Pablo Tusset Sakamura, Corrales und die lachenden Leichen

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Inhaltsangabe zu „Sakamura, Corrales und die lachenden Leichen“ von Pablo Tusset

Der Fall der drei toten, lachenden Ausländer ist rätselhaft. Rafael Corrales von der Guardia Civil macht die Quallen an der Costa Brava dafür verantwortlich. Doch Inspektor Sakamura, der verehrungswürdige japanische Zenmeister von Interpol, hat einen Verdacht – und er hat offensichtlich recht. Sonst wäre ja auch nicht zu verstehen, warum der Präsident der autonomen Regionalregierung Kataloniens trotz seiner heftigen Blähungen alles unternimmt, um die Ermittlungen des wahnwitzigen Pärchens Sakamura und Corrales zu behindern. Sogar die Dienste der unerhört teuren und mit allen wirkungsvollen erotischen Waffen gesegneten Agentin 69 nimmt er in Anspruch. Währenddessen hat Paquito, der Präsident Spaniens, den Verdacht, dass »da was faul ist in Katalonien«. Der dickbäuchige baskische Landesführer Satrústegui dagegen stellt sich dumm, obwohl er weiß, was passiert. Bis die haarsträubende Aktion eines Kommandos der baskisch-nationalistischen »Unaussprechlichen« den nationalen Ausnahmezustand auslöst, der sogar die galoppierende wirtschaftliche Krise, unter der das Land zu leiden hat, kurzfristig in den Hintergrund drängt.

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  • Rezension zu "Sakamura, Corrales und die lachenden Leichen" von Pablo Tusset

    Sakamura, Corrales und die lachenden Leichen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. November 2010 um 16:26

    Da mir "das Beste was einem Croissant passieren kann" schon ziemlich gut gefallen hat, musste ich (nach dem ich von HerraTulitikku den Tipp bekommen habe und seine Tipps werden auf Dauer noch teuerer als die von Kossi :-) ) auch dieses Buch lesen. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an das Buch (das Buch passt auch wunderbar in mein Beuteschema: auffallendes Cover und Buchtitel) In einer kleinen spanischen Stadt werden drei Leichen gefunden, alle Toten haben eines gemeinsam: ein lachendes Gesicht. Da einer der Toten bei Interpol gearbeitet hat, schaltet sich Interpol in die Ermittlungen, in Form, eines Japaners ein. Rafael Corrales muss mit Sakumura mit Sakamura zusammen arbeiten. Der Ministerpräsident will dies unter allen Umständen verhindern und schickt Agentin 69 (Sexsymbol) ins Rennen. Die Öffentlichkeit muss unter allen Umständen getäuscht und die Wahrheit (über das katalanische Experiment) darf nicht ans Tageslicht kommen. Damit das Ganze nicht langweilig wird, kommen nun die Unausprechlichen, die Vermummten 1-6, ins Spiel. Diese haben großes Interesse am Konfigurator (mit dem kann man schnell fremde Sprachen lernen). Als sie diesen in ihrer Macht haben, entführen sie den Ministerpräsidenten. Damit auch dieses nicht öffentlich wird, erfinden sie eine Staatsreise nach Lappland (wo es keine Journalisten gibt). Das Buch wird aus der Perspektive von Corrales/ Sakamuro (der in peinlichen Situationen immer gaudagelb wird), den Unausprechlichen, der Königin (Carlos und Gattin Laetita wollten sich lieber anderweitig amüsieren) und den Ministerpäsident nebst Gefolge erzählt. Am Ende führen alle Erzählstränge zusammen und es gibt ein rundes, passenden Ende. Fazit: Ich habe eine ganze Weile gebraucht um ins Buch "rein zu kommen" aber nach dem es mich gepackt hat, musste ich es in einem Rutsch durchlesen. Der Autor lässt in diesem Buch kein Fettnäpfchen aus, so beschreibt der Autor im Buch detailliert, wie der Ministerpräsident im Bett pupst und die schlechte Luft schnell wegwedelt (damit die Frau nichts davon mitbekommt) oder wie er konzentriert in der Nase poppelt und den Poppel unter dem Sitz los wird, damit er in Ruhe telefonieren kann. Sakamura.... ist mehr als nur ein Krimi, die politschen Seitenhiebe sind einfach zu köstlich. Vegatarierer (wie ich) werden sich über das Rezept, wie ich koche ich ein Eichhörnchen, freuen: Augen raus schneiden, das Eichhörnchen dabei nicht töten und es in einen Topf mit kochendem Wasser geben. Deckel schnelldrauf packen, sonst flüchtet das Eichhörnchen womöglich noch. Nach einer Weile hört es auf zu maunzen. Guten Appetit ! Da ich ein paar nette Lesestunden hatte, kann ich das Buch (auch wenn ich am Anfang meine Schwierigkeiten hatte) nur weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Sakamura, Corrales und die lachenden Leichen" von Pablo Tusset

    Sakamura, Corrales und die lachenden Leichen
    Pankraz

    Pankraz

    12. October 2010 um 00:40

    Wie verworren die Zustände auf der iberischen Halbinsel sich gestalten können erfährt Interpol-Inspektor Sakamura in Pablo Tussets humoristisch, sarkastischem Roman nur allzu gut. Da wird der spanische Präsident (den es eigentlich ja gar nicht geben sollte) von den Basken entführt, was die Katalanen insofern mehr als erfreut, als der gute Mann plötzlich nur mehr ihre Sprache spricht. Und warum die Neuverpflichtung des FC Barcelona bei der Pressekonferenz groß auftrumpft, aber gleichzeitig gefährdet ist, die nächst "lachende Leiche" zu werden ist nur ein weiterer der unzähligen Seitenhiebe auf den spanischen Alltag. Bevor man dann gegen Ende des Romans doch beginnt zu vermuten, dass es Tusset ein wenig zu weit treibt hat man zumindest sehr oft geschmunzelt bzw. - wenn man kein Katalane ist - Tränen gelacht. Persönlich vermutet man, dass in der Übersetzung ein wenig dieser ausgefuchsten iberischen Bösartigkeit verloren ging, kann aber trotzdem nur eine Empfehlung abgeben und verbleibt mit einem herzlichen "Gelungen".

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  • Rezension zu "Sakamura, Corrales und die lachenden Leichen" von Pablo Tusset

    Sakamura, Corrales und die lachenden Leichen
    Frankfurter_Verlagsanstalt

    Frankfurter_Verlagsanstalt

    31. August 2010 um 13:02

    Deutschlandfunk Büchermarkt | Buch der Woche: "Tusset lockt von der Costa Brava bis nach Andorra, von Bilbao bis nach Lyon. Er inszeniert die Sprache als tödliches Vergnügen, unterhält einen mit einer Persiflage auf den Agententhriller und serviert dazu eine köstliche Politsatire von einem globalen Menü. Ja, man könnte diesen Roman sogar als absurden Aufruf zur Völkerverständigung betrachten. Sicher ist: Wer so viel literarischem Luxus widersteht, hat es nicht besser verdient." Den gesamten Podcast findet Ihr hier: http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/08/22/dlf201008221610_8cb04349.mp3

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