Paddy Richardson Komm, spiel mit mir

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Inhaltsangabe zu „Komm, spiel mit mir“ von Paddy Richardson

Unwillig ist Stephanie mit zum Picknick am See gegangen; wieder einmal soll sie ihre vierjährige Schwester beaufsichtigen, während ihre Mutter mit fremden Männern flirtet. Dann ist Gemma plötzlich verschwunden. Für die Familie Anderson bricht eine Welt zusammen. Siebzehn Jahre später arbeitet Stephanie als Psychiaterin in einer Klinik, als die selbstmordgefährdete Beth eingeliefert wird. Auch Beth hatte eine kleine Schwester, die spurlos verschwand. Immer mehr verstörende Übereinstimmungen kommen zutage – und diesmal beschließt Stephanie zu handeln … Platz 1 der neuseeländischen Bestsellerliste!

Eigentlich eine richtig spannende und gute Story, doch das Buch hat sehr sehr viele Längen und der Schluss war zu kurz.

— MissRichardParker
MissRichardParker

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  • Sehr berührend und spannend

    Komm, spiel mit mir
    Streiflicht

    Streiflicht

    25. June 2017 um 11:08

    Dieser Thriller hat mich ganz besonders berührt und mitgenommen – vielleicht auch, weil die Hauptfigur den gleichen Vornamen hat wie ich. Sehr gut gefallen hat mir auch die Szenerie Neuseelands, in der der Roman spielt. Stephanies kleine Schwester verschwindet eines Tages spurlos und ab da ist eigentlich das Leben aller anderen Familienmitglieder zerstört. Stephanie kommt nie wirklich darüber hinweg und denkt auch als Erwachsene täglich an ihre kleine Schwester. Sie kann einfach nicht glauben, dass sie wirklich tot ist und möchte gerne herausfinden, was damals geschehen ist. Und dann trifft sie diese mysteriöse Patientin mit ihrer unglaublichen Lebensgeschichte... Das Buch ist spannend und berührend bis zur letzten Seite. Stephanies Leben und das ihrer Familie ist geprägt vom Verschwinden der Schwester. Das ist sehr anschaulich und authentisch dargestellt. Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch auf verschiedenen Zeitebenen spielt und immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart wechselt. So erfährt der Leser erst nach und nach, was wann wo passiert ist. Das war echt gut gemacht und hat die Spannung enorm gesteigert. Eine tolle Autorin, von der ich gerne mehr lesen möchte! Daher habe ich mir bereits zwei weitere Bücher von ihr gekauft.  

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  • Toller erster Teil, langatmiger zweiter Teil und ein zu kurzer Schluss...

    Komm, spiel mit mir
    MissRichardParker

    MissRichardParker

    04. November 2016 um 10:22

    Stephanie muss während eines Picknicks am See wie so oft auf ihre vierjährige Schwester aufpassen während ihre Mutter das Leben geniesst und sich vor der Verantwortung drückt. Doch als die Familie aufbrechen will, ist Gemma spurlos verschwunden. Die gross angelegte Suche bringt nichts. Gemma taucht nicht mehr auf.Siebzehn Jahre später arbeitet Stephanie als Psychiaterin in einer Klinik und lernt Beth kennen, deren Geschichte stark an das Verschwinden von Gemma erinnert. Stephanie, die nie abschliessen konnte beginnt sich auf die Suche nach der Wahrheit zu machen...Mich hat das Buch gleich von Anfang an gepackt. Der Schreibstil war so bildhaft, dass man sich mitten im Geschehen befindet und die Charaktere werden sehr gut beschrieben und gezeichnet. Der erste Teil war richtig spannend und das ganze Buch kommt ohne Blutvergiessen und Brutalität aus. Doch der zweite Teil wurde mir massiv zu langatmig. Es wird so viel erzählt und doch passiert einfach nichts. Ich habe einige male mit dem Gedanken gespielt ein paar Seiten zu überspringen weil es wahrscheinlich nichts ausgemacht hätte. Da mir die Geschichte aber gut gefallen hat, habe ich mich durchgebissen auch wenn es etwas zäh war. Dafür dass das Buch so langatmig war, war mir der Schluss dann zu kurz. Ich hätte mir etwas mehr gewünscht, trotzdem passt es irgendwie zum Ganzen.Wem etwas unterhaltsame Langatmigkeit nichts ausmacht, wird hier sicher zufrieden sein. Aber Lesern, die gerne mehr Spannung und Action mögen, würde ich von diesem Buch leider abraten.

