Pablo Neruda

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Autor von Ich bekenne, ich habe gelebt, Liebesgedichte und weiteren Büchern.

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Pablo NerudaIch bekenne, ich habe gelebt
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Ich bekenne, ich habe gelebt
Ich bekenne, ich habe gelebt
 (16)
Erschienen am 01.01.2003
Pablo NerudaLiebesgedichte
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Liebesgedichte
Liebesgedichte
 (15)
Erschienen am 01.11.2002
Pablo Neruda20 Liebesgedichte und ein Lied der Verzweiflung
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20 Liebesgedichte und ein Lied der Verzweiflung
Pablo NerudaIn deinen Träumen reist dein Herz
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In deinen Träumen reist dein Herz
In deinen Träumen reist dein Herz
 (11)
Erschienen am 07.06.2004
Pablo NerudaHungrig bin ich, will deinen Mund
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Hungrig bin ich, will deinen Mund
Hungrig bin ich, will deinen Mund
 (10)
Erschienen am 27.08.2001
Pablo NerudaLiebesgedichte.
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Liebesgedichte.
Liebesgedichte.
 (8)
Erschienen am 01.01.1993
Pablo NerudaLiebesgedichte
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Liebesgedichte
Liebesgedichte
 (4)
Erschienen am 12.03.2012
Pablo NerudaAufenthalt auf Erden
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Aufenthalt auf Erden
Aufenthalt auf Erden
 (4)
Erschienen am 01.06.2004

Neue Rezensionen zu Pablo Neruda

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Gwhynwhyfars avatar

Rezension zu "Dich suchte ich" von Pablo Neruda

Vergraben im Nachlass
Gwhynwhyfarvor 8 Monaten

Der chilenische Poet Pablo Neruda ist 1971 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet worden und ist einer der wichtigsten Dichter Südamerikas. Seine politischen Gedichte sind legendär, mit denen sich der unbequeme Kommunist und Politiker bei der damaligen Junta sein Todesurteil einheimste. Er starb jedoch infolge eines Karzinoms nur Stunden, bevor seine Häscher eintrafen, so sagte man damals. 2017 belegte eine internationale Ärztegruppe, die den Leichnam untersuchte, Neruda wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit während seines Krankenhausaufenthaltes im September 1973 vergiftet.

»Manchmal schrieb er auch auf den Speisekarten und Konzertprogrammen, der Schiffe, auf denen er reiste. Seine Verse zwängten sich zwischen die Auswahl der Vorspeisen, der Hauptgänge, des Nachtischs und der Weine.«

2011 katalogisierte die nach ihm benannte Stiftung Fundación Pablo Neruda in Santiago, jedes einzelne Blatt aus seinem Nachlass. Dabei traten 21 bisher unbekannte Gedichte ans Licht. Unter dem Titel »Dich suchte ich« sind sie nun in deutscher Übersetzung erschienen. Neruda schrieb auf jedem Papier, das ihm in die Finger kam. So rutschte das ein oder andere Gedicht wohl unter andere Papiere und wurde übersehen.

Die ersten sechs Gedichte sind »Liebesgedichte«, die wohl zum größten Teil seiner Frau Mathilde gewidmet sind. Es folgen »Andere Gedichte« zur menschlichen Unzulänglichkeit, zur Liebe seiner Heimat und Naturerlebnisse. Da alle Gedichte handschriftlich verfasst sind, gibt es im Text einen * für »nicht lesbar«. Die Gedichte entstammen verschiedenen Zeiten, wohl ab den frühen Fünfzigern bis hin zu 1973. Möglicherweise wurden bei der Durchsuchung seines Hauses durch die Militärjunta damals weitere politische Gedichte vernichtet. Die Originalausgabe dieses Gedichtbandes, Barcelona 2014, trägt den Titel »Tus pies toco en la sombra« (Ich berühre deine Füße im Schatten)

»Mit dir durch die Straßen
und den Sand, mit dir
die Liebe, die Müdigkeit,
das Brot, der Wein
die Armut und die Sonne einer Münze,
die Wunden, das Leid
die Freude. …«

Das Telefon, eine neue Erfindung, mit der der Dichter sich damals nur ungern anfreundete, findet hier die Erwähnung:

»… Ich wurde Telefieber, Telefimmel
heiliger Telefant,
tat einen Kniefall, wenn die schreckliche
Klingel des Despoten streng verlangte
nach Aufmerksamkeit, Ohren, Blut….

