Pablo de Santis Voltaires Kalligraph

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Inhaltsangabe zu „Voltaires Kalligraph“ von Pablo de Santis

Staunend folgen wir dem Kalligraphen Dalessius durch die Wunder des 18. Jahrhunderts: Automaten, erfinderische Henker, sonderliche Bordelle, frühe Computer, Hinrichtungsmaschinen, Teiche voller giftiger Fische, düstere Schlösser und die Linienkutschen für Leichen sind alle in den Kampf der Aufklärung gegen die finsteren Mächte des untergehenden Ancien Régime verstrickt. Voltaire und Dalessius decken einen ungeheuren Coup des Klerus auf, aber können sie ihn auch verhindern?§§Pablo De Santis erzählt uns die Zeit vor der Französischen Revolution so, wie wir sie garantiert noch nie gesehen haben.

Eine überaus spannende und interessante Reise in die Welt Voltaires - und die der Schriftgelehrten und Kalligraphen: Lesenswert!! 4,5 *

— SigiLovesBooks
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  • Rezension zu "Voltaires Kalligraph" von Pablo de Santis

    Voltaires Kalligraph
    ChiefC

    ChiefC

    13. November 2009 um 18:10

    Ein grandioses Buch! Wie in Löhrs "Der Schachautomat" spielt es im 18. Jahrhundert und dreht sich um "Maschinenmenschen". Doch während Löhrs Roman manchmal zu langatmig wird, sitzt bei Pablo De Santis jeder Satz. Der Roman greift sehr gut die Strömungen des 18. Jahrhunderts auf, den Widerspruch zwischen Aufklärung und Aberglauben, den Kampf zwischen dem aufkommenden Rationalismus und der brutalen Gegenwehr der (katholischen) Kirche, die geistig immer mehr an Boden verliert aber vielerorts immer noch über große Macht verfügt. Auch das Metier des Protagonisten, die Kalligraphie, befindet sich genau in diesem Spannungsfeld: Es handelt sich um eine aussterbenden Kunst, die immer mehr durch Maschinen (Buchdruck) ins Abseits gedrängt wird. Ironischerweise spielt auch ein Schreibautomat eine tragenden Rolle. Diese Ironie ist Absicht, denn De Santis' Buch ist weniger Historienroman als vielmehr auch Satire. Das gilt auch für das Format der "gothic novel", die der Autor gekonnt paradiert. Heraus kommt ein Lesevergnügen allererster Güte, denn man kann den viellschichtigen Roman eben einfach auch als spannende Story genießen.

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