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  • Familientrauma

    Komm, spiel mit mir
    Barbara62

    Barbara62

    03. April 2016 um 17:37

    Der zweite Krimi der Neuseeländerin Paddy Richardson, Komm, spiel mit mir, stand in Neuseeland wochenlang auf Platz 1 der Bestsellerliste und konnte mich deutlich mehr überzeugen als ihr erster, Der Frauenfänger. Bei einem großen Schulpicknick am See verschwindet 1988 die vierjährige Gemma spurlos. Ihre Familie, Minna, Dave, die 14-jährige Stephanie und die Zwillingsbrüder bleiben traumatisiert und jeder mit seinen eigenen Schuldgefühlen zurück. Schließlich bricht die Familie auseinander. 2005 ist Stephanie eine fast fertige Psychiaterin, lebt in Dunedin und möchte anderen helfen, nachdem sie sich selbst nicht helfen konnte. Sie lebt wie eine Einsiedlerin, ist bindungsunfähig, ein Workoholic und verdrängt das Erlebte. Ihrer neuen Patientin Beth kommt Stepanie näher, als sie es als deren Psychiaterin dürfte. Durch sie erkennt sie plötzlich eine Spur zu Gemmas Verschwinden und macht sich auf eine Reise, um den Fall doch noch aufzuklären. Dabei findet sie nicht nur wieder einen Draht zu ihrer Mutter, sie gerät auch in höchste Gefahr... Der Krimi ist spannend bis zum dramatischen Showdown, psychologisch einfühlsam und größtenteils stimmig. Gut gefallen hat mir, dass Paddy Richardson neben dem Fall an sich auch ausführlich darauf eingeht, was mit Familien und speziell Geschwistern passiert, wenn ein Kind verschwindet.

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    Komm, spiel mit mir
    walli007

    walli007

    Als Stephanie 14 Jahre ist, ist ihre Welt noch in Ordnung. Sie lebt mit ihren Eltern, zwei Brüdern und ihrer kleinen Schwester Gemma in Wanaka, einer Kleinstadt in Neu Seeland. Vielleicht läuft die Ehe der Eltern nicht so super, vielleicht hat ihre Mutter auch einige andere Interessen, vielleicht ist sie etwas genervt, weil sie sich zu oft um Gemma kümmern muss, dennoch ist ihr Leben behütet und normal. Bis zu dem Tag des Schulausflugs, an dem Gemma spurlos verschwindet. Trotz ihrer Jugend macht Stephanie sich große Vorwürfe, hätte sie sich besser kümmern müssen, hätte sie noch mehr aufpassen müssen. Vielleicht ist das der Grund, weshalb sie ihr Elternhaus früh verlässt, Medizin studiert und sich in ihrer Facharzt-Ausbildung auf Psychiatrie spezialisiert. Kurz vor Ende ihrer Ausbildung lernt Stephanie die Patientin Beth kennen, deren Geschichte alte Wunden, die nie wirklich verheilten, wieder aufreißt. Aus Stephanies Sicht beschreibt die Autorin die Vorgänge um das Verschwinden der kleinen Gemma. Ein emotional prägendes Ereignis, das Stephanie nie loslässt, vielleicht sogar ihre Berufswahl bestimmt und ihre mangelnde Fähigkeit, sich anderen zu öffnen, begründet. Man mag es sich nicht vorstellen, wie es sein muss auf diese Weise einen geliebten Menschen zu verlieren. Die Ungewissheit über das Verbleiben der kleinen Schwester, die Ungewissheit, ob man etwas hätte verhindern können, wenn man sich wirklich gekümmert hätte, anstatt dem Gedanken nachzuhängen, dass man mit Freunden lieber woanders wäre. Verständlicherweise wird Stephanies Leben davon bestimmt. Obwohl Vater und Mutter sich anders verhalten, ihr Leben vorangehen lassen, bleibt Stephanies Entscheidung nachvollziehbar. Als ihre Schwester verschwindet ist sie selbst noch in der Pubertät, eine Lebensphase, in der Erlebnisse sicher tiefer und durchgreifender nachwirken als zu anderen Zeiten. Stephanie kann wohlmöglich erst dann loslassen, wenn sie alles versucht hat. Sehr beeindruckend sind die Beschreibungen welche Auswirkungen dieser einschneidende Verlust auf Stephanies Leben hat. Wie Stephanie versucht anderen Menschen zu helfen, ohne sich selbst zu öffnen. Ein wenig wirkt es, als wolle sie sich bestrafen, dafür dass sie damals nicht mehr tat. Doch während der Lektüre fragt man sich, studiert sie, um sich selbst zu helfen. Erst ein Zufall setzt eine Weiterentwicklung in Gang, mit der beinahe nicht mehr zu rechnen war. Und so intensiv wie der Roman Stephanies Sicht darlegt, so konstruiert wirken manche Entwicklungen. Eine Studie über den Verlust, die krimihafte Züge bekommt. Fesselnd, aber in einigen Bereichen zu ausführlich, während in anderen Erläuterungen fehlen.  3,5 Sterne