Im Anschluss finden wir Faksimiles einiger handschriftlicher Gedichte, und es folgt ein Anhang zu den einzelnen Werken, Erklärungen zur Entstehung. Dieser Band ist für Neruda-Fans ein Muss. Ein wundervoller Band für alle, die noch an Gedichten interessiert sind. Ich gehe davon aus, dass dieser Band nur deshalb die Chance zur Veröffentlichung hatte, weil die Verse von Pablo Neruda stammen. Leider ist es heute so, dass sich kaum ein Verlag findet, der Gedichte veröffentlicht, schade.

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W

Rezension zu "Ode an einen Stern" von Pablo Neruda

Rezension zu "Ode an einen Stern" von Pablo Neruda
WinfriedStanzickvor 7 Jahren

„In einem Anfall hemmungsloser Liebe griff ich nach einem himmlischen Stern.“ So beginnt eine kleine Erzählung des chilenischen Dichters Pablo Neruda, die Fritz Rudolf Fries aus dem Spanischen übersetzt und die Elena Odriozola mit zarten Bildern illustriert hat

Im Überschwang seiner Gefühle holt sich ein Mensch einen Stern vom Himmel. Doch im selben Augenblick, als er ihn in seine Tasche gesteckt, beginnen seine Odyssee und seine Probleme.

„Schwarz war die Nacht,
und ich schlich durch die Straße,
in meiner Hosentasche der Stern,
den ich geklaut.“

Der Stern strahlt so intensiv, er ist offenbar so voller Liebe, dass dem Mann seine privaten Angelegenheiten auf einmal ganz schwer werden. Er vergisst seine Rechnungen zu bezahlen, sein Leben ist völlig durcheinander. Und er sucht ihn wieder loszuwerden. Sein Licht ist einfach zu stark für ihn.

Da wird in einem außergewöhnlichen und geheimnisvollen Gedicht eine Geschichte von Lieben und Festhalten, von Besitzergreifen, von Verzichten und Loslassen erzählt mit großer poetischer Kraft. Elena Odriozola bringt es mit ihren Bildern zum Leuchten.

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ChaosQueen13s avatar

Rezension zu "Hungrig bin ich, will deinen Mund" von Pablo Neruda

Rezension zu "Hungrig bin ich, will deinen Mund" von Pablo Neruda
ChaosQueen13vor 8 Jahren

Der Titel zu der Liebessonette „Hungrig bin ich, will deinen Mund“ von Pablo Neruda, verspricht schon sehr viel. Wer Spaß und Freude an Poesie hat, liegt mit diesem Band richtig. Seine Gedanken, seine Worte, sind mit soviel Sinnlichkeit und Liebe verfasst, das man beim lesen seine Umgebung vergisst und ganz in die Gedichte hineintaucht und dahin schmilzt. Dieser Gedichtband ist Romantik pur, das ganze mit spanischen Temperament untermalt. Ein wunderbares Werk von Pablo Neruda, ein Poet, dessen Gedichte nicht in Vergessenheit geraten sollten.
*
Hier eine kleine Kostprobe:
*
Fliegen muss man in dieser Zeit - wohin?
Ohne Flügel, ohne Flugzeug, aber fliegen ganz gewiss;
nichts gebracht haben die Schritte, die vorübergingen,
sie haben die Füße des Reisenden nicht emporgehoben.
*
Fliegen muss man in jedem Augenblick wie
die Adler, die Fliegen und die Tage,
bezwingen muss man Saturns Augen
und einsetzen soll man neue Glocken.
*
Nun sind weder Schuh noch Weg genug,
nun taugt die Erde nicht mehr den Verirrten,
nun haben die Wurzeln die Nacht durchzogen,
*
und dein Bild wird auf einem andren Stein erscheinen,
ein für allemal vergänglich
und in eine Mohnblume verwandelt zum guten Ende.
*
Sehr Empfehlenswert!

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