Pablo De Santis Die Übersetzung

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Inhaltsangabe zu „Die Übersetzung“ von Pablo De Santis

Puerto Esfinge – der Hafen der Sphinx – ist ein verwunschener Ort an der argentinischen Atlantikküste. Genau der richtige Platz für einen Kongress über Geheimsprachen, über Kryptologie, über ausgestorbene Sprachen. Eigentlich fährt Miguel De Blast nur hin, um seine Jugendliebe Ana wiederzusehen, die er an seinen Rivalen Naum verloren hat. Naum ist mittlerweile ein Star im Literaturbetrieb und alle fiebern seinem Auftritt entgegen. Aber bevor der Meister eintrifft, beginnen die Rätsel: Erst werden Seehunde tot aufgefunden, dann mehrere Kongressteilnehmer. Die örtliche Polizei ist ratlos. Miguel De Blast gerät auf die Spur eines uralten Fluchs und einer magischen, vergessenen Sprache.

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  • Rezension zu "Die Übersetzung" von Pablo de Santis

    Die Übersetzung

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. August 2010 um 17:36

    De Santis beschreibt fast distanziert ein Wochenende, an dem ein Kongress von Übersetzern und Linguisten stattfindet und bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern offensichtlich suizide Tendenzen hervorruft. Hier werden die Grenzen zwischen Krimi, Mystik und Lebensgeschichte verwoben und Erinnerungen an Umberto Eco wachgerüttelt. Sprachlich ist De Santis auf der Höhe, die Geschichte wird prägnant erzählt und die Ausflüge in die Linguistik und die Bedeutung der Sprache transportieren philosophische Erkenntnisse, die gelegentlich zwar banal sind, dann aber auch wieder zum Nachdenken anregen. Die Auflösung der Geschehnisse ist überraschend und wirkt schließlich etwas schnell und unvollendet. Die Figuren aus "Die Übersetzung" sind realistisch, wenn auch etwas fern, keine sind mir wirklich sympathisch. Insgesamt ein gutes Buch, interessant geschrieben, aber letztendlich fehlt mir das gewisse Etwas, das einen nachhaltigen, bleibenden Eindruck hinterlässt. Das Interesse für den Autor ist jedoch geweckt!

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