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    • 2
    parden

    parden

    19. January 2015 um 05:45
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148
    kubine

    kubine

    01. August 2014 um 15:06
  • *+* Es geht auch ohne Blutvergießen *+*

    Komm, spiel mit mir
    Irve

    Irve

    *+* Rezensionen und mehr auf meinem Bücherblog http://irveliest.wordpress.com *+* Inhalt: Unwillig ist Stephanie mit zum Picknick am See gegangen; wieder einmal soll sie ihre vierjährige Schwester beaufsichtigen, während ihre Mutter mit fremden Männern flirtet. Dann ist Gemma plötzlich verschwunden. Für die Familie Anderson bricht eine Welt zusammen. Siebzehn Jahre später arbeitet Stephanie als Psychiaterin in einer Klinik, als die selbstmordgefährdete Beth eingeliefert wird. Auch Beth hatte eine kleine Schwester, die spurlos verschwand. Immer mehr verstörende Übereinstimmungen kommen zutage – und diesmal beschließt Stephanie zu handeln … Platz 1 der neuseeländischen Bestsellerliste! (Quelle: Droemer-Knaur) . Das Cover: Es zeigt eine mysteriös wirkende Spiegelung in einem Gewässer, was ich sehr passend finde. Alle Verbrechen fanden an einem See statt…mitsamt ihrer Ungewissheit . . Meine Meinung: Welch ein Thriller! Welch ein Schreibstil! Ich bin immer noch verblüfft, wie es die Autorin geschafft hat, mich mit ihrem plätschernden, fast heiteren Erzählton so zu fesseln! Gemma verschwindet, man erfährt nichts über die Umstände. Die Familienmitglieder des kleinen Mädchens reagieren völlig unterschiedlich auf den dramatischen Vorfall! Aber was für ein Vorfall war es überall? Wurde sie entführt? Ist sie weggelaufen? Hat sie einen Unfall erlitten? Alles ist möglich! Die Autorin lässt den Leser sehr lange im Dunkeln tappen und ich war mir selbst nicht sicher, an welche Variante ich glauben sollte…..bis ganz wenige Seiten vor dem Schluss wollte ich mich nicht festlegen. . Auch als Stephanie, die ältere Schwester der verschwundenen Gemma – inzwischen studierte Psychiaterin – durch Beth, einer Patientin, von einem gleich gelagerten Fall erfährt, fürchtete ich, einem Holzweg zu folgen, wenn ich mich blindlings von Stephanies spontanem Einfall mitreißen lassen würde. Sie hatte da eine fixe Idee, an der schon was hätte dran sein können. Ich war zwar nicht davon überzeugt, aber ich begleitete sie dennoch auf der Suche nach dem vermeintlichen Entführer ihrer kleinen Schwester. Auf ihrem Weg begegnet sie Dan, mit dem sie sich anfreundet und dem sie näher kommt. Er berichtet von einem mysteriösen Vorfall seine Tochter betreffend, woraufhin Stephanie sich in ihrem Plan bestätigt