Padraig J. Higgins Ballybawn

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Inhaltsangabe zu „Ballybawn“ von Padraig J. Higgins

Kaum haben die beiden Polizisten sich auf eine Pilgerfahrt nach Lourdes begeben, ist im irischen Dorf Ballybawn der Teufel los. Ohne Rücksicht auf Sperrstunden, bäuerliche und eheliche Pflichten 'besetzen' die Männer den Pub - bis endlich die Frauen in einer wahren Amazonenschlacht das Regiment übernehmen.

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  • Rezension zu "Ballybawn" von Padraig J. Higgins

    Ballybawn
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. June 2010 um 16:58

    Was geschieht in einem irischen Dorf, wenn niemand mehr auf die Sperrstunde achten kann? In Ballybawn jedenfalls bricht die reine Anarchie aus. Alles nur, weil ein junger Polizist ein komisches Stärkungsgebräu trinkt, das ihn eben nicht nur stärkt, sondern angesichts einer jungen hübschen Lehrerin auch alles sonst vergessen lässt. Er fällt über sie her und wird zur Strafe suspendiert. Darüber ist der Dorfpolizist so erbost, dass er in Streik tritt und mit dem jungen Kollegen nach Lourdes aufbricht. Damit beginnt die Herrschaft des Alkohols: Die Männer des Dorfes kommen bald schon nicht mehr aus dem Pub heim, er wird ein zweites Zuhause. In der von Alkohol vernebelten Atmosphäre kommt es zu hanebüchenen Szenen, die dazu führen, dass ein Teil der Männer mit dem Schwarzbrennen im nahen Wald beginnt und ein anderer Teil unter Führung eines alten Soldaten Bierlaster überfällt. Einzig der Pub-Besitzer freut sich. Bei ihm rollt der Rubel und er tut sein Möglichstes, um die Situation nach Kräften auszunutzen. Die Frauen ärgern sich einen Monat lang darüber und als selbst der Pfarrer unfähig ist, die Männer zur Räson zu bringen, greifen sie wutschnaubend ein. Einer guten Kritik zufolge ist Ballybawn ein witziges Buch, eine tolle Satire und einfach komisch. Fand ich nur leider nicht. Zwar beginnt das Buch vielversprechend und auch der Klappentext verspricht viel Humor, aber der Meine war es nicht. Zwar benehmen sich die Männer nach Strich und Faden daneben, das Ganze ist aber eher eine Anklage gegen den Alkoholmissbrauch als dass es irgendwie komisch umgesetzt worden wäre. Ja, Übertreibung gilt als Stilmittel der Satire, aber ich fand Ballybawn ohne Biss. Ich mag das Ende zwar nicht verraten, aber bis es dazu kommt, erlahmt der Witz der ewig besoffenen Männer und ihrer völlig sinnfreien Unterhaltungen. Bis die Frauen endlich das Ruder herumreißen wollen, war ich schon knapp am Aufgeben. Und wie die Frauen dann den Männern zeigen, was sie von der Verantwortungslosigkeit ihrer "Göttergatten" halten, fand ich schlicht platt. Vielleicht die einzige Lösung in diesem Rahmen, aber sie rettet das Buch nicht vor dem Absturz in meinen Augen. Nun gut, die Lektüre hat nicht lang gedauert und wurde durch ein richtig gutes Hörbuch kurz darauf bestens kompensiert.

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