Padget Powell Roman in Fragen

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Inhaltsangabe zu „Roman in Fragen“ von Padget Powell

"»Sind Ihre Gefühle rein? Wie stehen Sie zur Kartoffel? Sollte es immer noch Konstantinopel heißen? Haben Kinder Ihrer Ansicht nach einen Geruch? Wenn Sie jetzt welchen hätten, würden Sie Hundekuchen essen? Sind Sie glücklich? Ist Ihnen klar, warum ich Ihnen all diese Fragen stelle?« Auch ohne zu wissen, warum Padgett Powell all diese Fragen stellt, kann man sich der Faszination, die von dieser irritierend direkten Leseransprache ausgeht, nicht entziehen: Das Gehirn springt an und nimmt mit einer sich von Frage zu Frage steigernden Lust die Herausforderung zum Denken an. Immer bereitwilliger folgt man den sympathischen Idiosynkrasien, den brillant gesetzten Haarnadelkurven, den auch sprachlichen Provokationen des Fragestellers, der hier seine schräge, leicht melancholische Weltsicht durchblicken lässt, und ist erstaunt, über was man alles, wird man nur gefragt, mit Gewinn nachdenken kann. Wahrheit und Erkenntnis offenbaren sich eben nicht in den Antworten, sondern in den Fragen."

Experiment in Buchform das nicht funktioniert.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
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    Roman in Fragen
    EricTHansen

    EricTHansen

    18. August 2013 um 18:05

    Habe endlich eines der großartigsten Bücher meines Lebens zu Ende gelesen – Padgett Powells “Roman in Fragen”: Nichts als Fragen, eine nach der nächsten, Tausende Fragen und keine Antworten. Zum Lesen dauerte es fast ein Jahr; alle paar Wochen nahm ich es wieder in die Hand und las ein paar Seiten. Wenn es der Sinn von Literatur ist, die ganze bunte, verrückte, wilde, endlos seltsame Welt darzustellen, in der wir leben, dann tut das dieses Buch besser als jeder Roman. Eine lustige, merkwürdige, faszinierende Frage nach der anderen zu lesen ohne großen Zweck, nur so, bringt einen dazu, das leben Revue passieren zu lassen und macht einen leicht und hoffnungsvoll und erstaunt, alles auf einmal. Ich habe das englische Original gelesen, und habe mir sagen lassen, das Harry Rowohlt viele Fußnoten einsetzt, um unbekannte Begriffe zu erklären – allerdings sind viele Begriffe im Original für mich als Ami unbekannt, das ist ein Teil des Reizes; ich weiß nicht, ob es gut ist, alles immer zu durchleuchten. Es gibt hier nichts zu verstehen, es ist kein Roman, es ist nur eine Sammlung von Fragen. Und vergessen Sie überflüssige Streitfragen wie, “Ist das wirklich Literatur oder macht der Autor nur eine Show daraus?” Denken Sie nur über die Fragen nach – Sie brauchen sie nicht einmal beantworten, nur Ihre Gedanken davon leiten lassen. Es gibt auch – auf Englisch – ein kurzes E-Book: The Imperative Mood, auch großartig. Thank you, Mr. Powell. 

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  • Experiment in Buchform

    Roman in Fragen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. March 2013 um 16:50

    Jeder stellt jeden Tag eine Menge Fragen. Also hat Padgett Powell einen Roman nur in Fragen geschrieben. Die Idee ist sehr interessant, doch was soll das? Er wirft eine Menge Fragen auf, lässt den Leser dann allerdings damit allein. Der Inhalt besteht nur aus einer Aneinanderreihung von zugegebenermaßen kreativen und kuriosen Fragen, aber das reicht nicht! Der rote Faden dieses Buches besteht wiederum nur darin, dass einige Fragen immer wiederholt werden. Im Ganzen ist es ein interessantes Buch was sein Potential verschenkt.

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  • Rezension zu "Roman in Fragen" von Padget Powell

    Roman in Fragen
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    14. February 2012 um 14:01

    Kann es einen Roman geben, der aus lauter einzelnen Fragen besteht, keinen einzigen Aussagesatz kennt und der trotzdem eine interessante Geschichte erzählt? Das vorliegende Buch des Amerikaners Padgett Powell, das Harry Rowohlt in seiner gewohnt genialen Art übersetzt hat, ist ein ganz beeindruckendes Beispiel dafür. Gespeist aus einer schrägen und auch leicht melancholischen Weltsicht seines Autors, gelingt es ihm, aus lauter Fragen komische und verblüffende, teilweise schräge, teilweise tief philosophische Aussagen zu machen. Ein Buch, das seinen Leser, wenn er sich nicht gleich von seiner ungewöhnlichen Form abschrecken lässt, mit jeder Seite mehr in seinen unwiderstehlichen Bann und Sog zieht. Ja, man kann durchaus nur mit Fragen zu erstaunlichen Erkenntnissen gelangen.

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