fühlt. . Ich gebe es ja zu, ganz nüchtern betrachtet gibt es hier für pingelige Leser vielleicht den ein oder anderen Zufall zu viel. Mich hat es nicht gestört, denn einerseits unterliegt der Plot der schriftstellerischen Freiheit und andererseits wurde die Geschichte trotz aller konstruierten Handlungen zu einer sehr runden Sache, die zudem noch an einigen Stellen mit unerwarteten Wendungen punkten konnte.. . Mit der Zeit ahnte ich, worauf es hinauslaufen sollte, wurde bei der Umsetzung des Thriller-Endes jedoch mehrmals überrascht. . Der Plot gefiel mir sehr gut, ebenso die schriftstellerische Umsetzung. An keiner Stelle überrollten mich die Ereignisse oder neu hinzukommende Charaktere. Die Protagonisten wurden ausführlich, aber nicht langweilig sondern sehr facettenreich und interessant, in die Geschichte eingeführt. Die einzelnen Handlungsabschnitte waren logisch dargebracht und auch das stellenweise Springen zwischen den Zeiten (Die Vorfälle mit den Mädchen ereigneten sich in verschiedenen Jahren) störte mich weder noch verwirrte es mich. . Aber nicht nur der rote Faden des Thrillers war sehr spannend und undurchsichtig verfasst, auch die Nebenerzählungen wussten mich durchaus ans Buch zu fesseln. Die Autorin gewährt dem Leser sehr interessante Einblicke in die Psyche der Opfer, sprich: der hinterlassenen großen Schwestern, die mit ihrem großen Schuldgefühl völlig verschieden auf die Situation reagieren. Ebenso die anderen Familienmitglieder, die auf unterschiedliche Art und Weise diese schicksalhaften Ereignis verarbeiten oder verdrängen. Dabei ist keine langweilige psychologische Studie aus dem Thema geworden, sondern eine äußerst realitätsnahe Bereicherung des Buches. . Ich bin begeistert und „Komm, spiel mit mir“ wird sicher nicht mein letzter Thriller von Paddy Richardson gewesen sein! . Mein Fazit: Dieser Thriller ist ein guter Beweis dafür, dass man komplett auf Blutvergießen und die Schilderungen irgendwelcher Gräueltaten verzichten und dennoch für Gänsehautschauer sorgen kann. Ich vergebe die volle Wertung! . Infos zum Buch: „Komm, spiel mit mir, von Paddy Richardson ist im Juni 2014 unter der ISBN-Nr. 978-3-426-50568-7 bei Droemer-Knaur erschienen. Es umfasst 429 Seiten und ist auch als Ebook erhältlich. . Infos zur Autorin: Paddy Richardson lebt als freie Schriftstellerin in der Nähe von Dunedin, Neuseeland. Ihre psychologischen Spannungsromane sind preisgekrönt und stehen jeweils wochenlang auf den ersten Plätzen der neuseeländischen Bestsellerliste. (Quelle: Droemer-Knaur) .*+* Rezensionen und mehr auf meinem Bücherblog http://irveliest.wordpress.com *+*

