in Gefahr gerät, muss sie sich fragen, ob sie im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Schicksal gespielt hat, als sie den Bombenanschlag vereitelte… Bewertung Brightest Kind of Darkness ist eine Fantasygeschichte, welche die Autorin in Eigenarbeit bei Amazon für den Kindle publizierte. Kann das gut sein? Kann es! Vom ersten Moment an ist man als Leser mittendrin ins Naras Leben. Da das Buch aus ihrer Perspektive erzählt wird, erfährt man alle ihre Gefühle und Gedanken hautnah. Die Protagonistin ist eine sympathische junge Frau, die durch ihre Gabe bereits früh lernen musste, was es heißt anders zu sein. Auf der einen Seite hilft es ihr immer schon im Vorfeld zu wissen, was ihr am nächsten Tag wiederfahren wird – so ist ihr Notenschnitt geradezu phänomenal gut und sie ist die beste Torhüterin, die ihre Fußballmannschaft jemals gesehen hat – doch leidet sie auch darunter, nicht ein einziges Mal in ihrem Leben überrascht werden zu können. Zu wissen, wenn die beste Freundin einen verletzen wird oder mitansehen zu müssen, wie jemand einen Unfall hat, sind für sie eine schwere Bürde. Erst als sie Ethan kennenlernt und ihre Träume verliert, ändert sich das. Doch nun muss sie ständig Angst haben, dass ihr oder ihren Freunden etwas passieren könnte, was sie nicht verhindern kann – zumal die tragischen Unfälle sich nach dem vereitelten Bombenanschlag zu häufen scheinen. Abgesehen von dieser bereits überaus spannenden Thematik, kommt natürlich – wie sollte es in Jugend-Fantasybüchern anders sein? – auch eine Liebesgeschichte hinzu. Nara und Ethan lernen sich langsam kennen und tasten sich erst Stück für Stück an einander heran, bevor die großen Liebesschwüre kommen. Die Bindung der beiden und ihre Gefühle füreinander werden genauso glaubwürdig und liebevoll geschildert, wie die Zweifel, die Nara manchmal hat. Ist man erst einmal in die Geschichte abgetaucht, so verfällt man Ethan selber ein wenig und freut sich über den hauchzarten Verlauf der Romanze. Im Laufe der Geschichte kommt dann noch eine ordentliche Portion Spannung hinzu. Die Grundidee von P.T. Michelle erinnert ein wenig an einen bekannten Horrorfilm (ich werde jetzt nicht nennen welchen!) und lässt das Adrenalin an manchen Stellen beim Leser hochschnellen. Insgesamt kam mir die Ausarbeitung der Handlung geradezu außergewöhnlich gut vor, denn es kam nicht nur von allem etwas vor (Liebe, Grusel, Spannung, Fantasy,…), sondern war auch in sich schlüssig. An manchen Stellen hätte man sich etwas mehr Details gewünscht, doch da es sich um den Auftakt einer Trilogie handelt, soll das noch einmal verziehen sein. Die Sprache, der sich die Autorin bedient, ist ebenso lebhaft und farbenfroh, wie ihre Geschichte selber. Manche Textstellen sind so wunderschön, dass man sie am liebsten herausschreiben und aufbewahren möchte. Gerade ihre bildhaften Vergleiche und Beschreibungen verleiten gerne dazu, sich noch tiefer in die Geschichte fallen zu lassen. Nur eine Kleinigkeit gibt es da für mich zu meckern. Und zwar ist das Buch ja in „Selbstveröffentlichung“ erschienen und hat somit nicht den Luxus eines Lektorats erfahren. Das merkt man leider manchmal, da doch schon ab und zu Tippfehler auftauchen, ein Wort hier oder da fehlt oder sich Sätze wiederholen. Das fällt beim Lesen auf, kann aber der Geschichte selber ihren Zauber zum Glück nicht nehmen. Wäre das Buch in gedruckter Form erschienen- ich hätte es mir gekauft. Und trotz der manchmal auftauchenden Tippfehler, kann ich Brightest Kind of Darkness nur empfehlen, wenn man sich auch mal von einer recht unbekannten Autorin überzeugen lassen möchte. Eine schöne Fantasygeschichte, die noch unglaublich viel Potential hat und mit ihren Charakteren und ihrer Erzählung absolut überzeugt.

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