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    Arun

    Arun

    26. July 2014 um 14:56
  • Solider Neuseeland-Thriller

    Komm, spiel mit mir
    Kaisu

    Kaisu

    08. July 2014 um 19:33

    Es ist Sommer und warm. Wir schreiben das Jahr 1988. Man spricht vom heißesten Sommer seit Jahren auf Neuseeland. Entsprechend treibt es die Menschen ans Wasser. Auch Stephanie mit ihrer Mutter und den drei kleinen Geschwistern tummeln sich an diesem Tag am Lake Wanaka. Wie so oft ist es Stephanie, die auf die Kleinen aufpassen muss, während ihre Mutter sich in der Sonne aalt und flirtet. Als alle aufbrechen und nach Hause fahren wollen, passiert das Unglück: Von der Jüngsten. Gemma. Fehlt jede Spur. Glaubte man sie anfangs bei Freunden zu finden, wird es schnell zur Gewissheit, dass das kleine Mädchen spurlos verschwunden ist. Während alle eifrig auf der Suche sind und die Gegend abklappern, ist es besonders Stephanie, die sich die Schuld an dem Verschwinden gibt. Es zerfrisst sie regelrecht und dennoch gibt sie nicht die Hoffnung auf. Warum eine Träne vergießen, wenn Gemma noch da draußen ist? Siebzehn Jahre später. Stephanie hat Medizin studiert, ist umgezogen und arbeitet als angesehene Psychiaterin im örtlichen Krankenhaus. Eines Tages lernt sie dort die Patientin Beth kennen. Als sich die verschlossene Frau schließlich ihr öffnet, glaubt sie ihren Ohren nicht zu trauen. Von ihr ist ebenfalls die kleine Schwester verwunden. Wie auch bei Gemma, verschwand das Mädchen von jetzt auf gleich. Der Täter wurde nie gefasst und je mehr sie sich in die Sache vertieft, umso mehr Gemeinsamkeiten tauchen auf. Stephanie muss der Sache auf den Grund gehen und stößt dabei nicht nur auf Unverständnis, sondern begibt sich gleichzeitig in große Gefahr. Dem Leser wird schnell klar gemacht, dass es hier nicht um eine blutige Hetzjagd nach einem Entführer geht. Viel mehr wird auf emotionaler Ebene gehandelt. Die Wut, die sich in der großen Schwester angesammelt. Der Hass, der immer noch in ihr lodert. Und die Trauer, die sie nicht an sich heranlässt und sie von innen zerfrisst. Nur selten lässt sie ihren Gefühlen freien Lauf und diese Momente schnüren einem den Magen zu. Denn sie machen die Verzweiflung sehr deutlich. Besonders als Stephanie das erste Mal diese zeigt, spürt man, wie bei einem die Tränen aufsteigen. Entsprechend ist das Buch recht ruhig gehalten. Wird gleichzeitig aber nie langweilig oder gar langatmig. Neben der Psychiaterin lernt man Beth näher kennen. In einzelnen Passagen kommt ihre Vergangenheit ans Tageslicht. Schnell wird klar, warum sie sich zurückgezogen hat und das liegt definitiv nicht nur am ihrer verschwunden Schwester. Bei dieser stetigen Suche nach dem Entführer, ist man Stephanie in keinem Schritt voraus. Zwar weiß man andere Eckpunkte aus der Vergangenheit, aber die tragen nicht zu einer früheren  Entdeckung des Täters bei. Eher ist es so schleichendes Gefühl, was sich auch bei den Frauen bemerkbar macht. Aber ob dies nun wahr ist oder nicht, zeigt sich erst kurz vor Schluss. Noch viel mehr kann man kaum auf den Inhalt eingehen ohne dass man zu viel verraten würde. Erwähnenswert ist aber noch, dass die Landschaft von Neussesland und speziell dem Lake Wanaka sehr das Fernweh in einem aufkommen lassen. Es macht generell eine Freude das Buch zu lesen, da es wunderbar flüssig geschrieben ist und dank der Datierungen vor den Kapiteln sehr übersichtlich ist. Man weiß genau in welchem Jahr und an welchem Ort man sich befindet. Der dicke rote Faden ist somit unübersehbar. An der einen oder anderen Stelle hätte man sich etwas mehr Bewegung gewünscht und auch das Ende will nicht so recht passen. Es wirkte nicht ausgereift genug, gerade im Vergleich zum restlichen Buch. Dennoch fühlte man sich gut unterhalten. Man bekommt einen ruhigen Thriller serviert, der einen auf der Gefühlsebene voll in den Bann zieht. Dem ein oder anderen mag es vielleicht wieder zu ruhig sein, aber ich fand es genau passend. Schließlich ist Stephanie die Hauptfigur, sie ist traumatisiert und kämpft sich mit ihrem neugewonnenen Lebensmut durch Neuseeland um die Wahrheit herauszufinden. Um endlich Frieden schließen zu können.  8 von 10 Punkten

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  • Ein Ende welches leider Fragen offen lässt

    Komm, spiel mit mir
    Anjaxxx

    Anjaxxx

    26. February 2014 um 12:49

    Ein Buch, welches sich mal wieder sehr schön und flüssig liesst, mit durchweg tollen Charakteren. Nur mir persönlich hat was gefehlt, ich hatte mehr erwartet. Es macht Spaß das Buch zu lesen, aber ehrlich gesagt kam an keiner stelle wirklich spannung auf, keine unerwarteten Wendungen, gar nix. Wenn man denkt oh jetzt wirds bestimmt gleich spannend flacht sofort alles wieder ab. Teilweise war es wirklich langweilig was schade ist denn die Geschichte an sich war gut da hätte man mehr draus machen können.Achtung Spoiler: Auch das Ende hat mich ehrlich gesagt entäuscht denn es ging ja um Gemma, welche verschwunden ist und am ende weiss man zwar wer es war aber sonst weiss man halt immer noch nich mehr…auch nich wo die anderen verschwundenen Kinder abgeblieben sind, denn es wurden ja nie Leichen gefunden.

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  • Rezension zu "Komm, spiel mit mir" von Paddy Richardson

    Komm, spiel mit mir
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    17. September 2012 um 12:10

    Entführung Es braucht eine ganze Weile, bis Paddy Richardson in ihrem neuen Thriller wirklich Fahrt aufnimmt und tatsächlich Spannung aufkommen lässt, es „gefährlich“ wird. Den langen Vorlauf hin zur Aufklärung des Falles mit allen Gefährdungen, die dies für ihre Protagonistin Stephanie mit sich bringen wird, füllt Richardson mit einem (eher breiten denn tiefen) Blick in die inneren Vorgänge, die das Drama um ein verschwundenes Kind mit sich bringt. Ein Drama allerdings, das bereits auf eine „geschwächte“ Familie trifft, soviel wird schon zu Beginn der Geschichte deutlich. Wobei vor allem die Mutter von Stephanie und Gemma und deren beiden Brüdern daran ihren Anteil trägt. Bei einem Picknick am See des kleinen und überschaubaren Wohnortes, wo fast jeder jeden kennt, verschwindet die vierjährige Gemma spurlos von jetzt auf gleich. Weder ihre Leiche noch sie selbst tauchen in den nächsten Jahren wieder auf. Ein Geschehen, an dem die Familie zerbricht und die einzelnen Personen wahrlich in Schuldgefühlen fast versinken. Stephanie, weil sie zum Zeitpunkt des Verschwindens eher mit Flirt-Gedanken beschäftigt war. Die beiden Brüder, weil sie mit ihren Interessen, ihrem Spiel ausgelastet waren. Minna, die Mutter, weil auch sei ihre Gedanken aber so gar nicht bei ihren Kindern in diesem Augenblick hatte und Dave, der Vater, weil er, mal wieder, zu spät kam beim Familienausflug. Stephanie, die ältere Schwester, ist jene Person, die Richardson die Geschichte hauptsächlich tragen lässt. Stephanie, die das Verschwinden der kleinen Schwester nie wirklich verwunden hat, die nie daran glaubte, dass Gemma tot sein soll. Ein Studium der Psychologe macht aus der jungen Frau in späteren Jahren dann jene Therapeutin, die im Rahmen ihrer Arbeit auf eine andere junge Frau, Beth, trifft. Als es Stephanie gelingt, deren Vertrauen zu erwerben fällt sie aus allen Wolken, denn Beth hat in ihrem Leben fast genau das erlebt, was Stephanie selbst erleben musste. Das spurlose Verschwinden eines Geschwisterteils. Stück für Stück setzt Stephanie das Puzzle nun hartnäckig zusammen und muss feststellen, dass es einen Täter gibt und dieser Täter im Umfeld der damaligen Bekannten der Familie zu finden sein wird. Eine Erkenntnis, die Stephanie in große Gefahr bringen wird, die sie aber auch wieder mit ihrer Mutter zusammenführen wird, auf eine für sie unvorhersehbare Weise. Zeigt sich der langsame Beginn der Geschichte und die psychologischen Betrachtungen auf die Beteiligten in Teilen doch als langatmig, hier und da zu oberflächlich, stereotyp und auch sprachlich eher simpel gestaltet, nimmt das Buch etwa ab der Mitte deutlich an Fahrt auf und führt in eine deutlich gesteigerte Geschwindigkeit und Spannung hinein, zu welcher der einfache und klare Stil Richardsons dann ganz hervorragend passt. Eine Spannung und ein überzeugend gestaltetes Finale, dass durchaus mit der sprachlich zu oberflächlich gestalteten psychologischen Ebene des ersten Teils der Geschichte versöhnt. Alles in allem bildet das Buch einen soliden Thriller mit, gerade im zweiten Teil des Buches, spannenden und überraschenden Momenten, der allerdings seiner Bewerbung als „psychologischer Spannungsroman“ gerade zu Beginn und in den psychologischen Schilderungen nicht ganz gerecht wird.

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